Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen......

Lady Midnight
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Beitragvon Lady Midnight » Mo 20 Feb, 2006 16:24

Ich hab so eine Reise noch nicht hinter mir aber ich hab vor in paar Jahren auf Tibet zu reisen und meinen Frieden zu finden!
Das ist was ähnliches oder? :D

Ich denke, um einen richtigen Überblick zu bekommen sollte man die ganze Welt bereisen!

Julia, super fotos!
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Basti
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Beitragvon Basti » Mo 20 Feb, 2006 16:31

Ich bin in gleicher Weise angetan wie Julia. Hab aber leider keine Digicamfotos hier. Aber wer noch nicht dort war. Afrika ist auf jeden Fall eine Reise wert :-) Auch die arabische Kultur ist eine besondere und sollte man mal gesehn haben. Interessant sind auch die festzustllenden Gegensätze zwischen der Berichterstattung im Fernsehen und der Realität. Das eigene Bild sollte hier echt das wahre sein.
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Shere Kahn
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Beitragvon Shere Kahn » Mo 20 Feb, 2006 16:32

Hallo alle,

also ich reise ja fürs Leben gern ...

Ein Erlebnis won dem ich berichten möchte war in Japan, ich hatte mit nem Freund einen 3 - Tage Aufenthalt in Tokyo. Wir hatten eine Art billiges Hotel (was man in Tokyo billig nennen kann ...) schon übers Internet gebucht und waren mit Adresse und Telefonnummer sowie der benötigten U - Bahn Station ausgerüstet. Tja und obwohls schon dunkel waren, wir nen anstrengenden Flug hinter uns hatten, es schwüle 32°C noch um 9 Uhr abends hatte, und wir nebenbei noch jeder einen Reiserucksack aufm Buckel hatten, haben wir die besagte U - Bahn Station gefunden. Kommen da raus, schauen uns um ... und totale Ratlosigkeit. Nix Straßenschilder nix Nummern, überhaupt keine Orientierungsmerkmale. Und soviel leuchtende Reklameschilder, (fast alles in Zeichen :wink: ). Da wurde uns klar, das Ding finden wir nie!

Also was macht der sprachunfähige Besucher, er fragt einfach. Da haben wir die erst beste Person angesprochen, ob sie englisch könnte (es handelte sich um eine junge Frau mitte 20 würde ich sagen), was diese mit einem erzwungenen "sorry" verneinte, also hab ich ihr den Zettel mit der Adresse gezeigt, worauf sie überlegte und dann scheinbar selber nicht genau wußte wohin. (ich war schon beeindruckt, dass sie sich die Mühe machte uns überhaupt zu helfen). Dann fragte sie in Zeichensprache, ob wir nicht eine Telefonnummer hätten, die ich ihr sofort zeigte.
Darauf rief die gute, in dem Hotel an, ließ sich eine Wegbeschreibung geben und brachte uns direkt vor dessen Haustür ... Der Weg ging dabei durch einige dunkle Gassen, mitten in einer Großstadt ... . Ich bin immer noch absolut beeindruckt von solcher Hilfsbereitschaft, völlig fremden gegenüber.

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Beitragvon Lady Midnight » Mo 20 Feb, 2006 16:35

Super Story! :D
*weglach* mensch sowas muss einfach geil sein und Japan ist sicherlich ne hammer stadt! :D
Hatte die Frau auch solche "schmale" augen :P
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Beitragvon Basti » Mo 20 Feb, 2006 16:38

Du meinst Schlupflider :-)
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Lavender
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Beitragvon Lavender » Mo 20 Feb, 2006 16:41

Ehm jaah.. :D
Ich hab da auch noch nen lustigen Reiseericht.
Bin mit ner Freundin von Köln nach Neumünster (!) gefahren umd die Herr der Riinge Symphonie zu sehen bzw, hören xD
Let's go.. :D

Ach, vorab, alles was mit Christina zu tun hat (oder Kissi etc.) ~ damit ist meine Wenigkeit gemeint.. :D


Samstags morgens, 9.20 Uhr:
Christina: Maaamaaa...! Hab ich alles?
Alles etwas streßig!!
Um diese Uhrzeit sollten wir schon längst bei Jule sein!
*ins Auto sprint*
*zu Jule fahr*

