[Die Secretkeepers] Wie es sein sollte RS

Padfoot201182
Drachenkrieger
Welt des Dunkels
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 38
Registriert: 13.10.2005
Beiträge: 4241
Wohnort: Duisburg

[Die Secretkeepers] Wie es sein sollte RS

Beitragvon Padfoot201182 » So 11 Jun, 2006 15:16

Prolog
GODRIC HOLLOW

„Was?“
„Beruhige dich James und lass Albus zu Ende reden.“
„Es gibt nichts weiter zu sagen: Sirius ist verschwunden Lily. Und das nur, weil...“
„Weil er es so wollte.“ Albus Dumbledore saß ruhig in einem Chintz Sessel, den er heraufbeschworen hatte. Seine Fingerspitzen lehnten aneinander, wobei seine Zeigefinger den Mund berührten. Während seines ganzen Berichts über Sirius verschwinden, hatte er die Augen geschlossen. Er hatte den Bericht selber erst vor wenigen Stunden erhalten und war darüber genauso entsetzt und verstört wie Lily und James. Alle Anwesenden hatten gewusst, welches Risiko Sirius eingegangen war, als er der Geheimniswahrer von den Potters geworden ist. Und nichts und niemand hätte ihn davon abhalten können.
Nun war der schlimmste Fall eingetreten, den es geben konnte. Sirius Black, der beste Freund von James Potter und Pate Harry Potters, war nun seit mehr als einer Woche verschwunden.
Hartnäckig hatten sich Gerüchte gehalten, dass Sirius untergetaucht war um die Todesser um Voldemort zu verwirren und ihre Suche nach den Potters außerhalb Englands zu verlegen, doch sein wichtigster Spion im Kampf gegen Voldemort, hatte ihm, Dumbledore, die Wahrheit erzählt. Voldemort hatte Sirius in seiner Gewalt. Er hätte die beiden nun damit trösten können, dass Sirius nicht nachgegeben hat, denn sonst würden Lily und James ihm nun nicht mehr gegenüber sitzen. Doch, so wusste er, war das kein großer Trost.
Langsam öffnete Dumbledore die Augen und sah zu den beiden hinüber. James hatte sich auf einen Hocker gesetzt, den Kopf in den Händen vergraben, Lily hockte vor ihm und versuchte ihn zu beruhigen.
„James, du musst jetzt einen klaren Kopf behalten. Es nütz weder dem Orden noch Sirius, wenn du jetzt unüberlegt handelst.“
Mit einem traurigem lächeln tauchte James Gesicht wieder auf. „Als würde ich unüberlegt handeln... das hättest du lieber Sirius sagen sollen, bevor er sich auf so einen Wahnsinn eingelassen hat.
Aber ich weiß du hast Recht. Also, Albus, was hast du vor zu unternehmen?“
Nichts, war die Antwort, doch das konnte er James nicht sagen. Nicht in diesem Augenblick.
„Um der Wahrheit genüge zu tun, ich weiß es noch nicht James. Es wäre nicht klug nun eine großangelegte Suche zu starten, wo wir jede Aufmerksamkeit unterbinden wollen. Doch was viel wichtiger ist James, das egal was nun geschieht, du dich an das erinnerst, was wichtig ist. Deine Familie. Es wäre Sirius gegenüber undankbar, würdest du nun alle Vorsichtsmaßnahmen vergessen und versuchen ihn zu finden.“
Er sah die Wut in James Augen... nein... keine Wut... Enttäuschung. Und das traf Dumbledore mehr, als es Wut gekonnt hätte.
„Aber du könntest Snape...“ wollte Lily vorsichtig fragen. Doch wurde sie von James unterbrochen.
„Snape?“ James Stimme klang schrill, bei dem Namen. „Was soll er ausrichten. Er würde keinen Handschlag für Sirius tun...“
„Er war es, der mir von Sirius verschwinden berichtete James. Er hat mir alles erzählt, was ich euch berichtet habe. Auch wenn ihr euch nie gut verstanden habt, darfst du seine Rolle nicht vergessen die er bekleidet, denn er ist ein großes Risiko eingegangen, als er zu mir kam. Ohne ihn hätten wir nie gewusst, dass Voldemort hinter euch her ist.“
„Ohne ihn würde Voldemort sich keinen Pfifferling um uns scheren.“ James stand auf und verschwand hinter der Türe, die zu Harrys Zimmer führte.
„Du darfst es ihm nicht übel nehmen, Albus. Er ist James bester Freund... wenn Sirius was zustößt, würde er sich das nie verzeihen.“
Dumbledore war aufgestanden und ging, begleitet von Lily, zur Türe.
„Ich werde wieder mit euch Kontakt aufnehmen.“ Er sah Lily tief in die Augen und in diesem Moment wusste sie, das Sirius verloren war.

