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Bildungsabbau- ein Unding (nicht) nur in Schleswig-Holstein?

Damien
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Bildungsabbau- ein Unding (nicht) nur in Schleswig-Holstein?

Beitragvon Damien » So 11 Jul, 2010 16:15

Wie manche von euch Wissen hat die Regierung in Schleswig.Holstein ein paar größere Einschnitte in den Bildungssektor geplant.
Zum Großen Teil geht es um die Universitäten.
In Lübeck wurde nur durch den Bund verhindert das ein Stundiengang bestehen bleiben konnte.
Doch für die Uni Flensburg sieht es schlechter sud.
Man plant hier die erst kürzlich fertig gestellte Uni in eine Pädagogische Schule zu verwandeln.

Meine Frage: Ist es nur in SH so, oder haben auch andere Bundesländer solche Pläne?
Wie seht ihr das?
Findet ihr Bildungsabbau gut, oder eher schlecht?
Ich werde immer im Herzen LILA sein!


Einigkeit und Recht und Freiheit, Bildung für das ganze Land!!!
Nieder mit den Sparplänen der Regierung S-H für die UNI FL!!!

Harrik
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Beitragvon Harrik » Mo 12 Jul, 2010 14:08

In Lübeck sieht es schon auch schlecht aus: Eine ganze Fakultät soll anch Kiel verlagert werden... :-/

Wie ich generell zum Thema Bildugns stehe sollte klar sein: Dort dürfen in keinster Weise kürzungen umgesetzt werden! Gerade mit Blick auf die Doppeljahrgänge, die in den meisten Bundesländern 2011 anstehen braucht es mehr infrastruktur und mehr Plätze an den Universitäten. Aber die Problematik beginnt natürlich schon viel früher: In den Schulen und bei der Kitadebatte!

Victor Krum
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Beitragvon Victor Krum » Mi 14 Jul, 2010 23:31

Kürzungen bei Bildung sind so ziemlich das unsinnigste, was man machen kann. Auf die Dauer gesehen gibt es wohl keinen Bereich, in dem sich Investitionen mehr auszahlen als bei der Bildung. Ich muss da Harrik auch Recht geben - es geht dabei nicht in erster Linie um die Unis. Die sind wichtig und für unseren zukünftigen Wohlstand unverzichtbar, aber man muss doch schon spätestens im Grundschulalter die richtigen Entscheidungen treffen, um möglichst vielen Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Wer hier nicht richtig mitkommt hat auch später schlechte Aussichten, je länger die Kinder hinterherhängen desto schwieriger wird es für sie, das wieder aufzuholen.
Man muss die Kinder individueller fördern können und ihnen Lust machen aufs Lernen. Mit 13, 14 Jahren merken sie ja meistens, wenn sie in der Grundschule sich nicht genug angestrengt haben, aber dann ist es oft schon zu spät. Und dafür braucht es nunmal Geld in der Bildung - da ist es vollkommen egal, ob die Kinder jetzt 4 oder 6 Jahre in der Grundschule sind, alle Änderungen die da diskutiert werden, bringen denke ich nicht viel.
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