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[HP] Die Wahrheit lässt sich nicht verstecken (1)

SiriusAngel
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[HP] Die Wahrheit lässt sich nicht verstecken (1)

Beitragvon SiriusAngel » Mi 06 Dez, 2006 19:53

Hallo zusammen.
Ich bin neu hier und dachte ich stelle mal meine FF hier rein.
Sie ist noch nicht ganz fertig, aber ich hoffe sie gefällt euch.
Liebe grüße SiriusAngel


Titel:Die Wahrheit lässt sich nicht verstecken.
Charaktere: Lily Evans, Meera Willis, Cecilia McGrann und
Rumtreiber
Pairings: James/Lily, ....
Inhalt: meine FF fängt in den Weihnachtsferien vom 7 Schuljahr der Rumtreiber
an. Eine neue Schülerin kommt auf die Schule und das Chaos ist
perfekt. Was für ein dunkles Geheimnis drägt sie mit sich?
Anmerkung: Lily und James sind bei mir schon zusammen und die FF handelt
hauptsächlich von Sirius.


Kapitel:

Die Neue







Charakter


Meera Willis




Meera Willis ist ein wunderhübsches und sehr begabtes Mädchen. Sie wurde in England geboren, zog aber im Alter von zwei Jahren nach Amerika. Meera hat noch eine kleinere Schwester, die in Amerika zur Welt kam und jetzt zehn Jahre ist. Da Meera aus einer Zauberfamilie stammt, besucht sie mit elf Jahren zum ersten Mal eine Zauberschule in Amerika. Dort geht sie bis zur sechsten Klasse zur Schule. Auf Grund eines tragischen Unfall ziehen Meera und ihre Schwester Jolene nach England, wo sie noch eine Tante haben.
Nach den Winterferien soll sie die siebte Klasse der Hogwartsschule für Zauberei besuchen.
Sie ist ein eher schüchternes Mädchen, doch wenn sie erst mal Freunde gefunden hat taut sie auf und wird zum aufgedrehten, lustigen Teenager. Sie ist für jeden Spaß zu haben, nimmt die Schule aber trotzdem sehr ernst. Ihre größte Abneigung sind die dunklen Künste.





Lily Evans



Lily Evans, eigentlich Lilian Evans, ist Muggelstämmig, dass heißt sie wurde in einer Muggelfamilie geboren. Ihre Eltern waren hellauf begeisterte eine Hexe in der Familie zu haben und unterstützen sie in allem was sie tut. Ihre ältere Schwester dagegen, kann sie nicht leiden und wenn sie sich gegenüber stehen fliegen schon mal die Fetzen.
Sie besucht die Hogwartsschule in der siebten Klasse und ist eine ziemlich ehrgeizige und gute Schülerin. Früher war sie sehr darauf bedacht, den Lehrern keine Sorgen zu machen, doch seit sie mit James Potter zusammen ist sieht sie die Sache schon viel lockerer. Lily kommt eigentlich mit all ihren Mitschüler gut klar, doch es gibt zwei Mädchen in ihrem Jahrgang die sie überhaupt nicht leiden kann: Cecilia McGrann und Lucia Clarke, die größten Schlampen von Hogwarts.



















Mary McCann



Mary McCann ist Lilys beste Freundin, doch als sie einen neuen Freund hat, sehen sich die zwei nicht mehr so oft. Sie ist in den Sommerferien mit Mark Walker aus Ravenclaw zusammen gekommen und öfters bei ihm. Sie ist eine ziemlich aufgedrehte und vergessliche Schülerin und wenn sie aus dem Klassenraum rausgeht kann man ziemlich sicher sein, dass sie irgendetwas vergessen hat. Mary ist eine freundliche Schülerin und bei allen ziemlich beliebt. Wie Lily verabscheut auch sie Cecilia und Lucia.


Meeras Schwester Jolene Willis



Jolene Willis ist die kleine Schwester von Meera und zehn Jahre alt. Für sie war der Abschied von Amerika besonderst schwer, da sie dort geboren wurde und ihr ganzes Leben dort verbracht hat. Sie ist eine ziemlich verschlossene Person und lässt eigentlich niemand an sich heran, außer ihre Schwester. Die beiden stehen sich sehr nah und für Jolene ist es schwer von ihrer Schwester getrennt zu sein, weil diese in Hogwarts lebt. Sie wird nächstens Jahr die erste Klasse in Hogwarts besuchen. Wie Meera ist auch sie bildhübsch und wirkt zerbrechlich.


