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Vampir Bücherrei

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Vampir Bücherrei

Beitragvon Schattenblume » So 28 Jan, 2007 21:15

Ich begrüße euch in meinen Hallen des Blutes, werte Blutspender.
Genießt Euren Aufenthalt solange ihr noch unter den Lebenden weilt.

Diese Hallen wurden geschaffen um den Geschichten der Nacht (welche Teilweise aus meiner Feder stammen, teilweise den Geistern jener Gefährten entspringen , die mich auf meiner Reise durch die Finsternis begleiten) den Lebenden sowie den Bewohnern der Dunkelheit zugänglich zu machen.

Zudem soll dies ein Ort der Suchenden und Wissbegierigen sein, dessen Pforten sie in die in die Welt der Finsternis und der Vampire führt.




So ich hoffe ihr findet auch wissenswertes und interesantes über uns Vampire und stellt es dann hier rein,
ich wünsche euch viel spaß beim reschachiren und beim lesen

lg Schattenblume

ps: wenn es nicht ok war den raum zu öffnen bitte ich einen lehrer ihn wieder zu schließen
Zuletzt geändert von Schattenblume am Sa 03 Feb, 2007 12:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Schattenblume » So 28 Jan, 2007 21:21

Ich mach dann aauch mal den anfang ich hab verschiede Gilden unter den vampiren gefunden und würde gern mal wissen zu welcher ihr euh am ehesten zählen würdet.

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Clan Malkavian - Der Clan des Mondes

In vergangenen Zeiten waren die Malkavianer ein von Intrigen zerrütteter Clan, ähnlich wie die Ventrue. Doch dann wurden sie wahnsinnig - wie, weiß niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Manche Clans sagen, dass die Malkavianer mit etwas beschenkt wurden das niemand haben will.
Nichts desto trotz liegt im Wahn Weisheit, und die Malkavianer haben oft Einblick in Dinge, die sie eigentlich weder wissen können noch dürften. Es ist nicht so, dass alle Malks sabbernde Idioten sind. Sie sind auf den ersten Blick für gewöhnlich nicht verrückter als alle anderen auch, aber hin und wieder, aus bestimmten Anlässen oder in gewissen Zeitabständen, klinken sie völlig aus - oft für längere Zeit. Malkavianer haben Freude daran, anderen ihren "Wahnsinn" näher zu bringen bzw. sie am besten auch gleich verrückt zu machen.
Wenige Malks kümmern sich ernsthaft um ihre Stellung in der Gesellschaft, aber es gibt natürlich welche - und die setzen auch ihren Wahnsinn ein. Für die Malks bedeutet die Störung mehr die Erlösung von der Realität, die eigentlich ja gar keine ist, sondern von der wir uns einbilden, das sie echt ist. So werden sie auch für gewöhnlich nur aus den Menschen rekrutiert, bei denen die Existenz als Kainit keinen allzu großen Umbruch bedeutet. Entweder, sie sind schon verrückt - dann haben sie noch mal Glück gehabt - oder sie haben Pech, sind "gesund" und werden erst von dem Malk in den Wahnsinn getrieben. Malkavianer sind oft hochintelligent und gebildet, seltener Kämpfer auf physischer Ebene. Jeder Clan hat Nachteile. Bei den Malks ist ihr Wahnsinn der Nachteil: Ihre Geistesstörung werden sie immer behalten, egal, wie gut ihr Psychiater ist.
Die Clansdisziplinen der Malkavianer sind Auspex, Dominate und Obfuscate.
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Haus und Clan Tremere

Anders als die anderen Clans haben die Tremere keinen traditionellen Namen. Im Mittelalter gab es einst sieben Magier, die erfolgreich ein Ritual vollzogen, dass sie zu Vampiren machte.
Einer dieser sieben, Tremere genannt, erschlug Saulot (einen Kainiten der 3. Generation) und wurde dadurch mächtiger als die anderen Magier. Die Tremere werden von den Kainiten für gewöhnlich verachtet, da sie ja keine "echten" Vampire sind, doch da sie eine nicht zu unterschätzende Blutmagie entwickelt haben, über die die wildesten Gerüchte kursieren, werden sie ebenso gefürchtet. Die Tremere sind so straff organisiert wie kein anderer Clan. Es gibt in jeder größeren Stadt ein Versammlungshaus der Tremere, die Chantry.
Von den Tremere wird absoluter Gehorsam gegenüber dem Clan gefordert, jeder muß seinen Platz kennen. Der Clansnachteil der Tremere besteht darin, dass jeder Neonate von den sieben Eldern (Ältesten) trinken muß und so den ersten Schritt zum Blutsbund macht.
Die Clansdisziplinen der Tremere sind Auspex, Dominate und Thaumathurgie.


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Clan Nosferatu - Der Clan der Verborgenen

Die Nosferatu werden durch das Blut ihres Clansgründers nach ihrem Embrace ("Geburt" als Vampir, auch Kuß genannt) immer weiter entstellt, was auch ihren traditionellen Namen erklärt. Die Entstellung bezieht sich nicht einfach nur auf ein schlechtes Hautbild, sondern geht bis zur Deformation der Gliedmaßen. Die Transformation zieht sich über mehrere Wochen hin und ist sehr schmerzhaft; jedoch nicht so schmerzlich wie die Auswirkungen, die diese Veränderungen auf die Umwelt haben. Sowohl Menschen als auch Vampire sind von ihnen abgestoßen.
Da sie nicht in Gesellschaft anderer sein können, sind die Nosferatu untereinander sehr familiär. Sie haben gelernt, auf die inneren Werte zu achten und sich nicht von Äußerlichkeiten beeindrucken zu lassen. Doch haben sie einen Weg gefunden, sich unter den Menschen bewegen zu können: Mithilfe ihrer Disziplin können sie im Bewusstsein anderer ihr Äußeres verändern. Trotzdem versuchen sie sich so weit wie möglich von der Gesellschaft fern zu halten. Sie sind einfach nicht in der Lage, in dieser zu interagieren, was mit der Zeit auch auf den Umgang mit anderen Vampiren abfärbt. Obwohl sie sich fast nie in der Menge aufhalten, wissen sie erstaunlich gut über die Zustände in der Stadt Bescheid und tauschen ihr Wissen unter einander aus. Wenn man eine Information braucht, an die man nicht ohne weiteres rankommt, braucht man nur einen Nosferatu zu fragen. Es werden nur Außenseiter embraced, da die Veränderung für jeden gesellschaftlich involvierten Menschen einfach zu grausam wäre.
Die Nosferatu versuchen, mit dem Embrace den entstellten, obdachlosen oder geisteskranken Menschen eine Art zweite Chance zu geben. Man ist überrascht, wie oft das klappt. Sie halten sich oft dort auf, wo sie nicht von den normalen Leuten gefunden werden können, Kanalisationen, Abbruchhäuser und ähnliches sind ihre Heime. Der Clansnachteil der Nosferatu ist unschwer erkennbar ihre Hässlichkeit.
Ihre Clansdisziplinen sind Animalism, Obfuscate und Potence


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Clan Ventrue- Der Clan der Könige

Der Name des Clans rührt daher, dass nur die Edelsten ausgesucht wurden, mit ewigem Leben beschenkt zu werden. Da der Adel heutzutage stark an Bedeutung verloren hat, werden seit einiger Zeit auch einflussreiche Politiker, Gewerkschaftsbosse etc. embraced.
Die Ventrue sind ähnlich wie die Tremere straff organisiert, jedoch von Intrigen zerfressen, mit der sie sich ständig gegenseitig um ihre Stellung bringen wollen. Die meisten Ventrue sind sehr konservativ sowohl in Denken und Handeln als auch im Stil ihrer Kleidung. Ventrue sind für gewöhnlich schon zu den Zeiten ihrer Sterblichkeit einflussreich und bauen dies in ihrem Dasein als Vampir noch viel weiter aus. Wenn etwas schief geht, kommen die anderen Clans oft zu den Ventrue, um sie um Hilfe zu bitten.
Ventrue bleiben oft dort wohnen, wo sie auch als Sterbliche schon gewohnt haben, da sie alte Gepflogenheiten nur sehr schwer ablegen. Sie sind sehr auf ihren Ruf bedacht; und sie werden immer darauf bestehen, die Gründer der Camarilla zu sein. Die Clansschwäche der Ventrue ist eine besonders gravierende: Sie können nur von bestimmten Lebewesen trinken. Nur von jungen Männern, nur von Menschen mit bestimmter Haar -Augen- oder Hautfarbe. Alles andere Blut vertragen sie nicht.
Ihre Disziplinen sind Dominate, Fortitude und Presence.


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Clan Toreador - Der Clan der Rose

Die Toreador sind allesamt Künstler. Sie wurden entweder embraced, weil sie eine Kunst sehr gut beherrschen, oder weil sie unglaublich schön sind, so dass sie selbst Kunst sind. Sie verbringen ihr ganzes Dasein mit der Suche nach Kunst und sind er einzige Clan, der sich wirklich noch unter den Menschen aufhält. Sie folgen stets dem letzten Trend oder kreieren ihn am besten gleich selbst.
Wie alle Künstler fühlen sie sich missverstanden. Toreador verlieben sich sogar in Sterbliche.
Die Toreador sind fast gar nicht organisiert, sondern leben nur locker als Clan zusammen; sie treffen sich nur gelegentlich und das sind auch keine Treffen, um Probleme oder Angelegenheiten des Clans zu besprechen, sondern dienen eher der Unterhaltung und des gesellschaftlichen Zusammenseins.
Der Nachteil der Toreador besteht darin, dass sie manchmal von der Schönheit eines Anblicks so überwältigt sind, dass sie sich nicht davon losreißen können und so sogar stundenlang vor diesem Anblick stehen bleiben, unfähig, sich zu rühren oder auf irgend etwas zu reagieren. Auch wenn es ich bei dem Anblick um den Sonnenaufgang handelt.
Die Disziplinen der Toreador sind Auspex, Presence und Celerity.


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Clan Gangrel - Der Clan des Tieres

Die Gangrel sind ein sehr naturverbundener Clan, der sich selten in der Stadt aufhält. Sie bevorzugen Wald, Feld und Wiese - nicht, weil sie die Gesellschaft nicht mögen, sondern weil sie sie nicht brauchen. Sie bleiben selten lange an einem Platz, sondern wandern umher, worin sie sich sehr von den anderen Vampiren unterscheiden, die lieber an einem sicheren Platz bleiben, wenn sie erst mal einen gefunden haben.
Gangrel haben für gewöhnlich viele Ähnlichkeiten mit Tieren und können sich dank ihrer Disziplinen unter anderem auch in Tiere verwandeln. Ihre Clansstruktur ist sehr locker, sie haben nichts, was man rechtens Anführer nennen kann und sie treffen sich nur sehr unregelmäßig. Die Gangrel verstehen sich sehr gut mit en zigeunern und es wird ihnen nachgesagt, dass sie auch mit den Werwölfen auskommen - eigentlich sind Vampire und Werwölfe (oder Garous) Todfeinde.
In Kleidung und Benehmen sind die Gangrel im Normalfall sehr rustikal und praktisch. Da sie allesamt Überlebenskämpfer sind, suchen sie sich ihre Kinder nach diesem Kriterium heraus und überlassen sie daraufhin sich selbst. Erst wenn die Zeit und das Kind reif dafür sind, offenbart sich der Sire und lehrt das Kind, was es über den Clan wissen muß. Der Nachteil der Gangrel ist, dass sie jedes Mal, wenn sie in Raserei verfallen, ein bißchen mehr in Richtung des Tieres gehen, bis sie irgendwann ganz zur Bestie werden.
Die Disziplinen der Gangrel sind Protean, Animalism und Fortitude.

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Clan Brujah - Der Clan der Gelehrten

Trifft man einen Brujah, fragt man sich, wie dieser Clan wohl zu seinem traditionellen Namen gekommen ist, denn er besteht in neuerer zeit fast nur noch aus Punks, Skins, Anarchen und Rebellen. Doch früher entsprach er ganz dem Namen, den man ihm gab; und auch heute sollte man sich nicht vom Äußeren der Brujah täuschen lassen. Auch wenn sie sehr kampfbereit sind, sind sie doch durchweg gebildet, und es gibt noch so einige, die dem alten Weg folgen und versuchen, die immense Kraft der Jüngeren zu bündeln.
Obwohl die Brujah ständig versuchen, die komplette Gesellschaft über den Haufen zu werfen und sehr leicht reizbar sind, so helfen sie sich doch, wenn es nötig ist. Der Clan ist ebenfalls nur locker zusammengefügt und hält nur gelegentliche Treffen ab. Ausbrüche von unerlaubter Frechheit werden den Brujah nachgesehen und man gewährt ihnen einen Spielraum, der keinem anderen Clan zugestanden wird, kennt man doch ihre Qualitäten als Kämpfer.
Brujah wohnen, wo immer sie wollen, bleiben aus Gewohnheit jedoch selten länger als einen Monat an einem Platz. Ihr Aussehen variiert, sie versuchen, so rebellisch wie möglich auszusehen. Die Childer sind im Normalfall ebenfalls Rebellen, die nur selten durch ihr Heranwachsen als Vampir begleitet werden; ihr Sire hilft ihnen nur nach Lust und Laune. Brujah schaffen oft ein ganzes Rudel auf einmal, da sie nicht immer die Einverständnis ihres Prinzen haben, Childer zu schaffen, und das System besteht einfach darin, dass mehr überleben, wenn mehr da sind.
Der Nachteil der Brujah ist, dass sie um einiges öfter in Raserei verfallen, als es andere Clans tun. Das bestreiten sie jedoch - so lange, bis sie so gereizt sind, dass sie die Raserei überkommt.
Die Disziplinen der Brujah sind Potence, Celerity und Presence.



So dann legt mal los
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Beitragvon ravenfeather » So 28 Jan, 2007 21:49

brujah, wobei eher zu denen aus der zeit des mittelalters
(vampire the masquerade: redemption ;) )

sehe ich das richtig, dass es sich hierbei um eine wissenssammlung über vampire handelt? und jeder seine gelbe gewürzpaste dazugeben darf?
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Beitragvon Schattenblume » So 28 Jan, 2007 21:52

ja das siehst du richtig jeder seine gelbe gewürzpaste dazugeben

ich dachte so was brauen wir auch :D
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Beitragvon Siria » Mi 31 Jan, 2007 15:44

Hey! Die Idee ist super! Ich bin leider noch nicht soooo tief in die Welt der Vampire eingedrungen (frisch gebissen^^) Hier kann ich vielleicht noch einiges lernen :D

greez siria

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Beitragvon ravenfeather » Do 01 Feb, 2007 01:43

zu der gestalt die bram stoker als vorlage diente.
der reale

Graf Dracula

Vlad Tepes Draculea

Geboren wurde er wohl 1431 in Sighisoara (Schäßburg) in Transsilvanien (Siebenbürgen) als zweiter Sohn des walachischen Bojaren Vlad Dracul, der seinen Beinamen aufgrund seiner angehörigkeit zum drachenorden erhalten hatte.
In Schäßburg lebte Vlad Dracul im Exil; erst 1435 gelang es ihm, Alexander, den Woiwoden der Walachei, zu stürzen und als Vlad II. Dracul den Thron zu besteigen.
Die Walachei war Spielball zwischen Türken und Ungarn; durch eine geschickte Schaukelpolitik konnte Vlad Dracul 12 Jahre lang sich die Herrschaft und seinem Land die Unabhängigkeit bewahren. 1441 gab er seine zwei jüngeren Söhne (vlad und radu) als Geißeln an den Hof des türkischen Sultans; dort lernte der junge Vlad die Grausamkeit als Mittel der Politik kennen und lieben.
1447 wurden Vlad Dracul und sein ältester Sohn Mircea von den Türken erschlagen, ein ungarntreuer Woiwode folgte. 1448 gelang es Vlad Draculea (Draculea = der Sohn des Drachen) als Vlad III., mit türkischer Unterstützung den walachischen Thron zu erobern, doch wurde er nach ein paar Monaten wieder vertrieben.
Es folgten unruhige Wanderjahre, ehe Vlad 1456 mit Unterstützung der Ungarn und der Siebenbürger Sachsen den Thron eroberte. In den 6 Jahren seiner Herrschaft erwarb er sich einen Ruf als extrem grausamer Fürst: Er ließ Gesandten die Hüte am Kopf festnageln, Zigtausende von Leuten pfählen (auf die grausame, langsame orientalische Weise mit eingefettetem, abgerundetem Pfahl im After), trank das Blut seiner Opfer, tötete mindestens eine seiner Frauen und eine Mätresse, »beseitigte« die Armut, indem er die Armen verbrannte, und zwang die Zigeuner zum Kriegsdienst, indem er sie vor die Wahl stellte, gegen die Türken zu kämpfen oder ihre eigenen Kinder zu verspeisen.
Erst im Frühjahr 1998 wurde in St. Gallen (Schweiz) eine mehr als 500 Jahre alte Handschrift entdeckt, in der über den erzwungenen Verzehr gebratener Menschen berichtet wird. In dem zwischen 1460 und 1470 verfaßten Text schildern zwei Mönche, wie Tepes 300 Sinti und Roma festnehmen ließ, um drei von ihnen am Spieß zu braten. Die übrigen hätten diese dann essen müssen.
Herrschaft durch Schrecken war Tepes’ Devise, und er brachte es darin zu einer selten wieder erreichten Perfektion. Schon sein Beiname erweckte Furcht: »Dracul« wurde abgeleitet vom lateinischen draco (Drache). Aber im Rumänischen bedeutet »drac« »Teufel« (das Suffix –ul ist der bestimmte Artikel)!
1462 wurde Vlad durch eine Intrige der Sachsenstädte gestürzt und für fast 15 Jahre in Budapest und der am Donauknie gelegenen Burg Visegrad eingekerkert. Er konvertierte zum Katholizismus, um eine Verwandte des ungarischen Königs heiraten zu können, und soll in der Gefangenschaft Mäuse und Vögel gepfählt haben. 1476 wurde er wieder zum Woiwoden ernannt und die Walachei ein letztes Mal zum Bollwerk gegen die Türken.
An Silvester 1476/77 wurde Tepes in seiner Hauptstadt Tirgoviste von den Türken entweder im Kampf erschlagen oder hinterrücks ermordet, ohne Beichte und Sakramente. Sein Kopf wurde, in Honig konserviert (»kandierter Vlad«), an den Sultan gesandt, sein Körper soll im Kloster Snagov nahe Bukarest beigesetzt worden sein – als man das Grab in diesem Jahrhundert öffnete, war es allerdings leer.
Die offizielle rumänische Geschichtsschreibung vor allem der Ceaucescu-Ära feierte Vlad Tepes als großen Staatsmann, Feldherrn und Patrioten – in einem offiziellen Prospekt wurde der Bau eines Staudamms mit dem Bau seiner »Adlerfestung« Poenari verglichen. Heute ist seine Einschätzung sehr unterschiedlich: vom deutlich artikulierten Wunsch nach einem solch harten Herrscher bis zur Verdammung als Schande Rumäniens. Besonders deutlich wurde dies im Oktober 1999 bei den heißen Auseinandersetzungen um seine Darstellung in den neuen rumänischen Schulbüchern. Und auch in den Auseinandersetzungen um den geplanten Dracula-Park bei Sighisoara spielte 2002 die historische Einschätzung von Tepes manchmal eine Rolle.
Für einen Vampir wurde Tepes übrigens nie gehalten. Erstens gab es Vampire damals noch gar nicht, und außerdem ist ein Vampir ohne Kopf kaum vorstellbar ... Zum Vampir machte ihn erst Bram Stoker – und Coppola in seinem Film, in dem allerdings an der Gestalt des Vlad Tepes fast nichts stimmt.

quelle:http://www.villa-fledermaus.de/vampyrjournal/tepes.htm
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Beitragvon 1349 » Do 01 Feb, 2007 01:46

Ursprung der Vampire

Viele Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Vampirgeschichten aus Indien kommen.
In Westeuropa verbreitete sich der Glaube an Vampire aus dem slawischen Volksglauben.

Unter Vampiren versteht man im allgemeinem Untote, Unsterbliche, Wiedergänger oder gar menschenfressende Dämonen in Menschengestalt. Wobei die dämonische Ansicht wohl eher daraus leitet, dass dem Vampir oftmals der direkte Gegensatz zur Kirche zugeschrieben wird. Die christliche Kirche hatte einst den Vampirismus anerkannt, der mit Hexerei und sog. Teufelsanbetung gleichgestellt worden war. Somit wurden jene, die als Vampire galten, von der Inquisition verfolgt und hingerichtet. Dies entwickelte sich jedoch zunächst in der orthodoxen Kirche, welche einen nicht verwesenden Körper als ein Zeichen des Teufels ansah. Im Allgemeinem wird der Teufel schlichtweg als Böse interpretiert.
Hier eine kurze Auflistung der wahren Bedeutungen:
Teufel (Hebräisch) = Ankläger, Satan (Hebräisch) = Widersacher, Diabolos (Griechisch) = Durcheinanderwerfer
Also erzählte man sich dort, wo das Christentum verbreitet war, dass diejenigen, die als "die Geschöpfe des Widersachers" galten, Angst vor den Symbolen des wahren Gottes, dem Kreuz und Weihwasser, haben. (Mehr dazu im Bereich Attribute)
Im christlichen und jüdischen Glauben ist Lilith (erste Frau Adams) die Urmutter der Dämonen, deshalb wird ihr auch manchmal zugesprochen, dass sie eine der ersten Vampire sei. Dasselbe gilt hierbei für Kain, der einst von Gott verflucht worden war, da er seinen Bruder Abel ermordete.
ber natürlich ist der Glaube an Vampire nicht nur dort zu finden, wo das Christentum verbreitet ist, sondern jedes Volk hat seine eigenen Vorstellungen von Vampiren. So wird z.B. in Südamerika verstärkt angenommen, dass sich Vampire in Fledermäuse verwandeln können. Dies liegt höchstwahrscheinlich daran, dass dort die sogenannte Fledermausart "Vampirfledermäuse", die sich ausschließlich von Blut ernährt, lebt. Anderorts glaubt man an Verwandlungen in einen Wolf, wobei dies seltener vorkommt. Meiner Meinung nach sind jedoch Lykanthropen (Werwölfe) und Vampire zu unterscheiden. Weitere Hinweise auf die Verwandlung eines Vampirs in ein Tier sind nicht bekannt. Daher ist es wahrscheinlich eher unwahrscheinlich, dass sie jene Fähigkeit besitzen.

Der bekannteste Vampir aus der Literatur und auch allgemein in der heutigen Zeit ist wohl Bram Stoker's "Dracula". Die ersten schriftlichen Belege in denen das Wort Vampir vorkommt, kommen aus dem 18. Jahrhundert. Jedoch waren Vampire schon sehr viel früher bekannt. In einem Dokument an einen russischen Prinzen aus dem Jahre 1047 nach Christus findet sich bereits das Wort "Upir" aus dem später das Wort Vampir werden sollte. Der heutige Begriff "Vampir" entstand jedoch wesentlich später aus dem Serbokroatischen.


In vielen Kulturen entdeckt man Vampirismus auch im Götterglauben. So wurde bereits in Indien 600 Jahre vor unserer Zeitrechnung die Vampirgöttin Kali in Handschriften erwähnt. Der Glaube an sie entstand in Indien. Sie gilt als schwarze Göttin und symbolisiert Krankheit, Krieg und den Tod. Früher wurde sie mit Blutopfern sowohl von Tieren, als auch von Menschen gnädig gestimmt. Ihr sprach man eine so ungeheure Gier nach Blut nach, sodass sie selbst einem anderen Gott (Shiva) den Kopf abriss und auf dessen Leichnam tanzte. Aber selbst dies ist nicht der wohl älteste Vampirglaube, denn man fand auch schon Abbildungen von blutsaugenden Wesen auf 4000 Jahren alten Tonscherben. Es scheint als hätte der Vampirismus nach und nach die Welt erobert. Im alten Griechenland und Rom glaubte man an einen weiblichen Vampir namens Lamia, die der Geschichte von Lilith sehr ähnelt.



Gerüchte über Vampire wurden also über Jahrtausende bis in die heutige Zeit überliefert. Im späten 19ten Jahrhundert fanden in den USA noch immer Hinrichtungen statt, weil der Angeklagte ein Vampir sei. Zur selben Zeit wurden in Preußen Menschen verurteilt, weil sie aus Furcht vor Vampiren Leichen ausgruben und diese enthaupteten. In Sensberg ist ein solcher Fall noch 1913 belegt worden. In Rumänien glauben bis heute viele Menschen an Vampire. Dort wurde sogar noch 1997 eine Scheidung ausgesprochen, weil die Frau sich angeblich mit der Hexenkunst beschäftigte und ein »energetischer Vampir« sei und somit ihrem Mann die sexuelle Energie raube.

Attribute

Das Kreuz und Weihwasser

Die schon bereits erläutert (siehe Ursprung) galten Vampire auf Grund der orthodoxen Kirche, welche einen nicht verwesenden Körper als ein Zeichen des Teufels ansah, als Geschöpfe des Widersachers Gottes. Mit der Aussage, dass Vampire sich vor Kreuzen fürchten stellte die Kirche Vampire mit jeglichen anderen Dämonen gleich, denn schon früher hatten kirchliche Würdenträger das Kreuzzeichen bei einem Exorzismus um Dämonen auszutreiben empfohlen. Ferner sollte hiermit wohl zum Ausdruck kommen, dass sich jene Wesen vor den Symbolen des "wahren Gottes" fürchten würden. Dies kann genauer betrachtet als Propaganda der christlichen Kirche angesehen werden. Selbst den Teufel könnte man hierbei mit einbeziehen, denn seinen Ursprung findet dieser in der Kirche selbst, welche Gott einen Gegenspieler gab. Dadurch, dass sie so den Menschen das fürchten lehrten, machten sie u.A. kapitalistischen Profit durch den Verkauf von Ablassbriefen - denn wer würde schon gerne nach seinem Ableben im Fegefeuer dem Teufel in die Hände fallen? Des weiteren wurde von der orthodoxen Kirche wohl auch übersehen, dass ihr eigener Begründer Jesus Christus am dritten Tage auferstanden war und an ihm keinerlei Verwesung zu sehen war.
Betrachtet man all dies nun mal aus nicht-religiöser Sicht wäre es allerdings eh unlogisch, dass Vampire sich durch den bloßen Anblick eines materiellen Gegenstandes fürchten. Es sei denn Vampire würden alle die selben phobischen Symptome aufweisen oder selbst ein wenig abergläubisch etwas sehr viel Mächtigeres dahinter asoziieren.
Manchmal wird von Vampiren auch gesagt, dass sie Angst vor ganz normalem Wasser haben sollen. Es wurde wahrscheinlich von der Kirche verkündet, dass es unbedingt Weihwasser sein muss. Die Furcht gegenüber Wasser könnte dadurch entstanden sein, dass Vampirismus mit Tollwut (Hydrophobie) in Verbindung gebracht worden sein könnte. Erkrankte weisen eine Abneigung vor Wasser auf. (Mehr dazu im Bereich Krankheiten) Ferner gilt Wasser als ein Symbol für das Leben.

Knoblauch

Knoblauch gilt als Heilpflanze, welche früher oftmals auch in Klostergärten angebaut wurde. Stark riechenden Pflanzen sagte man im Allgemeinem nach, dass sie Dämonen vertreiben würden. Insbesondere Knoblauch sollte vor Vampiren schützen. Heute geht man davon aus, dass dieser Glaube aus einer Krankheit wie z.B. Porphyrie entstanden ist. Wenn Porphyriekranke Knoblauch zu sich nehmen, dann wirkt dieses wie Gift. Dennoch lebt dieser Aberglaube auf dem Balkan immer noch weiter, denn dort hängt man noch heute vielfach Knoblauch ins Fenster.

Tageslicht und Feuer

In vielen der heutigen Geschichten steht, dass Vampire Schaden nehmen sobald sie Sonnenstrahlen ausgesetzt sind. Dies wird von vielen auf den Film "Nosferatu - eine Symphonie des Grauens" aus dem Jahre 1922 zurückgeführt. Dieser Film ist die erste Dracula-Verfilmung, jedoch bekam der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau nicht die Rechte an dem Buch - also veränderte er die Geschichte ein wenig und sein Vampir hieß nun nicht mehr Graf Dracula, sondern Graf Orlok. Dort wurde wohl gegensätzlich zum Originalbuch beschrieben, dass Vampire bei Tageslicht nicht überleben können. Doch ist dies wirklich so sehr aus der Luft gegriffen? Ob nun Vampire durch Sonnenstrahlen sterben oder nicht - des Nächtens können sie mit Sicherheit sehr viel unauffälliger agieren.
och wie steht es mit normalem Feuer? Ich denke, Feuer könnte für Vampire genau so schädlich wie für Menschen sein. Ihr Körper kann genauso verbrennen wie der eines Menschen - und genauso kann somit ihr Dasein beendet werden. Jedoch würde ihr Körper logischerweise sehr viel langsamer verbrennen, als bei der Sonnenstrahlen-Theorie.

Blut

Es ist allgemein bekannt, dass sich Vampire von Blut ernähren. Woher diese Aussage stammt wissen jedoch die Wenigsten. Blut wurde einst überall auf der Welt als Elixier oder Essenz des Lebens bezeichnet. Dies entstand aus der Annahme, dass Menschen, insbesondere die Seelen, aus Blut erschaffen wurden. Blut galt früher als heilig. Es wurde beobachtetet, dass Frauen mit dem Mond harmonisieren (Menstruationsblutungen). Dies bleibt während der Schwangerschaft aus, also glaubte man, dass durch dieses Blut Leben entsteht. Dies wurde sogar bis zum 18. Jahrhundert in der Medizin gelehrt. Die Vorstellung, dass Vampire Blut trinken, entstand wahrscheinlich aus dem Glauben, dass dieses Blut selbst für "Untote" lebensspendend sei. Bis heute gilt Blut als die am häufigsten untersuchte Körperflüssigkeit in der Labormedizin.
öglicherweise könnten Vampire beim Trinken von Blut so etwas wie ein Sekret abgeben, welches die Wirkung erzielt, dass das Blut nicht so schnell gerinnt. Wenn dies weiterhin auch noch desinfizierend wirkt, könnten Wunden innerhalb kürzester Zeit verheilt sein. Dadurch wären die eher lächerlichen "zwei Einstichlöcher", wie sie in Filmen gerne präsentiert werden widerlegt.

Spiegelbild

Die Ansicht, dass Vampire kein Spiegelbild haben sollen, ist etwas rätselhaft. Warum sollten Vampire kein Spiegelbild haben? Immerhin sind sie meiner Meinung nach genauso materiell wie die Menschen es auch sind. Man spricht manchmal hierbei von einem magischen Effekt, denn man glaubte, dass Vampiren angeblich keine Seele besäßen und somit keine Reflektion auf einen Spiegel werfen könnten. Von der Kirche wurde es fast genauso angesehen, nur mit dem Unterschied, dass der Klerus von Geschöpfen sprach, die von Gott ausgestoßen worden waren. Der gleiche Glaube bezieht sich hier logischerweise auch auf Fotos und Filme.


"Krankheiten"

Es gibt einige Krankheiten, die dem Wesen eines Vampirs ähneln. Hier möchte ich sie euch näher bringen:

Porphyrie

Porphyrie gilt als eine Stoffwechselkrankheit. Die Ursache für diese Krankheit ist ein vererbter Gendefekt oder eine Vergiftung (z.B. Bleivergiftung). Porphyrieerkrankte weisen eine Störung der Produktion des Hämoglobins (Blutfarbstoff) auf. Daher wirken infizierte blass wie Tote. Knoblauch fördert den Abbau des sowieso kaum ausreichenden, Hämoglobins und wirkt daher wie Gift. Gegenüber Sonnenlicht sind die Erkrankten sehr empfindlich. In schwereren Fällen kann eine Rotfärbung des Urins und der Zähne entstehen. So konnte schnell der Glaube entstehen, dass derjenige Blut getrunken hat. Ironischerweise kann bei dieser Krankheit das Trinken von Blut wirklich zu einer Linderung verhelfen. Durch hohe Kohlenhydratmengen (Glukose) und Hämatin (Oxydationsprodukt des Blutfarbstoffes) ist es heutzutage möglich diese Krankheit zu therapieren.


Tollwut / Hydrophobie

Tollwut könnte die Vorlage für die Idee des Vampirismus vielerorts gewesen sein. Dies besagt die Hypothese des Neurologen Juan Gomez-Alonso. Erkrankte sind meist übermäßig sexuell aktiv und weisen Aggressionen auf, bei denen sie auch manchmal andere Menschen beißen. Durch hervortretenden Muskelkrämpfen beißen sie sich oftmals auf die Zunge, sodass ihnen das Blut aus dem Mund rinnt. Dadurch entstand wahrscheinlich der Glaube, dass diejenigen Blut getrunken hatten. Ferner wirken Tollwutopfer äußerst geruchsempfindlich gegenüber strengen Gerüchen (wie z.B. Knoblauch) und sind empfindlich gegenüber grellem Licht. Tollwut kann durch, wie es bei Vampiren auch oftmals angenommen wird, einen Biss andere infizieren. Seine Theorie wird untermauert von einer Epidemie, die im 16. Jahrhundert im Balkan ausbrach, denn dort trat zur selben Zeit die Legende des Vampirismus auf.


quellen:
http://www.vampirmythologie.de/index.php?op=ursprung
http://www.vampirmythologie.de/index.php?op=attribute
http://www.vampirmythologie.de/index.php?op=krankheiten

//edit: @raven: is gemacht :D
Zuletzt geändert von 1349 am Do 01 Feb, 2007 11:07, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragvon ravenfeather » Do 01 Feb, 2007 10:48

@1349 ändere bitte die schriftgröße ;)
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Beitragvon 1349 » Do 01 Feb, 2007 11:54


Vampire existieren in der ganzen Welt

natürlich haben sie - je nach Herkunft - eine eigene Bezeichnung.
Genauso existieren Vampirähnliche Wesen.
Hier werden einige Aufgezählt:


A

Adze
Vampirgeist, kann die Gestalt von menschlichen Körpern annehmen, er saugt von Kindern das Blut

Akakharu oder Ekimu
Stammt aus Assyrien

Alukah
Hebräischer Sukkubus und Vampir

Anuika
stammen aus Sibirien. Auch sie trinken vorzugsweiße das Blut von Kleinkindern und Säuglingen

Asanbonsam
sie sind afrikanische Vampire und leben im Urwald. Sie haben statt Füße Krallen und Zähne aus Eisen. Sie pflegen es, ihre Opfer in den Daumen zu beißen.

Asemann
es ist eine Frau, die sich nachts in ein wildes Tier verwandelt, auch sie tötet Menschen wegen ihrem Blut. Ihr Ursprung ist in Iln Surinam.


B

Baital
stammen aus dem alten Sanskrit, es sind Wesen, die halb aus Mensch, halb aus Fledermaus bestehen. Sie sind etwa 1,5 Meter groß.

Brukolakas (Brykilakas)
Stammen aus Griechenland

Burxas
Portugiesische Sukkubus und Vampirart


C

Canchus (Pumamnicuc)
Bluttrinkender Dämon von den Indianer im Gebiet des heutigen Peru


D

Daschnavar (Berggeist)
lauert einsamen Wanderer auf und trinkt das Blut von ihnen.

Dayaks
Bluttrinkende Dämonen aus Borneo

Daywalker
er verträgt Sonnenlicht und hat keine Probleme mit Knoblauch und Silber. Über den Ursprung wird noch gestritten, einerseits ist bekannt das er ein reinrassiger Vertreter seiner Zunft ist, andererseits wird er als Kreuzung von Mensch und Blutsauger bezeichnet. Genauso zweiseitig ist sein Charakter, er kann entweder genauso skrupellos sein wie Vampire, oder er kämpft gegen diese auf der guten Seite.

Dearg-Due
Stammt aus Alt-Irland. Sie steigen nachts aus ihren Gräbern und verführen junge Männer, um sie mit ins verderben zu nehmen. Sie können ihre Form nicht verändern.

Dedejko
Verbindung zwischen Ahnen und Vampir, stammt aus Bulgarien

Dhumpir
Vampir (Albanien - slavisch)

Duenden
Spanischer Inkubbus


E

Epialtes und Hyphialtes
Griechisches Pendant zu Inkubbus und Sukkubus

Empusen
stammen aus der Griechischen Mythologie. Können Menschliche Gestalt annehmen.


G

Gandharven
Blutsaugende und gierige faunartige Buhlgeister, welche die Frauen im Schlaf heimsuchten, sie missbrauchen und anschließend ihr Blut trinken. (stammt aus Indien)

Giang shi
ein Bluttrinkender Dämon im alten China


H

Hroukolakos
in Griechenland bekannt als "Vampir"


I

Inkubbus
" Drauffliegender", männlicher Dämon, der Frauen verführt. Inkubbus erzeugt erotische Träume und einen gesteigerten Sexualtrieb. Sie sind in der Lage Kinder zu erzeugen, diese werden dann als hässlicher Halbdämon oder Wechselbalg bezeichnet. Es ist das Gegenstück zum Sukkubus. Er kann in Gestalt von Mensch, Tier, Irrlicht und Kerzenflamme erscheinen.


K

Kathakano
Stammt aus Ceylon, Kreta (Griechenland)


L

Lamia
Die Bezeichnung kommt aus Rom und Griechenland (Altertum), es ist eine vampirartige, weibliche Gestalt, sie erscheint halb menschlich, halb tierisch, wobei sie meistens ab der Hüfte die Gestalt der Schlange wählt. Sie trinkt das Blut ihrer Opfer und verzehrt das Fleisch dazu, meistens sind es kleine Säuglinge. Lamia ist die Tochter des Meeresgottes Poseidon, aus Libyen. Sie hatte ein Verhältnis mit dem Göttervater Zeus, Hera, Zeus Ehefrau, raste vor Eifersucht und sie verfluchte Lamia und tötete ihre Kinder. Die Kinder von Lamia sind die Lamien, sie wiederum sind Bluttrinkende Kreaturen, die es auf Kinder und junge Männer abgesehen haben.

Lilith
die Wüstendämonin, die erste Frau von Adam (siehe Entstehungsgeschichte)


M

Moroi
Rumänisches Wort für "Untote", sie haben eine Glatze und weibliche haben rote Gesichter. Sie können sich in verschiedene Tiere verwandeln

Murony
Stammen aus der Walachei

Mjertovjec
" der laufende Tod", ein wer-ähnliches Wesen


N


Nachzehrer
er ist ein "passiver Vampir", denn er verlässt sein Grab nicht, die Angehörigen des Nachzehrers sterben, weil er sein Leichentuch verzehrt, oder sich selbst verschlingt. Er ist die besonders bösartige Form des Wiedergängers. Der Ursprung kommt aus Schlesien und Hessen. Sie sind auch als Gierhals, Gierrach oder Totenküsser bekannt.

Neunmaltöter
er zieht nach seinem Tod, neun weitere Menschen mit ins Grab. Es sind meistens Menschen, die ihn bei Lebzeiten nah gestanden sind.

Nora
sie setzten sich auf die Brust ihrer schlafenden Opfer und saugen deren Blut, es ist ein ungarischer Alb.

Nosferat
Stammt aus Rumänien, Transsylvanien. Er macht den Mann impotent und die Frau unfruchtbar. Auch er ist in der Lage Kinder zu zeugen, diese bezeichnet man dann Morois und sind behaart.


O

Obayifo
sie stammen aus Westafrika, und sind in der Lage zu fliegen. Sie saugen nachts kleine Kinder aus, die dann an einen langsamen qualvollen Tod sterben. Sie vernichten auch ganze Ernten.

Oui
sind gefürchtete Geister, sie haben einen Blutdurst und kannibalische Gelüste. Sie stammen aus der alten japanischen Vorstellungswelt.

Ovenguas
Bluttrinkende Dämonen aus Neuguinea


P

Penanggalan
Malaiischer Archipel, sie können fliegen und suchen sich so ihre Opfer aus, an ihrem Kopf hängen leuchtende Organe. Sie bevorzugt kleine Kinder und Gebärende. Das tröpfelnde Blut von ihr verursacht schlimme Wunde.

Pisàchas
Es ist ein hinduistischer Inkubbus, am liebsten nehmen sie sich Frauen als Opfer, die sie anschließend verzehren.

Pishauchees
Es ist ein hinduistischer Sukkubus

Poludnista
Stammt aus Russland und ist eine Art Sukkubus

Pontianaks
Stammen aus Java

Pricolici
ein rumänischer Vampir, der als Mensch, Hund oder Wolf erscheinen kann. Seine Reise in die andere Welt wurde unterbrochen, er ist für eine gewisse Zeit verdammt den Lebenden nachzustellen.


R

Rakshasa
Stammt aus Indien. Er erscheint meistens als Mensch mit animalischen Eigenschafen, oder als Tier mit menschlichen Eigenschaften (meistens Tiger). Sie trinken das Blut und essen das Fleisch ihrer Opfer. Sie können Seuchen verbreiten.


S

Strigoi (weib.: Strigoaica)
Dämonische Nachtvögel, die bei Tageslicht schlafen und nachts als Hexe (rote Haare, blaue Augen) Wolf, Hund oder Vogel kleinen Kindern das Blut aussaugt, die Bezeichnung kam aus Rumänien. Sie ernähren sich von menschlichem Blut und Fleisch. Der weibliche Vampir ist gefährlicher als der Männliche, sie kann Ehen und Ernten zerstören, verhindern, dass Kühe Milch geben und tödliche Krankheiten verursachen. Werden auch als Hexen oder generell Wiedergänger bezeichnet. Außerdem hat sie zwei Herzen.

Sukkubus
"Darunterliegender" Dämon in Frauengestalt, der mit Männern Geschlechtsverkehr hat. Die dabei freigesetzte Energien nehmen sie auf. Sie können die Gestalt von jedem Menschen annehmen und in jedes Haus einmarschieren. Das Gegenstück ist der Inkubbus.

Swamx
Stammt aus Burma


T

Tii
Stammt aus Polynesien


U

Upier (Upiry)
Stammt aus Russland

Upierczi
Stammt aus Polen und Russland, sie besitzen einen Stachel unter der Zunge, diesen setzen sie anstelle der Fangzähne ein. Sie sind von Mittag bis Mitternacht aktiv.

Upior (Upiroy) oder Wampior
Polen, ein geflügeltes Gespenst, von "Upierzyc" = mit Federn versehen

Upeer
Ursprung in der Ukraine


V

Vampir
taucht zum ersten Mal im 18. Jahrhundert auf



Vampyr
Stammt aus Holland

Vapir oder Vepir
Stammt aus Bulgarien

Vrykolaka, Vurkulaka oder Wukodalak
Stammen aus Russland, Montenegro, Böhmen, Serbien, Dalmatien und Albanien



W

Wampira
Stammt aus einer Stadt in der Türkei: Servia


quelle: http://www.darkside-gs.de/html/vampire.html

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Beitragvon Schattenblume » Sa 03 Feb, 2007 22:26

Vampir (18. Jh.) - aus serbokroat. vampir:
Verstorbener, der nachts aus dem Grab steigt, um Lebenden das Blut auszusaugen.
[Duden Herkunftswörterbuch]

Der Vampir
Der Begriff Vampir ist noch relativ jung und für den polnischen und russischen Sprachraum erst seit ca. 1700 belegt.. Er wird dort auf den klassischen wiederkehrenden Blutsauger eingeschränkt.
In vielen Balkanländern wird der Vampir vukodlak (serbisch) oder brukolak (griechisch) genannt. Beides bedeutet Wolfspelz und deutet eigentlich auf den Werwolf hin, sowie die Mythologie des Vampirs oftmals eng mit der des Werwolfes verbunden ist.
Einige Autoren leiten den Vampir vom türkischen uber ("Nichtflieger") oder dem polnischen upior ("geflügeltes Gespenst"; upierzic heisst z.B. "mit Federn versehen") her.
Doch der Vampir ist keineswegs einzig und allein ein abendländisches oder gar christliches Wesen. Es gibt auch Blutsauger, Wiedergänger und Untote, bei den Germanen, Griechen, Römern, Kelten, in Afrika, in Mexiko, China, Indien und Malaysia. Praktisch kommt dieser Mythos in den Legenden so ziemlich aller Völker seit alters her vor.
Allerdings ist der "klassische" Vampir wohl ursprünglich in Bulgarien und dem Gebiet des heutigen Rumänien beheimatet, obgleich es auch anderswo erheblich früher "Vorfahren" von ihm gab. In diesen Regionen ist der Vampirglaube seit Jahrhunderten bis in die heutige Zeit verbreitet. Vor noch 200 Jahren wurden die Leichen von Kindern nach drei Jahren, die Leichen junger Leute nach fünf Jahren und die Leichen aller anderen nach sieben Jahren wieder ausgegraben, um zu prüfen, ob sie sich in Vampire verwandelt hatten. Wenn die Leichen bei dieser "Besichtigung" nicht vollständig verwest waren, wurden sie einem der zahlreichen "Reinigungsverfahren" unterzogen. (siehe auch "Rumänische und ungarische Vorstellungen und Gebräuche über den Vampirismus") Noch 1920 soll es in der Bukowina zu zahlreichen Leichenausgrabungen gekommen sein.
In manchen Schichten der Bevölkerung ist die Angst vor den Untoten, den Wiedergängern noch in unseren Tagen sehr groß. So wurden noch im späten 19. Jahrhundert in den USA Vampirhinrichtungen vollzogen. Zur etwa selben Zeit gab es in Preußen Prozesse gegen Personen, die aus Furcht vor Vampiren, Leichen ausgegraben und geköpft hatten. Ein solcher Fall ist für 1913 in Sensberg belegt.
In Rumänien glauben heute immer noch Teile der Bevölkerung an Vampire. So wurde 1997(!!) dort eine Scheidung ausgesprochen, weil die Frau eine Hexe und ein energetischer Vampir sei, welcher dem Ehemann die sexuelle Energie raube.
Es gibt einige Vorfahren und Verwandte des Vampirs. Doch auch über den "klassischen Vampir" waren die Vorstellungen immer schon verschiedener Natur, wie die folgenden Beispiele aus dem Volksglauben deutlich zeigen:
- der Vampir liegt tagsüber mit offenen Augen im Sarg, manchmal auch völlig in Blut eingetaucht
- er kann sich in verschiedene Tiere und in Nebel verwandeln, manchmal sogar in Heuschober
- er kann an senkrechten Wänden klettern
- er kann fliegen
- der kann auf den Strahlen des Mondlichtes umher reisen
- seine Stärke ist teilweise von den Mondphasen abhängig
- er hat kein Spiegelbild
- er wird von Sonnenlicht oder Wasser vernichtet
- er kann kein fliessendes Wasser überqueren
- er kann keine Nahrung zu sich nehmen
- er kann Menschen verzaubern
- er kann seine Gestalt wandeln
um nur einige der ihm zugesprochenen Fähigkeiten aufzuzählen.
In der modernen Vampirdefinition werden mythologische, literarische, psychologische, soziale und politische Aspekte mit einbezogen:
"Ein Vampir im strengen Sinne ist ein Verstorbener, der sein Grab verlässt, um Lebenden das Blut auszusaugen. Ein Vampir im allgemeinen Sinne ist ein ehemaliger Mensch, der entweder nach seinem Tod in menschlicher Gestalt weiterexistiert oder aber seine Existenz über das natürliche Maß hinaus verlängert, bzw. das Altern aufhält, jeweils indem er sich der Lebenskraft lebender Menschen bedient"
Nicht das Blut-Trinken ist also das Entscheidende am Vampir. Vielmehr ist es das parasitäre oder raubtierhafte unnatürliche Wieder- oder Weiter-Existieren mit lebenden Menschen als Opfer.
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Beitragvon Schattenblume » Sa 03 Feb, 2007 22:32

Texte über die Vampire

Erste Spuren von Vampiren begegnen einem in fast allen alten Hochkulturen. So soll man sich in China bereits um 600 v. Chr. Vampirgeschichten erzählt haben. Aus Indien sind Abenteuer des Königs Vikram mit einem Vampir überliefert. Es bestanden auch natürlich immer enge Verbindungen zwischen den Vampiren und den heiligen Schriften der Völker. In den indischen Veden wird etwa von den Gandharven berichtet. Diese waren blutgierige, faunartige Buhlgeister, welche die Frauen im Schlaf heimsuchten, um ihr Blut zu trinken. Gegen diese Gandharven existieren tatsächlich Bannflüche, womit bewiesen ist, dass es sich bei den Gandharven um eine beängstigende Realität handelt. Zumindest in den Köpfen der damaligen (vielleicht auch noch heutigen) Menschen. In der antiken Dichtung tauchen die Vampire als Striges, Lamien und Empusen auf. Phiostratus berichtet in einer Erzählung von einer blutlüsternen Empuse. Und bei Apuleius ist in seinem Roman "Metamorphosen" zu erfahren, dass bluttrinkende Lamien die Menschen des Nachts heimsuchen. Auch in den "Fasti" des Ovid überfallen Striges den Königssohn von Alba, als dieser gerade fünf Tage alt ist. Homer lässt Odysseus gar im 11. Gesang die Toten mit Blut aus ihrem Reich locken: "Als ich nun so mit Gelübden und Bitten die Scharen der Toten/Angefleht, ergriff ich die Schafe und schnitt ihre Kehlen/ Über der Grube ab; ihr Blut floss dunkel. Da stiegen/ Aus der Tiefe die Seelen der abgeschiedenen Toten..../ Die umschwärmten die Grube in große Scharen mit lautem/ Schreien von allen Seiten. Mich fasste blasses Entsetzen."
In Scheherazades Geschichten von "Tausendundeiner Nacht" berichtet diese in der fünften Nacht von einem jungen Königssohn, der während einer Jagd beinahe das Opfer einer bluttrinkenden Ghula wurde und in den altisländischen Sagas gehen zuhauf Vampire um, die dort Wiedergänger genannt werden.
Durch die Jahrhunderte hindurch erzählten sich die Völker Europas Sagen von Nachtalpen, wiederkehrenden Gatten oder nachzehrenden Toten und selbst Goethe veröffentlichte 1797 in Anlehnung an Phlegons "Die Braut von Amphipolis" sein Vampirgedicht "Die Braut von Korinth", welches wegen seiner ungewohnt freizügigen Schilderung der nächtlichen Liebesszene zwischen der toten Braut und ihrem lebenden Bräutigam auf teilweise erbitterte Ablehnung innerhalb der zeitgenössischen Leserschaft stieß.

Die Wurzeln des Vampirismus reichen weit zurück, bis in die Frühzeit des Menschen, als er entdeckte, dass ein verwundetes Tier oder ein verletzter Mensch mit dem Blut, das aus der Wunde floss, auch die Lebenskraft verlor. Blut war die Quelle des Lebens. Deshalb schmierten sich die Männer selbst mit Blut ein, und manchmal tranken sie es auch. Damit war die Vorstellung geboren, dass man durch das Trinken von Blut seine Lebenskraft erneuern könne. Für den Vampir jedenfalls gilt der Satz aus dem Fünften Buch Mose (12.23): "...das Blut ist die Seele", oder wie ihn Draculas Geschöpf Renfield zitiert: "Das Blut ist das Leben!" Nur dass er in der Bibel im Zusammenhang mit dem Verbot, Blut zu trinken, fällt.
Der Vampirglaube ist weltweit verbreitet. Er kam im alten Babylon und Ägypten ebenso vor wie in Griechenland, Rom und China, und es sind Vampirerzählungen aus den verschiedensten Kulturen überliefert, zwischen denen ein Austausch ausgeschlossen ist.
Der Vampir trägt viele Namen: vrykolakes, brykilakas, barabarlakos, borborlakos oder bourdoulakos im Griechischen; katakhanoso oder baital im alten Sanskrit; upiry im Russischen; upiroy im Polnischen; Blutsauger im Deutschen. Im alten China fürchtete man den giang shi, einen Dämonen, der Blut trank, und erzählte sich schon 600 v. Chr. Vampirgeschichten. Abbildungen von Vampiren finden sich auf babylonischer und assyrischer Töpferware, die Jahrtausende vor der Zeitenwende entstand. Der Aberglaube blühte sowohl in der Alten als auch in der Neuen Welt. Die Indianer im Gebiet des heutigen Peru glaubten an die canchus oder pumapmicuc, eine Gruppe von Teufelsanbetern, die schlafenden jungen Menschen Blut absaugten, um ihrer Lebenskraft teilhaftig zu werden. Die Azteken opferten das Herz von Gefangenen, weil sie glaubten, mit dem Blut die Kraft der Sonne zu speisen. Im antiken Griechenland ging die vampirähnlichen lamia um, furchterregende, mit Flügeln ausgestattete weibliche Dämonen, die junge Schönheiten zu Tode brachten, um ihr Blut zu trinken und ihr Fleisch zu essen. Die Namensgeberin Lamia war eine Geliebte des Zeus, die, von der eifersüchtigen Frau des Göttervaters in den Wahnsinn getrieben, ihre Kinder tötete und fortan durch die Nacht geisterte und aus Rache Kinder umbrachte.
Dem Talmud zufolge gab es schon vor Eva eine Frau auf der Erde, Adams erste Frau Lilith oder Lilitu. Aber sie war Adam gegenüber ungehorsam, stellte seine Autorität in Frage und verließ ihn schließlich voller Wut, obwohl drei Engel versuchten, sie davon abzuhalten. Nach diesem Affront wurden ihre Kinder getötet und sie selbst in ein nachtaktives Ungeheuer verwandelt. Erst danach kam Eva ins Spiel und gebar Adam Kinder, was Lilith in ihrer Eifersucht dazu brachte, den Söhnen und Töchtern von Adam und Eva nachzustellen, um sie zu töten. Und da alle Menschen laut Bibel von Adam und Eva abstammen, ist niemand vor Liliths Angriffen sicher. Die mittelalterlichen Juden schützten ihre Kinder deshalb mit speziellen Amuletten, auf denen für gewöhnlich die drei Engel abgebildet waren, die versucht hatten, Lilith zu überreden, bei Adam zu bleiben.
Der gelehrte indische Dichter Bhavabhuti schrieb im 7./8. Jahrhundert fünfundzwanzig Erzählungen über einen Vampir, der Tote wieder zum Leben erweckt, wobei beobachtet wird, wie er kopfüber wie eine Fledermaus an einem Baum hängt. Und auch die Hindugöttin Schiwa hat viel Ähnlichkeit mit einem Vampir, unter anderem darin, dass sie gleichzeitig schöpferisch und zerstörerisch ist.
Dem Vampirglauben liegt insgesamt die orientalische Vorstellung der ewigen Wiederkehr zugrunde, nach der nichts wirklich zugrunde geht, sondern in immer neuen Reinkarnationen zurückkehrt. Der Vampir nimmt den Lebenden das Blut; wenn sich aber sein Blut mit dem des Opfers mischt, wird auch dieses zu einem Untoten, der die Endgültigkeit des Todes überwunden hat.
Weitere Belege dafür, dass die frühen Vampire als weibliche Wesen betrachtet wurden, finden sich bei Augustinus und anderen Kirchenvätern. So meinte Augustinus zum Beispiel, dass Dämonen zwar "körperliche Unsterblichkeit und wie menschliche Wesen Leidenschaften" besäßen, doch keine Samen produzieren könnten. Vielmehr verschafften sie sich den Samen lebendiger Männer und injizierten ihn schlafenden Frauen, um auf diese Weise eine Schwangerschaft zu bewirken. Der heilige Klemens schrieb ebenfalls, dass die Dämonen menschliche Leidenschaften hätten, aber "keine Organe, so dass sie sich der Organe von Menschen bedienen. Haben sie die Macht über die nötigen Organe gewonnen, können sie alles erreichen, was sie wollen."
Ein namentlich bekannter angeblicher Vampir, Peter Poglojowitz, wurde im 18. Jahrhundert in einem kleinen ungarischen Dorf entdeckt. Er starb 1725 und als sein Grab später geöffnet wurde, fand man frisches Blut an seinen Lippen. Außerdem zeigte der Leichnam keinerlei Spuren von Verwesung. Die Dorfbewohner hielten Peter Poglojewitz deshalb für einen Vampir und verbrannten den Leichnam. Ein anderer, 1732 bekannt gewordener Fall von Vampirismus, der des Seben Arnold Paole aus Medvedja, war der Auslöser für die wissenschaftliche Beschäftigung mit Vampiren. Der gelehrte Dominikanerpater Augustin Clement veröffentlichte 1751, auf dem Höhepunkt der Aufklärung, eine Abhandlung über die Vampire in Ungarn und Mähren.
Vor allem in Südosteuropa ist der Vampirglaube heute noch verbreitet, besonders in Griechenland. Santorin, die südlichste der Kykladen-Inseln, ist schon seit dem 17. Jahrhundert als Heimat von Vampiren berüchtigt. Früher war es sogar üblich , mutmaßliche Vampire vom griechischen Festland nach Santorin zu bringen, weil die Bewohner Erfahrung im Umgang mit Vampiren besaßen. Nach einem griechischen Sprichwort ist es müßig, Vampire nach Santorin zu bringen, so wie wir es für überflüssig halten, Eulen nach Athen zu tragen.
Die Art und Weise der Exkommunikation aus der orthodoxen Kirche bestärkte den Vampirglauben, denn über den Exkommunizierten wurde der Fluch gesprochen: "... und die Erde wird Deinen Leib nicht empfangen!" Der Körper werde - als Zeichen des Bösen - "unversehrt und ganz" bleiben, die Seele keinen Frieden finden. Orthodoxe Christen, die zum Katholizismus oder zum Islam übertraten, waren dazu verdammt, über die Erde zu wandern und nicht in den Himmel zu kommen. (So gab der historische Dracula, als er gegen Ende seines Lebens zum römisch-katholischen Glauben konvertierte, "das Licht der Orthodoxie" auf und "erhielt die Finsternis" der Ketzerei; damit war sein Schicksal besiegelt: Er würde ein Untoter werden - ein Vampir.)
Insbesondere die Rumänen kennen eine ganze Reihe von Vampirgestalten. Die am häufigsten benutzte Bezeichnung - strigoi (weibl.: strigoaica) - meint ein Wesen, das bei Tageslicht schläft und nachts als Wolf, Hund oder Vogel kleinen Kindern das Blut aussaugt. Im engeren Sinn bezeichnet strigoi dämonische Nachtvögel, die sich von menschlichem Blut und Fleisch ernähren. Der weibliche Vampir ist gefährlicher als der männliche. Die strigoaica kann Ehen und Ernten zerstören, verhindern, dass Kühe Milch geben und tödliche Krankheiten verursachen. Ein anderer Untoter ist der pricolici, der als Mensch, Hund oder Wolf erscheinen kann. Unter den rumänischen Vampiren gibt es immer auch Sünder, deren Reise in die andere Welt unterbrochen wurde und die für eine gewisse Zeit dazu verdammt sind, den Lebenden nachzustellen. Der rumänischen Überlieferung zufolge spielt sich das Leben nach dem Tod nicht in einer spirituellen Welt ab, sondern gleicht weitgehend dem auf der Erde. So liegt es nahe anzunehmen, dass die Untoten wie lebendige Menschen über die Erde wandern. Sie sind allerdings nicht immer Vampire. Tatsächlich ist das rumänische Wort für 'Untote', moroi, gebräuchlicher als das für Vampire oder Blutsauger, strigoi. Aber beide, die Untoten wie die Vampire, werden auf dieselbe Weise zerstört indem man ihnen bei Tageslicht, wenn sie in ihren Särgen liegen, einen Pflock durchs Herz oder in den Nabel stößt. Der Pflock sollte aus Eschen- oder Espenholz gefertigt sein. In manchen Gegenden Transsylvaniens wird auch ein Eisenstab benutzt, vorzugsweise in rotglühendem Zustand. Anschließend werden die Überreste, um ganz sicher zu gehen, verbrannt. Man kann ebenso eine Tanne in seinen Körper stoßen, um den Vampir in seinem Grab zu halten. Die Tannenornamente, die man heute noch über rumänischen Gräbern sieht, sind von diesem Brauch abgeleitet.
Der Glaube an herumwandernde Untote und blutsaugende Vampire wird vielleicht niemals ganz aussterben. In England wurde erst 1832 der verbreitete Brauch verboten, Selbstmördern einen Pflock ins Herz zu stoßen. (aus: Auf Draculas Spuren)
Und wer vermag schon zu sagen, ob sie nicht wirklich dort draußen sind, jene Geschöpfe der Dunkelheit mit ihrem ewigen Durst nach Blut?! Öffnet also Euer Fenster, schaut auf den silbernen Mond und denkt daran, dass Ihr nicht alleine seid in der dunklen Nacht.
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Beitragvon 1349 » Sa 03 Feb, 2007 22:37


Erzvampire

Erschaffung:
Als Erzvampire bezeichnet man die Vampire, die vom Blut ihres Gottes tranken. Sie sind also im eigentlichen Sinne normale Sterbliche gewesen, die allerdings häufig Priester ihres unheilvollen Gottes geworden sind. So wählte sie dieser aus, um für ihn als teil seiner Machtquelle zu dienen.


Zweck ihrer Erschaffung:
Diese Vampire haben nichts weiter zu tun, als des Nachts umherzuziehen, ihren Opfern das Blut und ihre Seele zu rauben. Dann wird so zu sagen "geteilt". Das geraubte Blut kann der Vampir für sich in Anspruch nehmen, um überleben zu können. Das Blut jedoch fällt seinem Gott zu, dem die verlorene Seele als Erweiterung seiner Macht dient, da ja die Seele dem Gott des Todes vorenthält und diese somit nicht per Reinkarnation zur Erde zurückkehren kann.


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Zuletzt geändert von 1349 am Sa 03 Feb, 2007 22:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Schattenblume » Sa 03 Feb, 2007 22:40

Vampirlegenden


Immer wieder hört oder liest man von Vampiren, welche tatsächlich ihr Unwesen getrieben haben sollen.
Und wer weiss, steckt nicht in jeder Legende ein Fünkchen Wahrheit?
Hier sind nun einige dieser mystischen Legenden für Euch.
(Quelle: Das Vampirlexikon)




Der Vampir von Liebava
Dom Augustin Calmet (1672 - 1757) berichtet in seinem Werk über Vampire in Ungarn, Böhmen, Mähren und Schlesien von einem Fall, den ihm ein Priester berichtet habe, welcher die Geschichte von einem Kanonikus namens Joaninus gehört haben soll.
In dem zum Bistum Olmütz gehörenden Dorf Liebava (Liebau) ging des Nachts einer um, ein zu Lebzeiten sehr angesehener Mann, und erschreckte die Leute. Ein durchreisender Ungar versprach Abhilfe zu schaffen. ER kletterte auf den Kirchturm, vo wo aus er den ganzen Friedhof überblicken konnte. Als er den Vampir aus dem Grab steigen und sein Leichentuch ablegen sah, lief er schnell die Treppen hinunter, nahm das Tuch an sich und versteckte sich abermals oben im Turm. Nach einiger Zeit kehrte der Vampir aus dem Dorf zurück. Da er sein Leichentuch nicht mehr fand begann er zu schreien. Daraufhin forderte der Ungar ihn auf , das Tuch doch zu holen. Sofort begann der Vampir zu ihm hochzuklettern. Doch der kühne Ungar stieß ihn die Leiter hinunter und schlug ihm den Kopf ab. Damit fand die Geschichte ein Ende.
Calmet fügt hinzu, er halte die Geschichte für ein Produkt der Phantasie "dummer, einfältiger und von der Furcht vor denen Vampiren sehr eingenommener Leute".


Der Vampir von Samos
Daß es auch durchaus freundliche und hilfsbereite Vampire gibt, zeigt die Legende des Vampirs von Samos.
Es handelte sich um einen treuen, fleissigen Bauernknecht, der sich nach seinem Tod in einen Wrukolakas (die griechische Wiedergängerspezies) verwandelt hatte. Dieser spannte nun des Nachts die Ochsen seines einstigen Herrn an und pflügte dessen Äcker. Der Bauer war natürlich über die Tatsache, daß ihm irgendwer da die schwere Arbeit abnahm, sehr verwundert. Auch wunderte er sich darüber, daß seine Ochsen zunehmend Anzeichen der Erschöpfung zeigten und kleine, kaum wahrnehmbare Bisswunden hatten. Nachbarn des Bauern entdeckten dann durch Zufall das selbstlose Tun des Untoten und öffneten tagsüber sein Grab. Sie fanden ihn wohlgenährt und unverwest vor. So zogen sie ihn aus dem Grab und verbrannten ihn. Seitdem ging es zwar den Ochsen des Bauern nach und nach wieder besser, aber dieser mußte nun die ungeliebte Arbeit wieder selber erledigen.


Die Vampire von Haidamac
Im 18. Jahrhundert quartierte sich ein Soldat bei einem ungarischen Bauern ein. Als er Abends mit der Familie des Bauern am Tisch saß und aß, trat ein merkwürdiger Mann ein, der sich unter den verstörten Blicken der Familie ungefragt an den Tisch setzte und dort sitzenblieb, wobei er die Bauernfamilie, besonders den Bauern selber, eingehend beobachtete. Nach dem Essen ging der Soldat, in der Annahme es handele sich wohl um einen Nachbarn, zu Bett. Als er am folgenden Morgen wieder in die Stube kam, erfuhr er, daß der Bauer tot war. Nun fragte er doch nach dem seltsamen Gast vom vorherigen Abend und erfuhr, daß es sich bei diesem um den Vater des Bauern gehandelt habe, der allerdings bereits seit zehn Jahren tot war. Über diesen Vorfall erstattete der Soldat natürlich sofort Bericht und der Regimentskommandand, Graf Cabrera, wurde mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Er ließ das Grab des Vaters öffnen und man fand die Leiche unverwest vor. Bei einem Verhör der anderen Dorfbewohner stellte es sich heraus, daß zwei weitere Vampire, der eine seit 30, der andere seit 16 Jahren begraben, ebenfalls Angehörige mit in den Tod genommen hätten. Auch die Gräber dieser beiden wurden geöffnet und es zeigte sich das gleiche Bild. Die Leichen waren frisch, als wären die Personen noch am Leben. Graf Cabrera veranlasste sofort, daß die drei Untoten gepfählt, geköpft und anschließend verbrannt wurden und schickte einen Rapport an Kaiser Karl VI., der eine zweite Untersuchung anordnete. Diese wurde aus einer Kommission von Juristen, Medizinern und Theologen durchgeführt, welche aber auch zu keinem anderen Ergebnis kommen konnten.
Graf Cabrera erstattete später einem Fakultätsmitglied der Universität Freiburg einen ausführlichen Bericht über die Vampire von Haidamac



Der Vampir von Kithnos
Ein eher unartiger als mörderischer Untoter namens Andilaveris, der nach der Legende die Bewohner der Kykladeninsel Kithnos plagte.
Im Laufe der Jahrhunderte hatte man sich aller übrigen Vampire erfolgreich entledigt, indem man den Verstorbenen kleine Wachskreuze auf die Lippen legte, so dass kein böser Dämon in sie eindringen konnte. Nur Andilaveris liess sich nicht vertreiben. Er wanderte nachts durch die Straßen des Städtchens Messaria, aß und trank was er fand, zerschlug Teller und Gläser und trieb seine Unverschämtheit schließlich so weit, dass er auf den Kirchturm kletterte und aus luftiger Höhe die Leute anpinkelte. Wie alle wrukolakas musste aber auch er sonnabends im Grab bleiben. So gruben der Priester, der Küster und noch einige wackere Männer den Leichnam aus und schafften ihn auf eine nahegelegene, unbewohnte Insel, Damit hatten die Bewohner von Kithnos endlich ihre Ruhe, da Wasser ja bekanntlich für Vampire ein unüberwindbares Hindernis ist.



Der Vampir von Highgate
Ein Fall, der vor nicht allzu langer Zeit in England die Gemüter erhitzte, handelte von einer nächtlichen Vampirjagd auf dem Friedhof des Londoner Stadtteils Highgate an welcher an die hundert Personen beteiligt waren, um einen Wiedergänger zu fangen, der dort angeblich sein Unwesen trieb. Die Aufmerksamkeit der Medien richtete sich auf David Farrant und Allan Blood, sogenannte Vampirexperten und Leiter der makabren Expedition. Beide waren überzeugt, dass der Vampir in einer der privaten Gruften residiere und wollten ihn unter allen Umständen unschädlich machen. Farrant wurde wegen Störung des Totenfriedens und unbefugten Betretens eines privaten Grundstücks unter Anklage gestellt, wurde jedoch mit dem Argument freigesprochen, dass es sich bei einem Friedhof um öffentlichen Grund handele. Die Geschichte wurde durch wilde Gerüchte, Aussagen angeblicher Zeugen und die Sensationsmache der Medien gewaltig aufgebauscht. Einen Vampir hat man allerdings nie gefunden.
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Beitragvon 1349 » Sa 03 Feb, 2007 22:43


Clans und Ränge der Vampire

Neugeborene: Sie wurden zur Erhebung freigegeben und dem Prinzen vorgestellt Wenn sie sich dann auch noch den Ancillae Anarchen (und dem Prinz, sowie den Ahnen) bewährt (50 - 200 Jahre), werden sie zu Ancillae Anarchen und haben eine kleine, aber gewisse Macht errungen, weshalb sie von da an respektiert werden. Aus dieser Ecke kommen übrigens auch die größten und meisten Feinde der Ahnen, sowie des Prinzen, da sich die Ancillae Anarchen ihre Leiden als Neugeborene noch nicht vergessen haben.
Ancillae Anarchen: junge Kainskinder, die sich bewährt haben. (siehe Neugeborene)

Archonten: Kainskinder, die ein freiwilliges Blutsband zu einem Justicare haben. Sie setzen also den Willen des Justicars durch und berichtem ihm von sowohl Traditionsbrüchen, als auch von Brudermorden. Somit sind Archonten also die Augen und Ohren eines Justicars.

Ahnen: Sie haben große Macht und sehr viel Einfluß. Das Alter dieser Vampire beträgt ca. 200-1000 Jahre. Das hängt allerdings davon ab, wie gut er sich als Vampir macht, denn er muß auf jeden Fall stärker sein, als die übrigen Ancillae Anarchen, was in Zeiten großer Erhebungen wohl schwer werden dürfte.

Methusalems: Diese Vampire sind ca. 1000-2000 Jahre alt. Da sie aber ihrem Wahn von der Nekromantie total verfallen sind, haben sie sich zurückgezogen und lebenabgeschirmt in ihren großen zum Teil unsichtbaren Türmen, wo sie versuchen neue Formeln zu entwickeln.
Vorsinflutliche: Sie sind sehr alt und besitzen enorme Macht. Die wahrscheinlich stärksten unter ihnen sind diejenigen, welche aus der 3. Generation stammen. Sie sind extrem mächtig und somit ist es nicht verwunderlich, daß ein Wort von ihnen ausreicht, um gewaltige Auseinandersetzungen auszulösen.

Prinz: Der Prinz ist sozusagen das Oberhaupt der Vampire, aber nicht immer auch der Mächtigste. Er hat verschiedene Rechte:
-Er allein darf die Neuankömmlinge begrüßen oder sie bestrafen, wenn diese sich ihm nicht vorstellen.
-Er darf eine Blutjagt ausrufen, wenn jemand die Traditionen verletzt oder einen Brudermord begeht.
-Er kann die Nahrungsaufnahme beschränken.
-Er hat die Herrschaft über seine Domäne.
Des Weiteren hat er auch die Ahnen (meistens) hinter sich, welche ihm in einem kleinen Rat behilflich sind. Und solange er die Maskerade bewahrt, hat er auch den Schutz derselbigen.

Justicare: Justicare haben ebenfalls große Macht. Einige behaupten sogar, daß Sie sogar die einzig wahre Autorität in der Camarilla der Vampire darstellen. Sie haben nämlich die Macht über angelegenheiten zu entscheiden, die sich um dem Bruch der 6 Traditionen drehen. Hierbei sollen Sie entscheiden und Gericht halten. Ihre Urteile können des Weiteren nur von anderen Justicaren angefochten werden, was nur äußerst selten vorkommt. Sollte es jedoch trotzdem einmal dazu kommen, so kann dies nur durch eine Abstimmung aller aller anderen Justicaren geschehen oder durcheine persönliche Herausforderung. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, daß Justicare oft ein beträchtliches Alter und somit auch eine große Macht besitzen.

Caitiff Kinder: Caitiff Kinder sind ausgestoßene Vampire, die sich Nacht für Nacht nur Ernähren, um zu überleben.


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Beitragvon Schattenblume » Sa 03 Feb, 2007 22:46

Chronologie 1047 - 1997
(ohne Gewähr für Vollständigkeit und/oder Korrektheit)



1047 Das erste mal wird das Wort "Upir" (eine frühe Form des Wortes, das später einmal "Vampir" werden sollte) in Schriftform in einem Dokument an einen russischen Prinzen der als "Upir Lichy" (böser Vampir bezeichnet wird erwähnt.
1190 Walter Map's "De Nagis Curicalium" ("Hofgeschwätz enthält Berichte über Vampir ähnliche Kreaturen aus England
1196 William of Newburgh's "Chroniken" berichten über einige Geschichten über Vampire wie auch über Untote in England
1310 Eine Vampir-Hysterie tritt in Frankreich auf
1337 Die Vampir-Hysterie beginnt in Böhmen
1430 Vlad II Dracul wird Ritter des Drachenordens
1431 Vlad II Dracul, bekommt die Herrschaft über die Walachei von Kaiser Sigismund von Luxenburg übertragen.
Vlad III Tepes, Sohn des Vlad II Dracul, wird in Sighisoara geboren, wo er auch den größten Teil seiner Kindheit verbringt.
1442 Vlad Tepes wird zusammen mit seinem Vater von den Türken gefangen genommen.
1443 Vlad Tepes wird zusammen mit seinem Bruder, Radu dem Schönen, eine Geisel des türkischen Sultans Mehemet II. Vlad II Dracul besteigt wieder den walachischen Thron mit Hilfe des Sultans.
1447 Vlad II Dracul wird enthauptet, Draculas älterer Bruder wird lebendig eingemauert.
1448 Vlad Tepes zieht mit türkischer Hilfe in der walachischen Hauptstadt ein und wird kurzzeitig Woiwode. Wieder entthront, flieht er erst nach Moldavien und freundet sich dort mit dem moldavischen Prinzen Stefan Lazarevic an. Er stellt sich dann unter den Schutz der Ungarn.
1451 Vlad und Lazarevic fliehen nach Transylvanien.
1453 Konstantinopel fällt, wird von den Türken eingenommen.
1456 Johann Hunyadi (Iancu de Hunedoara) der weiße Ritter und König von Ungarn, hilft Vlad Tepes im Augus wieder auf den Thron.
1458 Matthias Hunyadi, genannt Corvinus, folgt Johann Hunyadi als König von Ungarn.
1459 Das Ostermassaker, Dracula bestraft die Mörder seines Vaters und seinen Bruders, der Wiederaufbau von Draculas Schloß, Bucharest wird die zweite große Regierungs Stadt.
1460 Der Angriff auf Brasov, Rumänien
1461 Die erfolgreiche Kampagne gegen die türkischen Siedlungen am Danube, im Sommer der Rückzug nach Tirgoviste
1462 Folgt der Angriff auf Draculas Schloß, Vlad flüchtete nach Transylvanien. Für Dracula beginnen 13 Jahre der Gefangenschaft.
1475 Draculas Gefangenschaft endet. Es finden die Sommerkriege in Serbien gegen die Türken statt, im November lehnt Vlad den walachischen Thron ab.
1476/77 Vlad wird in Snagov ermordet. Die genaue Todesart oder von wem er getötet wurde, ist nicht genau bekannt. Er wird in einem seiner Klöster auf der Insel Snagov bestattet. Vlads Grab ist heute leer, wo sich die Überreste Draculas befinden, ist nicht bekannt...
1560 Elizabeth Bathory wird geboren.
1610 wird die Gräfin Bathory festgenommen, weil sie viele hundert Menschen getötet und in deren Blut gebadet haben soll. Nach der Verhandlung, bei der sie schuldig gesprochen wurde, musste sie ihr Dasein von nun an in einem zugemauerten Raum in ihrem Schloß fristen.
Leo Allatius beendet die erste moderne Abhandlung über Vampire, "De Graecorum hodie quirundam opinationabus".
1614 Die "Blutgräfin" Elizabeth Bathory stirbt.
1657 Peter Francoise Richard's "Relation de cu qui s'est passé a Sant-Erini Isle de l'Archipel" (Bericht über die Vorkommnisse auf der Insel Santorini) verbindet den Vampirismus erstmals mit dem Hexenglauben.
1672 Eine Welle der Vampir-Hysterie schwappt über Istra herein.
1679 Ein deutscher historisch philosophischer Vampir Text "De Masticatione Mortuorum", wird von Philip Rohr geschrieben.
1710 Eine Vampir-Hysterie komm über Ostpreussen.
1725 Die Vampir-Hysterie kommt zurück.
1725-30 Die Vampir-Hysterie greif auf Ungarn über.
1725-32 Vampir-Hysterie in Österreich, in Serbien werden die Fälle von Peter Plogojowitz und Arnold Paul bekannt.
1734 Das Wort "Vampyr" wird Teil der englischen Sprache, kommend von Berichten über die Vampir-Hysterie in Europa.
1744 Kardinal Giuseppe Davanzati veröffentlicht seine vielbeachtete Abhandlung, "Dissertazione sopre i Vampiri".
1746 Der Kleriker Dom Augustin Calmet bringt seine Abhandlung über Vampire "Dissertations sur les Apparitions des Anges des Demons et des Espits, et sur les revenants, et Vampires de Hundrie, de boheme, de Moravic, et de Silesie." (Deutsche Ausgabe 1752 "Verhandlung und Erläuterung des Materials, von Erscheinungen von Geistern und dem so genannten Vampiren, oder zurückgekommenen Verstorbenen") heraus.
1748 Das erste moderne Vampirgedicht "Der Vampir" wird von Heinrich August Ossenfelder heraus gebracht.
1750 Eine erneute Welle der Vampir-Hysterie in Ostpreußen.
1756 Die Vampir-Hysterie tritt nun auch in der Walachei auf.
1772 Die Vampir-Hysterie geht auf Ungarn und Rußland über.
1794 Goethes "Die Braut von Korith" (Ein Gedicht über eine Totenbraut) wird veröffentlich.
1798-1800 Samuel Taylor Coleridge schreibt "Christabel" das heute als das erste Vampir Poem Englands angesehen wird...
1800 "I Vampiri" eine Oper von Silvestro de Palma, wird in Mailand, Italien uraufgeführt.
1801 "Thalaba" von Robert Southey ist das erste Gedicht, das "Vampire" in Englisch erwähnt
1810 Berichte aus England gehen ein, Schafe seien dort mit aufgeschlitzten Venen und all ihres Blutes beraubt gefunden worden. "The Vampyre" ein frühes Vampir Gedicht von John Stagg wird veröffentlicht.
1813 Lord Byron's "The Giaour" erzählt von einer Begegnung des Helden mit einem Vampir...
1816 Ein Vampirvorfall ereignet sich in Jugoslawien
1819 John Polidori's "The Vampyre", die erste Englische Vampirgeschichte wird in der Aprilausgabe des "New Monthly Magazin" abgedruckt. John Keats schreibt "Lamia", ein Poem das auf einer alten griechischen Legende aufbaut...
1820 "Lord Ruthwen ou Les Vampires" von Cyprien Berard wird anonym in Paris veröffentlicht. Am 13. Juni: "Le Vampire" das Bühnenstück von Charles Nodier, hat am Theatre de la Porte Saint-Martin in Paris Premiere. Im August: "The Vampire oder The Bridge of the Isles," eine Übersetzung von Nodier's Stück von James R. Planche, wird in London uraufgeführt.
1829 Heinrich Marschner's Oper, "Der Vampir" basierend auf Nodier's Stück, feiert in Leipzig Premiere.
1841 Alexey Tolstoy veröffentlicht seine Kurzgeschichte "Upyr" während seines Aufenthaltes in Paris. Es ist die erste moderne Vampir Geschichte eines Russen.
1847 Bram Stoker wird geboren.
"Varney the Vampire" fängt mit seinen fast unendlichen Fortsetzungen an.
1851 Alexandre Dumas letzte dramatische Arbeit, "Le Vampire" wird in Paris am Theater gezeigt.
1854 Der Fall der angeblichen Vampirfamilie Ray auf Jewett, Connecticut, wird in den örtlichen Zeitungen publik gemacht.
1872 "Carmilla" wird von Sheridan Le Fanu geschrieben.
In Italien wird Vincenzo Verzeni zu lebenslanger Haft verurteilt, er hatte Gefallen daran gefunden, Menschen die Kehle aufzuschlitzen, um nur deren Blut zu trinken.
1874 Aus Ceven, Irland, wird von Schafen berichtet, deren Kehlen aufgeschlitzt waren und denen alles Blut entzogen worden war.
1888 Emily Gerard's "Land Beyond the Forest" wird veröffentlicht. Es wird später eine Hauptinformationsquellen über Transylvanien sein, die Bram Stoker beim Schreiben seines "Draculas benutzt.
1894 H.G. Wells' Kurzgeschichte, "The Flowering of the Strange Orchid" ist ein Vorreiter für Science-Fiction Vampir Geschichten.
1897 Bram Stokers "Dracula" wird in England veröffentlicht.
"The Vampire" von Rudyard Kipling wird die Inspiration hin zu einem Vampir als ein stereotyper Charakter auf der Bühne und der Leinwand.
1912 "The Secrets of House No. 5" wahrscheinlich der erste Vampirfilm überhaupt, wurde in England gedreht.
1912 Bram Stoker stirbt
1913 "Dracula's Guest" von Bram Stoker wird veröffentlicht.
1920 "Dracula" der erste auf einer Erzählung basierende Film, wird in Rußland gedreht. Es blieb aber keine Kopie davon erhalten...
1921 Ungarische Filmemacher produzieren einen neuen Film namens "Dracula"
1922 "Nosferatu" ein deutscher Stummfilm von Prana Films, ist der dritte Versuch "Dracula" zu verfilmen
1924 Hamilton Dean's Bühnenversion hat in Derby Premiere.
Der Hannoveraner Fritz Harmann wird verhaftet und später verurteilt. Man wirft ihm vor, mehr als 20 Menschen auf "vampirische Weise" getötet zu haben.
Sherlock Holmes hat seine einzige Begegnung mit einem Vampir in "The Case of the Sussex Vampire"
1927 14. Februar : Die Bühnenversion von "Dracula" hat Premiere im "Little Theatre" in London.
Oktober: Die amerikanische Version von Dracula mit dem (genialen) Bela Lugosi läuft im Fulton Theatre in New York an.
Tod Browning führt Regie in "London After Midnight" mit Lon Chaney.
1928 Die erste Ausgabe von Montague Summers Arbeit, "The Vampire: His Kith an Kin" erscheint in England.
1929 Montague Summer's zweites Vampirbuch, "The Vampire in Europe", wird herausgegeben.
1931 Januar : Eine spanische Filmversion von "Dracula" wird vorgeführt.
Februar: Eine amerikanische Version von "Dracula" mit Bela Lugosi hat im Roxy Theatre in NY Premiere.
Peter Kurten aus Düsseldorf wird hingerichtet nachdem er für schuldig befunden wurde, an die 30 Menschen vergewaltigt, ermordet und deren Blut getrunken zu haben.
Vlad Draculas Grab wird geöffnet, von seinen Überresten findet sich keine Spur darin.
1932 Der viel gefeierte und hoch gelobte Film "Vampyr" unter der Regie von Carl Theodor Dreyer, kommt heraus.
1936 "Dracula's Daughter" wird von Universal Pictures herausgebracht.
1941 Anne Rice wird als Tochter irischer Einwanderer in New Orleans geboren.
1942 A.E. Van Vought's "Asylum" ist die erste Geschichte über einen Alien-Vampir.
1943 "Son of Dracula" (Universal Pictures) zeigt Lon Chaney, Jr., als Dracula.
1944 John Carradine spielt zum ersten mal Dracula in "Horror of Dracula".
1947 Montague Summers stirbt.
1953 "Dracula Istanbula", eine türkische Version von "Dracula" kommt heraus.
"Eerie" No. 8 enthält die erste Comic Version von "Dracula".
1954 "Comics Code" verbannt Vampire aus Comics.
"I am Legend" von Richard Matheson präsentiert Vampirismus als eine Krankheit, die den Körper verändert.
1956 John Carradine spielt wieder Dracula, diesmal in der ersten TV Adaption - "Matinee Theatre."
"Kyuketsuki Ga", der erste Vampirfilm aus Japan erscheint.
"Plan 9 From Outer Space" wird Bela Lugosis letzter Film sein, er stirbt während der Dreharbeiten
1957 Der erste italienische Vampirfilm, "I Vampiri" wird gezeigt.
Der amerikanische Produzent Roger Corman dreht den ersten Sci-Fi Vampirfilm "Not of This Earth".
"El Vampiro" mit German Robles ist der erste der nun folgenden Vampirfilm-Welle aus Mexiko.
1958 Hammer Films aus England fangen an und iniziieren eine neue Faszination für Vampire mit dem ersten ihrer Dracula Filme, der in den USA herauskommt, "Horror of Dracula".
Die erste Ausgabe von "Famous Monsters of Filmland" deutet auf einen neuen "Horrorboom" in den USA hin.
1961 "The Bad Flower" ist die erste koreanische Vampirfilm Adaption von "Dracula".
1962 Die "Count Dracula Societyy" wird in den USA von Donald Reed gegründet.
1964 "Parque de Juelos (Park of Games)" ist die erste spanische Vampir Produktion.
1964 "The Monsters" und "The Addams Family", 2 Horrorkomödien mit Vampir Charakteren, laufen im Herbst im TV an.
1965 Jeanne Youngson gründet den "The Count Dracula Fan Club".
"The Munsters" basierend auf der TV Show mit gleichem Namen, wird die erste Comic Serie mit einem Vampir Character.
Der Webmaster der Vampyrbibliothek Heshthot Sordul wird geboren ;)
1966 "Dark Shadows" läuft im TV an.
1967 April : In der 210. Episode von "Dark Shadows", tritt Vampir Barnabas Collins das erste mal auf.
1969 Die erste Ausgabe von "Vampirella", die längste, immer noch herausgegebene Comic Serie, wird veröffentlicht.
Denholm Elliot spielt die Titelrolle in einer BBC Fernseh Produktion von Dracula, "Does Dracula Really Suck? (aka Dracula an the Boys)" und ist somit beim ersten schwulen Dracula Film dabei.
1970 Christopher Lee spielt in "El Conde Dracula", einer spanischen Film Version von "Dracula".
Sean Machester gründet die "Vampire Research Society".
1971 Marvel Comics bringt das erste, vor dem Verbot von Vampiren in Comics entstandene Comic Book "The Tomb of Dracula" neu heraus. "Morbius, the Living Vampire", ist der erste wieder neu eingeführte Vampir Charakter in einem Comic, nach dem der "Comic Code" Vampiren wieder erlaubt hat, in Comics zu erscheinen.
1972 "The Night Stalker" mit Darin McGavin wird der meist gesehene Fernsehfilm bis zu diesem Zeitpunkt
"Vampire Kung-Fu" wird in Hong Kong als erster einer ganzen Reihe von Vampir Martial Arts Filmen herausgebracht.
"In Search of Dracula" von Raymond T. McNally und Radu Florescu führt Vlad den Pfähler, also den historischen Dracula, der wachsenden Welt von Vampirfans vor.
"A Dream of Dracula" von Leonard Wolf erkennt McNally's und Florescu's Anstrengungen hinsichtlich der Bekanntmachungen der Ursprünge der Vampir Überlieferungen an.
"True Vampires of History" von Donald Glut ist der erste Versuch, die Geschichten aller Vampirfiguren der Geschichte zusammenzutragen. Stephan Kaplan gründet den "Vampire Research Centre".
1973 Die Version von Dan Curtis Productions des "Draculas" zeigt Jack Palance in einem für das Fernsehen gedrehten Film.
Nancy Garden's "Vampires" löst eine Welle aus, die viel Vampir Literatur für Kinder und Jugendliche schafft.
1975 Fred Saberhaben schlägt vor, Dracula eher als einen Helden als eine Bösewicht zu sehen, wie in "The Dracula Tape".
"The World of Dark Shadows" wird als erstes Fanmagazin "Dark Shadows" gegründet.
1976 "Interview mit einem Vampir (Interview with the Vampire) von Anne Rice kommt heraus.
Stephen King wird wegen seiner Novele "Salems Lot" für den World Fantasy Award nominiert.
Shadowcon, die erste nationale "Dark Shadows Convention", wird von Dark Shadow Fans organisiert."
1977 Ein neuer, dramatischer "Dracula" mit Frank Langella läuft am Broadway.
Louis Jordan hat die Titelrolle in "Count Dracula", einer drei Stunden Version von Bram Stokers Buch, die im BBC Fernsehen läuft.
Martin V. Riccardo gründet die "Vampire Studies Society".
1978 Mit ihrem Buch "Hotel Transylvania" trägt auch Chelsae Quinn Yarbro neben Fred Saberhagen und Anne Rice, mit dazu bei, die Vampirmythen neu zu bewerten und auszulegen und der Zeit anzupassen.
Eric Held und Dorothy Nixon gründen den "Vampire Information Exchange".
1979 Basierend auf dem Erfolg der neuen Broadway Produktion, bringt Universal Pictures ein Remakte von "Dracula" wieder mit Frank Langella heraus.
"Bela Lugosi Dead" wird der erste Hit der neuen Gothic Musik Bewegung,
"Shadowgram" wird als ein weiteres Fanzine für "Dark Shadows gegründet.
1980 Die "Bram Stoker Society" wird in Dublin, Irland gegründet.
Richard Chase, der sogenannte "Dracula Killer" aus Sacramento, Kalifornien begeht im Gefängnis Selbstmord.
Der "World Federation of Dark Shadows Clubs" (heute Dark Shadows Official Fan Club) wird gegründet.
1983 In der Dezember Ausgabe von "Dr. Strange", dem okkultischen Ass von Marvel Comics, werden alle Vampire in der Welt getötet, das bannte sie aus den Marvel Comics für die nächsten 6 Jahre.
Das "Dark Shadows Festival" als drum herum für die "Dark Shadows Con" findet das erste mal statt.
1985 "The Vampire Lestat" von Anne Rice wird veröffentlicht und kommt in die Bestseller Listen
1988 "The Lost Boys" von Joel Schumacher kommt heraus.
1989 Der Sturz des rumänischen Diktators Nikolai Ceaucescu öffnet Transylvanien für Dracula Begeisterte.
Nancy Collins gewinnt den Bram Stoker Award für ihre Vampirnovelle "Sounglasses After Dark."
1991 Vampire: The Masquerade, das erfolgreichste Vampir Rollenspiel wird von White Wolf herausgebracht.
1992 "Bram Stoker's Dracula" unter der Regie von Francis Ford Coppola wird gedreht.
Andrei Chikatilo aus Rostov, Russland, wird zum Tode verurteilt, nachdem er 55 Menschen ihres Blutes beraubt und getötet hat.
1994 Anne Rice's Buch wird verfilmt, "Interview mit einem Vampir" (Interview with the Vampire) kommt mit Tom Cruise als Lestat und Brad Pitt als Louis in die Kinos.
1995 Vier neue Vampirfilme kommen heraus: "The Vampire in Brooklyn", "Dracula: Dead and Loving It", "Nadja" und "The Addiction"
1996 "From Dusk Till Dawn" mit (und von) Quentin Tarantino und George Clooney kommt heraus.
Mitglieder des "Vampir-Kults" unter Rod Ferrell werden wegen Mordes an 2 Personen festgenommen, sie wurden schuldig gesprochen und verurteilt.
1997 Vor genau hundert Jahren schrieb Bram Stoker seinen "Dracula", es gibt viele Festlichkeiten das Jahr über.
Der "Theraner Vampir", der Serienmörder Ali Reza Kordiyah, wird im Iran öffentlich geköpft.
Zuletzt geändert von Schattenblume am Sa 03 Feb, 2007 22:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Gildenmeisterin der Schattenkinder