Verändert Stephenie's Religion etwas?

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Verändert Stephenie's Religion etwas?

Beitragvon Dáirine » Mi 24 Feb, 2010 19:00

Dass Stephenie Mormonin ist, wissen jetzt ja schon fast alle.
Mir und meiner Sitznachbarin in der Schule hat sich aber die Frage gestellt, ob das etwas an den Büchern ändert.
Meine Freundin vermutet, dass ein Ziel von ihr war, den Jugendlichen Sex vor der Ehe auszureden. Wie gesagt es ist nur ihre Vermutung aber ich glaube auch, dass sie Bella und Edward nicht ohne Grund erst nach der Hochzeit zusammen in die Kiste hüpfen hat lassen.

Meine Frage ist jetzt: Hat es etwas an eurem Twilightleseverhalten geändert, dass Stephenie Mormonin ist?

An meinem schon. wenn ich ein Buch durchblättere achte ich viel mehr auf das was zwischen den Zeilen stehen könnte und ich muss leider sagen, dass Stephenie mir nichtmehr so symapthisch wie früher ist(ich bin in diesem Punkt von mir selbst enttäuscht). Mittlerweile glaub ich ihr die Story mit dem Traum und so nicht mehr. Aber das liegt vermutlich daran, dass ich Menschen die mir unsympathisch sind, nicht viel glaube.
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Beitragvon Amelia Bone » Do 25 Feb, 2010 09:52

Naja, ich denke die ganzen Bücher sind total eingenommen von ihrem persönlichen Glauben.
Das ist mir aber schlussendlich gleich.

Es wäre was anderes, wenn es z.B. zu den Büchern und der Story nicht passen würde, dass sie erst nach der Ehe Sex haben.
Aber da sie Edward sehr tugendlich gemacht hat und die ganze Geschichte auch ein wenig altmodisch ist, ist es vollkommen nachvollziehbar, wieso beide erst nach der Ehe Sex haben. Es liegt vorallem an Edwards Charakter, den sie so gezeichnet hat und der ihrem Glauben auch sehr ähnelt denk ich.
Aber genau das macht die Bücher aus.

Ob das in meinem Leben was verändert hat? Mal abgesehen davon, dass meine Freundinnen und ich alle unsere männlichen Kontakte nach Twilight-Kriterien beurteilen und diese dann noch Spitznamen wie "Jakob 2" oder "Fast-Edward" bekommen... hm, nein. ^^ Also, dass sie Mormonin ist, hat mich persönllich nicht gestört und nie verändert.
Ich betrachte Stepehenie als individuelle Persönlichkeit und ihre Bücher differenziert, sie ist nicht ihr Buch, das sind zwei verschiedene Dinge die man auseinanderhalten sollte.
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Beitragvon Ashlyn » So 28 Feb, 2010 01:16

Och, ich muss Amelia da schon etwas zustimmen.
Ich meine, ich finde, das passt alles ganz super zusammen - sie hat Edward nun mal schon etwas traditioneller und altmodischer gemacht, was sehr gut in die gesamte Geschichte passt. Wie Mel schon meinte, wenn es nun überhaupt nicht reingepasst hätte, dann hätte es schon so ziemlich viel verändert in den Büchern aber so.

Kann im Grunde sein, dass sie ihre Religion in diesen Büchern "verarbeitet" hat, aber ich finde nicht, dass man das so übermäßig merkt. Und mich stört es nicht.
Außerdem, wenn man schon "Seelen" von ihr gelesen hat, dann merkt man auch dort, dass die Liebe da etwas "zaghafter" ist. :lol:
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Beitragvon Dáirine » So 28 Feb, 2010 12:50

seelen kenn ich bis jetzt nicht, wieß nicht ob ichs mal lesen werd.

und das mit edward passt tatsächlich gut aber.. keine ahnung.. er selbst ist mir einfach durch das alles fremder geworden :)
keine ahnung wie ich das anders ausdrücken kann
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Beitragvon Fuzzle » So 28 Feb, 2010 16:06

Ob das von Stephenie beabsichtigt war oder nicht sei mal dahin gestellt, aber ich finde vor allem in breaking dawn merkt man ihre Einstellung mehr als deutlich, zB in dem gesamten Abschnitt, wo Bella über ihre gerade bemerkte Schwangerschaft nachdenkt. Davon wird mir teilweise wirklich übel. :lol:

Maybe I just had a really bad imagination. Maybe that was why I'd been unable to imagine that I would like being married until after I already was - unable to see that I would want a baby until after one was already coming ...

Lasst uns doch alle schnell heiraten und Kinder kriegen, auch wenn uns die Vorstellung jetzt vielleicht noch abschreckt... Das liegt nämlich nur daran, dass wir eine schlechte Vorstellungskraft haben. Hinterher werden wir dann feststellen, dass wir uns eigentlich nichts sehnlicher gewünscht haben. :mrgreen:

Edward ist nicht das Problem, wie ihr auch schon gesagt habt passt sein Verhalten einfach zu ihm. Aber Bellas komplett unverständlicher Wandel in bd macht sie mir noch unsympatischer als vorher.
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Beitragvon Amelia Bone » Mo 01 Mär, 2010 19:41

Ne, ich finde das total verständlich.
Ehrlich gesagt fand ich es ein wenig unrealistisch und unerklärlich, dass der Chara von Bella Kinder nicht mochte - und sie ganzheitlich ablehnen konnte. Wie kann man Kinder nicht mögen?
Ich fand es auch fast surreal, dass sie sooooo gegen das Heiraten war, OBWOHL sie mit Edward ja den Menschen fand, für den sie sterben würde.

Beides fand ich sehr unlogisch und war froh, als Bella in Breaking Dawn wieder normal wurde und einen klaren Verstand bekam.
Mal wirklich, Heiraten ist was schönes, wenn man den Menschen für sich gefunden hat. Genauso wie Kinder, Kinder sind was wunderbares.
Ich bin froh, dass Stepehnie diese Möglichkeit geschaffen hat, in einer Fantasiewelt, in der das eigentlich (zumindest mit den Kindern) was unmögliches darstellt.
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