IRGENWO IN ENGLAND

„Und du bist dir sicher das du mir nicht verraten willst, wo sich die drei befinden?“ Voldemort stand aufgerichtet vor Sirius. Sein schwarzer Mantel hüllte die hagere Gestalt ein, die mit einer Stimme wie aus Honig auf den vor sich knienden einredete.
„Du würdest es dir um so vieles einfacher machen, Black. All der Schmerz, die Pein, die Demütigung, all das wäre ausgelöscht innerhalb eines Lidschlages. Und alles ist so einfach, nur ein Wort, nur ein Satz würde dich Erlösen.“
„Leck mich am Ar... ARGGGHHHHHH“ Unglaubliche Schmerzen schossen durch Sirius, als der Fluch eines der Todesser ihn traf. Sie alle hatten sich um ihn versammelt. Eine Prozedur die er gewöhnt war... doch seit wie vielen Tagen? Wie lange war er nun schon ein Gefangener? Wie lange schon saß er hier in der Dunkelheit? Seit wann teilte er das schimmlige Brot mit den Ratten? Er wusste es nicht... er wusste nichts mehr wirklich. Alles war zu einem Traum für ihn geworden, ein Alptraum aus dem es kein erwachen gab.
Wenn diese Schmerzen nur aufhören würden, würde alles besser werden. Doch so schnell gaben die Todesser nicht auf. Sie wechselten sich ab, jeder hatte das vergnügen ihn mit einem Fluch zu bearbeiten.
Doch dann hörten die Schmerzen auf. Kalter Schweiß rann ihm in Strömen, den Rücken hinunter. Seine langen schwarzen Haare klebten an seinem Gesicht. Er war zu schwach sie sich aus den Augen zu wischen, nur um zu sehen ob es wieder seine Cousine Bellatrix war, die ihn fast in den Tod trieb.
„So, das soll ich also wirklich tun Black?“ Ein verhaltenes lachen ging durch die Todesser. „Ich denke, dass überlass ich anderen. Vielleicht deinem kleinen Freund Remus Lupin.
Hat er immer noch seine Probleme beim Mondschein? Wäre es nicht schön, wenn du ihm dann nicht wieder beistehen könntest, wie in alten Schulzeiten?“
„Lass... Remus... aus dem Spiel.“ Nur stockend kamen die Worte über Sirius aufgeplatzten Lippen. Sein Körper war mitgenommen von den Torturen, sein Geist wollte aufgeben, doch sein Herz ließ ihn standhaft bleiben. Sein Herz und der Gedanke an Harry.
„An das kleine Potter Baby denkt der große kühne Black? Wie rührend.“ Voldemorts Stimme troff Verachtung, doch auch unglaublicher Hass schwoll in den Worten mit. Liebe war etwas das er nicht verstand und auch nie verstehen würde. Und das war es, was Sirius dazu bewegte zu schweigen und den Fidelius-Zauber aufrecht zu erhalten: Die Liebe zu seiner wirklichen Familie und der Gedanke sie wieder zu sehen.
„Ich werde dich brechen Black und wenn ich dir die Haut von deinem Körper schälen muss, ich werde herausfinden was ich zu wissen wünsche.“ Das rascheln vieler Umhänge verriet Sirius das Voldemort genug für heute hatte. Und so ließen sie ihn wieder zurück in der Dunkelheit, mit dem Wissen, dass Voldemort beim nächsten mal sein Versprechen von heute erfüllen würde.

Sirius :arrow: Padfoot 201182
James :arrow: George Weasley
Peter :arrow: xXGinnyXx
Remus :arrow: Merla
Lily :arrow: Illuminata
Dumbledore :arrow: Serena
Severus Snape :arrow: Severa Snape
Voldy :arrow: Cho
Lucius Malfoy :arrow: Padfoot201182
Narcissa Malfoy :arrow: Narcissa Malfoy
Serena Menyer :arrow: Serena
Brianna Agathos :arrow: Merla
Brianna Agathos :arrow: Merla



Wenn ihr Fragen habt, postet die in dem anderen Thread :D

ein Farbcode damit wir die Posts von einander unterscheiden können
- grün für die Todesser
- orange für den Orden
wer die anderen über seine Gesinnung (ob gut oder böse) nicht teilhaben lassen will, der schreibt einfach so.

In diesem Thread findet das RS statt, Diskussionen können in dem "Neues Spiel, neues Glück" Thread statt finden. Wenn zwei Charas mit einander interagieren und die anderen sollen es nicht rausfinden, lasst die Eulen fliegen. Denn schließlich macht es ja mehr Spaß wenn die Gegenseite nicht weiß, was die anderen machen.

REGELN
- Gedachtes kursiv schreiben
- es wird niemand ignoriert, auch wenn einem die Aktion des Gegenübers nicht passt
- Man hat nur die Kontrolle über seinen Chara, dass heißt man kann den anderen Chara nichts tun oder sagen lassen, was nicht bereits getan/gesagt wurde.
- Keine Ein-Satz-Posts

STECKIS
Brianna Agathos

- Eltern beide Zauberer, aber Vater hatte Muggle-Eltern
- besuchte die ersten zwei Schuljahre in Frankreich, auf der Beaubaxton-Mädchenschule
- Trennung der Eltern, sie geht mit ihrem Vater nach England, besucht hier Hogwarts
- ist besonders positiv im Zaubertrank-Unterricht aufgefallen
- wollte zurück nach Frankreich und dort unterrichten, doch dann wurde ihr Vater von einem Todesser getötet,
- wandte sich hiernach der Bekämpfung der Dunklen Künste zu, betrieb einige Studien
- fand bei den Unterlagen ihres Vaters geheimnisvolle Notizen irgendeines Ordens betreffend
- recherchiert weiter und stößt irgendwann auf den Namen Dumbledore
- sie wendet sich an ihn und sie führen ein langes Gespräch, in dem er ihr von dem Orden des Phönix erzählt, sie ist sofort Feuer und Flamme und tritt bei
- 26 Jahre alt
- aufbrausend, aber ehrlich, trägt ihr Herz und ihre Gedanken auf der Zunge

