
von Denkarius » Mo 22 Okt, 2007 17:10

von Ludo Bagman » Do 25 Okt, 2007 17:05

von Shere Kahn » Do 25 Okt, 2007 17:39

von Ludo Bagman » Do 25 Okt, 2007 17:54

von Shere Kahn » Do 25 Okt, 2007 17:59

von Denkarius » Di 30 Okt, 2007 13:54
Bildzeitung hat geschrieben:Simunic - Neuer Job, alte Stärke
Er hatte sich viel vorgenommen.
Im Sommer versprach Joe Simunic (29) nach einer Katastrophen-Saison mit drei Platzverweisen: „Nächste Saison werdet ihr den alten, guten Joe wiedersehen.“
Gegen Bochum hat es gestimmt!
Der Kroate (BILD-Note 2) glänzte auf seiner neuen Position im Mittelfeld.
Kapitän Arne Friedrich: „Er hat hervorragend gespielt.“
Trainer Lucien Favre: „Joe kann das Tempo bestimmen. Er hat Kreativität gebracht, spielt richtig nach vorne. Ich bin sehr sehr zufrieden.“
Kein Wunder bei der Bilanz: Simunic gewann die meisten Zweikämpfe (86 %), spielte die wenigsten Fehlpässe (8%, 3 von 39), verlor kein Kopfballduell und hatte ganz starke 61 Ballkontakte.
Joe Simunic: „Meine Leistung ist egal. Wichtig ist, dass wir uns Luft nach unten verschafft haben. Die Position ist okay. Dort habe ich früher schon mal gespielt.“
Manager Hoeneß (54): „Joe hat schon vor Jahren gesagt, dass er im defensiven Mittelfeld spielen kann. Dass er dort so gut spielt, ist keine Überraschung für mich. Ich hoffe, dass wir noch eine Weile so weiterspielen können.

von Denkarius » Di 30 Okt, 2007 14:45

von Denkarius » Di 30 Okt, 2007 17:59

von Denkarius » Mi 31 Okt, 2007 08:23

von Denkarius » Mi 31 Okt, 2007 09:54
Stoni hat geschrieben:*Denki in die Seite knufft*
Sehr schlecht gelaunt?![]()
Was war denn da los? Auch Schalke hats grad so gepackt...
LEute, habt Ihr von Frings gehört? Der ist wieder am Knie verletzt und droht wochenlang auszufallen, und das vor so wichtigen, anstehenden Aufgaben...ich könnt ins Essen brechen!

