[GDS]Umfrage zum Short Story Contest

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Umfrage endete am Di 26 Jun, 2007 23:08

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5
38%
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3
23%
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3
23%
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2
15%
 
Abstimmungen insgesamt : 13

Ronni
Weltenbauer
Welt des Dunkels
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[GDS]Umfrage zum Short Story Contest

Beitragvon Ronni » Sa 23 Jun, 2007 23:08

Story 1

Ihre blasse Hand tastete neben sich. Ein Körper. Sie versuchte die Augen zu öffnen… Kopfschmerzen! Sie fühlte weiter. Der Körper war kalt – tot? Etwas Flüssiges, etwas Klebriges war da unter ihren Fingern, auf seiner Brust. Er bewegte sich nicht.
Sie führte die benässte Hand zu ihrer Nase. Blut?
Kurz leckte sie über den feuchten Finger – Blut und… Alkohol?
Vorsichtig versuchte sie sich aufzurichten. Trotz der geschlossenen Augen drehte sich alles um sie. Wo war sie?
Sie blinzelte vorsichtig. Die schweren Vorhänge waren zugezogen – draußen musste noch Tag sein.
Ihre Arme waren durchgestreckt, ihr nackter Oberkörper hing schlaff über dem Bett, ihre langen Haare versperrten ihr die Sicht auf den Polster.
Er war zum größten Teil braun vom eingetrockneten Blut.
Sie sank zurück auf die unbequeme Matratze. Sie sehnte sich nach Seide, die ihren Körper umschmeichelte, sie willkommen hieß, sie zu Hause sein ließ.
Ihr war übel.
Erneut versuchte sie sich aufzurichten, sank auf die Knie, hatte eine aufrechte Postition eingenommen.
Die Wand hinter dem Bett war blutbespritzt. Der leblose Körper zu ihrer Linken besudelt mit Alkohol, Blut und anderen Körperflüssigkeiten. Selbst an ihr klebte eine Mischung daraus.
Von Kopfschmerzen und Schamgefühl gepackt, versuchte sie aufzustehen, fiel vom Bett, schlug sich den Kopf an der Kante des Nachtisches an.
Sie wimmerte kurz auf. Wie tief sie nur gesunken war.
Auf allen vieren kroch sie in die Richtung, in der sie das Badezimmer vermutete.
Ein nackter Körper versperrte ihr den Weg – eine Frau, eine Freundin, sie schlief. In ihren Armen lag ein anderes Mädchen, tot. Aus ihrem Hals sickerte noch ein wenig Blut.
Gierig beugte sie sich zu der Toten und sog so viel des roten Lebenssaftes auf, wie sie noch bekommen konnte.
Vor ihren Augen drehte sich alles, als sie sich wieder aufrichtete. Ein wenig orientierungslos versuchte sie das Badezimmer zu finden.
Etwas wackelig schaffte sie es aufzustehen und das Chaos in dem Hotelzimmer zu betrachten. Ein paar weitere Menschen lagen umher, sie konnte sie nicht ganz erkennen, doch ein Körper sollte zu einem ihrer Freunde gehören, die restlichen kannte sie nicht.
Ihr Blick fiel auf den Tisch vor der grünen Couch, auf der zwei Personen lagen, vielleicht waren es auch drei. Sie stolperte auf die Glasablage zu, übersah eine Falte im Teppich, stürzte zu Boden. Sie zog sich am Tisch hoch, griff nach dem Plastiksäckchen mit dem weißen Pulver.
Mit zitternden Fingern schüttete sie ein wenig von dem Inhalt auf die Tischplatte, griff zu der Bankomatkarte, die unter den Tisch gefallen war, legte eine line. Vor Aufregung am ganzen Körper erschaudernd, zog sie den Geldschein aus der Hand der Person, die ihr am nächsten lag, rollte die Note zusammen.
Alles an ihr bewegte sich immer unkontrollierte, je näher die line dem Geldschein kam, den sie nun an ihr linkes Nasenloch gelegt hatte.
Nach der erste line zog sie eine zweite, eine dritte.
Tief atmend sank sie zurück auf den Boden und schloss einen Moment die Augen.

… There’s a knife
In my right hand
Please take it
Take it away
I’ll use it
I promise
Please take it
It’s my life…

Berühmtheit bedeutete nichts. Es war nur ein Gefühl, das solange anhielt, dass man es kaum zu fassen bekam.
Sie erschauderte wieder. Ihr war kalt.
Sie zog sich hoch, suchte das Badezimmer, fand es. Ein Blick in den Spiegel ließ sie fast erbrechen. Ihre Nase war rot, ihre Augen wurden von tiefschwarzen Ringen umrahmt.
Sie war es gewöhnt nicht sonderlich fit auszusehen, doch dieser Anblick…
Der Bademantel an der Tür schmiegte sich angenehm weich an ihre Haut, Wärme.
Als sie in den Wohnbereich zurückkehrte, blieb sie einen Moment kopfschüttelnd stehen. Das brauchte sie doch nicht, so etwas hatte sie nicht nötig. Das waren nicht ihre Freunde, für sie war etwas Besseres vorherbestimmt gewesen!
Rasch wischte sie sich mit dem Ärmel über die Nase, griff nach dem Telefon und rief ihren Chauffeur an.
Raus hier, nichts wie raus!
Die Straßenbeleuchtung schoss an ihr vorbei. Funken, Blitze, ihre Augen erkannten keine Bilder. Sie wollte auch gar nicht, sie war müde.
Viel zu lange schon war sie müde – nur ein Tag noch, und noch einer. Doch irgendwann würde die Sonne auch für sie aufgehen.


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Story 2

Am Ende des Lebens


Am Ende des Lebens,
scheint manches vergebens,
und blickt man zurück,
dann ist es das Glück,
aus vergangenen Zeiten,
das uns wird begleiten,
der letzte Gang mit schwarzem Gemüt,
wer weiß, was uns dann blüht?



Er klappte das Buch mit den japanischen Weisheiten zu und blickte aus dem Fenster. Noch sechs Stunden bis zum Sonnenaufgang.

Wie oft hatte er in seinem Leben schon über den Tod nachgedacht und den eigenen dabei herbei gesehnt? Wie oft hatte er geglaubt, das Ende würde unmittelbar bevorstehen? Diesmal war es wieder so.

Zum ersten Mal kam er mit dem Tod in Berührung, als er im Jahr 1960 in seinem fernen Heimatland seine Eltern nach einem Unfall beerdigen musste. Er begriff damals, dass das Leben mitunter sehr kurzfristig zur Ende war und man es deshalb besonders intensiv genießen musste. Er ahnte nicht, dass er sich später einmal wünschen würde, er hätte das damals anders gedeutet.

