Moderator: Weltenrichter

[Spoiler] Phantastische Tierwesen

Harrik
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[Spoiler] Phantastische Tierwesen

Beitragvon Harrik » Do 17 Nov, 2016 01:05

Soooo, ich habe den Film nun gesehen und... bin minimal enttäuscht. Der Film ist knapp daran vorbeigeschlittert wirklich wirklich gut zu sein. Ich liste mal einige der Höhen und Tiefen auf, die mich zu diesem Urteil führen:

  • Insgesamt wirkt die Welt stimmiger. Weniger "Plastik", weniger "billiger Superheld*innenenfilm" als die HP Verfilmungen (genauer 3-6). Das liegt sowohl an der Beleuchtung, der gekonnteren und (stellenweise) subtileren bzw. immersiveren Verwendung von Spezialeffekten. Letzere kommen zwar wahrlich nicht zu knapp vor, sind aber besser in die vorhandene Szenerie integriert und fügen sich so deutlich natürlicher ein, als die aufgesetzten Effekte aus der Vorgängerreihe.
  • Die Freiheit von einer konkreten und sehr detailreichen literarischen Vorlage hat es offenbar ermöglicht Elemente aus dem bestehenden Lore-Universum herauszugreifen, die sich besonders gut für eine Leinwandumsetzung eignen.
  • Der Film verpasst es leider an vielem Stellen das magische und das magische New York der 20er Jahre besser in Szene zu setzen. Gelungene Ausnahmen sind die Schiffs-ankunfts/abfahrtsszenen, die Untergrundkneipe [eine der zwei stellen im film, die Gelungen auf die Prohibition der 20er Jahre anspielen] und die Wahlkampfveranstaltung des potentiellen Präsidentschaftskandidaten.
  • Der Film setzt viel und vielleicht zuviel auf Slapstickeinlagen. Diese sind zwar immer wieder äußerst gelungen (der Niffler), werden aber häufig überreizt (ebenfalls der Niffler, die Koffertauschkomödie) oder sind von vornherein all zu durchschaubar und nicht wirklich komisch (besagte Koffertauschszene).
  • Um dem Titel gerecht zu werden begeben sich die Protagonist*innen immer wieder auf Jagt nach entflohenen magischen Kreaturen. Leider wirkt jede dieser Jagten so schön sie auch inszeniert sind zu isoliert und fast wie eine Mission in einem Computerspiel. Ähnlich wie im vierten Film werden hier quasi-herausforderungen relativ schmucklos hintereinander geklatscht. Tragen soll das eine nicht ungelungene Mischung aus Aktion und Komik, die aber weder über die Pacing Probleme dieses Filmabschnitts, noch über die Tatsache, dass wir leider kaum (theoretisches) wissen über die Tierwesen sammeln, hinwegtäuschen können. Positiv anzumekren ist, dass Kenner*innen des Buches viele wesen schnell erkennen und zuordnen können.
  • Wirklich schön inszeniert ist hingegen die umfangreiche Kofferwelt in der Newt seine Schützlinge hält.
  • Sicherlich ungewöhnlich ist die Wahl der ersten zwei Szenen, die uns direkt mitten in jenen Konflikt wirft, den Grindelwald in Europa vom Zaun gebrochen hat, nur um diesen in keinster Weise zu erläutern und sofort für einen Großteil des Films fallen zu lassen (tatsächlich sind immer wieder mehr oder weniger subtile verweise auf diesen Konflikt zu finden, das thema bleibt aber recht lang im Hintergrund).
  • Eine der Gelungensten Szenen der Haupthandlung ist in meinen Augen jene in der ein wunderbar zwielichtiger "Ministeriums"beamter einem jungen mit bis dato ebenfalls nur bedingt geklärter Rolle einen Anhänger mit dem Symbol der Heiligtümer gibt - jenem Symbol das auch Grindelwald und seine Bewegung als identifikationszeichen benutzen....
  • Leider verpufft die hier aufgebaute Spannung, dass Grindelwald einen Agenten im amerikanischen Ministerium haben könnte im voreiligen und uninspirierten Finale: Der Ministeriumsbeamte ist schlicht selbst Grindelwald - gespielt von Johnny Depp und in der chlichéigsten Bösewichtsaufmachung seit Voldemort selbst: warum müssen alle "Bösewichte" schlohweißes/ garkein haar und übermäßig blasse Haut haben? Weil Böse menschen nicht aussehen wie normale? Sodass jede*r ihnen das böse sein direkt ansehen müsste? Hier verflacht der bis dato vielversprechende Plotauftakt und lässt nur mäßig Spannung für die Folgeteile: Grindelwald deutet dann bei seiner festmahne dann auch direkt an, dass er vermutlich wird fliehen können. Es bleibt also SUUUUper spannend wie es weiter gehen wird... -,-'
  • Den Abschluss bilden zwei seichte Szenen, in denen ein Muggle (und in meinen Augen einer der absoluten Stars des Films) aus unerklärten und reichlich esoterisch anmutenden Gründen "ich gehöre einfach nicht in diese Welt *seufzt*", die seiner bisherigen Charakterentwicklung fundamental widersprechen freiwillig seine Erinnerung verliert und die zwei Protagonist*innen die scheinbar obligatorische aber ebenso unnötige wie übertriebene Liebesszene in Form eines tränenreichen Abschieds zelebrieren.

