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Fallen Angel

Fynn*
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Fallen Angel

Beitragvon Fynn* » Do 07 Jan, 2010 19:49

Hey zusammen :D

Das ist die erste Geschichte von mir die ich in einem Forum veröffentliche. Deshalb möchte ich euch darauf hinweisen, dass die Texte meinen Copyright unterstehen und diese nicht einfach als Eigen wo anders veröffentlicht werden.

Inhalt [wird noch ausgebaut] : Es geht um ein Mädchen, Christy, die eines Tages eine merkwürdige Entdeckung macht. Sie kann als einziger Mensch zwischen den drei Ebenen der Erde wandern, und ist dazu bestimmt das Schicksal aller zu retten. [ erstmal ganz grob erklärt. Den rest verrate ich noch nicht, sonst ist die Spannung am ende futsch ;) ]

Da ich sowas noch nie gemacht habe, wäre es lieb wenn ihr bescheid sagt, falls ich noch irgendwas vergessen habe....

Ich würde mich sehr über Kritik und nätürlich Mitleser freuen. Falls ich Fehler gemacht habe, irgendwas komisch klingt oder ihr vielleicht eine bessere Idee habt : Immer her damit ;)

ganz Liebe Grüße

Prolog

Ich hatte niemals damit gerechnet, dass einmal alles von mir abhängig sein würde. Von einem einzigen Gedanken, einem einzigen Wort. Aber was wird es bedeuten wenn ich nun die falsche Entscheidung treffe? Nun heißt es entweder Leben oder Tod. Ich kann nicht mehr klar denken. Nachts plagen mich Träume von Zerstörung und Tagsüber blitzen immer wieder Bilder vor meinem inneren Auge auf.
Stimmen hallen Tag und Nacht in meinen Ohren wieder, panische, drängende, laute Stimmen. Gibt es für mich noch einen Ausweg aus diesem Schicksal? Ist es schon längst besiegelt oder ist es möglich alles zu ändern, noch einmal von vorne anzufangen und alles Richtig machen?
Doch was war das Richtige in dieser Zeit voller Verderben und Hass?
Ich konnte alles dabei belassen und so tun, als wenn nie was gewesen wäre. Ich könnte mich einfach aus allem heraus halten und das normale Mädchen spielen, dass ich in Wirklichkeit noch nie gewesen bin.
Hatte ich wirklich eine Wahl?
Nein.
Nein.
Nein.
Alles stand schon fest, bereits vor meiner Zeit. Das Schicksal hat mich auserwählt also werde ich alles mir mögliche tun. Was anderes bleibt mir bei allem sowieso nicht übrig. Ich bin nun Teil dieser komplexen Geschichte, ob ich es tue oder nicht.
Wenn ich dabei Menschenleben retten kann, dann steht meine Entscheidung fest.
Das Ende ist nahe.
Es wird kommen.
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Lycidia
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Beitragvon Lycidia » Do 07 Jan, 2010 19:52

Ja, also der Anfang hört sich schonmal gut an, auch wenn es natürlich noch zu wenig ist um da etwas genaueres zu sagen. Heißt soviel wie: schreib weiter! :D
El sueño de la razón produce monstruos

F. de Goya

Fynn*
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Beitragvon Fynn* » Do 07 Jan, 2010 20:02