Er hatte das japanische Sprichwort auf den Grabstein seiner Eltern eingravieren lassen. Damals kam er zum ersten Mal in die Situation über sich und sein Leben so richtig nachdenken zu müssen. Er musste sich entscheiden, ob er es wagen sollte, nun alles auf eine Karte zu setzen und diese Schauspielschule in Wien zu besuchen oder ob er in der ländlichen Kleinstadt die kleine Gastwirtschaft seiner Eltern weiterführen sollte. Schließlich gab die Angst, sein Leben in dieser abgelegenen Kleinstadt verbringen zu müssen, den Ausschlag für seinen Entschluss, das Risiko mit dem Studium einzugehen. Er hatte zwar nicht genug Geld, um in der teuren Stadt Wien auch nur annähernd überleben zu können, doch er entwickelte sich dort immer mehr zu einem echten Lebenskünstler.

Ein Schmunzeln huschte über sein Gesicht als er daran dachte, wie er in seinem dritten Studienjahr mit zwei Kommilitonen Kostüme aus dem Schulfundus entwendet und sich mit ihnen heimlich auf den Opernball geschmuggelt hatte. Er schloss die Augen und dachte zurück an den Walzerschritt, in dem er mit den Schönheiten des österreicherischen Landadels über das Parkett geglitten war und keine der Damen auch nur ahnte, dass sich in dem teuren Smoking nur eine leere Brieftasche und in der noblen Hose ein mittelloser und schauspielerisch nur allenfalls mittelmäßig begabter Student steckte.

Er dachte zurück an diesen wunderbaren Abend, daran, wie er mit seinen Freunden an der Bar saß und die vorbeitanzenden wunderschönen Damen musterte, bis er diese dunkelhaarige rassige Schönheit erblickte. Sie sah etwas jünger aus als er selbst und war atemberaubend schön. Ihre Ausstrahlung zog ihn in einen merkwürdigen Bann, dem er sich nicht entziehen konnte.

Eine Zeit lang beobachtete er sie aus der Ferne und folgte der Unterhaltung seiner beiden Begleiter nur noch oberflächlich. Seine ganze Aufmerksamkeit galt dieser unbekannten exotischen Schönheit. Sie war offenbar nicht in männlicher Begleitung sondern saß an einem Tisch mit einem Paar, offenbar aus ihrem Bekanntenkreis. Er dachte an das japanische Sprichwort zurück und setzte ein weiteres Mal in seinem Leben alles auf eine Karte.

„Freunde, nehmt es mir nicht übel, ich muss mich nun entschuldigen und ich fürchte, ihr müsst den Rest des Abends nun ohne meine Gesellschaft auskommen.“ Seine Freunde erzählten ihm später, dass sie zunächst dachten, ihm wäre schlecht geworden und er würde nach Hause gehen wollen.

Selbstbewusst marschierte er auf den Tisch zu, an dem die Dame seines Herzens saß.

„Darf ich zum Tanz bitten, schöne Unbekannte?“

„Oh, welch zweifelhaftes Vergnügen.“, antwortete sie ein wenig überheblich. Sie blickte in die Runde an ihrem Tisch und lächelte. „Nein danke. Wenn sie auch nur ansatzweise ahnen würden, wie hundsmiserabel ich tanze, dann wüssten sie, dass es nur zu ihrem Besten ist, auf einen Tanz zu verzichten.“. sagte sie und drehte sich wieder von ihm weg, um sich ihrer Tischnachbarin zuzuwenden. Er stand einen Augenblick wie vom Donner gerührt da und entfernte sich dann von ihrem Tisch. Zurück an den Tisch seiner Begleiter konnte er nun nicht mehr gehen. Er hatte versagt, war die Sache viel zu plump angegangen, seine Freunde würden ihn doch nur auslachen. Wie konnte ihm das nur passieren? Keine der Damen, die er an diesem Abend zum Tanz aufforderte, hatte ihn abgewiesen.

Aus sicherer Entfernung beobachtete er schließlich ihren Tisch und suchte fieberhaft nach einer Strategie, wie er ihr doch noch näher kommen konnte. Er musste diese Frau unbedingt kennen lernen, das sagte ihm sein untrüglicher Instinkt und der Ehrgeiz hatte ihn nun gepackt. Um sich nicht zu auffallend zu verhalten, tanzte er zwischendurch immer wieder mit anderen Frauen, ließ seine Auserwählte jedoch meist nicht aus den Augen. Von ihr ging eine geradezu magische Anziehungskraft auf ihn aus. Damals glaubte er, dass er sich auf den ersten Blick unsterblich in sie verliebt hatte. Doch die rechte Strategie, ihr das begreiflich zu machen, die konnte er nicht ausfindig machen.

Es waren einige Stunden vergangen, als ihre Begleiter Anstalten machten, aufzubrechen und den Ballsaal zu verlassen. Nun musste ihm doch endlich etwas einfallen, sonst würde er sie womöglich nie wieder sehen. Er nahm all seinen Mut zusammen und wieder trat er an ihren Tisch heran und fragte diesmal ganz höflich: „Darf ich die gnädige Frau wenigstens an der Bar noch zu einem Drink einladen?“

Sie musterte ihn noch einmal intensiv und schaute ihm tief in die Augen ohne etwas zu erwidern. Sein Blick haftete an ihren wunderbar sinnlichen und leicht im Licht der Kronleuchter glitzernden Lippen, die sich nun ganz langsam öffneten, um zu sagen: „Oh, da ist aber jemand hartnäckig, nicht wahr, Clarissa? Wollt ihr schon ohne mich fahren? Ich glaube ich bleibe noch ein wenig. Wir sehen uns dann morgen.“

Ihre Begleiter blickten ein wenig überrascht, fast schockiert von ihr zu ihm herüber und dann wieder zu ihr zurück und nickten nur leicht mit dem Kopf. Dann sagte der Mann leise. „Wir lassen dir den Wagen mit Antonio hier und werden uns ein Taxi nehmen.“ Kurze Zeit später waren sie allein und gingen zur Bar.

Er wusste später nicht mehr, wie lange sie an der Bar gesessen haben, Er wusste nur, dass sie ihm mit dem, was sie sagte immer schon einen Schritt voraus war und zu wissen schien, was er gerade sagen und sie fragen wollte. Sie hatten eine Menge Spaß und er zog alle Register, um sie zu beeindrucken. Ihm war klar, dass sie es war, die Frau aller Frauen für ihn.

Als es im Ballsaal etwas leerer geworden war, konnte er sie aufgrund einer verlorenen Wette dann doch noch dazu bewegen, sich mit ihm auf die Tanzfläche zu wagen. Und es war ungelogen der beste Tanz, den er an dem ganzen Abend - nein, in seinem ganzen Leben bis dahin erlebt hatte. Sein Körper erbebte an allen Stellen, an denen er den ihren zärtlich berührte und er spürte, wie das Verlangen nach Nähe, nach Zärtlichkeit zu diesem bezaubernden Wesen in ihm immer mehr wuchs. Er vergaß mehr und mehr alles um sich herum, genoss nur noch das hier und jetzt, ohne sich Gedanken zu machen, wie das mit ihnen überhaupt weitergehen würde.

Bald waren sie unter den letzten Gästen und wurden durch das Personal mehr oder weniger aufdringlich zum Gehen gedrängt. Sie nahm ihn an der Hand und ging wie selbstverständlich wortlos mit ihm zur Garderobe. Dort wurde sie von Antonio, der offenbar ihr Chauffeur war, bereits erwartet.

