Für alle die Pferdeliebhaber/innen sind

Abendstern
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Beitragvon Abendstern » Fr 17 Apr, 2009 19:23

Hier ist ja wieder so lange nichts geschrieben worden - aber mein Weg führt mich (wenn ich auch den Weg mal wieder ins Forum finde ...) doch auch immer hier hin...

Ich habe in diesem Thread allerdings nur einen traurigen Post abzugeben :cry:

Am 24. Oktober musste ich meine Stute nämlich einschläfern lassen.
Sie hat aufgrund ihrer Athrose im linken Vorderbein das rechte so sehr überlastet, dass sie eine Hufbeinabsenkung infolge einer Belastungshufrehe bekommen hat. War ganz schlimm - sie konnte am Ende kaum noch auf ihren Füßen stehen, hatte trotz täglichem Schmerzmittel & starkem Entzündungshemmer sehr schlimme Schmerzen. Leider hat die TA zu Anfang der auftretenden Lahmheit fast 10 Tage lang auf die Diagnose Hufgeschwür hin behandelt und eben erst nach 10 Tagen, nachdem es immer schlimmer wurde, ein Röntgenbild gemacht, auf dem wir dann gesehen haben, woher die Lahmheit tatsächlich herrührt.... Leider waren alle Versuche, die darauf hin unternommen wurden erfolglos und nur eine Woche nach der richtigen Diagnose war mein Pferd tot :(

Sie fehlt mir sehr... Allerdings ist dieser Verlustschmerz nicht so schlimm, wie das Gefühl/ der Schmerz, das/den ich hatte, als ich mit ansehen musste, wie schlecht es meinem Pferd geht und dass sie vor lauter Schmerzen nicht weiß, wie sie sich hinstellen soll. Und das jeden Tag und dass es trotz Allem, was wir versucht haben, nur noch schlechter geworden ist.

Bei der Tötung war ich dabei; das ging zum Glück alles sehr gut und ohne Zwischenfälle. Dass hierbei etwas schief läuft und dass sie sich womöglich noch gegen das Sterben wehrt, davor hatte ich am meisten Angst. Aber das ging alles sehr ruhig und ohne Angst. Sie hat zuerst in der Box ein Beruhigungsmittel bekommen, dann ein hochwertiges Narkosemittel, das auch in der Humanmedizin eingesetzt wird und sie hat sich dann wie zum Schlafen oder Wälzen hingelegt, ist auf die Seite gerutscht und erst nach vollständiger Einsetzung der Vollnarkose hat die TA dann das T 61 gespritzt; der Kopf lag während dessen in meinem Schoß und lediglich an der Veränderung der Augen und des eintretenden leeren Blickes konnte man ausmachen, dass das Pferd nicht mehr lebt... Es ist schon schwer zu glauben ansonsten, denn das Tier ist ja noch ganz warm und fühlt sich an wie immer, wenn man es streichelt.

Seit dem habe ich mir kein neues Pferd geholt und das wird wohl auch erst mal so bleiben. Diese letzten Wochen waren einfach so alptraumhaft und fast schon ein kleines Trauma für mich; davon brauche ich erstmal so schnell keine Wiederholung. Im Moment reite ich 3 mal die Woche eine Friesenstute - ist das komplette Gegenteil zu meinem Pferd, aber naja ^^ So ganz ohne Pferde möchte ich auch nicht sein, aber da man einen liebgewonnenen Freund nicht ersetzen kann, versuche ich das auch gar nicht erst mit dem Kauf eines neuen Pferdes. Vielleicht ändert sich das auch irgendwann wieder, aber momentan bleibe ich pferdelos...

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Beitragvon Cimbi » Fr 17 Apr, 2009 19:33

o.O...das ist traurig...Athrose ist wirklich schlimm, die RB meiner Freundin hat das gerade auch...Hoffentlich endet es bei ihr nicht gleich.

Wie alt war denn deine Stute, Abendstern?
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Beitragvon Abendstern » Fr 17 Apr, 2009 19:53

Sie war 20. Also kann man schon sagen, dass sie ein relativ langes Pferdeleben gehabt hat - aber das ist auch kein großer Trost, denn wegen mir hätte sie ruhig noch mindestens zehn Jahre leben können...

