Hoffnung

Dracosgirl
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Beitragvon Dracosgirl » Di 24 Okt, 2006 23:50

Ich glaube nicht das man die hoffnung einfach so verlieren kann, ich glaube an den spruch "die hoffnung stirbt zuletzt".

durch meine erfahrungen hat sich rausgestellt ads die hoffnung wirklich zuletzt stirbt auch wenn es schwer ist das zu glauben aber meistens wendet es sich eh alles zum guten, so war es zumindest bei mir...

es ist zwar wirklich chwer das zu glauben aber ich finde wenn man die hoffnung verliert ist sowieso schon alles verloren woran man glaubt....
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Queen of Shadow
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Beitragvon Queen of Shadow » Di 24 Okt, 2006 23:54

Dracosgirl hat geschrieben:Ich glaube nicht das man die hoffnung einfach so verlieren kann.


Manchmal gibt es aber wirklich Schicksalsschläge bei denen man die Hoffnung verliert...
Gut man rafft sich dann wieder auf und versucht die Hoffnung bzw. den Glaube wieder zu finden aber es ist nicht einfach.
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Beitragvon xXGinnyXx 2 » Mi 25 Okt, 2006 10:26

aöso ich finde das man die hoffnung gar nicht verlieren kann das geht nicht auch mit noch so heftigen Schiksalschlägen wenn man keine hoffnung mehr hat an was soll man dann noch glauben!? Ohne hoffnung kann ein mnesch nicht leben!Wenn man keine hoffnung mehr hat kann man sich doch genauso gut umbrigen oda!? Und so viele Selbst morde kann es gar nicht geben
Also kurz gesagt ein mensch hat immerhoffnung egal was passiert!!!

mfg ginny
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Serena
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Beitragvon Serena » Mi 25 Okt, 2006 11:01

Hmm.. xXGinnyxX2 , ich denke nicht, das du das beurteilen kannst!
Du bist noch zu jung, um einen wirklichen Schicksalsschlag erlebt zu haben.

Ein solcher Schicksalsschlag ist nämlich, wenn der eigene Betrieb wegen zu hoher Kosten droht, den Bach hinunter zu gehen und man vor dem Nichts steht.
Man hat nichts mehr, woran man sich klammern kann. Man weiss nicht, wie es weitergehen soll und man möchte einfach nur noch sterben.

Doch dann kommt die Hoffnung ins Spiel: Wunder gibt es immer wieder..
Ich hoffe und glaube noch an ein Kleines Wunder, das uns rettet. Sonst wäre ich glaube ich schon sehr lange tot.

Denn ich habe schon viel, zuviel für ein Leben erlebt.
Wenn es die Hoffnung nicht gäbe, gäbe es mich nicht mehr.
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Beitragvon xXGinnyXx 2 » Mi 25 Okt, 2006 11:33

mh wenn du das meinst aber ich glaube mit 21 bist du auch nicht gerade die älteste und auserdem kenn ich sowas auch glaub mir, zwar nicht das meine firma pleite geht dafür müsste man erst einmal eine haben aber auch andere sachen z.B. läztens ist ein klassenkamarad von mir gestorben ein guter Freund......
Ich finde nicht das, dass wirklich aufs alter ankommt!

mfg ginny
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Beitragvon Serena » Mi 25 Okt, 2006 11:42

Nein, nicht unbedingt, das stimmt. Da habe ich mich falsch ausgedrückt.
Weisst du, ich glaube, es kommt auf das Leben an, das man führt.
Ich habe schon ziemlich viel hinter mir, dafür, das ich 21 bin.
Verstehst du, was ich meine?

Es gibt Menschen, Kinder, die sind vielleicht erst 10 Jahre jung und haben schon soviel erlebt, wie ich, mit 21.
Dann wiederum gibt es solche, die sind 70 und können von sich behaupten, ein weitgehend Sorgenfreies Leben geführt zu haben. (Ausnahmen sind solche Dinge, die jedem passieren können, bzw in dem Alter würde ich den Krieg als Schicksalsschlag mal nicht dazu zählen.)

Ich hhoffe, ich habe mich verständlicher ausgedrückt.
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Beitragvon xXGinnyXx 2 » Mi 25 Okt, 2006 12:54

ja, ich weiß was du meinst!
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Beitragvon Serena » Mi 25 Okt, 2006 17:41

Da habe ich nicht dran gedacht, stimmt, Julia.

Es ging mir aber auch mehr darum, das es einen bestimmten Grund gibt, keine Hoffnung mehr zu haben.
Depressionen haben ja auch meist einen Grund, aber ich meinte das anders.. *schulterzuck* *sorry*
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Beitragvon Abendstern » Mi 25 Okt, 2006 17:43

:lol: Bei mir kann die Hoffnung nie verloren gehen...