Name: Serena Menyer, geb. Davis
Alter: 25
Aussehen: lange,dunkelbraune Haare,leicht gelockt,braune Augen
Charakter: sensibel, sinnlich, empfindsam, mitfühlend, ruhig, kann schlecht „nein“ sagen
Gesinnung: Ist Todesserin. Aber nicht freiwillig.
Verwandte: Eltern: beide reinblütige Zauberer und Todesser, ein Bruder, Verbleib unbekannt eine Schwester von Mitgliedern des Ordens getötet, Schwiegereltern: unbekannt ( s. Tom Menyer) Schwager/Schwägerin: ???

Name: TomMenyer,
Alter: 28
Aussehen: längere,dunkelbraune Haare, braun-graue Augen
Charakter: ehrgeizig, irgendwie charmant, selbstbewusst,
Gesinnung: Ist Todesser
Verwandte: Eltern: beide reinblütige Zauberer die "zufällig" starben. Schwiegereltern: unbekannt ( s. Serena Menyer)
Frau: Serena Menyer
Geschwister: keine
Zuletzt geändert von Padfoot201182 am Fr 21 Jul, 2006 16:56, insgesamt 10-mal geändert.
Menschen mögen vergessen,
was du ihnen gesagt hast,
aber sie erinnern sich immer daran,
welches Gefühl du in ihnen ausgelöst hast.

Illuminata
Weltenträumer
Weltenlos
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 36
Registriert: 03.06.2006
Beiträge: 350
Wohnort: Dortmund

Beitragvon Illuminata » So 11 Jun, 2006 19:00

Lily Potter saß am Kinderbett ihres Sohnes Harry und starrte ins Leere. Dass Harry fröhlich vor sich hin brabbelte drang kaum zu ihr durch. Zu viel ging ihr durch den Kopf.
Was Albus ihr und James berichtet hatte, war einfach ein großer Schock. Mehr noch als das, es war wie ein Albtraum. Aber leider einer von der realen Sorte…
Sirius gefangen… vom dunklen Lord festgehalten. Lily konnte und wollte sich gar nicht vorstellen, was er zu erleiden hatte.
Ihr Blick schweifte zu dem kleinen Tisch neben Harrys Bett. Dort stand neben einer Spieluhr und einem kleinen Modell eines fliegenden Besen ein Bild von Harrys Paten, fröhlich grinsend, mit Harry auf dem Arm. Es war am Tag der Taufe entstanden.
Lily lief eine stumme Träne über die Wange. Er hatte so viel auf sich genommen, als er sich entschloss, ihr Geheimniswahrer zu werden! Aber sie wusste ganz genau, dass ihn nichts und niemand davon hätte abbringen können. So wie James alles für Sirius tun würde, gäbe Sirius sein Leben, um das von James (und seiner Familie) zu schützen!
„Aber bitte James… setz dein Leben nicht auf’s Spiel…“ Sie hatte es nur so vor sich hingeflüstert und doch hörte Harry plötzlich auf zu brabbeln und sah sie mit großen Augen an. Lily strich ihm sanft über’s Haar. „Ach, mein Kleiner. Ich hab einfach Angst, dass dein Vater Unsinn macht. Er liebt uns über alles, das weiß ich, und trotzdem wird er nicht ruhig dasitzen können und Sirius seinem Schicksal überlassen. Es fällt mir ja auch schwer… aber trotzdem, er hat an erster Stelle die Verantwortung für dich! Du sollst nicht ohne deinen Vater aufwachsen!“
Wie zur Bestätigung gab Harry ein bestätigendes „aij“ von sich. Lily musste lächeln. Aber kurz darauf verbarg sie ihren Kopf zwischen ihren Händen. Was, wenn Sirius der grausamen Folter nicht standhalten konnte? Oder was, wenn der dunkle Lord durch Legimentik herausfand, was Sirius zu verbergen suchte? Was, wenn er es schon rausgefunden hatte und in nicht fünf Minuten vor ihrer Tür stände? Angst überkam Lily, große Angst! Angst, um das Leben ihres geliebten Sohnes, ihre Familie. Wenn ER sie wirklich finden sollte, hätten sie keine Chance…
Zuletzt geändert von Illuminata am So 18 Jun, 2006 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
Bild

Secretkeepers

George Weasley
Drachenkrieger
Welt des Dunkels
Geschlecht: Männlich
Alter: 26
Registriert: 04.04.2006
Beiträge: 3769
Wohnort: überall da, wo es mir gefällt

Beitragvon George Weasley » So 11 Jun, 2006 19:57

Sofort nachdem Albus das Haus verlassen hatte war er nach oben verschwunden und hatte sich auf einen Sessel gesetzt. Sein Kopf war voller Gedanken, teils über Sirius, teils über seine Familie.
Würde er nach Sirius suchen und versuchen ihn zu retten, würde er sein Familie und damit die Personen die er liebte ihn Gefahr bringen.
Würde er hier bleiben und nichts tun, würde er sich ewig schuldig fühlen wenn Sirius etwas zustieße.
Ein Kampf zwischen Vernunft und dem Drang Sirius zu helfen.
Er dachte nach und versank immer mehr in den Gedanken, doch als er irgendwann Harrys leises weinen hörte wusste er, dass er seine Familie nicht in Gefahr bringen durfte, und Sirius würde das verstehen. Doch dann dachte er darüber nach wie er sich fühlen würde wenn Sirius etwas passieren würde.
Und dann schloss er seinen endgültigen Entschluss, er würde bei allen Aktionen mitmachen, aber erst wenn er vorher Albus gefragt hatte ob er solange einen anderen zu Lilly und Harry schicken könnte und das Albus den betreffenden dann alle 10 Minuten nach dem Stand der Dinge fragt. Ja so würde er seine Familie nicht in Gefahr bringen und Sirius trotzdem helfen.
Zuletzt geändert von George Weasley am So 18 Jun, 2006 21:13, insgesamt 1-mal geändert.