Eine beidseitige Athrose ist in dem Fall wohl günstiger als eine einseitige. Das Pferd versucht ja, das wehe Athrosebein zu entlasten und überstrapaziert dabei das andere, gesunde Bein. Und im schlimmsten Fall (so wie bei meiner Stute dann) kommt es zu einer Belastungshufrehe und dann eben auch oftmals zur nur sehr schwer wieder rückgängig zu machenden Hufbeinabsenkung. Im schlimmsten Fall bricht dabei der Knochen unten durch den Huf hervor und das Pferd steht somit dann auf seinem Knochen... soweit haben wir es allerdings nicht kommen lassen, allerdings konnte die TA am Tag, an dem wir den Schlussstrich gezogen haben, den Knochen bereits durch die Hufsohle spüren....

Es wäre aber auch, selbst wenn wir es dieses Mal wieder "hinbekommen" hätten, nur eine Frage der Zeit gewesen, bis es wieder passiert und auch die Zeit wäre nur sehr kurz gewesen, die ihr gebliebeben wäre... und in dieser Zeit hätte sie nie wieder auf die Weide gedurft, hätte einen Spezialbeschlag gebraucht und hätte nur noch Diätfutter haben dürfen - also quasi noch ein paar unschöne Lebenstage eingesperrt in der Box mit kaum Futter und wenn man so möchte auf Stöckelschuhen..

Das Ganze hätte ich eben auch nicht gewollt - aber ich kann trotzdem für mich sagen, dass bis zum Schluss und trotz der so schlechten Zukunftsprognose alles menschenmögliche getan und medikamentös versucht haben, was ging. Eben leider ohne Erfolg...

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Beitragvon Gaya Lupin » Fr 17 Apr, 2009 20:01

@Abendstern: das ist wirklich traurig. Mein Beileid. Auch wenns nicht wirklich ein Trost ist: sie ist immerhin recht alt geworden. *tröst* :knuddel:

Abendstern hat geschrieben:Sie hat zuerst in der Box ein Beruhigungsmittel bekommen, dann ein hochwertiges Narkosemittel, das auch in der Humanmedizin eingesetzt wird und sie hat sich dann wie zum Schlafen oder Wälzen hingelegt, ist auf die Seite gerutscht und erst nach vollständiger Einsetzung der Vollnarkose hat die TA dann das T 61 gespritzt;


Bitte nicht falsch verstehen, aber: Das find ich echt klasse. da hast du eine gute TA gehabt! :) Dann hatte deine stute einen sanften Tod.

Die meisten TAs meinen leider, T61 wäre ausreichend, da bräuchte man kein vorheriges Narkosemittel. Wie das Sterben eines Tieres dann aussieht, werde ich ganz sicher nicht erzählen.
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Beitragvon Serena » Fr 17 Apr, 2009 21:36

Oh je, Nadja... das tut mir so leid!
Aber deine Ärztin hat das wirklich gut gemacht. Du hast ja gesagt, das es früher oder später wieder passiert wäre... und naja.. so wird es besser sein. Sie war ja schon recht alt, für ein Pferd, oder? (sich da nicht so auskennt) Aber Tiere wachsen einem immer sehr ans Herz, und wenn man ein Tier verliet, egal auf welchem Weg, dann fehlt einem selbst ein Teil.
Ich wünsch dir alles Gute!
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Abendstern
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Beitragvon Abendstern » So 19 Apr, 2009 12:50

Vielen Dank für Eure lieben Worte.

Und zum Gedicht: also als wenn ich Euch /das Forum je vergessen könnte - bin halt auch Anfang des Jahres umgezogen, hab nen neuen Job in einer neuen Stadt und dann eben das mit meinem Pferd... manchmal hat man eben auch einfach im realen Leben so viel um die Ohren, dass man einfach nicht die Zeit findet, ins lila Forum zu schauen. Aber es ist - mal wieder - sehr schön, noch so viele der alten Namen hier in den Beiträgen lesen zu können :D


Gaya Lupin hat geschrieben:Die meisten TAs meinen leider, T61 wäre ausreichend, da bräuchte man kein vorheriges Narkosemittel. Wie das Sterben eines Tieres dann aussieht, werde ich ganz sicher nicht erzählen.