Tom Mitchell





Tom Mitchell ist wohl das was man eine männliche Schlampe nennen darf. Andauernd reist er sich neue Tussis auf und macht mir ihnen herum. Er sieht gut aus und genau das macht er sich zu nutzen. Allerdings ist er sehr eingebildet und hält sich für etwas besseres. Sein Erzfeind ist Sirius, der ihm schon öfters ein Mädchen weggeschnappt hat. Er ist kein guter Schüler und hinkt schon seit der ersten Klasse dem Schulstoff hinter her, obwohl er alles tut um sich bei den Lehrern einzuschleimen. Deshalb ist er bei den Maraudern nicht beliebt.











Cecilia McGrann



Cecilia McGrann ist die größte Schlampe in Hogwarts. Sie war schon mit mehr Männern im Bett wie sie zählen kann. Außer die neusten Beauty-Tipps und die angesagtesten Kleider hat sie nichts im Kopf. So kommt es auch, dass sie sich mühsam durch jede Prüfung geschlichen hat. Sie ist eigentlich relativ hübsch, doch schminkt sie sich jeden Morgen so viel, dass von ihrer natürlichen Schönheit wenig übrig bleibt. Sie hat es schon lange auf Sirius abgesehen, woraus sie auch kein Geheimnis macht. Doch außer einer kurzen Affäre, war da noch nichts.





















Sirius Black




Sirius Black ist der größte Frauenheld den Hogwarts je gesehen hat. Er hat eine unbeschreibliche Ausstrahlung, mit der er alle Mädchen um den Finger wickelt. Für Regeln hat er herzlich wenig übrig und tut so gut wie alles um den Lehrern Sorgen zu machen und seine Klasse bei Laune zu halten. Das hat ihm schon viele Strafarbeiten mit seinem besten Freund James Potter eingebracht. Was ihn aber nicht von neuen Schandtaten abgehalten hat, schließlich gehört er zusammen mit seinen Freunden Remus Lupin, James Potter und Peter Pettigrew zu den Maraudern die für Unruhe bekannt waren. Allerdings konnte Sirius es sich auch erlauben, er war einer der schlausten an der Schule und musste noch nicht einmal dafür üben.



James Potter





James Potter ist sehr gut aussehend und ist sportlich. Welches Mädchen würde also nicht mit so einem Jungen ausgehen? Er hatte schon viele Freundinnen, doch nur ein Mädchen hat in fasziniert, nur dumm das gerade dieses Mädchen seinem Charme nicht erlegen war. Doch James wäre nicht James und so hat er es immer wieder versucht, bis sie Anfang des siebten Schuljahr tatsächlich mit ihm ausging und später wurden die beiden dann sogar ein Paar. Das war für James einfach unglaublich und er war überglücklich. Auch für die Lehrer hatte es seine Vorteile, denn James hatte mit Sirius oft gegen Regeln verstoßen, doch seit er mit Lily zusammen war, hatte es sich etwas gelegt. Auch er gehört zu den Maraudern und macht bei jedem Spaß von seinem besten Freund Sirius mit.