Der Film macht also einiges besser als die Vorgängerfilme, schafft es aber nicht eine komplexe Handlung zu liefern, die dem gelungenen Aufbau an Handlungssträngen und Charactären die nicht schlicht gut oder böse sind gerecht werden und schwächelt an einigen Stellen die Balance aus Aktion/Humor/Handlung/Stimmung zu finden.

Soweit mein "Urteil" nach dem ersten konsum des Films in Originalsprache. Nächste Woche schau ich ihn mir noch einmal an (und dann möglichst nicht in 3D -,-'). Wenn ich meine Finger an eine Digitale Version kriege, dann versuche ich auch mal mehr als nur die überschriften der Zeitungen am Anfang des Films zu lesen - hier ist vermutlich viel Raum für Easter Eggs. Und nun würde mich natürlich der Eindruck anderer Forenuser*innen interessieren, die den Film bereits gesehen haben =)

megsit
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Beitragvon megsit » Mo 21 Nov, 2016 16:13

Wow, danke für die umfangreiche Beurteilung, Harrik :) sehr interessante Sichtweisen, die ich bisher teilweise noch gar nicht verfolgt hatte.

Ich hab den Film am Freitag gesehen und bin immer noch beeindruckt. Kann den zweiten Teil gar nicht erwarten. Zum ersten Mal war ich von einem Film des Harry-Potter-Universums nicht enttäuscht. Vermutlich eben, weil es keine detaillierte Buchvorlage gab und ich daher nicht verglichen habe, was alles weggelassen wurde.

Tatsächlich habe ich die Phantastischen Tierwesen vorher nicht gelesen, kenne also die Kreaturen zum großen Teil kaum (mal abgesehen von kurzen Erwähnungen in der HP-Reihe).
Die Nifflerszene fand ich in der Tat zu lang. Außerdem hab ich mich gefragt, ob Mr. Kowalski noch Probleme bekommt, weil er ja in der Bank vor dem geöffneten Tresor gesehen wurde. Selbst wenn nichts gestohlen wurde, muss es da doch Ermittlungen geben..
Auch dass der Ministeriumsbeamte letztlich Grindelwald war, und man Grindelwald festnehmen konnte, hat mich enttäuscht. Natürlich weiß man, dass er sich befreien wird. Aber Grindelwald ist einer der mächtigsten schwarzen Magier der jüngeren Geschichte..
Dass Kowalski seine Erinnerungen aufgibt, hätte ich auch nicht erwartet..

Aber das waren einige wenige Punkte, die mich gestört haben. Alles in allem fand ich es einfach faszinierend, einfach mal erwachsene Zauberer zu sehen, die wie selbstverständlich im Alltag Magie benutzen. In der Hauptreihe hat man Erwachsene ja kaum mal Zaubern sehen, außer um zu unterrichten und zu kämpfen (mal von wenigen Szenen abgesehen, in denen Harry darüber staunt)
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

Cissy
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Beitragvon Cissy » Di 22 Nov, 2016 23:04

Ich komme gerade aus dem Kino und gebe auch mal mein Kommentar zu dem Film ab - was ja nun auch nicht wirklich oft vorkommt :lol:

Ich bin von dem Film begeistert, fand ihn auch wesentlich besser und stimmiger als die HP Filme.
Eddie Redmayne finde ich super in der Rolle von Newt (muss ja auch mal gesagt werden), genauso aber wie auch die anderen. Auch fand ich es toll wie die Tiere gezeigt und erklärt wurden. Ich liebe ja Pickett. :rotwerd:

Wo ich mich euch aber auch anschließen muss und was mich enttäuscht hat war das mit Graves/Grindelwald. Graves hätte den perfekten Anhänger Grindelwalds abgegeben. Schade dass sie das so vermasselt haben.
Und ja, die romantisch-kitschigen Szenen hätten nicht sein müssen. Ja, es war süß, aber überflüssig.
Fand es auch schade das Kowalski seine Erinnerungen aufgeben musste/aufgegeben hat und sie es nicht irgendwie so gedreht haben dass er sie behält und mit Newt mitgeht. Hoffe ja auch ein Wiedersehen mit ihm.

Und ich finde ja die Bezeichnung No-Maj sehr verwirrend muss ich zugeben :?

Aber allem in allem finde ich den Film super :D
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Beitragvon Lady Midnight » Mi 23 Nov, 2016 23:39

Hab den Film nun auch gesehen und möchte gar nicht näher darauf eingehen, vorallem wegen momentan zu wenig Zeit ^^

Dennoch stimme ich euch in den meisten Punkten zu. Ich fand die erste Hälfte des Films aber ein wenig langweilig, wenn ich ehrlich bin. Es hat sich gezogen und nichts passierte wirklich. Die zweite Hälfte war viel besser und insgesamt war der Film gute Unterhaltung.
Man hätte aber denke ich mehr daraus machen können. Es gab nur vereinzelt humorvolle Szenen und Spannung wurde zu selten aufgebaut. Die Tierwesen waren total klasse <3 Eddie Redmayne war vieeeeeel besser als ich erwartet hatte - trotzdem musste ich ständig an den Doctor denken bei ihm (Eleven). Die beiden könnten Brüder sein :lol:

Ansonsten freu ich mich aber auf die Fortsetzungen und hatte totale Gänsehaut beim Soundtrack und dem Intro und allem :D
"You do not fear... You do not falter. You do not yield."

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Beitragvon Harrik » Do 24 Nov, 2016 11:15

Oh du fandest es waren zu wenige humorvolle Szenen? Das ist interessant - ich fand es stellenweise sogar zuviel; vor allem weil die humorszenen teilweise schlecht integriert sind und sich nicht so richtig in die umgebenden Szenen einbetten.

snitchet
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Beitragvon snitchet » Fr 25 Nov, 2016 13:22

Hallo Ihr Lieben :D
Ich war vorgestern mit Meraxes im Kino und wir waren vollends begeistert, weil wir uns gar nicht vorstellen konnten, wie der Film zur Buchvorlage und überhaupt zur Harry-Potter-Welt passen sollte.

Klar, die ultimative, fehlerfreie, allen Vorstellungen gerecht werdende Inszenierung war es auch diesmal nicht.
Mich persönlich störte vor allem die katastrophal übertriebene Zerstörungswut des Obscurus, die mit klassischer Hollywoodbombastik durch New York wütete.
Ein bißchen weniger explosive Weltuntergangsstimmung hätte auch gereicht.

Aber ok, das mag an meinem generell absoluten Desinteresse an solcherlei Explosions-Action liegen, das mir übrigens auch die letzten Szenen des Kampfes um Hogwarts im ansonsten großartigen HP Teil 7/2 ein bissl vermiest hat.
Ein bissl zuviel "Boom!!!" dem dafür andere, wesentliche Details geopfert wurden.......

Ach ja - und dass nichtmagische Menschen in den USA nicht als Muggel bezeichnet werden, sondern als "No mag's" hat mich auch ein bissl gestört.
Ich dachte, die Bezeichnung "Muggel" wäre auf der ganzen Welt unter Zauberern üblich.

Noch 4 weitere Teile? Angeblich mit Handlung Grindelwald/Dumbledore?
Seeehr spannend und ich freu mich drauf - nur, wie wird das in Zusammenhang mit den fantastischen Tierwesen und mit Newt Scamander noch zueinanderpassen?
Oder werden die Fortsetzungen unterschiedliche, zum Plot passende Titel tragen?

Das wars aber schon von meiner Seite aus zur Negativkritik.