Nadja bedeutet nämlich "Hoffnung"... und mein chinesisches Tattoo am Fuß auch. Ich habe die Hoffnung also quasi in doppelter Form immer direkt bei mir :roll: :wink:

(nur mal so kurz zwischen die sonst ernste Diskussion hier geworfen *gg*)

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Beitragvon Dark Lúthien » Mi 25 Okt, 2006 17:48

darf ich ehrlich sein?
ich habe keine wirkliche Hoffnung.
Ich habe keine Hoffnung auf ein sorgenfreies Leben, ich habe keine Hoffnung, dass mein Körper sich regeneriert, ich habe keine Hoffnung, dass ich meine Krankheit besiegen kann, ich habe keine Hoffnung für eine Zukunft.
Aber nur weil ich keine Hoffnung habe, heißt das nicht, dass ich nur eine schwarz-malerin und pessimistin bin. wer mir das unterstellt verletzt mich tief. Ich möchte meine vergangenheit nicht aufbauschen oder sonstiges, ich meine, ich finde es nicht schlimm, dass ich keine wirkliche Hoffnung habe.
Klar "hoffe" ich z.B, dass die Bio-Klausur morgen gut ausfällt, oder dass ich ein gutes Abi bekomme (was unwahrscheinlich ist bei meinem schnitt). Aber das ist dann nur für mich und sonst niemanden. Klar weiß ich, dass ich gute Noten brauche um eine Zukunft zu haben. Jah und?
Hoffnung habe ich nicht, habe ich schon lange nicht mehr. Ob ich sie jeh hatte? o.O ernsthafte Hoffnung? wie zeigt sie sich? welche verlangen spürt man da? ich weiß es nicht.

folgendes habe ich mal in einer sehr , jah wie soll man sagen, beschissenen zeit geschrieben.

[...]Tränen der Trauer, des Schmerzes, des Leidens und der Angst. Doch vor allem Tränen der Schuld. Getrieben werde ich von den Erinnerungen, gejagt und niemals frei gelassen. Immer und immer wieder durchleide ich alles erlebte, so formen sich meine Tränen aus meinen blinden, brennenden Augen und bilden diesen Spiegel am Boden. Für diesen Spiegel brauche ich mein Augenlicht nicht, doch ich wage es nicht in ihn hinein zu blicken.

Krampfhaft pressen sich meine Augenlieder auf einander.

Blicke ich durch diesen Spiegel, sehe ich Dinge, die ich mit bloßem Auge nie zu sehen vermochte, jene Dinge verborgen in den Tiefen des Herzens. Durch Erinnerungen versuchen sie gesehen zu werden, nur dann sind sie erlöst und können vergessen werden. Doch was ist wenn ich sie nicht vergessen kann? Sie nicht vergessen will? Weil sie mir Hoffnung schenken wieder zu sehen, zu hören und zu spüren. Doch ich habe erkannt, Hoffnung ist nur eine Illusion, ein Gedanke an den man sich festzuklammern versucht, nur damit etwas einen Sinn bekommt. Und so lasse ich sie dahin schwinden, aus meinem gebrochenen Körper fliehen und in den Spiegel der toten Erinnerungen eintauchen.


jah, was mir wichtig ist, ist der fett gedruckte satz ^^"

Abendstern
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Beitragvon Abendstern » Mi 25 Okt, 2006 22:35

Mh... also ich kann nur sagen, dass ich für mich die Hoffnung auch schon mal fast aufgegeben hab - aber dann ist es doch ganz anders gekommen und das hätte damals niemand gedacht.


Mein Pferd hat bedingt durch eine schlimme Allergie gegen Pilzsporen und Staub, die vom alten Besitzer aus Desinteresse und Geldmangel nicht behandelt worden ist, einen Lungenschaden davongetragen. Ein Großteil des Lungengewebes ist zerstört, beim Menschen gibt es diese Krankheit auch: sie heißt COPD.

Als ich das Pferd vor fast 5 Jahren aus Mitleid und als letzte Möglichkeit vor dem Schlachthof aus diesem Stall mitgenommen habe, war sie nur noch Haut & Knochen, bekam kaum Luft, hatte schlimmen Husten, der gelbe Eiter, den die Lunge wegen der allergischen Reaktion absonderte, kam ihr literweise in großen Blasen aus den Nüstern gequollen, sie konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen und alle haben mich gefragt, ob ich eigentlich total verrückt wäre, mir so ein sterbenskrankes Pferd "anzutun" und dass es eigentlich wohl auch eher eine Erlösung für die Stute wäre, ihr endlich eine Kugel durch den Kopf zu jagen...

