Er ist ...

coasterfan
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Beitragvon coasterfan » Mo 18 Jul, 2005 13:04

Jamie Rose hat geschrieben:
Buckbeak hat geschrieben:In nem anderen Forum hab ich gelesen, dass ziemlich viele Leute glauben, dass das ein Plan von Dumbledore war, sich von Snape töten zu lassen um ihn zu schützen (sonst wäre ja Snape gestorben).


seit ich heute morgen um 1 mit dem Buch fertig bin, zerbreche ich mir darüber den Kopf...zuerst war ich auch der Meinung, die Bemerkung von Dumbledore, er mache auch mal Fehler, sei ein Hinweis der Autorin daruf, dass er sich in Snape geirrt hat

inzwischen bin ich aber der Meinung, dass wir damit hinter's Licht geführt werden SOLLEN

Warum?

.....

macht das ausser für mich noch für jemanden Sinn? :?:


Ja, für mich. Auch wenn ich das Buch noch nicht durchgelesen habe grübel ich da schon drüber nach seitdem ich das Ende gelesen habe. Im 5. Buch haben einige Snape ja schonmal verteufelt, allerdings hat er auch da nur seien Tarnung nicht auffliegen lassen wollen. Wie man ihm allerdings noch vertrauen soll bleibt eine grosse Frage. Vielleicht besteht die Möglichkeit das Dumbledores Bild in Hogwarts Harry die ganze Sache erklärt?

Buckbeak
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Beitragvon Buckbeak » Mo 18 Jul, 2005 13:12

Jamie Rose hat geschrieben:
inzwischen bin ich aber der Meinung, dass wir damit hinter's Licht geführt werden SOLLEN

Warum?

1. Dumbledore sagt selbst, dass er die ganze Zeit WUSSTE, dass Draco ihn umbringen soll/wollte

2. DD hat mit Snape heftig gestritten, weil dieser etwas nicht tun wollte, was DD von ihm verlangt hat (ich bin mir im Moment nicht 100-prozentig sicher, aber ich glaube, er wusste auch von dem umbreakable vow, oder? HAt Harry das nicht belauscht in dem Gespräch zwischen Snape und Draco?)

3. DD betont bei dem "Ausflug" um den Horcrux zu holen ständig, dass Harry so viel wichtiger sei als er selbst (DD) "Dein Blut ist wertvoller als meins"...

Ich glaube, DD wollte von Snape, dass er sich an den Vow hält, damit seine Tarnung bestehen bleibt (und er überlebt) - und er obendrein Voldemorts Liebling wird, weil er DD umgebracht hat - so dass er als Harry's wichtigster Verbündeter im "Endkampf" Insiderinfos liefern kann (wie Harry allerdings Snape nach alldem noch vertrauen soll, hat er sich glaube ich, nicht so gut überlegt).Also nicht Snape wollte er primär schützen, sondern HARRY (er konnte vermutlich niemanden einweihen, weil es zu wichtig war, dass Snape's Tarnung bestehen bleibt - Spione sitzen überall und Harry - wie alle anderen - musste sich glaubwürdig benehmen)

Dafür sprechen mehrere Dinge - DD hat die ganze Zeit, als die Dark Mark über Hogwarts zu sehen war, immer nur Snape sprechen wollen (er wusste wohl, es war soweit und wollte ihn noch mal bestärken), DD hat Snape auf dem Turm angefleht (ich denke NICHT, dass er um sein Leben gefleht hat - würde nicht zu ihm passen -, sondern darum, dass er sich an den Plan hält - DD hat immer Harry's Wohl vor sein eigenes gestellt) und Snape wollte nicht (DAHER der hassverzerrte Gesichtsausdruck - er hat sich selbst und vor allem den Plan gehasst, weill er DD nicht töten WOLLTE, aber MUSSTE). Und Snape hat Harrys Angriffe nur abgeblockt, NICHT erwidert - und er hätte ihn ja wenigstens übel verletzen können, wenn er ihn laut Vs Anweisungen schon nicht töten darf, oder? Hat er aber nicht...

macht das ausser für mich noch für jemanden Sinn? :?:


Nein :wink:

1. Warum sollte er es auch nicht wissen? Er weiß doch alles, was im Schloß vor sich geht. Er hat Draco einfach richtig eingeschätzt, nämlich so, dass der ihn nicht töten wird.