Die positiven Kriterien und Eindrücke überwiegen bei weitem, so dass wir tief beeindruckt, hoch zufrieden und glücklich aus dem Kinosaal gewankt sind.

3D Format war eine geniale Entscheidung für diesen Film. Man ist wirklich versucht, die Billywigs oder was da sonst noch herumschwirrt, entweder einzufangen oder wegzuscheuchen.
Eddy Redmayne war klasse! Dieser leicht besessene Gesichtsausdruck :lol:
War der Darsteller von Graves/Grindelwald, Colin Farrell, nicht auch der Ministeriumsangestellte Albert Runcorn in HP 7/1, in den sich Harry mittels Vielsafttrank verwandelte? Oh nein, hab nachgesehen, das war David O'Hara - aber Meraxes und ich haben uns im Kino vielsagend angesehen "Das ist doch der Runcorn!"
Eine gewisse Ähnlichkeit besteht wohl doch :wink:

Die Tierwesen - einfach wirklich fantastisch!
Wenn ich mir das Erumpent auch anders vogestellt hätte. Der Niffler kam meiner Vorstellung recht gut entgegen, auch wenn ich ihn mir nicht mit dem Kopf eines Schnabeltiers vorgestellt habe sondern mit normaler, langer Schnauze.

Ich fand die komischen Szenen wirklich komisch, gerade die mit dem verwechselten Koffer und die mit dem Niffler.
Der Demiguise war auch ein guter Einfall und der Greif (war das einer? Wurde das eigentlich erwähnt?) erinnerte mich sehr an einen Hippogreif, vor allem die Laute, die er von sich gab - da hat Seidenschnabel synchronisiert :lol: :wink:

Meiner Meinung nach waren die komischen Szenen gut verteilt, gerade gut, um den Film nicht ins all zu Düstere abgleiten zu lassen.
Giggle-Wasser... :lol2: Schade, dass sie nicht auch die Wirkung des Schädelspalters gezeigt haben.

Der Kneipenkobold (mir ist sein Name entfallen bzw. hab ich ihn rein phonetisch im Kino nicht verstanden) war g e n i a l :lol: 8)

Kowalski wirkt anfangs unsympathisch und entwickelt sich zum Sympathieträger, das gefiel mir auch.

Die leider nur kargen Hinweise auf Hogwarts, Dumbledore und auch die britische Zauberwelt allgemein haben mir als HP-Fan natürlich allesamt gut gefallen, wie gesagt, es hätten ruhig ein paar mehr sein dürfen. Kenntnis der HP-Welt wird meines Erachtens vorausgesetzt und ist von großem Vorteil, wenn man den Film verstehen möchte.

@Harrik
Die Bösewichts-Darstellungen:
Voldemort hat über die Maßen an sich selbst herumgezaubert, letztendlich ist sein Körper, also seine letzte Gestalt, die er in seinem Leben angenommen hatte, ja eine Zusammensetzung von alten Knochen, Blut, Magie und was da sonst noch mit hineingespielt hat weiß ich nicht mehr genau..... Ich fand die Kreatur, die da für die Filme geschaffen wurde absolut passend.

Grindelwald - naja, es gibt schon auch dunkle Bösewichte, ich möchte fast sagen, dass die im Laufe der Filmgeschichte sogar in der Überzahl waren.
Die Bösen hatten doch schon sehr oft dunkle Haare, schwarze Augen und dunkle Bärte.

Mag sein, dass Grindelwald in dieser Inszenierung einer gewissen momentanen Bösewichts-Mode unterliegt, die sich eher Albinos zum Vorbild nimmt - andererseits, wenn man sich ständig verstecken muss, sich vorzugsweise im Untergrund aufhält, sich dauernd in irgendwas verwandeln muss um nicht erkannt zu werden, da kann man sich schon vorstellen, dass man da nicht gerade eine kraftstrotzende, dunkle Physis beibehält.

Zumal ja Grindelwald von Haus aus blondlockig war, wie wir aus dem Harry Potter-Romanen wissen. Damit einhergehend bescheinige ich persönlich ihm auch eine gewisse Hellhäutigkeit. Aufgrund dessen nähert sich das Aussehen durch diverse exzessiv durchgeführte Verwandlungen und vielleicht nur mäßig bis seltenem Kontakt mit frischer Luft und Sonne wohl dem Aussehen, das man dem guten Johnny Depp verpasst hat.