Die Neue

Es war kalt draußen und auf den Fensterscheiben bildeten sich Eissterne. Die Landschaft war über und über mit Schnee bedeckt und man konnte Hagrids Hütte nur durch den Rauch der aus seinem Schornstein kam erkennen. Die Sonne verschwand langsam hinter den Bergen im Süden, dunkle Wolken zogen auf und deuteten auf einen erneuten Schneesturm hin. Doch hinter den Fenstern von Hogwarts deutete nichts auf einen kalten Winter hin. Das Kaminfeuer prasselte munter vor sich hin und hüllte den Gemeinschaftsraum der Griffendors in eine gemütliche Wärme. Viele Griffendorschüler saßen in den gemütlichen Sesseln und genossen die ersten schulfreien Tage. Die Winterferien hatten begonnen und die Schüler die nicht nach Hause fahren würden, hatten es sich in Hogwarts gemütlich gemacht. Zu ihnen gehörten auch James Potter und Sirius Black, die gerade auf den zwei bequemsten Sesseln saßen und Zauberschach spielten. Sie würden diese Ferien nicht nach Hause fahren, da James Eltern die Ferien bei seiner kranken Tante verbringen wollten und da Sirius Black nun schon seit einem Jahr bei den Potters lebte blieb er auch in Hogwarts. Mit ihnen blieben noch einige Griffendors hier, unter ihnen auch Lily Evans und ihre Freundin Mary McCann. Die Freundinnen saßen in einer Ecke und lasen Bücher. Sie waren unzertrennlich, auch wenn sie nicht immer einer Meinung waren. Doch in letzter Zeit hatten sie nicht mehr so viel zeit füreinander, da beide mittlerweile einen Freund hatten. Mary war mit Mark Walker, ein Siebtklässler aus Ravenclaw, zusammen. Sie hatten sich Anfang des 7. Schuljahrs kennen gelernt und trafen sich danach immer häufiger. Vor einem Monat hatte sich Mark dann endlich ein Herz gefasst und sie gefragt ob sie mit ihm gehen wollte und seit dem waren die beiden nun ein Paar. Mary war nicht besonderst hübsch, man konnte aber auch nicht sagen das sie hässlich war. Sie hatte schwarze, kurze Harre, braune Augen und war zierlich.
Auch Lily hatte seit kurzem einen Freund und zwar keinen geringeren als James Potter. Sie konnte es selbst noch nicht fassen, dass sie gerade mit dem Jungen ging, den sie früher so sehr verabscheut hatte. Doch sie musste zugeben, dass er sich seit den Sommerferien gebessert hatte und so hatte auch sie angefangen sich mit ihm zutreffen. Sie hatte erkannt das er nicht nur albern und eitel sein konnte und so wurde aus den kurzen Treffen bald mehr und kurze Zeit später waren sie ein Paar. Man musste wirklich zugeben das sie ein sehr hübsches Paar waren. James, mit seinen haselnussbraunen Augen, seinen schwarzen, wuscheligen Haaren und seinem durchtrainierten Körper und Lily, mit ihren katzengrünen Augen, dem roten, langen Haar und dem schlanken Körper. Doch nicht alle sahen das so, besonderst die Mädchen von Hogwarts hatten es Lily immer noch nicht verziehen, das sie nun mit dem beliebten James Potter ging, denn mindestens die hälfte der Mädchen aus Hogwarts hatten es auf ihn abgesehen. Genau deswegen hatte Sirius nun auch alle Hände voll zu tun, denn er war genauso beliebt bei den Mädchen wie James und da James nun vergeben war, konzentrierten sich die Mädchen nun auf ihn. Sobald Sirius auch nur eine kleinste Bewegung machte lagen ihm die Mädchen schon zu Füßen. Er sah aber auch wirklich verdammt gut aus. Sirius hatte tiefschwarzes Haar, dass ihm mit einer Art beiläufigen Eleganz ins Gesicht fiel, seine Augen waren fast eben so schwarz wie seine Haare und strahlten Härte, Entschlossenheit, aber auch Vertrautheit und Freude aus. Seine Gesichtszüge waren markant und dennoch war sein Lächeln so weich, dass man sofort wegschmelzen könnte. Er war