Nachdem er ihren unwiderstehlichen und durchdringenden Blick und die Leidenschaft darin bemerkte, da wusste er, dass ihn nichts auf dieser Welt davon abhalten würde, in dieses Auto zu steigen, das Antonio steuern würde.

Antonio fuhr in einer Luxuslimousine vor und öffnete ihnen die Tür zum Fonds des Wagens. Wieder nahm sie seine Hand und zog ihn in den hinteren Bereich des Wagens hinein. Drinnen war alles mit edelstem Holz verkleidet, die Scheiben waren von innen abgedunkelt und die Rückbank war in blutrotem Leder gehalten.

Antonio schloss die Tür und fuhr los.

Nach wenigen Metern Fahrt drehte sie sich zu ihm, zog ihn zu sich heran und beugte sich über sein Gesicht. „Danke für diesen wunderbaren Abend, du schöner, frecher Jüngling.“, hauchte sie und strich ihm dabei durchs Haar. Dann blickte sie ihm in die Augen, wie ihm noch niemand in die Augen geblickt hatte. Er hatte das Gefühl, dass sie sein tiefstes Innere sehen konnte. Er flüsterte noch „Das Verlangen, äh Vergnügen war ganz meinerseits“ und errötete, doch weiter kam er nicht. Sie drückte ihn noch während seiner Worte fest an sich und küsste ihn mit einer Leidenschaft, die er in dieser Intensität noch nie erlebt hatte. Er schloss seine Augen und sie küssten sich immer wilder, berührten und streichelten einander behutsam am ganzen Körper. Nach und nach legten sie ihre Kleidungsstücke ab und als sie sein Hemd zeriss, dachte er keine Sekunde mehr daran, dass noch nicht einmal die Sachen, die er anhatte ihm gehörten. Er öffnete langsam und behutsam ihr Kleid und spürte ihren atemberaubenden und warmen Körper auf seiner nackten Haut.

Ihr Atem wurde langsam schneller und heftiger, ihre Bewegungen fordernder und seine Erregung steigerte sich immer mehr. Schon seit langem wusste er nicht mehr, wohin sie überhaupt fuhren oder wo sie inzwischen waren. Sie hatte ihn komplett in ihren Bann gezogen. Nach einiger Zeit schlief er vor lauter Erschöpfung in ihren Armen ein. Er träumte sich mit ihr auf und davon und spürte, wie ihr Atem immer näher kam. Sie war ihm schon jetzt so vertraut, dass er nicht im geringsten erwartet hätte, dass von dieser Frau für ihn irgendeine Gefahr ausgehen könnte. So öffnete er seine Augen nicht und konnte nicht sehen, dass ihre langen und spitzen Eckzähne im Begriff waren, sich tief in seine Halsschlagader zu bohren.

Wieder blickte er aus dem Fenster. Noch vier Stunden bis zum Sonnenaufgang.

Auch wenn dieser Abend das Ende seines irdischen Lebens gewesen ist, so war er doch auch der Beginn eines völlig anderen neuen Lebens, das er zurückblickend nicht mehr missen mochte. Er lernte, wie es war, sich als Vampir verstecken zu müssen, um in der Gesellschaft leben zu können. Dieses plötzliche Verlangen nach frischem Blut bereitete ihm zu Beginn Schwierigkeiten. Mit der Zeit lernte er aber Mittel und Wege kennen, wie er mit seinen neu erlangten Fähigkeiten an Blutkonserven herankam. Er schaffte es schließlich, mit Medikamenten die Triebe und seinen Jagddrang dauerhaft zu unterdrücken und auch das Tageslicht zu ertragen. Nach einiger Zeit setzte er seinen Schauspielunterricht mit deutlich größerem Erfolg als zuvor fort. Als er die Schauspielschule in Österreich abgeschlossen hatte, erhielt er nach einigen kleineren Rollen ein paar Monate später das Angebot aus Hollywood.

Er überzeugte vor allem mit seinem durchtrainierten, muskulösen Körper und wurde so zu einem international gefeierten Actionheld. Sein Erfolg war schon fast beängstigend und er genoss es, diese übernatürlichen Kräfte zu haben und von Zeit zu Zeit gezielt einzusetzen. Dabei konnte er selbst seinen Erfolg am allerwenigsten nachvollziehen, denn er konnte ja nicht nur sein Spiegelbild nicht sehen, sondern er selbst konnte sich auch in den Filmen, die er gedreht hatte, nicht entdecken, was die tägliche Arbeit oft relativ mühsam machte, wenn ein Regisseur ihm eine Szene noch einmal vorführte, um ihm zu zeigen, dass seine Position im Winkel zur Kamera anders hätte sein müssen und das Licht nicht optimal war. Ihm blieb dann nichts anderes übrig, als staunend auf den leeren Monitor zu blicken und mit dem Kopf zu nicken.

Im Verlauf seiner Karriere drehte er mit den verschiedensten Stars aus Hollywood und ihm wurden immer höhere Gagen angeboten. Einmal drehte er einen Film zusammen mit der Schauspielerin Julia Roberts. An einem der ersten Drehtage stand eine Kussszene auf dem Programm, an die er sich noch bestens erinnern konnte. Mrs. Roberts hatte offenbar Knoblauchdragees oder sogar Knoblauch pur gegessen und er kam nach dem ersten Versuch, sie zu küssen aus dem Husten nicht mehr heraus und bekam fast eine volle Stunde keine richtige Luft mehr. Seine Atemwege waren sofort völlig zugeschwollen.

Schließlich wurde er von den Schauspielerinnen immer wieder angesprochen, wie er es schaffte, so gut wie gar nicht zu altern und sein Äußeres so gut in Schuss zu halten. Sie wussten ja nicht, dass ein Vampir äußerlich nicht mehr alterte. Oft hatte er darüber nachgedacht, ob es in Hollywood wohl noch mehr Vampire unter den Top-Schauspielern geben mochte. Er hatte nie von einem gehört. deshalb ging er davon aus, dass er der einzige war, obwohl er bei Meg Ryan einige Zeit vermutet hatte. dass sie auch unter die Vampire gegangen war.

In Deutschland, das hatte er gehört, gab es angeblich eine Schauspielerin, die seit Jahrzehnten kaum gealtert war. Ihr Name war Iris Berben. Er ging davon aus, dass es sich bei ihr um einen Vampir handeln musste.

Mit guten Kontakten und mit etwas Kapital baute er durch diesen Ruf schließlich eine Schönheitsfarm in der Nähe von San Francisco auf.

Nachdem er sich zusehends aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hatte, ging er sogar in die Politik und setzte seine Mächte so geschickt ein, dass er es schließlich bis zum Gouverneur von Kalifornien brachte. In zwei Amtszeiten gelang es ihm, sein Doppelleben erfolgreich weiterzuführen.

Noch zwei Stunden bis zum Sonnenaufgang.

Irgendwann blieb ihm schließlich nichts anderes übrig, als seinen eigenen Tod vorzutäuschen und der Öffentlichkeit weiszumachen, dass er bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Es brach ihm das Herz, zu sehen, wie sehr seine Fans seinerzeit darunter gelitten haben.