Samstag morgen, 9.35 Uhr:
Ankunft S-Bahnhof, Sindorf.
Zug fährt um 9.37 Uhr.
Wir hatten keine Tickets.
*lauf so schnell es geht*
*Geld unterwegs raskram*
Auf dem Bahnsteig standen ein älteres Ehepaar und ein junger kerl.
Wir wollten uns ein 4-Fahrten Ticket kaufen.
12,80 € kostet das Ticket.
Ich kramte also 10 € raus Julia den Rest.
Nach unzähligen Versuchen, das Geld in diesen (gott verdammten) Schlitz zu bekommen, sagt der Kerl uns dann, das der Automat keine Scheine nimmt.
Sprich, wir hatten kein Ticket.
Julia: Na das fängt ja schonmal gut an!
Der Zug kam aber pünktlich und so.
Kein Schaffner. *Schweiß abwisch*

Samstag morgen, 10.00 Uhr:
Ankunft, Köln, Hbf.
Jetzt hieß es:
Auf zum Gleis 4!
Wir hatten ja schließlich 11 Minuten Zeit, also ließen wir uns etwas Zeit.
Am Gleis angekommen sahen wir, das der Zug schon eingefahren war.
Auf Gleis 3 kam dann eine Durchsage. Leider hatte die gnädige Frau Schluckauf und das ganze Gleis lachte.
Unsere Anspannung verfiel ;)
Der Zug war gerapelt voll.
Da Julia und ich total keinen Plan hatte, wo unsere Plätze waren sind wir 3 Mal dran vorbei gelaufen.
Es saß nämlich ein Kerl auf meinem Platz.
Den haben wir dann direkt ma verscheucht!

Samstag Nachmittag, ca. 14.15 Uhr:
Geschafft!
Endlich hatten wir Hamburg Haptbahnhof erreicht.
In Osnabrück standen wir bestimmt 10 Minuten, weil Bauarbeiten an den Gleisen waren.
Wir kamen schon ins Schwitzen, weil wir nur ca. 8 Minuten bis zu unserem nächsten Zug hatten.
Wir kamen aber pünktlich an.
Wir stiegen also in unseren Zug Richtung Neumünster.
Der Zug war wieder gerapelt voll.
Ich saß auf Jule's schoß.
Vor uns im 4rer saßen 4 Kinder aus Berlin oder so, die die ganze sehr unanständig geredet haben (falls ihr versteht was ich meine.. ;) )

Samstag Nachmittag, 15.06 Uhr:
Ankunft Neumünster.
Wir waren da!
Mit breitem Grinsen und dicken Rucksäcken verließen wir das Gleis und wuden direkt angeredet, als wir uns nach einer S-Bahn umscahuten.
Der Mann half uns und erklärte uns den Weg is zu den Holstenhallen.
Wir waren gespannt!
Jetzt hieß es nur noch: Zeit totschlagen.
Neumünster ist ziemlich groß, muss ich sagen!
Es gibt total viele Geschäfte.
Wir sind also ein wenig bummeln (ohne Geld.. :D) gewesen.
War recht cool.

Samstag später Nachmittag, ca. 17.25 Uhr:
Wir entschloßen uns, unsere Rucksäcke einzu schließen (im bahnhof gab es Schließfächer).
Ich zog mich im Klo schnell um. (anderes T-Shirt und nen Blazer)
Dann musste ich noch schnel miene Linsen reintun und los ging es!
Der Mann hatte uns den Weg mit dem Bus erklärt.
Wir waren allerdings auf die Geldsparende Idee gekommen, zu Fuß zu gehen.
Wir hatten Nachmitags in einem Geschäft nach dem Weg gefragt.
Leider zog sich der Weg ziemlich hin.
Wir kamen an einer Tankstelle vorbei und ich holte mir ein Brötchen. *Hunger*
Julia hatte sich tags zu vor neue Schuhe gekauft und war dann auf die Idee gekommen, die Samstags anzu ziehen.
Natürlich lief sie sich Blasen. *autsch*
Unterwegs fiel mir dann ein, das ich meinen Fotoappart im Schließfach gelassen hatte. *doooooof*

Samstag früher Abend, 17.55Uhr:
Ankunft Holstenhallen.
Es war noch ziemlich leer.
Also setzen wir uns an die Bushaltestelle und aßen unsere Brötchen.
*mampf* *yummy*