2. Dumbledore hat mit Snape gestritten, weil der nicht energisch genug nach dem Schuldigen für das Gift und die Halskette gesucht hat. Hätte Dumbledore gewusst (bzw. wirklich geglaubt), dass Snape die Person deckt, dann hätte er gar nicht mit ihm zu streiten brauchen, oder?

3. Dumbledore betont, dass Harrys Blut wichtiger ist als seines, aber nicht Snapes...

Ich glaube nicht, dass Dumbledore sein eigenes Leben opfert, damit Snape weiter spionieren kann. Intelligent und selbstbewusst wie er war, war ihm glasklar, dass Harry jede Hilfe brauchen kann, die er kriegen kann und meinst du nicht, dass Dumbledores Beistand etwas höher zu bewerten ist als Snapes Infos? Abgesehen davon war sich Dumbleodre absolut bewusst darüber, dassHarry Snape hasst und umgekehrt und dass er ganz sicher keine Tipps von ihm annehmen würde. So wie er sich ja auch bei der Okklumentik nicht von Snape helfen lassen wollte.
Die Szene auf dem Turm unter dem Dunklen Mal interpretiere ich ganz anders, denn da steht nichts davon, dass Dumbledore fleht, sondern nur, dass er mit bittender Stimme "Severus" sagt, als Snape erscheint. Das sagt er natürlich, weil er durch den Zaubertrank absolut geschwächt ist und ein Gegengift braucht, das der Zaubertrankexperte Snape sicher am besten herstellen kann. Dumbledore hat immer wieder betont, wie sehr er Snape vertraut, deshalb hat er einfach nicht damit gerechnet, dass Snape ihm gefährlich werden könnte. Aus dem Grund - und weil er wiegesagt, absolut geschwächt war - hat er auch keinen Finger gerührt um sich zu verteidigen.
Er hätte sich NIEMALS einfach so töten lassen, während Harry allein mit den Todessern zurückbleiben würde. Es hätte ja jederzeit jemand über ihn fallen können oder so. Dann wärs auch für Harry vorbei gewesen...

Mein letztes Argument: Ich kann mir nicht vorstellen, das JKR jetzt, so kurz vor Ende der Reihe, noch viele Rätsel einbaut. Das nächste Buch wird schon dick genug mit der Suche nach den verbliebenen Horcruxen und nach R.A.B.!
Nur weil etwas nicht wahr ist, heisst das nicht, dass man nicht daran glauben sollte!

coasterfan
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Beitragvon coasterfan » Mo 18 Jul, 2005 13:30

Buckbeak hat geschrieben:
meinst du nicht, dass Dumbledores Beistand etwas höher zu bewerten ist als Snapes Infos?

...

Mein letztes Argument: Ich kann mir nicht vorstellen, das JKR jetzt, so kurz vor Ende der Reihe, noch viele Rätsel einbaut. Das nächste Buch wird schon dick genug mit der Suche nach den verbliebenen Horcruxen und nach R.A.B.!


1. Nein! Fakt ist das im Moment in der Zauberwelt InsiderInfos von Totessern Gold Wert sind. Noch dazu von einem der Voldemort Nahe steht. Besiegen kann Dumbledore Voldy ja anscheinend auch nicht, da Harry ja "der eine mit der Macht den Dunlen Lord zu besiegen" ist. Dein letztes Argment muss ich allerdings völlig entkräften. Lass von mir aus 15 Seiten dafür Opfern das lang und breit erklärt wird das das alles geplant war. Ist bei einem Buch das Schätzungweise wieder weit über 500 Seiten hat nicht weiter schlimm. Besonders wenn man bedenkt das
Spoiler
Harry ja plant Hogwarts nächstes Jahr ganr nicht zu besuchen sondern sich auf die Suche nach Voldy zu machen. Hier erwartet uns vielleicht mal was völlig anderes als in den bisherigen 6 Büchern!