Schließlich trat er der Vereinigung Animalisch Mutierender Personen, kurz V.A.M.P. bei. Diese Vereinigung half ihm, sich von seinem früheren irdischen Leben besser zu lösen und in der Schattenwelt weiter zu leben. Er richtete auf seinem Anwesen in Kalifornien eine riesige Gruft für seine Bedürfnisse ein und nannte sie seine Schattenfestung. Später gab er sich mitunter als sein Sohn oder sein Enkelsohn aus, wenn er erkannt wurde. Dabei hatte er selbst nie Kinder gehabt. Schließlich feierte er seinen 100. und später seinen 200. Geburtstag. Die Menschen kamen und gingen und er überdauerte die Generationen.

Seinen Jagdtrieb konnte er des Nachts mit höherem Alter weniger unterdrücken und immer seltener wagte er sich bei Tageslicht unter Menschen. Er wusste inzwischen schon nicht mehr wie viele Menschen er im Laufe der Jahre selbst gebissen hatte. Eine Zeit lang biss er jeden, der ihn erkannt hatte, um nicht Gefahr zu laufen, doch noch aufzufliegen.

Doch mit den Jahren verlor sein Dasein immer mehr an Reiz, er besuchte die Jahrestreffen und Veranstaltungen von V.A.M.P. nicht mehr und zog sich zusehends zurück.

Noch eine Stunde bis zum Sonnenaufgang.

Immer wieder dachte er in den letzten 73 Jahren seit seinem 200. Geburtstag über sein Leben und den Sinn dieses ewigen Dahinvegetierens nach. Niemand hatte es geschafft, ihn erfolgreich zu jagen und gar zu töten, er würde ewig so weiter machen können, doch eines Tages hatte er genug von diesem Leben.

Er marschierte eines Nachts direkt auf die nächste Polizeidienststelle und erzählte dem Wachtmeister, wer er war.

„Aber sie sind doch schon seit 200 Jahren tot!“, lachte dieser ihn aus, „und wie 273 Jahre alt sehen sie nun wirklich nicht aus.“; lachte er. „Hey Alan!“, rief er in den Nebenraum. „Hier ist einer, der behauptet, er sei 273 Jahre alt. Wir haben ja jeden Tag hier Verrückte, aber so etwas habe ich ja noch nie gehört.“

„Stimmt.“, erwiderte er und öffnete kurz seinen Mund, so dass seine überlangen Eckzähne zu sehen waren. „Ihr Freund Alan wird nicht antworten, weil ich ihm grade etwas Blut entwendet habe. Ich denke aber, dass er in ein paar Stunden wieder zu sich kommen wird.“

Er hatte sich seiner Festnahme nicht widersetzt. Der Medienrummel war immens. Erst dachten alle an eine Zeitungsente, schließlich hatte er früher auch so manchen Science Fiction Film gedreht und dabei manche Zeitreise überwunden.

„Der Terminator lebt“ stand in vielen elektronischen Tageszeitungen. Inzwischen schrieb man das Jahr 2213 und er hatte sich in seiner Haut nicht mehr wohlgefühlt.

Nun saß er in seiner Zelle und blickte wieder aus dem Fenster. In der Ferne konnte er seine Schattenfestung vermuten. Noch könnte er entkommen, nur eine kleine Verwandlung in seine Fledermausgestalt. Sie nahmen ihm alle seine Medikamente weg, als sie ihn verhafteten, sie rechneten aber nicht damit, dass er noch entkommen könnte.

Plötzlich hörte er Schritte draußen auf dem Gang, viele Schritte. Die Tür wurde aufgestoßen und zwei Gefängniswärter, die in ritterrüstungsähnlichen Uniformen auf ihn zu traten, packten ihn. In sicherem Abstand filmten drei Fernsehteams diese Szene.

Inzwischen konnte er auch durch das offene Fenster auch Leute draußen auf der Straße hören:


„Kill – the – beast!“
„Kill – the – beast!“
„Kill – the – beast!”


Sie fesselten ihn, zogen ihm einen schwarzen Umhang an und steckten ihn in seinen Sarg, der geöffnet in seiner Zelle stand. Als er gefesselt im Sarg lag, schlossen sie den Sargdeckel. Dann trugen sie ihn durch lange Gänge hinauf auf das Dach des Hochsicherheitstraktes. Im Freien konnte er wieder die Rufe der Menschenmenge draußen vor dem Gefängnis hören.


„Kill – the – beast!“
„Kill – the – beast!“
„Kill – the – beast!”


Der Sarg wurde aufrecht hingestellt und befestigt. Sie drehten ihn in Richtung Osten, wo jeden Augenblick die Sonne aufgehen würde. Auf dem Sargdeckel eingraviert standen die Worte:

Am Ende des Lebens,
scheint manches vergebens,
und blickt man zurück,
dann ist es das Glück,
aus vergangenen Zeiten,
das uns wird begleiten,
der letzte Gang mit schwarzem Gemüt,
wer weiß, was uns dann blüht?


Im Innern des Sarges konnte er schon die Kraft des Sonnenlichtes spüren, er hörte die aufgeregten Stimmen der Reporter, die seine Hinrichtung live verfolgten und in ihre Mikrofone hineinsprachen. Er meinte sogar zwischendrin das Klackern eines Holzpflocks gehört zu haben.

Dann wurde der Sargdeckel mit einem plötzlichen Ruck geöffnet, doch auf den ersten Blick war der Sarg leer. Nur der leere schwarze Umhang und die Fesseln waren an Fußende zu sehen. Ein Raunen und Murmeln brach unter den Zuschauern aus und plötzlich huschte aus dem schwarzen Umhang eine Fledermaus heraus und flog blitzschnell in die Lüfte um schon bald am Himmel als kleiner Punkt in Richtung der Schattenfestung zu verschwinden.

Die Fernsehkameras waren noch immer auf den geöffneten Sarg gerichtet. Die umstehenden Personen beobachteten voller Erschütterung die Szenerie. Als die Fernsehbilder den geöffneten Sarg näher heran zoomten, wurde auf dem Innenfutter in blutroten Buchstaben der folgende Text lesbar:


HASTA LA VISTA, BABY!

Ich konnte noch nicht gehen,
muss noch manche Fortsetzung drehen!


Anmerkung des Verfassers:
Diese Geschichte ist völlig frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten mit lebenden, toten oder untoten Personen, sind rein zufällig zustande gekommen und nicht beabsichtigt.



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Story 3

Akashas blutige Rache


Transylvanien in einer weit abgelegenen, einsamen Burg....

Akasha die Mutter aller Vampire war rasend vor Wut!

Maharet kam mit unheilvollen Neuigkeiten von ihrem Aufenthalt in Amerika zurück.
Sie berichtete Akasha von einem Kino-Film und einem weiteren, der gerade gedreht wurde, die teilweise die wahre Geschichte ihres Vampir-Clans erzählte.

„Wie konnte er es wagen? Ich werde ihn aussaugen, bis zum letzten Tropfen Blut“!!!

Die Sprache war von Lestat de Lioncourt und jeder der anwesenden Vampire wusste, dass Akasha es nie tun würde, weil sie ihn immer noch liebte...