Serena
Held des Lichts
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 36
Registriert: 11.11.2005
Beiträge: 10860
Wohnort: TARDIS

Hogwarts - Dumbledores Büro

Beitragvon Serena » So 11 Jun, 2006 20:10

Da Severa sich nicht meldet, muss ich kurzerhand für sie einspringen. Hier der NEUE DD / Snape Post. Hoffe, es gefällt.

Albus Dumbledore hatte viel Zeit in seinen Büro verbracht, einige Eulen verschickt und lange nachgedacht.
Die anderen Ordensmitglieder mochten Severus nicht vertrauen, doch Dumbledore tat es.
Severus war seine einzige Chance, Informationen über Sirius zu erhalten. Er musste diesen Schritt wagen.
Er hatte Severus zu sich gerufen, um mit ihm die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Dumbledore stand mit dem Rücken zum Zaubertränkemeister. Als dieser den Raum betrat, sprach Dumbledore:
„Severus, es ist wieder soweit.“
Der Zaubertränkeprofessor stand angespannt hinter dem Schulleiter und hatte seine Stirn in tiefe Falten gelegt.
„Severus, ich muss dich wiedereinmal darum bitten, deinen anderen Posten anzunehmen. Eines Verbündeten zuliebe.“ Snape wollte ihn unterbrechen, aber Dumbledore hatte bereits die Hände erhoben und setzte ein. „Ich weiss, das ihr eure Differenzen hattet und sie immernoch habt. Aber um des Friedens Willen, bitte, Severus. Du weisst, was du zu tun hast. Bitte geh.“ Snape schien noch etwas sagen zu wollen, hielt aber dann doch inne und machte auf dem Absatz kehrt.
Albus Dumbledore blieb in dem Direktorzimmer zurück. Er sorgte sich um die Zukunft. Die Zukunft der Zaubererwelt und die der Menschen. Er war sehr besorgt...
Zuletzt geändert von Serena am So 18 Jun, 2006 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
Bild

xXGinnyXx
Weltenträumer
Weltenlos
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 28
Registriert: 06.06.2006
Beiträge: 63
Wohnort: Köln

Beitragvon xXGinnyXx » Mo 12 Jun, 2006 17:58

ignoriert das einfach
Proud to be a Gryffindor
I LOVE FRED AND GEORGE

Cissy
Auenländer
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 09.08.2005
Beiträge: 9072
Wohnort: Ketterdam

Beitragvon Cissy » Do 15 Jun, 2006 02:21

Nervös ging sie den Gang entlang, blieb hin und wieder stehen um sich zu vergewissern, das ihr niemand folgte und eilte dann weiter. Hier und da hing eine Fackel an der Wand, die ihr schwaches Licht gegen die Mauern warf. Vor einer Tür blieb sie, mit rasendem Puls, stehen. Stille umgab sie - Stille und eine Stimme in ihrem Kopf, die ihr sagte, sie sollte wieder umdrehen und zurück zu ihrem Mann und ihrem Sohn gehen, aber das tat sie nicht. Ihre rechte Hand griff nach ihrem Zauberstab, den sie vorsichtig auf die Tür richtete. Ein paar geflüsterte Worte und die Tür öffnete sich unter einem leisen Quietschen. Erschrocken sah sie sich um, doch alles was sie sah, war eine kleine Maus, die in ein Loch in der Wand huschte.
„Der dunkle Lord wird mich dafür umbringen, sollte er jemals erfahren, das ich hier war.“
Der Gedanke schoss ihr ununterbrochen durch den Kopf, seitdem sie beschlossen hatte, hierher zu kommen. Schnell verdrängte sie die Angst, die in ihr aufstieg und schlüpfte durch den Spalt der Tür. In dem Raum war es so dunkel, das sie nicht einmal ihre Hand vor Augen sah. Aus dem Ärmel ihres Umhangs ließ sie ein Glas gleiten, in dem eine kleine, blaue Flamme brannte, die ihre gesamte Umgebung in ein bläuliches Licht tauchte. Narcissa ging drei Schritte nach vorne, als sie auch schon sah, was sie gesucht hatte. In einer Ecke kauerte ein Mann, zumindest das, was von ihm übrig war. Langsam ging sie auf ihn zu. Er schien nicht zu merken, das sie zu ihm kam, denn er rührte sich nicht, aber vielleicht lag das auch an den Schmerzen, die er haben musste, nachdem was ihm alles angetan wurde. Vorsichtig stellte sie das Glas auf den Boden und kniete sich neben ihm hin. Ein dünnes Rinnsal Blut war auf seiner Stirn zu sehen, bei dem er sich nicht einmal die Mühe gemacht hatte, es weg zu wischen.
„Mein lieber Cousin, ist es das, was du erreichen wolltest, als du deine Familie vor Jahren verlassen hast? So zu sterben? Zwischen Dreck und Ratten, womöglich noch durch die Hand von Bella? Ich hab dich beneidet, Sirius. Oft genug habe ich mir gewünscht, auch gehen zu können, wohin ich will, nur ich hatte nie die nötige Kraft, mich aus den Fesseln unserer Familie zu befreien. Es tut mir leid, das es so mit dir zu Ende gehen muss und das wird es, solltest du dem Dunklen Lord nicht sagen, was er wissen will.“
Mit diesen Worten richtete sie sich wieder auf, mit dem Glas in der Hand und sah auf Sirius hinab.
„Sag es ihm, vielleicht lässt er dich dann am Leben.“