Jamie Rose
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Beitragvon Jamie Rose » Di 19 Jul, 2005 10:36

Die Szene auf dem Turm unter dem Dunklen Mal interpretiere ich ganz anders, denn da steht nichts davon, dass Dumbledore fleht, sondern nur, dass er mit bittender Stimme "Severus" sagt, als Snape erscheint. Das sagt er natürlich, weil er durch den Zaubertrank absolut geschwächt ist und ein Gegengift braucht, das der Zaubertrankexperte Snape sicher am besten herstellen kann.


na, mal im Ernst - ich glaube nicht, dass DD gedacht hat, Severus würde in dieser Situation Zeit haben, ihm ein Gegenmittel zu brauen, oder? :wink:

ich gebe aber zu, dass ich selbst am Grübeln bin, wie DD gedacht hat, dass Snape Harry Tips geben könnte, da dieser ihm ja schon vorher nie geglaubt hätte - und nun ja schon erst recht nicht mehr. Ich bin mal gespannt - wenn es denn so sein sollte - wie sie das löst

Aber insgesamt kann ich nicht glauben, dass DD so naiv gewesen sein soll, Snape zu glauben, wenn es nicht einen felsenfesten Grund dafür gab. Einfach, weil es Snape anscheinend leid tat, V von der Prophezeiung erzählt zu haben und weil er immer an das Gute in Jedem bzw an 2. Chancen glaubt? Glaub ich nicht, er ist ja auch nicht rumgelaufen und hat behauptet, V. sei eigentlich missverstanden und meine es alles gar nicht so... Da MUSS etwas anderes dahinterstecken, schliesslich wurde DD immer als sehr klug geschildert - würde JKR ihm wirklich so ein peinliches Ende bereiten?

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Beitragvon Buckbeak » Di 19 Jul, 2005 15:49

Wieso "peinlich"???
JKR macht immer wieder klar, WORIN sich die beiden Seiten eigentlich unterscheiden: Dass nämlich die "Guten" ihre Magie aus Liebe, Freundschaft und Vertrauen ziehen! Und Dumbledore, als der größte Zauberer auf der "guten" Seite, lebt diesen Gedanken!
Ich versteh wirklich nicht, was daran peinlich sein soll? :|
Nur weil etwas nicht wahr ist, heisst das nicht, dass man nicht daran glauben sollte!

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Beitragvon Hermione » Di 19 Jul, 2005 15:55

heutzutage wird einem eingeredet das es peinlich ist, das ist alles.

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Beitragvon Jamie Rose » Di 19 Jul, 2005 16:10

vielleicht ist peinlich das falsche Wort, demütigend trifft es eher, aber das geht ja in die selbe Richtung

Ich meine DD war der grösste Zauberer seiner Zeit und hat immer wieder bewiesen, das er Menschen RICHTIG einschätzen konnte. Vertrauen ist meiner Meinung nach nicht dasselbe wie Leichtgläubigkeit.

Leichtgläubigkeit IST dumm - jemandem BLIND zu vertrauen gefährlich und wenn dieser Jemand, wie Snape es so oft getan hat, immer wieder Anlass gibt, ihn kritischer zu betrachten, und man tut es nicht - dann ist man dumm. Und DD wird uns doch nie als dumm dargestellt, oder?

Ich will damit sagen, er muss meiner Meinung nach einen guten Grund gehabt haben, Snape zu vertrauen, alles andere passt nicht in das Bild, das bis dahin von ihm aufgebaut wurde.

Liebe, Freundschaft und Vertrauen sind wunderbare Dinge. Aber DDs Welt ist im Krieg und er war bis dahin klug genug, Vorsicht walten zu lassen, im Interesse aller. Ich kann einfach nicht glauben, dass er einen so kolossalen Fehler gemacht haben kann.

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Beitragvon dead_account » Di 19 Jul, 2005 16:46

JKR wird uns das alles schon im 7ten HP erklären!

Jamie Rose
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Beitragvon Jamie Rose » Mi 20 Jul, 2005 09:42

Buckbeak hat geschrieben:

2. Dumbledore hat mit Snape gestritten, weil der nicht energisch genug nach dem Schuldigen für das Gift und die Halskette gesucht hat. Hätte Dumbledore gewusst (bzw. wirklich geglaubt), dass Snape die Person deckt, dann hätte er gar nicht mit ihm zu streiten brauchen, oder?