Enkil und sie waren zwar die ersten Vampire, aber sie waren schon seit Jahrhunderten kein Liebespaar mehr.

Armand sagte verächtlich: „Ist der gute Lestat schon so verzweifelt auf Frauen-Suche, dass er dieser Schriftstellerin wertvolle Geheimnise verraten musste?. Schau mich nicht so an Akasha, du musst zugeben, dass er doch nur ein Weiberheld ist. Selbst du bist auf ihn reingefallen.“!
Mit einer Schnelligkeit, die selbst unter Vampiren ungewöhnlich ist, war Akasha neben Armand und biss ihn in die Hauptschlagader.

Armand war mit einem Schlag nicht mehr so selbstsicher, denn er wusste, dass er sich zuviel erlaubt hatte. Nicht einmal Enkil durfte so mit ihr reden. Es war aber die reine Eifersucht auf Lestat, die Armand dazu getrieben hat, so mit dem Oberhaupt der Vampire zu reden.
Akasha saugte genüsslich an seinem Hals. Es machte ihr teuflischen Spaß Armand's Angst zu spüren, ob sie ihn ganz aussaugte. Das war auch eine der Tatsachen, die in diesen Filmen in Hollywood verdreht wurde. Nicht der Vampir, der den letzten Tropfen Blut trank starb, sondern nur der Vampir oder je nachdem der Mensch, dessen letzter Tropfen Blut seinen Körper verließ...

Akasha dachte kurz nach und ließ Armand los. Sie brauchte ihn noch für das, was sie nun vorhatte. Sie sah alle Anwesenden an und sprach: „Ihr seid bestimmt meiner Meinung, dass wir Lestat diesen Verrat nicht durchgehen lassen können, wir werden ihm in Hollywood einen Besuch abstatten“!

Alle waren einverstanden, denn niemand wollte noch mehr Geheimnisse der Vampire in diesen Hollywood-Filmen sehen. Einige, darunter Marius, konnten sich ein Grinsen trotzdem nicht verkneifen, denn Lestat hatte seine ehemalige Geliebte sehr schlecht davon kommen lassen in den Filmen. In dem Film, der gerade gedreht wurde, ließ er Akasha sogar sterben.
Man konnte es ihm nicht verdenken, dass er sich an Akasha rächte. Es war eine regelrechte Hass-Liebe zwischen den beiden. Sie konnten nicht lange miteinander, aber genauso wenig ohne einander.

Die Dienerschaft des Vampir-Clans richtete alles her für die Reise am nächsten Tag...

Da viele Clan-Mitglieder durch Akashas Blut Daywalker waren, war es nicht sehr schwer nach Amerika zu reisen, man musste keine auffällige Fracht mitnehmen. Die Särge befanden sich in diesem Moment schon in einer geeigneten Villa in Hollywood, die dort lebende Clan-Vampire bereits organisiert haben. Akasha, Maharet und ihre Nichte Jesse waren eine der wenigen Vampire, die es liebten in einem Bett zu schlafen, anstatt in einem Sarg.

Zur gleichen Stunde flirtete ein nichts ahnender Lestat mit der Schauspielerin, die seine Akasha im Film darstellte. Da er bewusst Anne Rice, die Schriftstellerin mit seinem Charme umgarnt hatte, war sein Einfluss bei der Auswahl der Schauspieler für den Film sehr groß. Er hatte sogar in Aaliyah Haughton einen fast perfektern Zwilling von seiner geliebten Akasha gefunden. Es war schon richtig verrückt, aber durch Aaliyah hatte er wenigstens das Gefühl seiner großen Liebe nah zu sein.
Er dagegen hatte die Idendität des irischen Schauspielers Stuart Townsend angenommen, der widerrum ihm sehr ähnlich sah, dass er ein Zwilling von ihm sein konnte.
Der richtige Stuart Townsend lag in einem hypnotischen Tiefschlaf im Keller von Lestats Villa. Er würde, wenn Lestat keine Lust mehr hatte, was sehr oft vor kam, wieder sein Leben weiter führen können, ohne dass er sich an irgendetwas erinnerte.

Dann war es soweit, der Privat-Jet, in den sie umgestiegen sind, landete unweit von Hollywood. Es standen schon mehrere Limousinen bereit. Die Mitarbeiter des kleinen Flughafens waren schon an viele Leute gewöhnt, aber diese Gruppe von Männern und Frauen waren schon sehr sonderbar. Die Frau, die als Erstes aus dem Flugzeug stieg, Cliff der Leiter des Flughafens hätte schwören können, dass sie goldene Augen hatte.
Aber das war nicht weiter seine Angelegenheit. Er war sogar froh, dass sie weg waren. Er hatte das Gefühl, dass nichts Gutes von den Leuten ausging.

Kurze Zeit später saßen sie entspannt in der Villa und lauschten dem Bericht eines Informanten, den sie zu den Filmstudios geschickt hatten.

Jesse lachte : „Oh Lestat muss wirklich eine Todes-Sehnsucht haben, wenn er sogar Geheimnisse der Talamasca verrät. Würde mich nicht wundern, wenn hier bald noch David oder eine der Mayfair-Hexen auftauchen würde.“

Mael sah Akasha an und fragte: „Was willst du nun genau tun?. Ihn in seiner Villa aufsuchen oder zum Drehort gehen?“.

Mit einem engelsgleichen Lächeln sagte Akasha: „Oh ich werde erst einmal eine Runde durch die Stadt machen und etwas trinken gehen. Ladys, wie sieht es aus, wollt ihr mich begleiten?“ Pandora, Maharet und Jesse standen lachend auf und folgten Akasha in die Nacht. Maharet, die ja erst kurze Zeit davor in Hollywood war, führte ihre Freundinnen zu einem der angesagtesten Clubs in Hollywood, dem „Hot Devil“. Sie brauchten erst gar nicht rein gehen, viele der männlichen Gäste standen noch draußen rum. Im Schatten des Clubs nahm sich Akasha einen gut aussehenden Mann und machte ihn mit ihrem hypnotischen Blick gefügig. Dann biss sie ihm genussvoll in den Hals. Sie trank sich satt an ihm, danach ließ sie ihn wie alle ihre Opfer, einfach fallen und ging weiter zum Nächsten.
Als alle vier Vampirinen satt waren, zog es sie doch zu den Filmstudios hin. Sie hatten Glück, es fanden noch Film-Aufnahmen statt. Sie schlichen sich in ein Studio rein und Maharet ließ ihren Blick schweifen ob Lestat in der Nähe war.
Pandora, die neben ihr stand, schrie leise auf. Sie gab Jesse und Akasha ein Zeichen zu ihnen zu kommen. Was die vier Frauen dann sahen, schockte sie dann doch sehr, dass konnten sie kaum glauben.

Jede sah von sich selbst und von ihren männlichen Vampiren einen fast ähnlich aussehende Doppelgänger!!!