(jaha, is absicht, das Cissy so "farblos" is)
Currently Reading:
"Evil is evil. Lesser, greater, middling, it's all the same."
Geralt of Rivia

Padfoot201182
Drachenkrieger
Welt des Dunkels
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 38
Registriert: 13.10.2005
Beiträge: 4241
Wohnort: Duisburg

Beitragvon Padfoot201182 » Do 15 Jun, 2006 13:12

Erschöpft und vor schmerzen in der Lage sich zu bewegen, lag Sirius auf dem Boden der Zelle, in den sie ihn geworfen hatten. Die Qualen der letzten Tage hatten Spuren auf seinem schönen Gesicht hinterlassen. Doch er musste durchhalten und wenn es ihn sein Leben kosten würde.
Als er seine Gedanken an schönere Orte lenken wollte, hörte er auf einmal Schritte im Gang. Er war sich nicht sicher, aber er bezweifelte das Voldemort und die Todesser ihn bereits ein weiteres mal in die Mangel nehmen wollte. Dennoch tat er das einige wozu er in der Lage war, er blieb dort liegen und stellte sich Ohnmächtig. Nicht das es viel nützen würde, doch es würde ihm eventuell Zeit geben. Die Schritte kamen seiner Zelle immer näher, doch nun bemerkte er was an ihnen. Sie waren zu leicht für einen Mann, also musste es eine Frau sein. Die Türe öffnete sich und die Person kam auf ihn zu. Durch die geschlossenen Augenlieder drang ein blaues Licht. Ein Zauberfeuer. Durch das Licht konnte er Bewegungen erkennen und auch das sie sich zu ihm hinkniete. Dann sprach sie.
„Mein lieber Cousin, ist es das, was du erreichen wolltest, als du deine Familie vor Jahren verlassen hast? So zu sterben? Zwischen Dreck und Ratten, womöglich noch durch die Hand von Bella? Ich hab dich beneidet, Sirius. Oft genug habe ich mir gewünscht, auch gehen zu können, wohin ich will, nur ich hatte nie die nötige Kraft, mich aus den Fesseln unserer Familie zu befreien. Es tut mir leid, das es so mit dir zu Ende gehen muss und das wird es, solltest du dem Dunklen Lord nicht sagen, was er wissen will.“
Mit diesen Worten richtete sie sich wieder auf.
„Sag es ihm, vielleicht lässt er dich dann am Leben.“ Sirius war überrascht das ausgerechnet Cissy zu ihm kam. Er hätte mit Bellas Schadenfreude leben können, doch diese Worte erfüllten ihn mir Hass.
„Und während du mich beneidet hast, habe ich euch verachtet. Ist das ein Leben? Aus Angst dem größten Spinner aller Zeiten hinter herzulaufen? Erklär es mir Cissy, wofür? Für Macht? Geld? Das alles hast du zu genüge.“ Nur schleppend kamen ihm die Worte über die Lippen. Es war anstrengend und um sich vor dem Licht zu schützen, legte er einen Arm vor seine Auge, die ihm schmerzten.
„Du sagst, ich soll die einzige Familie verraten, die mir je was bedeutet hat. Doch würdest du das auch tun? Würdest du Draco verraten nur um zu leben? Eher sterbe ich als das Voldemort erfährt wo sie sich aufhalten.
Und das kannst du ihm ruhig ausrichten. Aber ich bezweifele Stark das du ihm gesagt hast, das du deine Familie besuchst?!“
Zu gerne hätte er ihr Gesicht gesehen und wie sie auf seine Worte reagierte, doch er konnte und wollte nicht.
Zuletzt geändert von Padfoot201182 am Fr 30 Jun, 2006 22:43, insgesamt 1-mal geändert.
Menschen mögen vergessen,
was du ihnen gesagt hast,
aber sie erinnern sich immer daran,
welches Gefühl du in ihnen ausgelöst hast.