Samstag früher Abend, 18.15 Uhr:
Christina: So, wo müssen wa hin?
Tja, das war ne gute Frage!
Auf den Karten stand nur drauf, wo unsere Sitzplätze waren.
Aber natürlich gab es freundliche "Einpark-Hilfen" die wir dann gefragt haben.
Christina: Entschuldigen Sie! Wissen Sie, wann Enlass für die 'Herr der Ringe Symphonie' ist?
Frau: 19 Uhr
Christina: Ah, okay. Danke! Und wo ist der Eingang?
Frau: Halle eins. Hinten links!
Mann (der Stand daneben): Sonst noch was? Der McDonalds ist von hier aus rechts und dann wieder rechts!
Christina: Ähm, Danke, das wissen wir schon!
Total krass.
Und da soll einer nochmal sagen, das die Deutschen freundlich wären...

Samstag früher Abend, 18.25 Uhr:
Wir entschlossen uns, den Bus zu nehmen.
Der war dann innerhalb von 5 Minuten wieder am Hauptbahnhof.
Für diesen Weg hatten wir 30 Minuten gebraucht.
Naja, am Bahnhof wieder angekommen, holten wir den Fotoaparat und ließen dann direkt unsere leere Wasserflasche da.
Dann fiel uns ein, wir könnten ja noch Karten schreiben. Also kauften wir Postkarten und Briefmarken und setzten uns dran, Postkarten zu schreiben.

Samstag Abend, 18.40 Uhr:
Wir nahmen den Bus zurück.
Am Busbahnhof (direkt neben dem Hauptbahnhof) trafen wir auf 3 Elben.
Hübsche Kleider hatten die :)
Ja, als wir dann an den Hallen ankamen - war übrigens der selbe Busfahrer wie zuvor - machten wir uns dann auf den Weg zu Halle 1.
In Halle 4 war zuerst Kuloniarisches (oder so) Rahmenprogram. War aber nicht so doll.
Wir warteten auf 19 Uhr.
Um uns herum ganz viele Elben, Hobbits und Leute aus Rohan und Gondor!
Wir hätten uns auch Kleider kaufen/machen/leihen sollen..
Aber jetzt nähen wir uns fürs nächste Mal selber welche!

Samstag Abend, 19.00 Uhr:
Endlich war Einlass!
Ich hatte mir vorher noch ein Programmheft gekauft!
Wir mussten ja sofort wissen, welche Lieder gespielt werden würden.
Vorher hatten wir darüber diskutiert, mit welchem Lied sie anfange würden. Wir hatten uns auf "The Prophecy" geeinigt.
Und? natürlich - wir sind doch HdR Kenner! Mit diesem lied würde die Symphonie starten!
Die Halle füllte sich langsam!
Was waren wir aufgeregt! :D
Nochmal schnell aufs Klöchen und dann könnte es losgehen!

Samstag Abend, 20.00 Uhr:
Der Chor betrat die Bühne!
Tosender Beifall!
Man hätte meinen können, Robbie Williams oder so stünde auf der Bühne!
Dann kam das Orchester.
Der Beifall wollte nicht aufhören.
Und als dann der Dirigent kam war alles zu Ende.
Schließlich erklangen die ersten Töne von "The Prophecy"!
Gänsehaut-Feeling in der ganzen Halle!
Ich hab mich schon wie eine gerupfte Gans gefühlt! :)

Samstag Abend, 20.45 Uhr:
Pause! Die ersten 2 Movements waren geschafft!
Jetzt standen uns noch Movement 3,4,5 und 6 bevor.
Für jeden Film gab es 2 Movements.
Julia und ich mögen den zweiten Film nicht so sehr, trotzdem freuten wir uns.