Ich hab wohl ein ziemliches "Gerechtigkeits-Empfinden" würd ich sagen, denn was mich damals neben dem einfachen Mitleid dieser armen Kreatur gegenüber, dazu bewegt, trotzdem zu versuchen, diesem Tier zu helfen, war der Hintergrund, dass diese Stute es einfach in meinen Augen VERDIENT hat, nicht einfach so "abgeschoben" zu werden.

Erst als Sportpferd an jedem Wochenende von Turnier zu Turnier gekarrt, dann als "Gebähr-Maschine" missbraucht und die letzten Jahren in einer Reitschule geduldig Tag für Tag die Reitschüler durch die Halle getragen....

Die letzten Wochen, wo es mit der Allergie immer schlimmer wurde, stand meine Puppe dann nur noch 24 Stunden am Tag in einer kleinen, verdreckten dunklen Box, voll mit Sch...flecken auf dem weißen Fell, abgemagert durch die ständige Anstrengung durch das viele Husten und das überhaupt Luft bekommen und ich habe halt einfach gedacht, dass das so doch wohl einfach nicht enden darf!


Also hab ich sie trotz aller Warnungen und trotz dass alle (und vorallem meine Eltern) damals dagegen waren mitgenommen. Das Urteil meines Tierarztes hier war vernichtend:

Er hat mir damals gesagt, dass wir die Stute mit einer großen Menge an Kortison wohl noch über den Sommer kriegen würden... und das wär ja immerhin schon was, dann hätte sie wenigstens diesen einen Sommer noch auf der Wiese zu verbringen...und zum Herbst hin dann wäre wohl Schluss, denn durch die ständigen hoch dosierten Kortison-Spritzen, die nötig seien, damit das Pferd überhaupt Luft bekäme, würde gleichzeitig die Leber so stark belastet, dass nach und nach mit einem Versagen von einigen anderen Organgen zu rechnen wäre.
Auch ob das Herz des Pferdes dieses ganze körperliche Belastung durch die Medikation überhaupt mitmachen würde, konnte er mir nicht sagen.

Ergo: er meinte also auch, dass es aus tierschutzrechtlichen Gründen lediglich zu vertreten sei, dem Pferd den einen Sommer noch gewähren und es dann zu erlösen.


Mit jeder neuen Spritze und der vorübergehenden deutlichen Besserung des Allgemeinbefindens meiner Stute, kam natürlich auch immer wieder die Hoffnung zurück, dass es ja vielleicht doch noch wieder besser werden würde.
Und umso schlimmer war es dann jedes Mal, wenn die Wirkung des Medikaments schlagartig wieder aufhörte und das Pferd vor Anstrengung laut stöhnte und kaum Luft bekam :(

Das war eine echt schlimme Zeit: ständig ging es auf und ab und jedes Mal, wenn der Doc zum neuen Spritzen kam, hatte ich die große Angst, dass er sagen würde >> Das war es jetzt>>


Gleichzeitig habe ich in der Zeit aber sehr viel gelesen und mich über diese Krankeit, die ihren Ursprung ja in einer Allergie hat, gelesen und mit verschiedenen anderen Tierärzten und Kliniken gesprochen. Irgendwo hatte ich also offenbar immer noch die Hoffnung, dass es doch noch einen anderen Weg geben musste.

Und die Lösung des Ganzen war so einfach..... :roll: Wenn ein Mensch allergisch auf z.B. Milchprodukte ist, dann ist er sie einfach nicht und alles ist in Ordnung.
Und das selbe war es hier und es hat funktioniert:

Mein Pferd wird jetzt bereits seit Jahren (Totgesagte leben länger :wink: ) konsequent und zu 101% von allen allergie-auslösenden Dingen (Stroh, Heu, Staub etc.) ferngehalten und lebt seit dem beschwerdefrei ohne Husten und ohne irgendwelche Medikamente.

Natürlich hat die ganze Regeneration lange gedauert und die Medikamente konnten auch mit der Umstellung auf Späne, nasses Heu und eine absolute straubfreie Umgebung nicht von heute auf Morgen abgesetzt werden...
Es hat bestimmt fast ein ganzes Jahr gedauert und es war ein langer, anstrengender und oft tränenreicher Weg.
(abgesehen von den fast 8.000,00 EUR an Kosten für Tierärzte, Kliniken etc.)

Und.... wie bereits zu Anfang gesagt: durch die Versäumnisse des Vorbesitzers ist leider ein großer Teil des Lungengewebes irreparabel zerstört und das Pferd damit nur noch beschränkt "nutzbar", d.h. Turniere und mehrstündige Ritte sind nicht mehr drin, aber was stört das schon das Tier?