@cissy
Pickett war supersüß, aber fast ein bisserl Rowling-untypisch.

Die kitschig romantischen Szenen hätten nicht sein müssen, aber Kowalski hätte mit Newt mitgehen sollen? Naaaaa, wie kitschig romantisch wär das denn gewesen?
Ehrlich gesagt, ich hätts mir ja auch gewünscht, aber ich hab mich über besagte Szenen auch nicht beschwert :wink:
Ich würde mir wünschen, dass Kowalski in den weiteren Filmen auch noch eine Rolle hat.

Alles in Allem ein rundum gelungener Film - ich finde man hat viel draus gemacht und auch gut umgesetzt.
Man muss sich halt schon bewußt sein, dass dies nicht das HP-Universum ist, das wir gewohnt sind, weil die Handlung eben in einer anderen Zeit angesiedelt ist und auf einem anderen Koninent, 70 Jahre davor.
Wir haben uns das verinnerlicht und wurden positiv überrascht.
Ich freu mich und bin sehr gespannt auf den nächsten Teil!

Ach, übrigens:
Superschön fand ich auch den ziemlich versteckten Hinweis, das Newt und Tina später heiraten und gemeinsam alt werden!
Und ich meine jetzt nicht die Tatsache, dass es aufgrund der Handlung und ihres Verhaltens ableitbar ist........na, wem ists noch aufgefallen?
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Beitragvon Harrik » So 27 Nov, 2016 18:17

snitchet hat geschrieben:Ach, übrigens:
Superschön fand ich auch den ziemlich versteckten Hinweis, das Newt und Tina später heiraten und gemeinsam alt werden!
Und ich meine jetzt nicht die Tatsache, dass es aufgrund der Handlung und ihres Verhaltens ableitbar ist........na, wem ists noch aufgefallen?


Spoiler
Du redest von dem Abriss über den Autor im Minibuch nehme ich an? ^^ Ja das hat mich auch gefreut - um so bedauerlicher, dass die "beziehungsgeschichte" der beiden Im Film lange zeit kaum angerührt und dann in der abschiedszene plötzlich sehr übertrieben dargestellt wurde.

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Beitragvon snitchet » So 27 Nov, 2016 19:16

Ja genau,
Spoiler
im Büchlein "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, steht auf Seite VI ganz am Ende - ich zitiere:
"Now retired, he lives in Dorset with his wife Porpentina and their pet Kneazles Hoppy, Milly and Mauler."

Und im Film,
Spoiler
bevor sie Newt mit ins Ministerium nehmen muss, zeigt sie ihm ihren Ausweis, auf dem ihr Name steht, in Schreibschrift mit ziemlich verwaschener Tinte, aber wenn man weiß, worauf man achten soll, duchaus erkennbar "Porpentina....."

Ein Detail, das mir wirklich sehr gut gefallen hat :D

Findest Du, dass die Beziehungsgeschichte kaum angerührt wird?
Ich muss sagen, dass ich auch ohne den versteckten Hinweis durchaus damit gerechnet hätte, dass sie einmal zusammenkommen. Ich finde ihr Verhalten gab darüber durchaus Aufschluss.

Aber ich finds auch schön, wie unterschiedlich der Film intepretiert und aufgenommen wird.
So solls ja auch sein!
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Beitragvon Harrik » Di 06 Dez, 2016 22:26

Eine ziemlich spannende Analyse des Charakters Newt, die ich gefunden habe (ist allerdigns auf englisch): https://www.bustle.com/articles/197216- ... uff-heroes

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Beitragvon snitchet » Di 06 Dez, 2016 23:42

Oh danke, schöner Artikel, Harrik!
Ich wusste immer schon,dass die Hufflepuffs mehr draufhaben, als es die landläufige Meinung vermuten ließ.
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Beitragvon Harrik » Mi 07 Dez, 2016 13:17

Absolut =)

Natürlich ist die Steriotypisierugn in "Mutig/Wahwitzig/Unbedacht", Hinterhältig/(Loyal)/Machtversessen" , "Klever/Weise/Abgehoben", "und "Freundlich/Gütig/Fröhlich " immer etwas fragwürdig. Um so bedauernswerter ist, dass die ersten beiden Kategorien im Fandom fast völlig unkritisch hochgehalten werden, während die letzte und in Teilen auch die dritte eher belächelt werden.