Samstag Abend, 21.00 Uhr:
In der Pause hatten wir uns noch kurz die Beine in der Halle vertreten.
Als wir zurück kmen, meinte der Kerl vor uns dann zu uns:
'Und jetzt seit ihr was leiser, okay?'
Ich hab den total doof angeguckt und meinte dann etwas lauter als gewöhnlich zu der Frau neben mir: 'Waren wir laut?' Die verstand sofort und meinte:'Nein, eigentlich nicht!'
Wir hatten es dem Kerl gezeigt!
Man wird doch wohl mal flüstern dürfen 'Geil, oder?'
Mit dem Orchester und dem Chor, kam eine Solisten mit auf die Bühne.
Wir waren verwundert. Schnell wurde das Programmheft gezückt.
Auch neben uns wurde schnell nachgelesen.
Ann de Renais hatte schon im Soundtrack mitgesungen, verriet uns das Heftchen.
Wir waren erstaunt. Sie soll auch in Harry Potter 3 mitgesungen haben.
Ich wunderte mich richtig. Schließlich hab ich den Soundtrack zu Hause und den Film schon 5 Mal gesehen.
Weiter ging es mit The Two Towers und dem Lied "Foundations of Stone".
Wieder war dieses Gänsehaut-Feeling zu spüren.
Ich denke, das so ziemlich jeder glänzende Augen hatte.
Wir schlängelten uns nun zu "Evenstar" über "The Hornburg" (in Helms Klamm) zu "Gollum's Song".
Dann war das 4. Movement vorbei.
Jetzt freuten Julia und ich uns total.
Der 3. Soundtrack ist unsere Lieblingssoundtrack!
Als nun das Lied "The Steward of Gondor" gespielt wurde, freuten wir uns auf einen Solo-Teil, der von Billy Boyd im Film gesungen wird. Leider ließen sie diesen Teil weg. Wir waren ein bisschen enttäuscht.
Schließlich gelangten wir zu meinem absolute Lieblingslied. "The return of the King", 10:12 min. Ich war so froh, das sie das gespielt haben. Leider wurde Viggos Solo verpatzt. Aber dafür war der Rest wunderschön!

Samstag Abend, 22.45 Uhr:
Die letzten Töne von "Into the West" verhallen.
Standing Ovations, 15 Minuten lang.
Schließlich versprach uns der Dirigent, wenn wir felißig Briefe und Mails schreiben, kommt er nächstes Jahr wieder!
Nein, was waren wir froh, das zu hören! *hihi* *nochmal farhen*

Soweit zum dazu.

Samstag Nacht, 23.25 Uhr:
Ankunft Neumünster Hbf.
Wir sollten eigentlich bis ca. 1:40 warten, bis ein Zug zum Hamburger Hauptbahnhof fahren würde.
Allerdings haben wir einen früheren Zug genommen, weil wir keine Lust hatten, so lange dort zu warten.
Im Zug trafen wir dann auf Michael, Sonja und Sandra.
Die 3 waren auch in der Symphonie gewesen und musten auch bis morgens warten.
Michael ist sogar mit unserem Zug gefahren.
Wir waren total glücklich, das wir nich alleine am Bahnhof warten mussten.

Sonntag in der Früh, 00.25 Uhr - 5.46 Uhr.
Anweisung befolgt = Strikt zu McDonalds.
Wir haben uns durchgefuttert, uns unterhalten und über die Leute elästert.
Julia hat sich auf einer Bank schlafen gelegt. Sie hat eigentlich nur gedöhst :)
Schließlich fuhr um 5.46 Uhr unsere Zug.
Wir verabschiedeten uns von Sonja und Sandra, die nach Bremen mussten.
Im Zug wurde nur geschlafen!
Als wir dann endlich in Köln waren und in der S-Bahn Richtung Sindorf waren, waren wir total kaputt, aber glücklich :)
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Beitragvon Loony_Lovegood » Mo 20 Feb, 2006 16:49

Mensch, so eine Hilfsbereitschaft!!! Ich glaube nicht, dass man so was hier von vielen erwarten könnte (naja, hier gibts allerdings auch Straßenschilder).

Ich bin noch nicht all zu viel in der Welt herumgekommen...
Aber ich habe mich auf jeden Fall in Venedig verliebt!!!
Wenn man mal überlegt, viele Häuser haben vor megavielen Jahren genauso ausgesehen, wie sie heute sind!!!
Und es gibt keine Autos...
Und überall diese kleinen Straßen...
Ich weiß auch nicht, aber ich liebe Venedig!!!
(vielleicht zieh ich da später hin)
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Beitragvon Lady Midnight » Mo 20 Feb, 2006 16:55

Wow hammer Reisebericht Lav!! :D
Musste ab und an kichern hast alles schön rübergebracht!
Ich würd auch gern zu einem solchen Konzert von HP gehen :?
Nja :D Super geschrieben!
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Beitragvon Lavender » Mo 20 Feb, 2006 16:59