Jesse konnte Akasha gerade noch am Arm fassen, sonst wäre sie geradezu auf Lestat gestürzt, den sie in einer Ecke mit einer jungen Frau, die ihr zum verwechseln ähnlich sah erblickte. Die beiden küssten sich ungeniert in aller Öffentlichkeit, dieser Anblick raubte Akasha fast den Atem. Sie hatte genug gesehen und wollte so schnell wie möglich wieder zurück in ihre Villa, doch auf dem Weg dorthin biss sie jeden Mann, der ihr über den Weg lief. Es interessierte sie nicht im Geringsten, dass am nächsten Tag die Zeitungen sich mit Schlagzeilen wie „wurden die Vampire aus dem Film real? Lestats Kollegen liefen Amok usw.“ überhäuften.

In der Villa angekommen, verzog sie sich in ihr Zimmer und überließ es Pandora und Maharet, die anderen aufzuklären was sie gesehen hatten.
Blutige Tränen liefen Akasha die Wangen herunter. Es hatte sie tief verletzt, was sie da gesehen hat. Sie spürte plötzlich eine Hand auf ihrer Wange. Es war Jesse, die zu ihr ins Zimmer gekommen war. Leise sagte diese zu ihr: „Asha, du darfst dir das nicht so zu Herzen nehmen. Das dieses Miststück so aussieht wie du, zeigt doch, dass er dich nicht vergessen kann. Sie ist nur ein billiger Ersatz für dich“.
Akasha sah Jesse an: „Ich weiß, aber es tat so weh ihn da zu sehen, wie er eine andere leidenschaftlich küsste“. Jesse hielt sie tröstend im Arm, bis sie eingeschlafen war...

Lestat hielt die Schlagzeilen in den Zeitungen am nächsten Tag noch für einen Scherz. Durch seine lange Zeit bei den Menschen und seinem Alkohol und Drogenreichen Abenteuern, war er nicht mehr so empfindsam, um die Anwesenheit der anderen Vampire zu spüren.
Deshalb merkte er auch nicht, wie die wahre Akasha plötzlich hinter ihm stand. Die Haushälterin lag tot und blutverschmiert in der Eingangshalle. Die Arme hatte Akasha für die Schauspielerin Aaliyah Haughton gehalten und hatte sie deshalb arglos herein gelassen.

Lestat de Lioncourt zuckte zusammen, als er den Geruch eines Parfüms in die Nase bekam, dass er seit langer, langer Zeit nicht mehr gerochen hatte. Dieses Parfüm hatte er höchst persönlich für die große Liebe seines langen Lebens, im Jahre 1699, in Ägypten herstellen lassen. Er wusste auch, dass diese Frau es sich seit dieser Zeit immer wieder aus Ägypten liefern ließ, aber er konnte es nicht glauben das Akasha hier war.

Dennoch war der Duft so stark und er kam von hinten, langsam drehte er sich um und sah direkt in die Augen Akashas!

Sie lächelte ihr teuflischstes Lächeln und sagte: „ Hallo Darling. Überrascht mich zu sehen?“.

Lestat zuckte erschrocken zurück und rieb sich über die Augen. Akasha amüsierte sich königlich über das Verhalten: „Ja ich bin es wirklich mein Süßer, du kannst dir die Augen noch so sehr reiben“.
Ihr entgingen dabei nicht seine hektischen Blicke nach links und nach rechts. Es machte sie wütend ihn so erbärmlich zu sehen und sie meinte verächtlich: „Falls du deine Schoßhündchen suchst, Mael und Marius haben deine lächerlichen Leibwächter schon ausgesaugt“. Von der Seite hörte Lestat auch schon die Stimme von Marius: „Sei gegrüßt alter Junge, deine Leibwächter waren köstlich, nicht wahr Mael ?“.
Dieser kam durch die Vordertüre in den Salon, mit einem blutverschmierten Gesicht herein und antwortete grinsend: „Oh ja und wie. Na Lioncourt, hast du noch mehr von den leckeren Blutsäcken?“. Mit einem Schwung warf Akasha das Geschirr vor Lestat vom Tisch, setzte sich vor ihm auf den Tisch und sah ihn an: „ Na unseren Besuch hättest du wohl nie erwartet, oder? Aber macht nichts, dafür habe ich dich gestern Nacht mit meiner billigen Doppelgängerin gesehen. Ts,ts,ts, armer Lestat. Ich kann deine innerliche Frage schon fast auf deiner Stirn lesen. Aber ja, deine Ängste um dieses junge Ding sind berechtigt, genau in diesem Moment ist Pandora bei ihr und saugt sie bis zum letzten Tropfen Blut aus.“!
Eiskalt sah Akasha ihm ins Gesicht und schüttelte den Kopf...
„Du hast doch nicht tatsächlich geglaubt, dass du damit ungeschoren davon kommst, oder? Übrigens wirst du mit deinen eigenen Waffen geschlagen“. Lachend gab sie Mael ein Zeichen, dass er ihm den Rest erzählen soll.

Das ließ sich dieser nicht zweimal sagen: „Nun mein lieber Lioncourt, du musstest ja dieser Anne Rice sämtliche Geheimnisse von unserem Clan erzählen und auch noch alle Rollen aus dem Film mit unseren Ebenbildern besetzen. In diesem Moment helfen wir der Wahrheit ein bisschen nach“.
An diesem Punkt führte Marius den Bericht weiter: „Alle Ebenbilder oder Doppelgänger von uns werden leer getrunken und von uns ersetzt. Ich sehe du begreifst langsam welch teuflischen Plan unser beider Clan-Oberhaupt sich ausgedacht hat“.
Den Rest des Berichtes übernahm wieder Akasha, die es sich in der Zwischenzeit auf Lestats Schoß gemütlich gemacht hatte. Er traute sich nicht sich zu bewegen und musste wohl oder übel weiter zu hören: „Der Film wird zu Ende gedreht aber mit deinen Vampir-Kollegen, das heißt aber auch, wenn einer gebissen werden soll, laut Drehbuch, dann wird er auch gebissen“!
Lestat fand langsam seine Stimme wieder: „Das könnt ihr nicht machen, es wird bald nur so von Polizisten wimmeln an den Drehorten, wenn sich die Leichen häufen“.

„Aber nicht doch Lioncourt, hälst du uns für so dumm? Natürlich werden sie nicht sterben, nein sie bleiben so lange Ghule, bis der Film fertig ist, erst danach werden sie sterben“!

Akasha drehte Lestats Gesicht zu sich und sagte: „Damit du nicht auf dumme Gedanken kommst, werden meine Leibwächter bei dir bleiben. Marius und Mael freuen sich schon so darauf dir Gesellschaft zu leisten. Bei dem kleinsten Fehler, werden sie dich zu mir bringen und dann hat dein letztes Stündlein geschlagen, verstanden?“!
So fing eine harte, quälende Zeit für Lestat an, denn es geschah wirklich so, wie es Akasha, Marius und Mael ihm gesagt hatten. Die Ghule der Schauspieler wurden so lange in hypnotischen Schlaf gehalten, bis sie gebraucht wurden, während der Dreharbeiten übernahmen die Vampire ihre Stelle.
Es sollten später die besten Kritiken kommen zu diesem Film, unter anderem weil er so authentisch und lebensecht gedreht wurde. Was die Kritiker nicht wussten war ja, dass die Leuten wirklich gebissen wurden und es kein Film-Blut war, dass da so reichlich floss!
An der brutal-sadistischen Art merkte Lestat langsam, was er Akasha angetan haben muss, als sie ihn mit Aaliyah gesehen hatte. Aber was für einen Preis musste er und seine Schauspieler-Freunde dafür zahlen? Nur musste sich Lestat de Lioncourt langsam eingestehen, dass er es im hintersten Eck seines Herzens gewusst hatte, welche grausame Rache Akashas er heraufbeschwörte mit seinem Verrat an seinem Vampir-Clan und aller Vampire auf der ganzen Welt...