Ich habe die Stelle mit dem Streit gestern noch mal nachgelesen. Also, JKR hat das sehr raffiniert geschrieben, weil man ja nur Hagrid's Nacherzählung erfährt, nicht das Originalgespräch. Aber wenn man aufmerksam liest, könnte man daraus schlussfolgern, dass das Gespräch sehr wahrscheinlich nicht um ein, sondern um ZWEI Themen nacheinander ging. Snape sagt, DD nehme zuviel als selbstverständlich an und was wenn er (Snape) es nicht mehr tun wolle? DD sagt daraufhin, Snape hätte sich aber bereits dazu verpflichtet und BASTA. UND DANN ERST kommt der Kommentar zu den Nachforschungen in Slytherin! Die sind wichtig, weil DD vermutlich nicht genau weiss, dass es Draco war (oder ob er es allein war) und dieser es auch Snape gegenüber leugnet.

Meiner Meinung nach ist das erste Thema mit dem "and that's all there is about it" (oder so ähnlich), abgeschlossen - weil, wenn ich sage, dass es zu einem Thema nichts weiter zu sagen gibt, spreche ich doch auch nicht weiter darüber, oder? Und dann wechselt DD zu einem anderen Thema - den Nachforschungen in Slytherin.

Ich glaube nicht, dass Snape's Bemerkung bedeuten sollte, er wolle nicht mehr DDs Doppelagent sein - das würde er ihm ja wohl kaum sagen, oder? Sich hinzustellen und DD zu erklären, er wäre jetzt auf Vs Seite wäre äusserst ungeschickt, weil er dann ja nichts mehr für V in Erfahrung bringen könnte! Und eine Weigerung, Nachforschungen anzustellen? Wieso so ein Aufstand deswegen? Er hätte ja einfach behaupten können, er würde welche anstellen - das liesse sich von DD schlecht nachprüfen, denn erfloglose Nachforschungen haben eben kein Resultat...

Also kann man durchaus schlussfolgern, dass Snape aufgebracht ist, weil er DD töten soll - das ist ganz schÖn viel verlangt, wenn er auf DDs Seite steht - er WILL es nicht tun. Daher bittet DD ihn auf dem Turm mit seinem fehentlichen "Severus..."auch nochmals, sich an den Plan zu halten, so schlimm es für ihn (Snape ) auch ist.

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Beitragvon dead_account » Mi 20 Jul, 2005 10:40

nein glaub ich net so... sonst hätte Snape je nicht den reinsten HASS im gesicht! mit dem ltzten absatz meinst du snape hätte sich für DD opfern sollen?

AbuDun
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Beitragvon AbuDun » Mi 20 Jul, 2005 10:57

Diese Theorie, dass Snape doch auf der richtigen Seite steht gefällt mir immer besser, je länger ich darüber nachdenke. DD sagte irgendwann einmal zu Voldemort, dass der Tod nicht das Schlimmste sei
Vielleicht Zwang DD Snape damals ebenfalls zu einem unbreakable Vow und DD zu töten war der einzige Ausweg das Snape nicht sterben muss, denn wenn DD von ihm durch den Vow absolute Loyalität verlangt hat..., so zum Beispiel auch Harry um jeden Preis der Welt zu schützen.
DD "friert" Harry ein, würde er das tun, wenn er hätte überleben wollen?
Für Harry unter dem Umhang wäre es doch ein leichtes gewesen Draco zu entwaffnen und DD seinen Zauberstab zurück zu geben, selbst angeschlagen hätte DD noch gegen die Todesser kämpfen können, ebenfalls mit Aussicht auf den Tod, und ich glaube nicht das DD nicht wußte, dass Voldemort Harry persönlich umbringen will, einzig kritisch zu sehen ist hierbei, dass V ja selbst hätte anwesend sein können.
Ein weiterer Grund dafür Harry ruhig zu stellen könnte gewesen, sein, dass Harry den Plan von DD zunichte hätte machen können, Snape hätte dann sterben müssen und die wertvollste Infoquelle im Kampf gegen Voldemort wäre verloren gegangen.
Draco war nicht in der Lage zu töten, DD wollte nicht, dass er zum Mörder wird. Snape hatte also keine Wahl, außerdem wollte er Harry, wie oben erwähnt ja nicht verletzen, lediglich wiedereinmal vorführen und gab ihm versteckt den Hinweis endlich seine Gefühle unter Kontrolle zu bringen ( Zorn und Wut der Weg zur Dunklen Seite sind...), und er war sehr aufgebracht als Harry ihn Feigling nannte, aufgebrachter als in einer anderen Situation, denn stimmt die Theorie war er alles andere als Feige.
Ich hatte auch die ganze Zeit das Gefühl, das alles von DD geplant und vorhergesehen war. Deshalb legte er auch wohl soviel Wert darauf, dass Harry alles über die Horcrux erfährt Als DD und Harry aus der Höhle zurückkamen verlangte DD erst nach Snape, nachdem er das dunkle Mal erblickt hatte, (oder täusche ich mich?) er wusste seine Zeit war gekommen.
Er bat Snape quasi darum (pleading) und Snape tat es mit sehr viel Gefülsregungen (revulsion) und Hass ( Auf DD, dass er das verlangt)
Würde ein Totesser, wie wir ihn durch JKR beschrieben bekommen haben, diesen Moment nicht auskosten, DD auf seine Leichtgläubigkeit hinweisen ihn verspotten und verhöhnen? Das alles spricht für die Theorie der Absprache.
Allerdings kann es auch sein, dass Snape einfach nur ein kaltblütiger Todesser ist, wäre aber zu einfach.
Aber was bringen all die Spekulationen, wir müssem abwarten
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Beitragvon AbuDun » Mi 20 Jul, 2005 12:07