Als ich das gelesen hab, musste ich direkt an den Bericht denken. HA ihn eigentlich für meine Tante geschrieben... :D
Zu Harry Potter würd ich auch mal gern gehen.
Aber erstmal gehts Ende Mai zum zweiten Mal zur Symphonie. Allerdings diesmal mit Kleid und Umhang usw... :D
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Beitragvon Serena » Mo 20 Feb, 2006 18:10

Also..ja..die eine oder andere Reise hab ich auch schon gemacht ;)
Vor ungefähr 4 Jahren, also 2002 war ich in London. Leider habe ich keine Fotos mehr..:( Naja..sind irgendwie abhanden gekommen.
Was soll ich sagen? Es war fantastisch. Ich liebe London! Ich habe die Woche, in der ich dort war, doch einiges erlebt. Z.B war ich in dem indischen Tempel, den ich absolut fantastisch fand! Ich war an der Speaker's Corner, in jeder Menge Pubs, die nur Einheimische kennen ;) Weil wir hatten einen Engländer dabei, also einen geborenen Londoner. Ich war auf dem berühmten Flohmarkt..wie heisst er gleich..was können 4 Jahre doch lang sein :D
Und ich habe Verwandschaft in Belgien und dem Sauerland. Da haben wir früher oft Urlaub gemacht. Antwerpen ist eine wunderschöne Stadt! Und der Biggesee in Olpe ist schön zum Baden :) War allerdings schon ewig lang nicht mehr dort.
Naja..und da mein Mann Reiseveranstalter ist, bin ich, als Lena noch nicht geboren war, recht viel rumgekommen. Meist an der Nordsee. Neuharlingersiel und Greetsiel, falls das jemand kennt ;)
Mir fällt gerade nichts mehr ein ;)
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Creacher
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Beitragvon Creacher » Mo 20 Feb, 2006 18:15

Wow, Grünauge, sehr schöner Thread! Und ich würde auch sehr gerne nach Afrika, am liebsten Südafrika... Und der Türschließer, das ist wirklich genial.

Und nach Tokyo würde ich auch gern mal (Shere? Wie war der Flughafen dort? Hab gehört der ist total mächtig, oder wars ein Bahnhof?). Hab mal Japanisch gelernt (aber schon alles vergessen, leider). Aber das ist wirklich beeindruckend, wie hilfsbereit andere Kulturen sind...

Ich selbst habe keine bedeutenden Reisen unternommen. Außer der Umzug (da war ich 10) aus einer Stadt Namens Syktywkar nach Hamburg. Ist schon komisch alles hinter sich zu lassen. Alle Freunde und sogar meinen Kater, den ich von meiner Patentante bekommen hab, als er noch klein war. Das war echt traurig für mich :cry:

Die Reise, die am meisten bei mir Eindruck hinterlassen hat, war nach Italien in die Umgebung on Neapel. Das war eine Studienreise von der Schule aus. Wir haben uns da so ziemlich alles angeschaut. Wir standen oben am Vesuv vor dem großen Krater (da hatte ich etwas Angst) und haben Pompej besucht. Und Capri, das war einfach traumhaft dort!!! Und so noch einiges mehr. Hab viele Fotos, aber leider nicht digital.

Aber demnächst kann ich von St. Petersburg berichten... :D

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Wehwalt im indischen Stadtverkehr

Beitragvon Wehwalt » Mo 20 Feb, 2006 20:24

Na, wenns diesen Thread schon gibt, dann kann ich ja meinen Bericht aus Indien hier auch nochmal reinsetzen - er ist ja in der Zwischenzeit in den Tiefen der 3 Broomsticks versumpft und unauffindbar ...
Ich war Anfang Februar geschäftlich in Indien und wurde täglich mit dem Taxi von und zur Arbeit befördert. Und das verhielt sich so:

Die Inder hupen ständig. Bei meiner ersten Taxifahrt – bei Nacht vom Flughafen zum Hotel – wollte ich meinen Fahrer, wenn er denn Englisch können hätte, ständig fragen: „Was hat der denn Ihrer Ansicht nach falsch gemacht?“ Denn auch nachts um vier lassen die das Hupen nie. Es gehört dazu, es ist ein bisschen wie bei Schafherden, wo man auch den Anlaß eines jeden einzelnen Blöklauts nie wird ergründen können. Allerdings, nach zwei oder drei Fahrten durch den indischen Berufsverkehr begann mir dennoch ein gewisses System zu dämmern. Fahrspuren auf der Straße, wenn sie denn irgendwie gekennzeichnet sind, werden überhaupt nie beachtet. Es findet daher auch nie ein Fahrspurwechsel im eigentlichen Sinne statt, sondern sie drängen sich eben immer irgendwie aneinander vorbei, wie es irgend geht. Kommt einmal zehn Sekunden kein Gegenverkehr, wird die Straße sofort als vierspurig in eine Richtung betrachtet. Nun haben die indischen Autos keine Rückspiegel. Bei ganz wenigen trifft man welche an, aber die sind – eingeklappt! So dass man sie also auch nicht benutzen kann. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Rückspiegel sogar absichtlich abmontiert werden, wenn sie denn irgendwie mit dem Auto mitgeliefert werden sollten. Sie nehmen tatsächlich für indische Straßenverhältnisse beträchtlichen Platz weg: Wozu wegen dieses Dings 10 cm seitlichen Abstand vom überholten Auto halten? Nun – und der restliche Verkehr wird nun also nicht optisch, sondern akustisch mitverfolgt. Man macht auf seine Existenz mittels Hupen aufmerksam. Links überholen (wohlgemerkt bei indischem Linksverkehr!), auch in engen Linkskurven – kein Problem, ich hab ja gehupt! Die Straße verengt sich, zwei Fahrzeuge nebeneinander: beide halten mit erhöhter Geschwindigkeit auf das Hindernis zu, gehupt wird erst in Intervallen, je näher das Hindernis, desto ununterbrochener. Seltsamerweise weicht dann einer doch und lässt den anderen vor, und der Gewinner ist im allgemeinen so schnell, dass er es gar nicht geschafft hätte, einen Unfall zu vermeiden, wenn der andere nicht gewichen wäre: Ich vermute, dass sie im Hupwettkampf den Stärkeren ermittelt haben, wie bei Ritualkämpfen im Tierreich, wo um Weibchen konkurrierende Männchen auch nicht immer ihre stärksten Waffen einsetzen, und der Schwächere dennoch den Sieg des anderen anerkennt. Einmal habe ich’s erlebt, dass mein Fahrer tatsächlich auf den Vordermann drauffuhr – einen Mofafahrer (und natürlich ohne Helm, wie alle hier); es war ganz glimpflich, die beiden haben einander etwas angepflaumt – wahrscheinlich haben beide geltend gemacht, sie hätten doch gehupt –, und weiter ging’s. Aber das alles hat einen gewissen Selbstregulierungseffekt: Durch das Drängeln, das Keinen-Fußbreit-Straßenraum-unbesetzt-lassen ist natürlich ein flüssiger Verkehr völlig unmöglich, wenn es die Straßenverhältnisse vorübergehend auch zuließen, was selten genug der Fall ist. Ich wusste nicht, dass eine der westdeutsch-grünen Schikanierungserrungenschaften offenbar den Indern abgeschaut war (vielleicht als ein Erbe der in Goa versumpfenden Flower-Power-Generation direkt in deutsche Altachtundsechzigeramtsstuben exportiert): Hier sind nämlich auf allen leidlich asphaltierten Straßen, wo nicht ohnehin 30 cm tiefe Schlaglöcher Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Schwellen gebaut, über die man nur im Unterschrittempo hinüberkommt. Und davor eben wieder: Drängeln, quer sich durch Autos und Busse durchschlängelnde Mofas, auch Fahrräder, und hin und wieder ein Ochsenkarren mit einem Zugochsen, dessen Hörner sehr hübsch bunt bemalt sind. Nun, ich preise