Cissy
Auenländer
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 09.08.2005
Beiträge: 9072
Wohnort: Ketterdam

Beitragvon Cissy » Do 15 Jun, 2006 15:30

Sie wollte gerade gehen, als sie Sirius’ Stimme hörte. Seine Worte waren, trotz der Schmerzen, die er litt, noch immer voller Verachtung und Abscheu, dem Gegenüber, was sie tat. Ihm den Rücken zugewandt, hörte sie ihm zu. Wie wahr sie doch teilweise in ihren Ohren klangen. Am liebsten wäre sie gegangen, ohne darauf einzugehen, was er gesagt hatte, immerhin dürfte sie nicht einmal hier sein. Es war allen verboten worden, zu Sirius zu gehen, egal welche Absichten sie hatten.
„Keiner weiß das ich hier bin.“ Langsam drehte sie sich wieder zu Sirius um und sah ihn an. „Und nein, ich würde Draco nicht verraten. Du weißt, das ich außerdem nie so eine Wahl hatte, wie du sie hattest. Ich war Lucius schon versprochen, kaum das ich gehen konnte.“
Narcissa schloss die Augen. Sie wollte gehen, doch ihre Beine rührten sich nicht. Still stand sie da und verdrängte wieder die Gedanken, die ihr ihr Leben unnötig erschweren würden. Erst als sie die Stimme ihre Cousins hörte, öffnete sie wieder ihre Augen.
Currently Reading:
"Evil is evil. Lesser, greater, middling, it's all the same."
Geralt of Rivia

Padfoot201182
Drachenkrieger
Welt des Dunkels
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 38
Registriert: 13.10.2005
Beiträge: 4241
Wohnort: Duisburg

Beitragvon Padfoot201182 » Do 15 Jun, 2006 15:56

„Jeder hat die Wahl Cissy. Du bist nur den Weg des geringsten Wiederstandes gegangen. Und obwohl du sagst du würdest Draco nicht verraten, verlangst du von mir das zu verraten was mir wichtig ist? Denk doch mal nach, was du von mir verlangst. Vor allem wieso sollte ich das tun? Um bis an das Ende meines erbärmlichen Lebens darüber nachzudenken, was ich getan habe. Selbst wenn Voldemort mich am Leben ließe, was würde es für mich bedeuten?“
Seine Stimme war noch rauer als sonst. Er hatte durst und das Sprechen fiel ihm von mal zu mal schwerer, doch irgendwie beschlich ihn das Gefühl er würde nicht mehr viele Möglichkeiten haben mit jemanden zu sprechen. Und wenn er ehrlich war, hätte er nicht gedacht das einige seiner letzten Worte an Cissy gerichtet sein würden.
„Doch was willst du wirklich von mir Narcissa? Mich leiden sehen? Also viel mehr vertrag ich wirklich nicht, demnach kann es bei mir nicht mehr schlimmer werden.“ Entgegnete Sirius ihr sarkastisch. Er hatte genug von ihrer Anwesenheit, die ihn sehr verwirrt. Wenn sie doch einfach nur gehen würde. Zu sehr erinnerte sie ihn an das was mit seiner Familie war. Ein Blutsverräter war er für sie, nichts anderes. Nie war einer von ihnen auf die Idee gekommen das sie nichts weiter als Sadisten waren, die eine sehr einseitige Sicht der Dinge besaßen. Sicher verstand er auch Cissys einwand. Nur zu gut konnte er sich an die Zeit erinnern, als ihre Familie sie krampfhaft versucht hatten Lucius Malfoy näher zubringen. Wie oft hatte er sie mit roten Augen gesehen und er wusste sie hatte wieder geweint. Doch war sie schon immer zu stolz gewesen Hilfe anzunehmen und deswegen hatte er selber die Flucht aus diesem Leben angetreten und bei James eine Heimat gefunden, die ihn so nahm wie er war. „Ich frag dich noch mal Cissy, was ist es was du willst? Warum interessierst du dich auf einmal für das was ich tue?“
Zuletzt geändert von Padfoot201182 am Fr 30 Jun, 2006 22:46, insgesamt 2-mal geändert.
Menschen mögen vergessen,
was du ihnen gesagt hast,
aber sie erinnern sich immer daran,
welches Gefühl du in ihnen ausgelöst hast.

Cissy
Auenländer
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 09.08.2005
Beiträge: 9072
Wohnort: Ketterdam

Beitragvon Cissy » Do 15 Jun, 2006 19:54

„Würde ich dich leiden sehen wollen, wär ich dabei, wenn sie dich foltern. Nur da bin ich immer bei Draco. Es reicht, wenn Lucius und Bella es mir erzählen.“ Sie machte eine kurze Pause. Lucius wollte sie immer dazubringen, mitzukommen, nur war sie noch nie begeistert von Folterungen gewesen.
„Ich bin hier weil...“ Ja, warum war sie eigentlich hier? Sie wusste es selbst nicht. War es der Drang gewesen, noch ein letztes Mal mit ihm zu reden, nach den Jahren des Schweigens zwischen ihnen, bevor es vielleicht zu spät war? Was sollte sie ihm sagen? Sie entschied sich, gar nicht zu sagen warum sie hier war.
„Ich muss gehen. Lucius... wenn er merkt, das ich weg bin... ich will ihm nicht erklären müssen, wo ich war.“ Aus irgendeinem Grund wurde sie plötzlich nervöser, als sie es so schon war. Sie konnte sich nicht erklären warum, aber es war sichrerer wieder zu gehen. Narcissa ging zur Tür und bevor sie sie öffnete, sah sie noch einmal zu Sirius.
„Geb nicht auf, egal was der dunkle Lord macht. Du hast Recht, man sollte seine Familie schützen.“
Kaum hatte sie das gesagt, war sie verschwunden. Wieder eilte sie den Gang entlang und hoffte, das niemand sie sah.