:D Die Hoffnung nicht aufzugeben, weiterzumachen, weiter zu suchen und zu kämpfen hat sich gelohnt.

Und jeden Tag, wenn ich meine Puppe mit glänzendem Fell, rundem Popo und auch sonst quitsch-vergnügt über die Weide galoppieren sehe, geht mein Herz auf und ich weiß, dass es richtig war, die Hoffnung nicht aufzugeben.... :wink:

Serena
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Beitragvon Serena » Mi 25 Okt, 2006 22:47

Nadja.. ich bin ja kein Pferdeliebhaber oder so, aber das eine muss ich dir jetzt sagen: Ich weine.
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Abendstern
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Beitragvon Abendstern » Mi 25 Okt, 2006 22:53

Och See.... Nein... Es hatte ja ein Happy End Gott sei Dank - meinem Pferdi geht es jetzt ja wieder gut! Die Bilder im Foto-Thread waren diesen Sommer :wink:

Und meine neue Tierärztin, die alle 3 Monate zum "Abhören" der Lunge kommt, hat mir letzens noch gesagt, dass das Pferd so, wie es ihm jetzt geht (und bei meiner liebenvollen Pflege *gg*) noch bestimmt ein langes glückliches Pferde-Leben vor sich hat :D


Aber ich denke auch oft noch darüber nach, wenn ich z.B. am WE mal Zeit hab und mich einfach für ne halbe Stunde zu den Pferden an die Wiese setze und ihnen beim grasen zusehe, was für ein Riesen-Arschloch der Vorbesitzer meiner Stute war :evil:

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Beitragvon Serena » Mi 25 Okt, 2006 22:56

Ja.. ich habe das doch gelesen.. ;)
Aber die ganze Leidensgeschichte der armen Stute.. das tat mir alles so im Herz weh.
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Dark Lúthien
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Beitragvon Dark Lúthien » Mi 25 Okt, 2006 23:32

Severa Snape hat geschrieben:Jetzt kann kommen was will...und glaubt mir, gerade in diesem Jahr 06 kam es auch sehr extrem...und ich nutze es positiv. Ich nehme aus jedem Schlag, aus jedem negativen Erlebnis etwas mit, Erfahrung und Wissen und es gibt Dinge, die sollen so kommen, wie sie kommen - Schicksal...


inwie weit fließt in dieses - wie soll man es nennen - "das positive daraus mitnehmen" die Hoffnung mit ein? Der Blickwinkel interessiert mich. Ich persönlich dachte immer, das sei "daraus lernen oder erfahren". Deshalb ist mir (persönlich ^^") nicht klar, wie das in zusammenhang mit der Hoffnung steht. Oder meintest du einfach, dass das optimistische hervrotritt und die Situation "entschärft"? ^^
aber das geht doch auch, ohne hoffnung oder? heißt es denn wirklich, ohne hoffnung zu sein, gleich seelisch abgestumpft zu sein? oder der Inbegriff des Pessimismus zu sein? Ich betrachte mich gerade selber und sage, dass ich ausgewogen pessimistisch wie optimistisch bin. Aber Hoffnung habe ich nicht. Ich weiß nicht mal weshalb ich Hoffnung brauche?
Ich meine, mein Leben ist wie es ist und ich mache das beste drauß. (Nein, ich habe extra nicht auf den satz "und ich versuche" zurück gegriffen. Klar läuft vieles nicht wie ich möchte. Aber welche Rolle spielt die Hoffnung?
Wann soll ein Mensch Hoffnung haben, um nicht völlig von Anderen emotionsarm dargestellt zu werden?
also bitte nicht den Ton verkennen, das sind einfach Fragen, die mich interessieren.

Dark Luthien, darf man nachfragen, was für eine Krankheit du hast? Möcht dir nicht zu Nah treten...


Ich möchte nicht unhöflich erscheinen, ich hätte diese Phrase weglassen sollen. Aber da ich es nun mal nicht habe, werde ich nur sehr sehr kurz drauf eingehen. Also was ich wirklich als schwerwiegenstes Problem habe möchte ich nicht sagen. Nur soviel (also die harmlosen kleinen weh-wehchen ^^"), dass meine Lungen nun irreparabel kaputt sind und ich desweiteren ads kombiniert mit wirklichen depressionen und panikattacken habe (und dann der ganze krempel wie tausend allergien -.-!). das sind einfache krankheiten, die man mit medikamente in den griff kriegen kann, aber das, was mich von innen heraus zerstört möchte ich nicht sagen. damit habe ich mich selbst noch nicht abgefunden. tut mir leid.
(Und nein, ich bin kein Hypochonder...)