jedes Hindernis, das die Geschwindigkeit drosselt. Ich habe zwar schon erheblich an Gelassenheit dazugewonnen, aber wenn die Geschwindigkeit mal 40 km/h übersteigt: Das ist für einen Europäer denn doch nicht so leicht auszuhalten, und die Augen zumachen kann man bei der Huperei auch wieder nicht. Plötzlich taucht da dann zum Beispiel aus der Dunkelheit vor mir ein unbeleuchtetes Fahrzeug im Schrittempo, aber auf der rechten (once again: Linksverkehr!), also auf der Überholspur, auf. Beziehungsweise teilweise auf der Überholspur: Denn wenn immer sich die Gelegenheit bietet, so beansprucht jeder, der sich unter normalen Verhältnissen auf einer zweispurigen Fahrbahn noch zwischen bereits drei nebeneinanderstehende Autos quetschte, die ganze Fahrbahn, will sagen: durchaus auch zur Hälfte die Gegenfahrbahn. (Aber nochmals: Man vergesse nie, dass Begriffe wie „Fahrspur“ und „Gegenfahrbahn“ stets nur unzureichende Metaphern bleiben für ständig im Fließen begriffene und völlig der subjektiven Betrachtungsweise des jeweiligen Fahrers unterworfene imaginäre Demarkationszonen!) Da kommt man dann – und das nun auch trotz Hupens, was in dieser Lage sogar im deutschen Straßenverkehr üblich wäre – nicht vorbei. Aber alles in allem: Irgendwie scheint’s doch zu funktionieren, denn richtige Unfälle habe ich noch nicht mitgekriegt. Unsereiner käme hier keinen Meter voran, diese draufgängerische Fahrweise muß gut eintrainiert sein. Ganz offensichtlich gibt es durchaus so etwas wie Einbahnstraßen auch, aber mir ist es noch nie gelungen, auch nur den leisesten Anhaltspunkt zu entdecken, woran die Fahrer eine solche erkennen. Auch kaum Schilder mit Straßennamen ... netterweise aber plötzlich ein Riesenschild: „Langsam fahren! Unfallgefahr!“ Warum gerade da und nicht überall – man ergründet es nicht. Die Warnung interessiert natürlich, wie Du schon ahnst, kein Schwein. Es ist so eine witzige Mischung aus Unverschämtheit und Konzilianz, die hier vonnöten ist, denn wenn Du auf der belebtesten Straße quer zum Verkehr mittendrin stehen bleibst, weil ein Überholvorgang beim Abbiegen misslang – passiert dennoch nichts, alle witschen vor oder hinter Dir vorbei, mittendrin ich mit einem Beinaheherzstillstand. Und dieses Hupen ist ihnen so in Fleisch und Blut ... als ich einmal einen leidlich des Englischen mächtigen Fahrer hatte und erwähnte, dass wir in Deutschland kaum die Hupe benutzen, antwortete er erstaunt: „Ah German no overtake!“ Man beginnt sich tatsächlich mit der Zeit zu wundern, dass Straßenverkehr auch ohne ständiges Alarmsignal auch funktionieren kann. Eine Erfindung allerdings empfehle ich zur Übernahme: An manchen Kreuzungen gibt es – man höre und staune – Ampelanlagen! Und diese sind mit großen digitalen Leuchtanzeigen ausgestattet, wie viele Sekunden die Rotphase noch dauern wird. Diese menschenfreundliche Einrichtung hat allerdings auf die Inder wiederum den Effekt, dass die letzten 20 Sekunden der Rotphase noch mal auf Teufel komm raus in Lücken gequetscht wird, kein Zentimeter an einer günstigen Startposition preisgegeben wird, Motorräder quer zur Fahrbahn irgendwo dazwischen, an einen Lastwagen gelehnt, den Motor aufheulen lassen und – wie könnte es anders sein – ab 10 Sekunden vor Grün ein sonst unbekanntes ohrenbetäubendes Tutti-Hupkonzert einsetzt. Bis das ganze Knäuel dann entwirrt ist, ist die halbe Grünphase dann schon wieder vorbei.
Und dem bin ich also täglich etwa zwei Stunden ausgesetzt.
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Abendstern
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Beitragvon Abendstern » Mo 20 Feb, 2006 21:54