Ich habe mich mit dem Thema Euthansie zum Glück schon vorher beschäftigt und war deshalb nicht unvorbereitet. Ich habe meine Stute bewusst als "Nicht-Schlachttier" im Pferdepass eintragen lassen und mich demzufolge auch gut über die somit noch verbleibenden Möglichkeiten zur Nottötung informiert.
Wie TAs heutzutage noch T 61 ohne vorherige Vollnarkose benutzen können, verstehe ich auch nicht und frage mich, inwieweit das tierschutzrechtlich überhaupt zu vereinbaren ist, zumal wenn man bedenkt, dass "Euthanasie" ja "sanfter Tod" bedeutet.

Eigentlich wollte ich, dass die TA das Mittel Eutha 77 verwendet, weil ich eben auch so viel Negatives über das T 61 in Erfahrungsberichten gelesen habe und auch die Gründe weshalb das T 61 von den TAs noch immer bevorzugt verwendet wird (geringere Kosten und geringerer Verwaltungsaufwand) für nicht nachvollziehbar halte.
Nach einem langen Gespräch im Vorfeld und der genauen Vereinbarung des Ablaufes war ich dann aber mit der Verwendung von T 61 unter vorheriger Vollnarkose damit einverstanden und glücklicherweise hat es ja dann eben doch nach einem friedlichen Einschlafen ausgesehen und war eben hoffentlich für das Tier auch so. Nach außen hin konnte man jedenfalls durch die vorherigen Beruhigungsmittel und die Vollnarkase keine äußeren Anzeichen von Abwehr, Angst, Schmerzen o.ä. erkennen. Das ist auf jeden Fall ein kleiner Trost und auch das bis zum Schluss dabeigewesen zu sein, war für mich wichtig und ich habe es auch als meine "Schuld" gegenüber dem Tier gesehen, sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten und das nicht irgendwem anders zu überlassen.

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Beitragvon Wehwalt » So 19 Apr, 2009 13:22

Das tut mir leid mit dem Pferd. Leider vergönnt man Menschen, wenn sie ähnlich leiden, keinen so sanften Tod. Das ist meine größte Angst ... eines Tages nicht sterben zu dürfen, wenn das Leben nicht mehr auszuhalten ist.
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Beitragvon Gaya Lupin » So 19 Apr, 2009 15:35

Ja, so denke ich auch immer.

Wenn ich beim Gespräch über Tiere auf das Thema "einschläfern" zu sprechen komme, sind einige Leute fast schon entsetzt, das ist scheinbar selbst im Bezug auf Tiere für einige ein Tabuthema. Aber wehe, ich sag dann, als Mensch fänd ichs auch gut, wenn das bei uns möglich wäre. Das geht ja nun gar nicht! (Ich denke mir dann, solche Menschen haben wohl noch nie einen Menschen elendig dahinsiechen sehen, wo man ein Tier vermutlich längst "erlöst" hätte.)

Bei meinem Kater ist es (wahrscheinlich) auch bald soweit. Hab schon komische Blicke kassiert, weil ich das teilweise so "nüchtern" sehe. Ist nunmal einfach ne Tatsache und man tut dem Tier ja nen "Gefallen" damit.
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Beitragvon Abendstern » So 19 Apr, 2009 19:00

Tja... das mit der Sterbehilfe beim Menschen ist leider so ne Sache. Ich finde es auch nicht richtig, dass die Humanmedizin in dem Punkt nicht die selben Möglichkeiten hat, wie die Veterinärmedizin.

Wobei es auch ein wirklich nicht einfaches Thema ist. Selbst bei einem Tier... Ich habe schon einige Tierbesitzer gesehen, die ihr Tier aus egoistischen Gründen (dann habe ich ja kein Pferd mehr...) zu lange haben leiden lassen und einfach nicht haben loslassen können. Da musste dann der Tierarzt wirklich wahre Überredungskünste anwenden, bis diese Besitzer endlich eingesehen haben, dass es keine andere Möglichkeit außer der Nottötung mehr gibt.