Wenig später saß sie, mit Draco auf dem Arm, in einem Sessel neben seinem Bett. Ihre Gedanken überschlugen sich, mit den Dingen die Sirius gesagt hatte. Sie gab ihm in vielen Dingen recht. Sie war damals den einfachen Weg gegangen.
Bevor Sirius von zu Hause fort ist, hatten sie sich unterhalten. Sie hatten sich damals noch wesentlich besser verstanden, als jetzt. Sirius hatte gewusst, das Cissy in der Rolle, in die sie gesteckt wurde, nicht glücklich war und hatte ihr gesagt, sie solle mitkommen. Damals hatte sie nicht den Mut dazu. Sie hatte Angst, vor ihrer Familie und dem, was sie machen würden.
Narcissa war so in Gedanken versunken, das sie nicht merkte, das Lucius vor ihr stand und erst als Draco ein „Ba!“ hören ließ, sah sie auf.
Currently Reading:
"Evil is evil. Lesser, greater, middling, it's all the same."
Geralt of Rivia

Padfoot201182
Drachenkrieger
Welt des Dunkels
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 38
Registriert: 13.10.2005
Beiträge: 4241
Wohnort: Duisburg

Beitragvon Padfoot201182 » Do 15 Jun, 2006 20:26

Ungeduldig hatte Lucius in dem Haus nach Narcissa gesucht, doch schien sie vom Erdboden verschwunden. Er war gerade vom Dunklen Lord wieder gekehrt und wie immer was das alles anstrengend gewesen. Durch Sirius Black hatten sie seit langem wieder einen Trumpf in der Hand und der Dunkle Lord wurde von Tag zu Tag ungeduldiger. Ein Zustand bei dem man ihm am besten aus dem Weg ging, was für Lucius allerdings schwer zu bewerkstelligen war. Erschöpft fuhr er sich mit seiner behandschuhten Hand durch das Haar.
Immer noch mit dem Reiseumhang um die breiten Schultern und seinem Stock in der Hand, betrat er Dracos Kinderzimmer.
Seine ausgreifende Schritte kamen ins stocken, als er das Bild wahrnahm das sich im bot. Narcissa saß in dem Sessel neben Dracos Bett und hielt ihren Sohn auf dem Schoss, der ruhig vor sich hinbrabbelte. Sie schien mit ihren Gedanken weit weg und um sie nicht zu erschrecken, kam er leise näher. Erst ein ba von Draco ließ sie aufsehen.
„Hallo Cissy. Ich hab dich schon überall gesucht. Ist alles in Ordnung?“ Er war verwirrt, dabei war er sich sicher hier schon gewesen zu sein, doch dann schüttelte er sacht den Kopf: Dieses Haus war so groß das es gut möglich war das sie sich einfach verpasst hatten.
„Ist für das Fest alles vorbereitet? Ich möchte schließlich das Dracoe einen schönen ersten Geburtstag feiert.“ Er beugte sich zu seiner Frau und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Menschen mögen vergessen,
was du ihnen gesagt hast,
aber sie erinnern sich immer daran,
welches Gefühl du in ihnen ausgelöst hast.

Cissy
Auenländer
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 09.08.2005
Beiträge: 9072
Wohnort: Ketterdam

Beitragvon Cissy » Do 15 Jun, 2006 21:56

Es dauerte einige Sekunden, bis Narcissa aus ihren Gedanken zurück gefunden hatte. Sie lächelte ihren Mann an.
„Es ist alles in Ordnung, Liebster. Vielleicht hast du mich nur nicht gefunden, weil ich im Garten war. Ich sitze noch nicht sehr lange hier.“
Sie stand auf, legte Draco in sein Bettchen und strich ihm noch mal über seine Wange, bevor sie zur Zimmertür ging und zu Lucius sah, der noch immer neben dem Sessel stand und sie besorgt ansah.
„Es geht mir wirklich gut. Ich hatte nur gerade daran gedacht, das es schon wieder ein Jahr her ist, seit unser kleiner Engel auf die Welt kam.“ Ein kurzes Lächeln huschte über ihre Lippen. Sie erinnerte sich nur noch zu gut daran, als sie erfuhr, das sie schwanger war, als sie die meiste Zeit alleine verbracht hatte, weil Lucius beim Dunklen Lord oder auf der Arbeit war und auch daran, das ihr Mann die meiste Zeit des ersten Jahres von seinem Sohn verpasst hatte und selbst bei der Geburt durch seine Abwesenheit glänzte.
„Ich werde jetzt mal zu den Hauselfen gehen und sehen, wie weit sie sind. Ansonsten ist alles für Dracos großen Tag fertig.“

Narcissa ging in das Wohnzimmer, das für Dracos Geburtstag geschmückt worden war. Auf einem Tisch lagen Geschenke in buntem Geschenkpapier verpackt. Sie ließ sich auf einem Sessel nieder und blickte zu dem Bild, das über dem Kamin hing. Darauf waren sie, Lucius und Draco zu sehen. Es war erst vor kurzem entstanden. Wieder drifteten ihre Gedanken ab. Zurück zu Sirius und dem was er gesagt hatte. War das ein Leben? War dass das Leben, das sie leben wollte? Tränen stiegen in ihr auf, doch sie unterdrückte sie. Sie wollte nicht, das Lucius sie womöglich so sah.
Currently Reading:
"Evil is evil. Lesser, greater, middling, it's all the same."
Geralt of Rivia