von Ludo Bagman » Mi 31 Okt, 2007 16:21

von Ludo Bagman » Mi 31 Okt, 2007 16:44

von Ludo Bagman » Mi 31 Okt, 2007 17:09

von Ludo Bagman » Mi 31 Okt, 2007 17:23

von Denkarius » Do 01 Nov, 2007 09:38
Favre setzt weiter auf Simunic
17 Spiele, vier Platzverweise. Aber beim HSV steht der Herthaner in der Startelf
Von Uwe Bremer
Sechster Feldverweis innerhalb von 18 Monaten: Herthas Sorgenkind Josip Simunic
Foto: pa
Ronaldo, Thierry Henry, Christian Vieri, Roy Makaay, Miroslav Klose, Wayne Rooney - Josip Simunic hat gegen alle gespielt. EM 2004, WM 2002 und 2006, 56 Länderspiele für Kroatien, 180 Einsätze in der Bundesliga. Eine Defensivkraft, wie ihn sich ein Trainer wünscht: 1,95 Meter groß. Technisch so gut, dass Simunic in seiner Jugend in Australien bei Erstliga-Spielen als Pausenattraktion den Ball eine Viertelstunde jongliert hat, ohne, dass er auf den Boden fiel.
Das ist die eine Seite von Simunic. Die andere war in Wuppertal zu beobachten. Rote Karte nach 74 Minuten. Schon wieder ein Platzverweis. Der vierte seit dem 3. März. Anders gesagt: Innerhalb von 17 Pflichteinsätzen kassierte Simunic vier Feldverweise.
Simunic fühlt sich ungerecht beurteilt
Zur anderen Seite von Simunic gehört, dass er sich abschottet. "Ihr werdet es nicht schaffen, mich fertig zu machen", beschied er dem Autor dieses Textes, wünschte einen schönen Tag und beendete das Telefonat. Mit "ihr" sind die Medien gemeint, von denen sich Simunic verfolgt fühlt.
Dabei ist seit anderthalb Jahren nur einer dabei, sich fertig zu machen: Simunic selbst. Fünf Jahre spielte er einen umsichtigen Manndecker. Doch seit der Unterschrift unter einen Fünf-Jahres-Vertrag im Mai 2006 in Berlin, der dem in Australien geborenen Sohn kroatischer Eltern insgesamt 12,5 Millionen Euro bringen wird, stimmt etwas nicht. In den 18 Monaten seither wurde Simunic sechs Mal des Feldes verwiesen.
Aus dem Hoffnungsträger, der als Führungsspieler neben Kapitän Arne Friedrich die ganze Mannschaft mitreißen soll, ist ein Sicherheitsrisiko geworden. Kein Treter. Aber ein Spieler, der, wenn er sich provoziert fühlt, immer mal wieder zu Aussetzern neigt. Siehe Wuppertal. "Das war keine absichtliche Tätlichkeit, Joe wollte den Gegenspieler, der ihn festgehalten hat, wegstoßen. Da er ihm dabei ins Gesicht langt, kann man Rot geben", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß. "Ganz klar, dass darf Joe nicht passieren."
Der DFB hat gestern eine Stellungnahme von Hertha BSC angefordert. So wie es aussieht, haben die Schiedsrichter den Vorfall als klare Tätlichkeit ohne Vorsatz gewertet. Dafür ist Simunic als Wiederholungstäter für vier Pokalpartien gesperrt worden. Hertha wird damit leben können, da es keine wettbewerbsübergreifende Sperre ist. Simunic ist wohl Samstag in der Bundesliga beim HSV also spielberechtigt.
Bleibt die Frage nach den Konsequenzen. "Sollen wir, damit es einen Sündenbock gibt, eine Geldstrafe verhängen", fragt Hoeneß. Das ist rhetorisch gemeint. "Ist das Problem damit gelöst?" Nein, ist es nicht.
Die Anhäufung der Platzverweise seitdem sich Simunic für den "Renten-Vertrag" bei Hertha entschieden hat, ist offensichtlich. Trotzdem honoriert der Klub die Entwicklung von Simunic unter Lucien Favre. Der Trainer hatte eine Menge Vorbehalte gegen den Kroaten. Simunic hat sich der Kritik gestellt - und gearbeitet. Unverhofft hat er in den letzten drei Spielen in neuer Rolle im defensiven Mittelfeld überzeugt.
Insofern werten sie bei Hertha das Rot von Wuppertal "als Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten". Allerdings werden intern Antworten von Simunic erwartet.
Man darf sich vorstellen, dass Simunic eine Aufgabe bekommen hat. Den Schlüssel, zu mehr mentaler Stabilität, hält nur er in Händen. Simunic teilt diese Einschätzung. Also wird er sich um professionelle Unterstützung bemühen. Er hat bereits von 2002 bis 2005 mit einem Mentaltrainer gearbeitet. Ob das künftig ein Psychologe sein wird oder wieder ein Mentaltrainer, ist offen. Geklärt ist nur: Die Kosten wird Simunic übernehmen.
Der Trainer reagierte betont unaufgeregt auf den Vorfall. Ob er Simunic in Hamburg rausnehme? Favre staunt. Wieso soll er seinen derzeit besten Mann draußen lassen?
Aus der Berliner Morgenpost vom 1. November 2007