groß, wirkte aber nicht schlaksig wegen seinem durchtrainierten Körper. Jede seiner Bewegungen strahlte Lebensfreude aus und man sah ihm an das er zu allem bereit wäre, wenn es darum ginge seine Freunde zu beschützen. Genau dieser Sirius stand gerade auf und packte das Zauberschachspiel ein. Ein paar Mädchen beobachteten ihn dabei und kicherten leise, doch Sirius schien dies nicht zu bemerken. Er hatte schon viele Freundinnen gehabt, doch keine war im wirklich wichtig gewesen. Die Beziehungen hielten meist nur ein paar Tage, dann hatte er genug von den Mädchen.
Auch James richtete sich auf und gesellte sich zu Lily, die immer noch in ihr Buch vertieft war, sodass sie ihn nicht bemerkte. Er lies sich neben sie nieder und beobachtete still wie sie las. Er hatte noch nie ein so hübsches Mädchen gesehen. Er konnte noch immer nicht glauben, dass sie nun SEINE Freundin war. James hob sein Hand und berührte Lilys Arm. Ihre Haut war so weich. Lily schreckte hoch, doch als sie James sah lächelte sie.
„Ach du bist es, ich hab dich gar nicht kommen hören.“ Sie legte das Buch weg und guckte James in die Augen.
„Kein Wunder, du vergisst doch immer als um dich herum wenn du liest, Schatz.“ Er nahm ihren Kopf in die Hand und küsste sie zärtlich auf den Mund. Plötzlich ertönte ein Schrei hinter ihnen. Lily und James drehten sich ruckartig um. Schon nach kurzer Zeit erdeckten sie die Ursache des Schreis. Sirius , der im Moment lachend auf dem Boden lag, hatte Tom, aus der sechsten, so verzaubert, dass sein Kopf mal blau-weiß gestreift, mal rot-pink gepunktet war. Ein paar Erstklässler hatten sich darüber so sehr erschrocken, dass sie vor Schreck vom Sessel gefallen waren. Doch Tom, der auf nichts mehr achtete als auf sein Aussehen und nach Sirius und James Meinung ein aufgeblasener Angeber war, verstand nicht warum ihn alle so entsetzt ansahen und warum Sirius so lachte.
„Das ist nicht witzig! Was hast du mit mir gemacht Black?“ schrie er wie ein Verrückter und sah Sirius dabei vernichtend an.
„Oh doch glaub mir Mitchell, wenn du dich sehen würdest, dann wüsstest du das es lustig i..“
Doch Sirius wurde unterbrochen, da sich das Portraitloch in dem Moment öffnete und Professor McGonagall gefolgt von einem Mädchen hindurch trat. Mit einem mal war es totenstill im Gemeinschaftsraum, bis auf Sirius der sich von seinem Lachanfall immer noch nicht beruhigt hatte. Doch auch er wurde mit einem scharfen Blick von Professor McGonagall zum schweigen gebracht. Das Mädchen konnte man nicht richtig erkennen da es hinter McGonagall stand.
„Mr Black seinen sie sofort ruhig. Ich habe ihnen allen etwas wichtiges mitzuteilen.“ Doch dann fiel ihr Blick auf Tom.
„Mr Mitchell, was ist mit ihnen los. Könnt ihr euch nicht einmal wie Erwachsene benehmen?“ Sie schwang den Zauberstab und Tom hatte seine normale Gesichtsfarbe wieder.
„Also wo war ich stehen geblieben? Ach ja, wir haben eine neue Schülerin bekommen. Sie wird ab heute hier in Griffendor leben und in die 7 Klasse gehen. Ihr Name ist Meera Willis. Sie ging vorher auf eine Schule in Amerika, macht aber aus persönlichen Gründen die Schule hier in Hogwarts zu ende. Ich hoffe ihr zeigt euch von eurer besten Seite.“ Dabei blickte sie besonderst Sirius und James an.
„Ihr zeigt ihr wo sie schläft und erklärt ihr wie wir hier leben. Ich habe noch viel zu tun.“
McGonagall wandte sich zu Meera um.
„Ich wünsche dir alles gute. Ich gratuliere dir, Griffendor ist ein gutes Haus, dir wird es hier gefallen.“