Padfoot201182
Drachenkrieger
Welt des Dunkels
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 38
Registriert: 13.10.2005
Beiträge: 4241
Wohnort: Duisburg

Beitragvon Padfoot201182 » Do 15 Jun, 2006 23:10

Überrascht sah er Narcissa nach. Sie wahr schon die letzten Tage sehr angespannt gewesen, doch nun wusste er nicht recht was er über ihr Verhalten denken sollte. Sicherlich hatten sie sich nie so nahe gestanden, wie ein Paar das aus liebe geheiratet hat, dennoch wurde auf anfänglicher Scheu Respekt, und aus Respekt wurde Zuneigung. So war es zumindest für ihn und bis vor kurzem hatte er das Gefühl es würde auf Gegenseite beruhen. Doch nun hatte es fast den Anschein, als würde sie ihm aus dem Weg gehen. Sicherlich hatte er nie die Zeit für sie und Draco die sie verdienten, dennoch ermöglichte er ihnen alles.
Bevor er ihr ins Wohnzimmer folgte, zog er sich seine Handschuhe aus und strich seinem Sohn über den Kopf. Langsam machte er sich auf den Weg nach unten und gab, bevor er ins Zimmer trat, einem Elf seine Sachen.
„Du machst einen angespannten Eindruck Cissy. Ist wirklich alles in Ordnung?“ Er trat hinter sie und legte ihr seine Hände auf die Schulter und gab ihr einen Kuss auf ihr blondes Haar. „Du wirst sehen, bald ist der ganze Stress vorbei und sobald Black endlich geredet hat, können wir zusammen mit Draco endlich in den Urlaub fahren, so wie du es dir schon so lange gewünscht hast.“
Auf eine unangenehme Weise hatte er das Gefühl seine Worte würden ihre Ohren gar nicht erreichen. Er hasste so was und er wiederholte sich auch nicht gerne. Und er merkte wie eine leichte Wut sich in ihm breit machte.
Menschen mögen vergessen,
was du ihnen gesagt hast,
aber sie erinnern sich immer daran,
welches Gefühl du in ihnen ausgelöst hast.

Cissy
Auenländer
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 09.08.2005
Beiträge: 9072
Wohnort: Ketterdam

Beitragvon Cissy » Do 15 Jun, 2006 23:34

Lucius' Stimme hatte ihre Gedanken unterbrochen. Zwar hörte sie nicht alles, aber bekam hedoch das wesentliche mit.
"Ja...wenn er geredet hat... wenn der Dunkle Lord die Potters hat...wenn, wenn, wenn... Ich höre nichts anderes von dir Lucius und das seit unserer Hochzeit." Sie sah ihn nicht an, als sie das sagte, denn sie wusste, wenn sie ihn ansah würde sie ihm wieder nicht sagen, was sie so sehr störte. Das war immer so. Sie wollte sich nicht mit ihm streiten und aus diesem Grund ging sie den meisten Konflikten aus dem Weg und behielt alles für sich.
"Den urlaub hast du mir schon vor fast zwei Jahren versprochen. Wir wollten auch wegfahren, als ich mit Draco schwanger war, damit ich meine Ruhe hab. Du wolltest da sein. Alles was ich bekommen hab waren Blumen und Schmuck und einen Mann, der seine Versprechen bricht. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wo das noch hinführen soll."
Currently Reading:
"Evil is evil. Lesser, greater, middling, it's all the same."
Geralt of Rivia

Padfoot201182
Drachenkrieger
Welt des Dunkels
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 38
Registriert: 13.10.2005
Beiträge: 4241
Wohnort: Duisburg

Beitragvon Padfoot201182 » Do 15 Jun, 2006 23:49

Ihre Worte trafen ihn härter als er sich es jemals vorgestellt hatte. Und seine Wut wuchs noch mehr. Unbewusst verstärkte er den Druck seiner Hände auf ihrer Schulter.
„Du machst mir Vorwürfe? All das tu ich doch nur für dich, oder nicht? Hast du nicht immer alles bekommen was du wolltest? Oder verlangst du von mir das ich dem Dunklen Lord sage das ich leider nicht in der Lage bin seinen Wünschen nach zu kommen, weil mein kleines Frauchen sich von mir vernachlässigt fühlt?“
Er kam um den Sessel herum und packte sie an den Armen so, dass sie direkt vor ihm stand.
„Sag so was nie wieder Narcissa oder du wirst es bereuen. Und damit meine ich nicht meinen Zorn, den du dann auf dich ziehen wirst. Die andere reden bereits. Seit wir Black haben verhältst du dich sehr auffällig. Noch kann ich sagen das du gestresst bist, aber bald wird mir nichts mehr einfallen. Oder denkst du allen ernstes mir ist es nicht aufgefallen.“
Es war ein reiner Schuss ins blaue, den er da abfeuerte, doch irgendwie musste er sie packen und sie daran erinnern, was für sie auf dem Spiel stand.
Die Vorwürfe taten ihm wirklich weh, doch war ihr noch nie in den Sinn gekommen, das sobald er sich mehr um sie kümmern würde, seine ganze Familie in Gefahr laufen würde unter Beschuss zu geraten. War für ihn bereits aus Zuneigung soviel mehr geworden?
Menschen mögen vergessen,
was du ihnen gesagt hast,
aber sie erinnern sich immer daran,
welches Gefühl du in ihnen ausgelöst hast.