Nur... wenn man sich dann plötzlich selber in der Situaton befindet, ist es dann trotzdem nicht einfach, diese finale Entscheidung zu treffen, denn sie ist nicht wieder rückgängig zu machen. Und man fühlt sich wie der Henker. Oder wie Gott oder sowas, denn man entscheided hier über Leben oder Tod. Auch wenn ein Leben eigentlich nicht mehr zumutbar ist, ist es sehr schwer und unendlich traurig, weil man sich sehr alleine mit dieser Entscheidung fühlt und die ganze Situation alles schreiend ungerecht empfindet (wieso muss ausgerechnet mein Pferd diese Krankheit haben?).

Bei meiner Stute war eigentlich schon mit der Diagnose Hufbeinabsenkung klar, dass die Chancen zur Heilung sehr, sehr gering bzw. fast null sind. Wahrscheinlich hätte man dort schon (im Nachhinein) sagen können, man beendet dieses Tierleben an dieser Stelle. Aber da auch die Tierärzte natürlich in erster Linie Leben retten wollen/müssen (und Geld verdienen wollen...), haben wir alles getan, was möglich war. Ich bin zweimal am Tag bei ihr gewesen, habe ihr die Medikamente selbst gespritzt, sie hatte diverse Schmerzmittel und Entzündungshemmer bekommen, sie wurde auf eine Art Kissenpolsterung gestellt, um den Huf zu entlasten, die Tierärztin war jeden Tag da, um den Verband zu wechseln und trotzdem waren am Ende alle Mühen und alles Hoffen umsonst.

Unterm Strich war es eine Woche, in der es meinem Pferd so schlecht ging und jeden Tag schlechter wurde - und ich hatte mehrmals in dieser Woche schon das Ganze beenden wollen, denn es gibt wirklich nichts Schlimmeres, als das eigene geliebte Tier in so einem schlimmen Zustand sehen zu müssen und sich zu fragen, was man dem Tier hier eigentlich antut bzw. zumutet, wenn es doch sowieso nie wieder wird, wie es war...

Was die Entscheidung mit sehr schwer gemacht hat, war die Tatsache, dass dieses Tier allerdings bis zur Sedierungsspritze völlig wach und klar war. Sie stand weder mit hängendem Kopf in der Box oder hat ihr Futter verweigert.
Sie war aufmerksam wie immer, hat ihre Umwelt wahrgenommen, hat ganz normal gefressen und wollte auch mit ihren Pferdekumpels auf die Weide. Nur ging das nicht, denn sie konnte am Ende keinen einzigen Schritt mehr gehen und selbst Stehen ging kaum noch.

Naja... natürlich sind in dieser Woche und am Tag X selbst viele viele Tränen geflossen und trotzdem war ich in den ersten Tagen nach ihrem Tod erleichtert. Erleichert darüber, dass diese ganze emotionale Belastung für mich und diese schlimmen Schmerzen für mein Tier endlich vorbei waren.

Ich habe für mich ein reines Gewissen meinem Pferd gegenüber. Wir haben jeden Strohhalm, der zu greifen war, gegriffen, die entstehenden Kosten keine Rolle spielen lassen und trotzdem (so denke ich) das Leider aber auch nicht unnötig verlängert. Es war der richtige Zeitpunkt, sie zu erlösen und ich bin ebenso froh darüber, mich frühzeitig über das Thema Euthanasie informiert zu haben. Natürlich kann niemand von uns tatsächlich mit 100%iger Sicherheit wissen, ob sie sanft eingeschlafen ist, denn wir sind schließlich alle noch nicht gestorben.
Aber ich weiß, wie es ist, eine Vollnarkose zu bekommen und ich hoffe einfach, dass es sich für mein Pferd genau so angefühlt hat und sie einfach nur nicht wieder wachgworden ist.

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Beitragvon HermineGirl » Do 14 Mai, 2009 12:50

Ich bin neu hier und ich liebe Pferde.
Ich wünschte ich hätte ein eigenes Pferd. Leider ist das zu teuer :(
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!