McGonagall drehte sich um und verlies den Gemeinschaftsraum. Nun konnten alle die neue Schülerin sehen, sie stand schüchtern vor dem Portraitloch. Die Jungen bekamen große Augen und auch die Mädchen mussten zugeben, dass das Mädchen ziemlich hübsch aussah. Sie hatte blonde, leicht gewellte Haare die ihr bis zur Hüfte gingen. Ihre Augen waren meerblau, als könnte man in ihnen versinken. Das Licht brach in ihren Augen und kam in tausend Strahlen zurück. Sie hatte volle, runde Lippen und weiche Gesichtszüge. Sie war relativ groß, schlank und hatte die Rundungen an den richtigen Stellen. Ihre Haut sah aus wie Kakao und man sah keine Hautunreinheiten.
Auch Sirius Black hatte die Neue entdeckt und war fasziniert von ihr. Er kannte viele gut aus sehende Mädchen, doch die trugen meist ein Zentner Schminke auf dem Gesicht. Meera allerdings schien von einer unnatürlichen Natürlichkeit, dass sie ihm schon fast wieder unheimlich vorkam. Er konnte sein Blick nicht mehr von ihr losreisen, noch nie hatte er ein so vollkommenes Geschöpf gesehen. Plötzlich bekam er einen Schlag auf den Hinterkopf.
„Au!! Spinnst du James?“
« Dir gefällt die neue hab ich Recht ? Aber du solltest sie trotzdem nicht so anstarren, damit machst du dir bestimmt keine Pluspunkte bei ihr.“ James grinste Sirius an, er hatte den Blick seines Freundes genau gesehen und wusste das sein Freund die Neue gut fand.
„Ach Quatsch. Sie...sie ist halt nur hübsch, aber sonst so wie jedes andere Mädchen.“ Sirius wandte den Blick von ihr ab und ging die Treppe zum Schlafsaal hoch.
„Ich geh schlafen.“
James wunderte sich über seinen Freund so hatte er ihn noch nie gesehen. Normaler weiße ging er immer sofort auf ein Mädchen zu wenn es ihm gefiel, da kannte er keine Scheu. Doch diesmal ging er einfach so weg ohne einmal mit ihr gesprochen zu haben. James hatte deutlich gespürt, dass Meera Sirius nicht egal war, wie er es gesagt hatte. Dafür kannte er seinen Freund zu gut. Aber was war nur mit seinem Freund los? Er beschloss nach her einmal mit ihm zu reden. Doch jetzt wandte er sich wieder Lily zu, die zu Meera gegangen war und sie in ein Gespräch wickelte. Die anderen Schüler hatten sich wieder hingesetzt ließen ihre Blicke aber nicht von der Neuen.
„Hallo Meera. Ich bin Lily und ich glaube wir schlafen in einem Schlafsaal. Wenn du Lust hast kann ich dich hoch führen und du kannst deine Sachen schon mal auspacken. Die Hauselfen haben dein Gepäck schon hoch gebracht.“
Lily lächelte dem Mädchen zu.
„Danke Lily. Das wäre nett.“
Meera lächelte dem Mädchen zu. Ja hier gefiel es ihr.
„Darf ich auch mit kommen?“ fragte James und grinste dabei schelmisch.
„Nein darfst du nicht. Jedenfalls nicht jetzt.“ Lily wandte sich zu Meera, die etwas verloren neben ihr stand und James mit großen Augen anstarrte. „Das ist übrigens mein Freund, James Potter. Glaub mir auch wenn es erster so scheint er ist nicht immer so bescheuert.“
„Hey! Das hab ich gehört!“ James sah Lily gespielt empört an.
„Glaub mir das hatte ich auch beabsichtigt.“ Lily grinste ihren Freund hinterlistig an.
„Na wenn das so ist und du mich bescheuert findest,“ James ging auf Meera zu. „Wie wär’s hättest du noch ein Plätzchen bei dir im Bett frei?“
„Hmm nein tut mir Leid mein Bett ist für heute schon ausgebucht, aber vielleicht könnte ich dich als kleinen Lückenfüller in den nächsten Tagen mal einschieben.“ Meera grinste James an. Der war völlig verblüfft, mit so einer Antwort hatte er nicht gerechnet. Immer noch sprachlos starrte er von Meera zu Lily und von Lily zu Meera. Lily allerdings musste unwillkürlich grinsen. Ja diese Neue gefiel ihr, sie hatte es faustdick hinter den Ohren. Von diesem Moment an fühlte Lily sich verantwortlich für Meera und wusste das sie eine neue Freundin gefunden hatte.