Also, meines war keine wirkiche Reise, sondern ein Au-Pair-Aufenthalt in Irland... Nach dem Abi bin ich für ein Jahr auf die grüne Insel geflüchtet und kann es wirklich nur jedem empfehlen, dort einmal hinzufahren!

Abgesehen davon, dass die "grüne Insel" landschaftlich einfach umwerfend und bezaubernd ist (esp. Galway, Dingle), sind die Menschen dort, vorallem die Dorfbewohner einfach nur toll.

Hier in Deutschland würde es einem wohl kaum passiseren, dass man eine Landstraße langläuft und bestimmt jedes zweite Auto anhält um zu fragen, ob man mitgenommen werden möchte :wink:

Oder man nachts nach dem Disco-/Pub-Besuch einen so freundlichen Busfahrer erwischt, der eigentlich schon Feierabend hat und einen aber (obwohl der Bus-Stop eigentlich ganz woanders ist) bis vor die Haustüre fährt....

Haaa...ch.. ja... Wie gesagt: Kann ich nur empfehlen... Und der Akzent/Dialekt der Iren ist so nett! Vorallem der Dubliner... :wink:

Und... dass dort das Wetter immer schlecht ist, stimmt nicht. Dort wird es nie so kalt, wie hier bei uns. Und mehr regnen tut es auch nicht... Das Wetter ändert sich lediglich viel schneller..Im einen Moment schaut man aus dem Fenster und es regnet, dann geht man nur mal schnell unter die Dusche und schon scheint die Sonne wieder...

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Beitragvon Shere Kahn » Mo 20 Feb, 2006 23:56

Sodele hab noch ne kleine Geschichte zum Thema Freundlichkeit.

Das war in Sydney, Ein Freund und ich waren da bei Kings Cross abgestiegen, was im Reiseführer als Hochburg der Jugendherbergen beschrieben wurden. Da wir nach Sydney gekommen waren ohne zu wissen wo wir nächtigen sollen sind wir also da hingegangen und haben auch promt was gefunden.
Was allerdings nicht oder nur halb beschrieben war, Kings Cross in Sydney ist auch das St. Pauli von Australien. Ich hatte also von meinem Zimmer aus den romantischen Ausblick auf ein Etablisement genannt "love machine"
naja zu der Zeit war gerade die Olympiade, und wir haben deshalb eine Sportbar aufgesucht, die drei Abende die wir in Sydney waren. Am dritten Abend kamen wir wieder, meinte der Barkeeper, ob wir nicht eine Art Clubmitgliedschaft erwerben wollten, dann würden wir die Getränke billiger bekommen. Auf unsere ehrliche Antwort, dass wir am nächsten Morgen abreisen würden meinte er nur "das macht nix, bekommt ihr heute die Getränke trotzdem billiger" ... einfach nette Leute ... an der Ecke zur "love machine"

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Beitragvon KeksGe » Di 21 Feb, 2006 09:16

Dann will ich auch mal.

Wie einige hier wissen, bin ich zur Zeit in Finnland als Au-Pair. Ich kann euch nur raten: Wenn ihr irgendwann mal nach Finnland kommt und einen Wagen mietet, nehmt einen Geländewagen *gg* denn teilweise sind die Strassen doch recht holprig.

Und auch wenn es in Deutschland immer heisst die Finnen können alle so gut englisch, das stimmt einfach nicht. Die Busfahrer sprechen alle kein einziges Wort englisch und eigentlich sollten grade die das können oder nicht. Naja muss ich mich halt auf die paar Brocken finnisch verlassen oder "Zeichensprache" verwenden :wink: . Oder man versuchts mit deutsch. teilweise hab ich echt das Gefuehl es gibt mehr Finnen die deutsh als englisch können.

Was ich bestätigen kann ist das Geruecht, dass die Finnen so viel trinken - es stimmt absolut *gg*. Ihr kennt sicher alle diese Verkäufer die in den typischen Touristengebieten mit ihre Ketten und Taschen etc. rumlaufen - so verhält es sich an Weihnachten hier mit den Gleuhweinständen und man muss schon um 19 Uhr aufpassen das man nicht ueber irgendwenn stolpert, der vor lauter Alkohol am Boden liegt, und das nicht nur am Wochenende.

Ansonsten sind die Finnen aber ein nettes Völkchen (5,2 Mio. Einwohner). Und auch wenn sie einen nicht verstehen, versuchen sie doch immer zu helfen wo sie können (besonders bei diesen Selbstbedinungstankstellen *gg*)
Keks auf Ärzte-Tour
25.05.08 Krefeld27.05.08 Münster08.06.08 Bielefeld12.07.08 Berlin
17.08.08 Eupen23.08.08 Uelzen

Keks auf Farin-Tour
20.11.08 Düsseldorf21.11.08 Köln25.11.08 Münster06.12.08 Trier13.12.08 Hannover14.12.08 Bielefeld