Als der Film im Kasten war, wie man es in der Film-Sprache zu sagen pflegte, entledigten sich Akasha und ihr Clan der Ghule und nahmen Lestat als Gefangenen mit nach Transylvanien zurück.
Es kümmerte Akasha nicht mehr, dass anlässlich der Oscar-Verleihungen das Fehlen sämtlicher Schauspieler des Filmes bekannt wurde. Selbst den Schauspieler Stuart Townsend hatte sie noch zu einem Vampir gemacht, zu ihrem persönlichen Spielzeug.

Lestat de Lioncourt wurde dann auf seine vampirische Hinrichtung vorbereitet...

Die vampirische Hinrichtung war „Die“ schlimmste Bestrafung, die es für einen Vampir gab!

Lestat wurde bis fast auf den letzten Tropfen Blut ausgesaugt. Dann verwehrte man ihm so lange Blut zu trinken, bis er rasend vor Durst war. Zum trinken bekam er dann nur das normale Blut eines Menschen und so musste er dann qualvoll im Licht des anbrechenden Tages, auf der obersten Burgzinne von Akashas Burg, sterben...


The End



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Story 4

Geschichten, wie sie das Leben schrieb - oder?

Seraphia atmete tief ein. Frische Luft drang in ihren Körper und schenkte ihr neue Kraft. Die junge Frau kam gerade aus einem alten Hochhaus, welches kurz vor dem Zerfall stand. In diesem Haus lebten sogar noch Menschen. „Wie halten sie das nur aus? Wie nur?“, fragte sich Seraphia immer wieder. Sie hatte ein großes Herz und konnte es nur schwer mit ansehen, wenn andere leiden und in solchen Verhältnissen leben mussten. Auf der einen Seite hasste sie ihre Aufgabe dafür, auf der anderen, war sie mit ganzem Herzen dabei. Sie half Menschen in Not und sie wusste, wie wichtig dieses war.

Sie gehörte den Seraphim an, dem höhsten der Engelschöre und ward auf die Erde geschickt, um Gutes zu tun – und das tat sie. Mittlerweile waren einige Jahre vergangen und sie hatte schon einiges miterleben müssen.

Sie war noch sehr jung, gerade mal 25 Jahre alt, wogegen andere Engel erst nach Hunderten oder Tausenden Jahren zur Erde geschickt wurden, um dort ihren Beitrag zu leisten. Doch anscheinend war es ihr so bestimmt. Sie zweifelte keinerleih Entscheidung an, die das Schicksal ihr abgenommen hatte, denn für alles, so dachte sie, gäbe es einen guten Grund.

Eines Tages, es dämmerte bereits, ging sie eine Straße entlang und war in Gedanken versunken. Das war sie öfters, wenn sie gerade nichts zutun hatte. Doch plötzlich, alles ging ziemlich schnell, erfasste ein schnell heraneilendes Auto einen jungen Mann, der gerade die Straße überqueren wollte. Der Aufprall war hart. Der Mann flog über die Motorhaube und prallte dann auf den Asphalt. Anstatt ihm zu helfen, drückte der Fahrer aufs Gaspedal und bretterte mit quietschenden Reifen davon.

Seraphia wollte ihm zur Hilfe eilen, doch in den wenigen Sekunden, in denen sie dem Auto nachgeblickt hatte, war er schon aufgestanden und rannte in den angrenzenden Wald. „So warte doch“, schrie sie. Doch er blieb nicht stehen.

Sie folgte ihm. Die Bäume wurden immer dichter und ließen kaum noch etwas von dem schwachen Rest des Tageslicht durchsickern. Ihr wurde etwas mulmig zu Mute, dennoch war sie nicht bereit aufzugeben!

Etwas raschelte. Da, da bewegte sich etwas. Der Engel blickte nach oben und wurde zu Boden gerissen, lag auf dem Rücken, den jungen Mann über sich kniend.
„Warum folgst du mir? Was willst du von mir?“ fragte er in einem schroffen Ton.

„Ich, ich…du, du wurdest angefahren. Du kannst doch nicht einfach so davon laufen. Fehlt dir etwas? Hast du…“

„Das ist alles?“ unterbrach er sie.

„Wie alles? Ja, ich wollte nur wissen, ob alles okay bei dir ist, mehr nicht. Was sollte ich sonst…?“

„Schweig!“ befahl er ihr. Er ließ sie los und half ihr auf. „Verschwinde!“ schrie er sie an.

Doch sie verschwand nicht. Sie spürte, dass er es ernst meinte und auch, dass er fähig war, ihr etwas anzutun, doch davor fürchtete sie sich nicht.
Sie ging einen Schritt auf ihn zu und berührte seinen Arm, der etwas blutete.

„Fass mich nicht an“, fauchte er und schuppste sie so feste von sich, dass sie auf die Erde fiel.
Doch sie blickte ihm nur in seine Augen und schaute weder ärgerlich, noch ängstlich, noch anklagend und genau das war es, was ihn so verwirrte.
So blieb sie dort auf dem Boden sitzen und senkte ihren Kopf.

Er wusste nicht, was in ihm vorging. Normalerweise interessierte ihn so etwas nicht. Sollte sie doch da sitzen und hier alt werden! Er musste fliehen. Er musste hier weg.
Der junge Mann drehte sich um und ging einige Schritte, einen nach dem Anderen. Doch, was, was war das? Er wollte nicht gehen. Er wollte es einfach nicht. Wieso? Was hatte sie denn an sich? Zurückblickend sah er, dass sie sich ihren Knöchel festhielt, den sie sich wohl bei diesem Sturz verletzt haben musste. Er konnte nicht anders, er ging zu ihr, beugte sich über sie und schaute sich ihren Knöchel, ohne ein Wort zu verlieren, genauer an.
„Danke, dass du nicht einfach so gegangen bist. In jedem Menschen, steckt ein guter Kern.“ Seraphia lächelte ihn an.

„In jedem Menschen vielleicht, obwohl ich das auch schon für naiv halte.“

„Ach und du bist kein Mensch, ja?“ Davon ausgehend, dass er einfach nur patzig war und dies nicht ernst meinte, wich ihr lächeln nicht.

„Nein, so etwas wie Menschlichkeit besitze ich nicht mehr. Die Menschlichkeit wurde mir ausgesaugt. Seit dem wandle ich halbtot durch das Leben. Aber, dass geht dich im Grunde auch nichts an!“

„Wie heißt du?“

„Wieso interessiert dich das? Namen, was sind schon Namen? Namen werden einem gegeben…Namen kann man sich nicht selbst aussuchen. Sie definieren nicht, wer wir sind!“

Ihr Blick wich seinem nicht und schließlich nannte er ihr doch seinen Namen. Er lautete Damian. Damian, welch schöner Name, wie sie fand.