So das war das erste. Ich hoffe es hat euch gefallen. [/b]
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sondern lebe deine Träume.

Paradise
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Beitragvon Paradise » Do 07 Dez, 2006 18:38

Mir gefällt deine Geschichte bis hierhin total super! Und Meera gefällt mir auch sehr gut. Deine Geschihcte ist einfach genial.

Para
*Schattenkind*

kleinermagier
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Beitragvon kleinermagier » Do 07 Dez, 2006 20:01

hmm ich denke du heroisierst james und sirius n bisschen zu stark^^
könnten ein bisschen menschlicher sein, meiner meinung nach :roll:
aber der schreibstil gefällt mir ,nur vielleicht an manchen stellen fast zu detailliert.. lässt sich aber sehr gut lesen!
meera find ich auch genial! auf jeden fall klasse, n ganz neuen charakter einzubringen :!:
freu mich auf den nächsten teil =))

SiriusAngel
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Beitragvon SiriusAngel » Do 07 Dez, 2006 20:13

Erstaml danke für eure Reviews.
Hat mich sehr gefreut :D

Hier kommt der nächste Teil.




Die Mutprobe


Inzwischen war Meera nun schon eine Woche auf Hogwarts und sie hatte viele Freunde gefunden, doch mit Lily und Mary hatte sie am meisten zu tun. Doch sie hatte nicht nur Freunde gefunden. Cecilia McGrann und Lucia Clarke, zwei 7.Klässler aus Ravenclaw, machten Meera das Leben schwer. Sie waren beide aufgetakelte Tussis, die mit jedem Jungen auf der Schule rummachten. Sie hatten das Gesicht jeden Tag mit einer zentnerdicken Schicht Schminke bedeckt und trugen Sachen die nur das nötigste ihrer Haut bedeckten. Cecilia war hinter Sirius her, dass wusste jeder im Schloss. Sirius war einmal für einen Tag mit ihr zusammen gewesen, hatte dann aber wieder Schluss gemacht. Doch Cecilia machte sich immer noch Hoffnungen.
Ihr war natürlich aufgefallen, dass Sirius die Neue gefiel und so versuchte sie alles, um Meera vor ihm zu blamieren. Diesen Abend hatte sie sich wieder etwas neues überlegt.
Es war zur Abendessenszeit in der großen Halle und Meera, Lily und Mary hatten sich gerade neben die Marauder nieder gelassen, als Cecilia und Lucia auf sie zu kamen.
„Hallo, Evans, Willis, McCann.“ Cecilia stellte sich vor sie und setzte ein falsches Grinsen auf.
„Was wollt ihr hier McGrann, Clarke?“ Mary sah die beiden bedrohlich an.
„Keine Sorge von dir wollen wir nichts, McCann. Wir würden nur mal gerne mit Willis sprechen.“
„Was wollt ihr von ihr?“ Diesmal war es an Lily das Wort zu ergreifen.
„Kann Willis noch nicht mal selber sprechen, oder warum müsst ihr das für sie übernehmen?“
„Natürlich kann ich selber sprechen, was willst du von mir?“ Meera sah Cecilia herausfordernd an.
“Oh weißt du, es gibt hier an Hogwarts so eine alte Regel und die besagt das man beweisen muss, ob man wirklich in das Haus gehört, in das man gesteckt wurde. Wir sind uns bei dir nämlich nicht so sicher, ob du auch wirklich mutig bist. Ich glaube in Huffelpuff wärst du besser aufgehoben. Es sei denn du beweist uns, das du nach Griffendor gehörst.“ Cecilia grinste Meera fies an.
„Der sprechende Hut hat sie nach Griffendor eingeteilt, also gehört sie auch hier hin.“ Es war Sirius der dies gesagt hatte und alle guckten ihn erstaunt an. Es war das erste mal das Sirius über Meera gesprochen hatte, bisher hatte er sie immer nur beobachtet und das nötigste mit ihr geredet.
„Ach ja?“ Cecilia starrte Sirius wütend an. „Wenn du dir da so sicher bist, macht es dir bestimmt nichts aus, wenn ich Willis einer kleinen Mutprobe unterziehe.“
„Was hast du vor McGrann?“ Sirius wusste das Cecilia vor nichts zurück schreckte.
„Keine Angst es ist etwas ganz harmloses. Willis muss nur tanzen und zwar hier auf dem Tisch und jetzt. Na was ist los Willis, Schiss?“