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Beitragvon Flexi » Sa 16 Mai, 2009 15:07

Hey Abendstern.. Ich hätte da das passende Gegenstück zu deiner "alten Dame". Meinen alten Herren Punching Boy, knackige 26 Jahre alt und nur Blödsinn im Kopf... *zwinker*

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Show me how to lie // You're getting better all the time // And turning all against one // is an art thats hard to teach

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Beitragvon Abendstern » So 31 Mai, 2009 08:42

Flexi, der alte Herr ist ja echt ein Schicker :D

Auch wenn viele das anders sehen: ich mag ja Schimmel. Vor meiner Großen auch nicht - aber man wird schon doch beeinflusst/geprägt nach so langer Zeit und findet dann automatisch Tiere in der selben Farben gleich sympathisch :wink:

Übrigens hat es sich bei mir relativ ungeplant so ergeben, dass ich nun doch wieder ein eigenes kleines Pferdchen habe. Sie heißt Maja und ist ein Deutsches Reitpony-Mix-Stütchen. U...nd - oh wunder - auch sie möchte mal weiß werden: noch sieht sie allerdings aus, wie ein grau-weiß-schwarz getupftes Bambi. Bei Gelegenheit gibts mal ein Foto von der Kleinen.

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Beitragvon Cimbi » Mi 10 Jun, 2009 20:47

Och toll...noch jemand mehr, der Pferde liebt. Hier mal meine zwei Lieblinge aus dem Reitstall:

Darling:

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Fury:

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( das zweite foto sieht doof aus, aber es war kalt >.<)
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Beitragvon Parvati-Patil » So 12 Jul, 2009 23:55

Hallo meine Lieben,

erstmal zu Abendstern, mir sind grad die Tränen gekullert als ich gelesen hab das du dein Mädchen hast hergeben müssen... kann das zu gut nachempfinden... musste bei meinem ersten Pferd damals auch diese schlimme entscheidung treffen... war mit 14 ein ziemlicher Härtetest.. aber mit dem reinen gewissen kann ich nur zustimmen, ich bereue es heute nicht.

So dann mal zu mir und meiner Maus.
Inzwischen ist sie jetzt 2 Jahre und 3 Monate alt. Im August beginnen wir mit der Ausbildung :D
Zoe ist brutalst frühreif und langweilt sich schnell... wird wohl ein ziemlicher Kracher werden, hoffe das da meine Gesundheit mitmacht.
Ansonsten ist sie Kerngesund, hatte nur vor kurzem so eine "hochintelligente" Hufpflegerin, die ihr den Rechten Hinterfußballen aufgeschnitten hat, weil sie ja einen Ballentritt hätte... KLAR AM HINTERFUSS vorallem! Eigentlich wars dann letztendlich ein Hufabzess der kurz vorm aufgehen war und dank der Pflegerin hat das gut 2 Monate gedauert bis der Fuß verheilt war... richtige sauerei.

Leider gibts dazu auch eine traurige Nachricht, ihre Mutter musste vor ein paar wochen mit 26 auch über die Regenbogenbrücke gehen, konnte jetzt mit ihrer Vorbiegigkeit, also der schlimmem Athrose, nicht mal mehr auf flachem Boden gehen, seit dem sie von meiner Kleinen getrennt war, wurde das leider immer schlimmer.

Bei Gelegenheit stell ich von meim Mausal mal ein Bild rein :)

Muss mich nur schon wieder hinlegen (bin mal wieder krank), hoffe das ich dieses mal nicht erst wieder nach 3 Monaten Zeit finde vorbei zu schaun!

Vlg
Athena
Here in wise old Ravenclaw
if you´ve a ready mind.
Those of wit and Learning
will always find their Kind.
!Mitglied in der Sekte der Sonnenanbeter!

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Beitragvon Abendstern » Sa 18 Jul, 2009 19:49

Na dann mal gute Besserung Dir, Parvati.

Ist bestimmt spannend, dann demnächst mit der Ausbidung der Kleinen anzufangen. Ich weiß nicht, ob ich mir die Ausbildung eines jungen Pferdes zutrauen würde. Ich bin leider mit allem, und eben auch im Umgang mit Tieren, nicht so ganz konsequent und lasse auch gerne mal 5 gerade sein.... und ob das bei einer Ausbildung dann so gut wäre...

Aber ich drück die Daumen, dass alles so läuft, wie Du es Dir für Dein Pferdchen wünschst :wink: