4. Häuserwettkampf, 5. Aufgabe: Liebesgedicht

Wehwalt
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Beitragvon Wehwalt » Mo 18 Feb, 2008 13:03

Wie angekündigt aine Hausaufgabe ohne große Differenzen im Ergebnis - was leider allen außer den Hufflepuffs zugute kommt, die eindeutig das beste Gedicht abgeliefert haben. Aber daß man sich dieses Mal keine großen Vorsprung würde erarbeiten können, war ja angekündigt, und damit ist das Bewertungsschema völlig korrekt.
Der Hufflepuffsche Lieesgesang ist witzig und schräg und doch in ebenmäßigem Versmaß geschrieben (nur die Zeile "falls doch ein Rippchen Du begehrst ..." ist um zwei Silben zu lang), die Teenagerunsicherheit wird eher in schwärmerisch-hochtrabende Metaphern als in sprachliche Unzulänglichkeit gepackt. Ausgezeichnet.
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Antike Runen
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Beitragvon Antike Runen » Mo 18 Feb, 2008 14:07

Hier meine etwas ausführlichere Wertung.
Die Gastjuroren haben übrigens auch durchaus begründete Wertungen hinterlassen, ob sie es allerdings veröffentlichen und hier posten möchten, ist natürlich ihnen selbst überlassen.
:D


*immer noch gut gelaunt lacht über die tollen Valentinsgedichte, die sie sehen durfte, noch bevor die Zwerge sie weitergeleitet haben*
Toll gelöst, alle Hausaufgaben! Es ist wirklich allen Häusern gelungen, jeweils sehr persönlich auf genau einen User abzustimmen, das hat mich insgesamt sehr begeistert.

Slytherin
Das kürzeste der Gedichte, und auch dasjenige, welches am ehesten von einem Teenie kommen könnte, der noch selten Gedichte geschrieben hat, also durchaus passend zu dem Ereignis. Besonders hübsch fand ich die Einleitung mit ‚ich glaube, ich liebe dich’ – jep, so ungefähr haben wir uns damals in der Schule auch unsere Briefchen geschrieben. *sich lächelnd erinnert*
Persönlich gefiel mir zwar die Idee, aus Warte eines hochnäsigen Slytherins zu schreiben (ich hatte irgendwie Malfoy mit Villa und allem was dazu gehört als Absender vor Augen), allerdings bin ich ein wenig hin und her gerissen, ob die teilweise recht zweifelhaften Komplimente auch wirklich zu einem Valentins-Liebesgedicht passen – unstreitig jedenfalls passen sie zu einem Slytherin als Absender. Bedacht werden sollte vor allem, daß der Empfänger darüber lachen kann. Was Winky selbst dazu sagt, werden wir noch sehen – ich glaube, daß sie über den Elfenwicht und natürlich auch über die Rum-Anspielungen lachen kann, aber daß ihr Meerschweinchen als Hamstervieh bezeichnet wird, hui, ich fürchte, das wird sie tief treffen.
12 Punkte

Hufflepuff
Eine wunderbare Idee, mit lauter Metaphern aus der Küche zu arbeiten, um den Gerüchtekoch zu besingen! Die teilweise herrlich zweideutigen Anspielungen sind ausgezeichnet gemacht und wirklich sehr amüsant. ‚gingst du mit mir einmal so um wie mit dem Sellerie!’ ist dabei meine absolute Lieblingszeile. *immer noch vergnügt grinst*
Ebenfalls ein nettes Detail ist die gewählte Schriftfarbe in Slytherin-Grün.
Passend zum Empfänger ist es selbstverständlich, passend zum Valentinstag und Lockhart erst recht – ich könnte mir ohne weiteres vorstellen, daß das Gedicht aus der Feder von Gilderoy höchstpersönlich stammt. Und genau hier liegt auch das Problem – es ist weniger das Gedicht eines nervösen Schülers als die Arbeit eines Könners. Und daher gibt es einen kleinen Abzug in punkto Stimmigkeit. *fast selbst schon grinsen muß: Punkte abziehen, weil die abgelieferte Arbeit zu gut ist – wann es das wohl noch einmal gibt?*
14 Punkte

Ravenclaw
Das wohl persönlichste Gedicht unter den Abgaben, mit recht privaten Anspielungen nicht nur auf die Empfängerin sondern auch auf den Verfasser. Ohne die als Fußnoten beigefügten Erläuterungen hätte ich manches nicht verstanden, aber das geht natürlich in Ordnung, ein Valentins-Liebesgedicht darf durchaus persönlich sein, und Anspielungen enthalten, die nicht jeder verstehen kann – solange es nur der Empfänger versteht. Insofern höchst passend. (Woher die Anspielung auf die Pferde kommt, oder was für Ratten vertrieben werden sollen; weiß ich auch nicht, aber das liegt wohl an mangelnden Kenntnissen meinerseits).
Nicht so passend scheint mir, selbst wenn es erklärt wird, warum das Gedicht in einem ‚ich lasse dich im Stich’ endet – von einer überzeugenden Werbung kann da wohl kaum mehr die Rede sein. Und die erste Strophe endet leider zudem in einem unvollendeten Satz – was Queenie sehen soll, erfahre ich jedenfalls nicht mehr. Zu schade.
11 Punkte

Gryffindor
Ihr habt geschummelt, um das Gedicht zu einer mittleren Ballade auszudehnen! Zugegeben, die 20 Zeilen sind eingehalten, aber da jede davon quasi aus 2 Zeilen besteht, hat die HA insgesamt doppelte Länge, also 10 Strophen jeweils mit vier Versen nach Reimschema ABBA. Netter Versuch, aber einen kleinen Punktabzug muss ich dafür geben.
Dadurch konntet ihr natürlich viele schöne Ideen und auch sehr passende Anspielungen unterbringen, ausgezeichnet gefallen hat mir beispielsweise die Anspielung auf Blaues Blut bei Ravenclaw. Allerdings ist es insgesamt nicht mehr wirklich ein Valentins-Brief, er richtet sich ja nicht nur an die Besungene, sondern schon in der ersten Zeile mit ‚so hört ihr User meinen Schwur’. Wer würde schüchtern einen Liebesbrief einem Zwerg anvertrauen, und dann direkt in aller Öffentlichkeit schwören? Hui, wenn jemand meine Briefe damals laut vorgelesen hätte, denen hätte ich aber was erzählt!
12 Punkte

Ripper
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Beitragvon Ripper » Mo 18 Feb, 2008 14:57

Ach das war ein Meerschwein?
Naja wo ist da schon der Unterschied ;-)

Bewertung:

Hallo liebe User,
ich weiß ja nicht wie euer Valentinstag war, aber meiner war eher bescheiden.
Das einzige Date (mit meiner Ohrenärztin) kann man kaum als sonderlich vielversprechend bezeichnen, umso mehr habe ich mich gefreut, als ich noch einen morgen später eine Eule mit einem Gedicht bekommen habe, dass runterging wie Öl.
Schade nur das ich es bewerten muss :wink:
Aber gut, was das muss das muss und grämt euch nicht zu sehr liebe Hufflepuffs, egal wie viele Punkte ihr bekommt, dass Gedicht hat mir gefallen (aber auseinandernehmen muss ich es ja doch :wink:).
Allerdings finde ich es schade, dass ich als Slytherin genommen wurde, da habt ihr euch das etwas einfach gemacht, oder (was jetzt nichts negatives für die Bewertung ist)? :wink:

Nun dann nehmen wir das ganze Kunstwerk auseinander.
Und da! Da! Da sehe ich schon das erste Problem ... es ist ein Kunstwerk ...
Das passt alles einfach zu sehr und zu gut zusammen (wenn ich da so an meine Schmachtfetzen, von früher, denke :roll:).
Keine Spur von Nervösität oder ähnlichen und leider (!!!!!) sollte das Ganze schon aus der Sicht eines Teenies sein, deswegen ziehe ich dafür geringfügig ab.
Was mir auch etwas missfällt ist die Einschränkung auf den Gerüchtekoch, ich finde gerade ihr als Hufflepuffs hättet da echt mehr raus holen können.
Zum Beispiel hättet ihr ja irgendwie verwenden können das ich mal Hufflepuff war und noch viele andere Sachen.
Ansonsten war aber wirklich alles drin, da war Schmalz drin, („süß wie Nachtisch“, „Herz wie Butter“) da war auch Spass drin (Die Selleriestrophe) und es war vor allem eine Liebesbekundung und darum ging es ja auch.
So und nun höre ich auf nach Fehlern zu suchen – es ist ja Valentinstag :wink:
Kurzum möchte ich Hufflepuff für die schöne Liebesbekundung 13 von möglichen 15 Punkten geben.

mfg (an GENAU DIESER Stelle an kl. Danke an eine bestimmte Hufflepuff - ma sehn ob Sie merkt, dass Sie gemeint war :wink:)

Tom
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Antike Runen
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Beitragvon Antike Runen » Mo 18 Feb, 2008 15:14

Hihi, danke für die Langversion, Grünauge. Wirklich reizend - aber wie gesagt, im Sinne der Aufgabenstellung einfach zu gut. *lächelt*
Hm, da habe ich wohl das falsche Detail gelobt in meiner Bewertung? Ich hatte gedacht, die grüne Schriftfarbe bei der Hufflepuff'schen Arbeit wäre eine zusätzliche kleine Hommage an das Haus Slytherin - aber wenn das Gedicht von Grünauge war, erklärt sich die Farbe ganz anders.....

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Beitragvon Wehwalt » Mo 18 Feb, 2008 20:08

Nun ja, eine Padme vor Augen oder dem Sinn - und jeder Spaß hört auf, und man kommt ganz ernsthaft ins Schmachten ...
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Mimmi

Beitragvon Mimmi » Mo 18 Feb, 2008 20:52

Vielen Dank an euch alle - diese HA war als Spassaufgabe gedacht und das hat sie mir auf jedenfall gemacht :D

Slytherin

Ein wirklich schönes Teeniegedicht. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie der/die verliebte/r Verfasser/in am Schreibtisch sitzt und diese Zeilen schreibt, während ihm das Herzchen klopft. 14/15 Punkten


Hufflepuff

Auch ihr habt ein sehr schönes Gedicht geschrieben und ich musste viel lachen. Was mir allerdings fehlt, ist die verliebte Teenie-Art und die Nervosität, die damit verbunden ist. 13/15 Punkten


Gryffindor

Euer Gedicht ist etwas lang geworden und auch bei euch fehlt mir ein wenig die Nervosität. Ausserdem habt ihr nicht immer die angebetete persönlich angesprochen – das nimmt ein wenig den Liebesbriefcharacter.
Allerdings habt ihr sehr schöne Anspielungen mit eingebracht, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten 12/15 Punkten


Ravenclaw

Schon wieder ein schönes Gedicht mit viel Witz. Hier stört mich aber ein wenig der letzte Satz. Ihr habt ihn zwar erklärt, dennoch hört er sich sehr hart an und das passt nicht wirklich in so ein Gedicht. 12/15 Punkten

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Beitragvon Antike Runen » Di 19 Feb, 2008 14:21

Ich würde gern noch sagen, daß ich wirklich schwer beeindruckt war, wie schnell die Wertungen alle da waren.
Mit den vier Gastjuroren hatte ich damit gerechnet, daß es eine Weile dauern wird, bis alle Punkte zusammen sind. Aber das ging ja wirklich rasend schnell, vielen Dank daher noch mal an alle Besungenen!

Shere Kahn
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Beitragvon Shere Kahn » Di 19 Feb, 2008 19:51

Auch von mir noc hdie Bewertungen für diese Aufgabe, wenn auch kürzer als üblich, aber was soll ich hier groß ins Detail gehen? :lol:


Slytherin:
Hehe, dies ist ein Teenagergedicht, es ist schlecht, Reimschema einfach und mit Mühe und Not eingehalten, und ich hab mich köstlich amüsiert es zu lesen. Genau so etwas habe ich mir vorgestellt. Es gibt aber auch Abzüge, hier wird nämlich bekannt, wer das Gedicht verfasst hat. Zumindest gibt es recht eindeutige Hinweise darauf. Aber das tolle an einem Liebesgedicht, welches von den Zwergen übermittelt wird ist ja, dass niemand weiß, von wem es ist. 13 / 15 Punkte


]Hufflepuff:
Ebenfalls ein wunderbares Gedicht. Sehr schöne Anspielungen auf Rippers Küche. Für meinen Geschmack ist es ein wenig zu gut. Die Reime sitzen trefflich und auch das Reimschema ist klassisch. Da fehlen im Stil die im Text beschriebenen weichen Knie. 13 / 15 Punkte


Ravenclaw:
hui, also holprig ist es. Und richtig schlecht, das ist ja passend, aber ... Zu Beginn verstehe ich den Inhalt überhaupt nicht. Und das mit dem Verlassen am Ende ... tja der Empfänger verstehts, aber was will man mit diesem Liebesgedicht erreichen? Liebe mich, aber erwarte keine Gegenleistung dafür? So ein Gedicht über die Zwerge schicken? Entweder der Empfänger hat keine Ahnung von wem es ist, und dann fehlen einige Pointen, oder aber es besteht eine nicht kleine Gefahr, dass dies auch andere erkennen, was ja wiederum schlecht ist bei den 'Zwergengedichten' 12 / 15 Punkte


Gryffindor:
Hui ist das lang. 20 Zeilen ja, aber in jeder Zeile habt Ihr prinzipiell zwei eigene hineingepackt. Ansonsten, tolle Ideen, schöne Anspielungen, die Reime sind holprig, wies sein soll. 13 / 15 Punkte


Hehe aber es hat Spaß gemacht, mir zumindest *immer noch bei einigen Stellen schmunzeln muß*. Die Erklärungen sind heute etwas kürzer, da ich eine solche HA nicht auseinandernehmen möchte, sondern nur kurz angeben möchte wie mein Eindruck war.

Wehwalt
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Beitragvon Wehwalt » Di 19 Feb, 2008 22:40

Also ich habe nicht erraten, wer das Slyth-Gedicht geschrieben habe, Mr Slyth-Hauslehrer.
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Shere Kahn
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Beitragvon Shere Kahn » Di 19 Feb, 2008 22:56

Ich fand den Hinweis "Und lässt mich bei der Küchenarbeit hinterherhinken." schon ziemlich eindeutig :wink:

Ripper
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Beitragvon Ripper » Mi 20 Feb, 2008 06:44

Wiso das bezog so doch auf die Hauselfenarbeiten ;-)
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Denkarius
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Beitragvon Denkarius » Mi 20 Feb, 2008 10:11

Ich finde es ein wenig schade, dass es von fast allen Stamm-Juroren Punktabzüge für Gryffindor wegen der Länge des Gedichtes gab. In der Aufgabenstellung stand nur 20 Zeilen als Höchstgrenze, keine Maximalzahl der Reime pro Zeile.

Und dann stand da noch, dass ungewöhnliche und kreative Lösungen belohnt würden. Nun, das kann man wohl getrost als Luftblase betrachten.

Wie durch eine Ironie des Schicksals haben sich drei der Juroren vor gar nicht langer Zeit noch hier vehement dagegen eingesetzt, dass ein bewusstes Ausnutzen ungenauer Aufgabenstellungen durch Punktabzüge bestraft werden sollte. Und nun werden Gryffindor deswegen von den gleichen Personen Punkte abgezogen - tja so schnell können sich Meinungen und Maßstäbe ändern.

Ich will aber nicht lange meckern und nehme die Bewertungen, die im Grunde OK sind gerne hin.

Bei denen aus meinem Haus, die an der Aufgabe mitgearbeitet haben möchte ich mich entschuldigen und diese Punktabzüge auf meine Kappe nehmen, weil ich offenbar die Lage falsch eingeschätzt habe.
Amo vitam, amo generem,
tamen quare sum sola.
Amo rosam, desidero pacem
tamen quare sum sola.

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Beitragvon Antike Runen » Mi 20 Feb, 2008 14:34

Denkarius hat geschrieben:Ich finde es ein wenig schade, dass es von fast allen Stamm-Juroren Punktabzüge für Gryffindor wegen der Länge des Gedichtes gab. In der Aufgabenstellung stand nur 20 Zeilen als Höchstgrenze, keine Maximalzahl der Reime pro Zeile.

Nun ja, wenn fast alle Stammjuroren die Länge als Mängel anmahnen, dann könnte das wohl daran liegen, daß es wirklich ein wenig zu lang geraten ist.
:D

Und Länge bedeutet nun einmal nicht in jedem Fall auch bessere Qualität, so wurde, ich glaube von Luna, darauf hingewiesen, daß durch die Länge allein das Gedicht schon nicht mehr wirklich zu einem Valentins-Zwergengedicht passe, eine Einschätzung, die ich teile.

Im übrigen ist der Abzug zumindest bei meiner Wertung geringfügig, allerdings fand ich ihn in der Tat berechtigt und finde es noch. Ihr seid das Risiko eingegangen, die Aufgabenstellung nach euren Maßgaben zu dehnen, und habt dabei verloren (in meinem Fall einen Punkt). Daß ihr euch darüber ärgert, ist natürlich völlig verständlich, aber so ist das eben, wenn man eine Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Form einer Hausaufgabe trifft, es gefällt den Juroren entweder, oder es gefällt ihnen nicht. Wir sind dabei so fair wie möglich, mehr können wir nicht tun.


Und dann stand da noch, dass ungewöhnliche und kreative Lösungen belohnt würden. Nun, das kann man wohl getrost als Luftblase betrachten.


Tja, da haben wir wohl in der Tat unsauber formuliert. Als wir die Aufgabenstellung abgesprochen haben, da hatte ich für den Teil 'witzige und außergewöhnliche Ideen' tatsächlich immer an den Inhalt des Gedichts gedacht, und nicht an die Form oder die Kreativität bei der Auslegung der Aufgabenstellung. Ich stelle erst durch deine diesbezügliche Anmerkung fest, daß man das auch anders lesen kann. Tja, tut mir wirklich leid, wenn wir uns hier missverstanden habe.
Andererseits - gesetzt den Fall, es wäre auch auf die Form bezogen, dann hätte euch das bei euch von mir auch nicht mehr Punkte gebracht, denn sonderlich witzig oder außergewöhnlich war die von euch gewählte Gedichtform nun auch wieder nicht.
Zuletzt geändert von Antike Runen am Mi 20 Feb, 2008 14:50, insgesamt 1-mal geändert.

Manuela
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Beitragvon Manuela » Mi 20 Feb, 2008 15:39

*lachmichweg* aber ist in jedem Fall die wahrheit

♥VERLIEBT♥



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Beitragvon Antike Runen » Mi 20 Feb, 2008 16:25

Oh, Denkar hat wie jeder andere selbstverständlich das Recht, sich zu äußern, wenn er sich ungerecht behandelt oder falsch verstanden fühlt.
Mir persönlich ist das jedenfalls deutlich lieber als gar keine Reaktion auf die HAs.
Und ich denke selbstverständlich auch darüber nach und überlege, ob ich daraus eine Konsequenz für die Zukunft ziehen soll.

Daß dies im übrigen keine bösartige Kritik an den Jurorenwertungen war, das war mir ohnehin vollkommen klar. Denkarius weiß aus seiner eigenen Erfahrung als Trimagischer Juror nur zu gut, wie schwer es ist, eine gerechte Wertung vorzunehmen, und wie leicht die eigenen Intentionen dabei missverstanden werden können.
Eine wirklich objektive Bewertung ist nun einmal nicht mögich, bei jedem von uns spielen gewisse Vorlieben und Ansichten eine Rolle, das lässt sich nicht völlig abschalten, so sehr wir das auch versuchen. Daher gibt es ja auch fünf Juroren statt nur einem, um diese subjektiven Sichtweisen möglichst auszugleichen.

Richtig aber ist natürlich, daß alle Gedichte toll sind!