Danke :) Hier ist der erste teil des ersten Kapitels

Kapitel Eins

Ich versuchte durch die von Nebel verdeckten Straßen in die Ferne zu schauen um nicht gleich am ersten Tag mit meinem offiziellen Führerschein in ein anderes Auto zu krachen oder gegen einen Baum zu fahren. Allerdings kamen noch meine zehn Zentimeter hohen Highheels dazu, die mir das Autofahren zusätzlich erschwerten. Doch was tat man nicht alles um schön zu sein? Immerhin war heute der Abschlussball. Der letzte Tag einer Gefangenschaft würde nach qualvollen Jahren endlich enden und wir alle wurden in die große, weite Welt entlassen, die momentan, so schien es mir, kein gutes Schicksal für mich bereithielt.
Die drückende Hitze machte mir ebenfalls zu schaffen und ich kurbelte das Fenster meines alten Wagens, einen verrosteten Peugeot, den ich von meinem Vater zum 18. Geburtstag bekommen hatte, runter. Er war keine Schönheit aber die Hauptsache war er fuhr mich. Der plötzliche Wind ließ meine Haare wie wild durch die Luft peitschen was damit meine mühsam erarbeitete Hochsteckfrisur endgültig zerstörte. Ich seufzte. Schlimmer konnte dieser Abend wohl wirklich nicht beginnen. Zu allem Übel ertönte keinen Augenblick später das schrille Klingeln meines Handys. Ich kramte mit einer Hand in meiner Handtasche rum, mit der anderen lenkte ich den alten Wagen. Hastig zog ich das silberne Telefon aus meiner Tasche.
„Hallo?“
„Christy! Wo bleibst du? Ich warte schon seit einer halben Stunde auf dich und du bist immer noch nicht da. Willst du den Abschlussball verpassen?“
Die quietschende Stimme von Bree drang durch den höher und ich hielt ihn einige Zentimeter von meinem Ohr entfernt, bis die Schimpfparade endete.
„Ja, ich weiß. Es tut mir furchtbar leid. Ich bin schon so gut wie da.“, ohne eine Antwort abzuwarten legte ich auf und warf ein kurzen Blick auf die Uhr. Viertel nach sechs. Um halb sieben begann der Ball. Ich drückte aufs Gaspedal und nach einem kurzen aufheulen gab der Motor endgültig seinen Geist auf. Der Wagen rollte seine letzten Meter und ich fluchte. Als er endgültig zum stehen kam ließ ich meinen Kopf auf das Lenkrad sinken und die Hupe erklang. Jetzt war er noch schlimmer geworden.
Schnell stieg ich aus und schirmte meine Augen mit meiner Tasche von der prallen Sonne ab. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Ich stand auf einer verlassenen Straße mitten im Nirgendwo fest. Sowohl hinter mir wie auch vor mir konnte man nichts außer eintönige Vegetation erkennen. Das Glück machte wie immer einen großen Bogen um mich. Hier konnte ich nicht damit rechnen, dass in den nächsten paar Stunden ein Auto vorbei kommen würde.
Ich holte zum zweiten Mal mein Handy aus der Tasche und wählte die Nummer von Bree, die wahrscheinlich schon vor Wut kochen würde.
„Bree? Ich bin nicht mehr rechtzeitig da. Bin auf irgendeiner verlassenen Straße stehen geblieben.“
„Oh nein. Was machen wir jetzt? Kannst du mir sagen wo du bist? Ich rufe am besten John an und dann holen wir dich ab.“
Brees hektische Stimme wurde immer lauter. „ Beweg dich nicht vom Fleck!“
Wohin sollte ich hier schon gehen?
„Nein, nicht nötig! Ich weiß nicht wo ich hier bin und ihr werdet es wahrscheinlich sowieso nicht finden. Pass auf. Du rufst John an und fährst mit ihm zum Ball. Ich rufe meinen Dad an. Er kann mich sicher hier abholen, immerhin ist er hie großgeworden.“
Schweigen am anderen Ende der Leitung. Dann hörte ich ein enttäuschtes Seufzen.
„Bist du dir sicher, Süße? Es sollte unser Tag werden. Was ist wenn deine Eltern nicht mehr da sind?“
„Mach dir um mich keinen Kopf. Ich komme ja nur ein bisschen später. Ich ruf gleich meinen Dad an und falls niemand da ist melde ich mich noch mal bei dir ok?“, versuchte ich sie zu beruhigen.
„Ok, dann sehen wir uns nachher. Und ruf an wenn was ist.“

Ich legte auf und wählte sofort die vertraute Nummer meiner Eltern. Ich wohnte jetzt schon ein Jahr zusammen mit Bree in einer kleinen Wohnung im Zentrum von London. Ich hatte mir geschworen meine Eltern nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit um Hilfe zu bitten, weil ich ihnen zeigen wollte, dass ich auf eigenen Beinen stehen konnte, was sie immer bezweifelt haben und noch immer bezweifelten.
Ich kam gerade von meinen Eltern, weil meine Mom die letzten Änderungen an meinem Ballkleid gemacht hatte. Sie war Designerin und hatte mir extra ein Kleid für meinen „großen Tag“ genäht. Also sollte es doch auch gezeigt werden, oder? Immerhin war das hier auch keine Kleinigkeit mehr und sie wohnten so weit Stadtauswärts, dass man keine Möglichkeit ohne fahrbaren Untergrund hatte nach London zu fahren. Wiederwillig wählte ich die Nummer und starrte geschockt auf mein Handy.
Akku leer.
„Oh nein, oh nein, oh nein! Komm schon!“ Wie wild drückte ich auf den Anschaltknopf doch nichts regte sich. Wütend warf ich das Handy auf den harten Betonboden. Was sollte ich jetzt noch tun? Mein Auto war stehen geblieben, mein Handy kaputt und ich mutterseelenallein auf einer Gottverdammten verlassenen Straße. Beruhig dich, Chris, sagte ich zu mir selbst und mit einem seufzen sammelte ich die Reste meines Telefons auf.
Mir blieb wohl nichts anderes übrig, also schloss ich meinen Wagen ab und machte mich auf in Richtung Schule, zu Fuß.
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Schoggokeckz
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Beitragvon Schoggokeckz » Sa 30 Jan, 2010 15:58

also... ich bin dafür, dass es GANZ SCHNELL WEITER geht. (betonung auf ganz schnell^^)
Sunrise Avenue Live:
*20.11.2009 PopGasm Tour Saabrücken
*17.03.2010 Acoustic Tour Mannheim
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* = Vorsicht: Hohe PopGasm Gefahr!