Sie nannte ihm den Ihren und fragte ihn noch einmal, ob es ihm gut gehen würde.


„CUUUUUUUUUUUUT! Nein nein, so wird das nichts Mädels“, fuhr der Regisseur die beiden an…“Was ist das denn für ein Mist? Denkt ihr, die Leute wollen so was heutzutage sehen?
Heutzutage zählen nur 3 Dinge: Sex, Gewalt und ordentlich Blut, also macht was draus…. von diesem Projekt hängt alles ab! Die Moneten sind verpulvert und ich will endlich aus diesem Scheißloch raus und mir ein schönes Leben machen. Für diese Billigproduktionen, kriegt man gerad mal nen Appel und n Ei!“

Die beiden stellten sich wieder auf und beschleunigten die ganze Sache nun.

Er schüttelte den Kopf. „Ich kann nicht mehr, ich bin am Ende. Man ist auf der Jagd nach mir. Ich bin ein Vampir, ich vertrockne innerlich, doch sterben kann ich nicht. Es ist eine Qual, ein Verdammter zu sein, begleitet von der ewigen, unstillbaren Gier.“

„Mir kommen gleich die Tränen“, schrie der Regisseur.

Seraphia überlegte kurz, strich sich dann ihre langen, schwarzen Haare beiseite und streckte den Hals.
Damian konnte nicht glauben, was er da sah. Bot sie sich ihm gerade tatsächlich an?
Sie kannten einander nicht und doch verriet ihr Blick alles. Er wusste nicht, was es war, doch er wollte es, er zog sie zu sich heran. Seine Finger berührten ihren Hals. Seine Lippen berührte ihren Hals. Er spürte ihr Herz pochen, doch sie fürchtete sich nicht.
Vertraute sie ihm so sehr? Dann biss er zu! Seine spitzen Eckzähne bohrten sich in ihr Fleisch. Sie ließ sich fallen, verlor den Boden unter ihren Füßen. Ihr wurde schwindelig und heiß. Es war nicht schlimm, nein, es war ein Gefühl, als würde sie endlich aufwachen. Aufwachen aus einem Traum, alles schien nur Illusion gewesen zu sein. Während er das Blut aus ihrem Körper saugte, glitten seine Hände an jegliche Stellen an ihrem Körper. Er ließ von ihrem Hals ab und küsste sie. Seine Zunge ließ keine Stelle ihres Körpers aus.
„Oh ja, so ist es gut, genau das ist es“, sagte der Regisseur leise vor sich hin.

So kam es, dass er sie ebenfalls zu einem Wesen der Nacht machte, der Engel verfiel seiner schwarzen Seele.

Nach einiger Zeit, lagen sie sich schweißgebadet in den Armen und Damian wurde wieder in die Realität zurückgerissen, als er Äste und Blätter knacken hörte. „Zieh dich an, schnell!“ Panisch warf er ihr ihre Kleidung zu und zog sich selbst wieder an.

„Wir müssen fliehen. Komm mit mir.“
Bereit, ihm zu folgen, egal wo hin er zu gehen vermag, stand sie auf, zog sich an und wollte tun, wie ihr gehießen. Doch es war zu spät.

5 schaurig aussehende Gestalten umzingelten sie. Was würde nun geschehen? Damians Augen verrieten, dass es bösen Enden könnte.

„Bitte, ich bitte euch, lasst sie daraus!“ flehte er einen der Gestalten an.

„Sie hat damit nichts zutun. Wir wollen dich! Du weißt, warum!“

Einen Moment später war alles vorbei. Ein Pflock durchbohrte sein Herz, er sank zu Boden. Die Gestalten verschwanden in der Finsternis. Seraphia fing an zu weinen.

„Was…wieso…nicht doch, bitte, verlass mich nicht, nicht jetzt schon, nicht, wo ich dich gerade erst gefunden habe! Ich weiss, dass du es warst, auch wenn ich dich nicht länger als ein paar Stunden kenne. Im ersten Augenblick wusste ich, dass du es warst.“ Ihr stockte der Atmen, sie bekam kaum noch Luft, zu groß waren ihre Schmerzen.

„Es tut mir leid, dass ich dich gebissen habe. Beim Biss habe ich gespürt, wer du wirklich bist. Ich habe dich verdammt, verdammt ein Leben zu führen, dass ich so gehasst habe.
Dennoch habe auch ich es gespürt. Ich werde dich in meinem nächsten Leben suchen und dich finden, ich verspreche es dir!“

Sie küsste ihn noch einmal sanft. Er war tot.

Fortan wandelte sie umher, allein, verbissen, wartend. Sie glaubte ihm. Er würde sie wieder finden.

Der Regisseur klatschte. „So, Schicht im Schacht. Alles im Kasten Leuts. Danke und auf nimmer wieder sehen!“


Sera schaltete den Fernseher aus. Sie saß auf ihrem Sofa und schüttelte den Kopf. „Kann das sein? Was haben die nur aus meiner Geschichte gemacht? Typisch Hollywood. Ich und ein Engel? Pah…na, Hauptsache es verkauft sich gut, was…? Und dann, dieses Gesülze und diese Szene, in der er einfach so stirbt…ich meine Halloooo, die verdrehen doch einfach alles…Zusammenhänge fehlen und hach. Weißt du Aloisius, ich hätte meine Geschichte, so wie es Damian wollte - denn er wollte, dass ich sie niemals vergesse und die Wahrheit erzähle, an Indien verkaufen sollen. In ihren Bollywoodproduktionen, hätten sie ihren Schwerpunkt auf unsere Gefühle gelegt. Sex und Gewalt, dass wäre im Tanz ausgedrückt worden und was ist naheliegender als der Tanz der Vampire?“ Aloisius sagte nichts mehr, denn er verstand sie. Wie oft, hatte er ihre Geschichte, ihre wahre Geschichte schon gehört? Unzählige Male. Was ist nur aus ihr geworden. Sie ist eiskalt und lässt keinerlei Nähe zu. Er verstand sie zwar, doch fühlen, was sie einst fühlte, ehe alles in ihr abstarb, konnte er nicht.
Bild
And though you turn from me to glance behind
The Phantom of the Opera is there inside your mind

Denkarius
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Beitragvon Denkarius » Mo 25 Jun, 2007 23:07

Ich möchte an dieser Stelle doch mal alle, die hier teilgenommen haben loben und anmerken, dass sehr schöne Geschichten eingereicht worden sind. Alle sind mehr oder weniger blutrünstig und sehr schön zu lesen.

Die Wahl fällt wirklich nicht leicht. :)
Amo vitam, amo generem,
tamen quare sum sola.
Amo rosam, desidero pacem
tamen quare sum sola.

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Beitragvon Ripper » Sa 10 Jan, 2009 18:38

Die Wahl ist auch schon lange beendet -> :closed:
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