Ach und noch was, vielleicht bestand DD Fehler ja auch darin, Snape die Rolle des Doppelagenten spielen zu lassen, oder ihn zu zwingen, eine Art Schutzpatron für Harry zu sein, denn er rettete ihm ja im ersten Teil das Leben. Und vielleicht nicht nur aus dem Grund, dass James Potter ihm einst das Leben gerettet hat, dieser wird nämlich immer als Unsympath beschrieben, der wohl nur unter Lillys Einfluss ruhiger wurde.
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Beitragvon Alohomora » Mi 20 Jul, 2005 12:17

Ich gehe völlig konform mit AbuDan und Jamie Rose. Zuerst hatte ich geglaubt das ich, ähnlich wie Buckbeak, einen richtigen Haß auf Snape bekomme, sobald ich an der Stelle vom Mord angelangt bin. aber das ist nicht so. Ich denke, das da noch mehr hinter steckt.

Snape hat Harry am Schluß doch noch beschützt, irgendwer wollte Harry den tötlichen Fluch aufhalsen, aber Snape sagte nein. Und Snape hätte Harry wenigstens einen Fluch wie "Pertrificus Totalus" aufhalsen können- erst recht nachdem er von Harry als Feigling beschimpft worden war. Hat er aber nicht. Er hat nur zu Harry gesagt das "solange du nicht lernst deinen Mund zu halten (sprich die Flüche stumm zu übermitteln) und deinen Geist zu verschließen, solange werde ich deine Flüche immer abblocken können!". Wenn das nicht ein versteckter Hinweis war...!

Und der Grund Snape zu Vertrauen kann einfach nicht der gewesen sein, das es ihm leid tat das er V die Prophecy gesagt hat. Das sagte ja auch Lupin sofort! Snape hat James gehasst, also hätte er doch froh sein müssen, das V selbigen getötet hat. Es gab da was anderes, und das werden wir auch noch zu wissen kriegen. Ich denke, das Snape jetzt als eine Art "heimlicher Beschützer" für Harry agieren wird.

Es wäre einfach nicht die Art von JKR, das es so einfach endet: Harry ist der Held, V am Ende tot, und Snape war schon immer böse...das passt nicht, es wäre zu simpel.

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Beitragvon AbuDun » Mi 20 Jul, 2005 13:43

Vielleicht hasste Snape ja nur den einen Elternteil...
Wobei er Lilly ja auch schon übelst beschimpft hat.
@Verschlossenetürenöffnerzauberspruch: AbuDun nicht AbuDan!
Also Harry müsste jetzt wissen was zu tun ist, und DD wäre nicht DD ohne ein Testament mit Hinweisen für Harry.
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Beitragvon Alohomora » Mi 20 Jul, 2005 13:58

@ AbuDun:

Mein Gott, Tippselfehler...so schlimm ist das wohl nicht gell?