Alle blickten zu Meera. Niemand hatte sie jemals tanzen gesehen. Meera selbst sagte nichts und schien zu überlegen. Nach einer Weile allerdings sah sie auf und direkt in Cecilias Gesicht.
„Na los, wo ist die Musik?“
Cecilia die mit dieser Antwort nicht gerechnet hatte war im ersten Moment etwas perplex fing sich aber schnell wieder.
„Kein Problem, du kannst schon mal auf den Tisch gehen, damit dich auch alle sehen.“
Meera stieg langsam auf den Tisch.
„Meera du musst das echt nicht machen, wir wissen das du nach Griffendor gehörst.“ Lily versuchte ihre Freundin zurück zuhalten, doch diese hörte nicht auf sie und stand nun auf dem Tisch. Alle Blicke in der großen Halle waren nun auf sie gerichtet und die Lehrer wussten nicht was sie dazu sagen sollten, so etwas war ihnen noch nie untergekommen. Cecilia schnipste einmal mit ihrem Zauberstab und schon erfüllte Musik die große Halle.
Kaum hatte die Musik begonnen bewegte Meera sich auch schon zu dieser, erster langsamer doch dann immer schneller.
Sirius hatte noch nie ein Mädchen gesehen das sich so anmutig und gleichzeitig so sexy zur Musik bewegen konnte. Er war wie verzaubert, als er Meera zusah wie sie ihre Hüften langsam und dann immer schneller kreisen lies. Auch die anderen Schüler konnten ihren Blick nicht mehr von dem Mädchen lassen.
In diesem Moment wurde Sirius klar, er wollte nur dieses Mädchen und kein anderes. Sie sah so unendlich glücklich aus, wie sie sich zur Musik drehte und bewegte. Es sah aus als wäre sie in ihrer eigener Welt und niemand konnte sie nun stören.
Cecilia und Lucia sahen aus, als wenn sie gleich in die Luft gehen würden.
Nach ein paar Minuten verstummte die Musik wieder und ein großer Beifallsturm durchfuhr die große Halle und lies sie erbeben. Ein wenig beschämt kletterte Meera wieder vom Tisch und setzte sich zu ihren Freundinnen. Cecilie un Lucia entgegen verließen wutschnaubend die Halle. Auch die Lehrer machten keine Anstalten Meera zu bestrafen und wendeten sich nun wieder den Gesprächen unter einander zu, als wäre nichts geschehen.
Doch für Sirius war gerade eben sehr wohl etwas geschehen. Er hatte gerade jetzt seine große Liebe entdeckt, wie Lily sie für James war. Das einzigste Problem war jetzt nur noch, dass sie sich für ihn interessierte. Doch leider gab es da ein kleines Problem und das hieß Tom Mitchell. Er hatte nämlich auch ein großes Interesse an der Meera. Tom jedoch ging in Sachen Meera ganz anders vor als Sirius. Er machte sich in aller Öffentlichkeit an sie ran und lies keine Gelegenheit aus, sie zu berühren. Wenn Sirius dies sah, dann wütete ein Riese in ihm und nahm seine Eingeweide auseinander. Zu seinem Glück allerdings, hatte Meera noch kein Interesse an Tom gezeigt. Sie hatte noch an keinem Jungen gefallen gefunden, fiel Sirius auf.

Am nächsten Morgen wachte Sirius schon sehr früh auf. Die halbe Nacht hatte er wach gelegen und überlegt wie und worüber er sich mit Meera unterhalten konnte. Am Morgen war er zwar nicht schlauer geworden, doch hundemüde war er. Mühsam stieg er aus dem Bett und schleppte sich ins Bad. Sein Spiegelbild schaute ihn unter Augenringen träge an. Schnell wand er sich wieder dem Spiegel ab und drehte die Dusche auf. Nach einer heißen Dusche ging es ihm immer besser.
Tatsächlich ging es ihm hinterher besser und er fühlte sich gestärkt. Auch seine Augenringe waren fast vollkommen verschwunden. Zufrieden wandte er sich der Schlafzimmertür zu und verließ den Schlafsaal mit seinen schlafenden Freunden. Im Gemeinschaftsraum war noch niemand zu sehen. Kein Wunder es war ja auch erst halb 6 morgens und das an einem Samstag. Leise schlich er aus dem Portraitloch raus und durch die Gänge, bis zum Gemälde mit der Obstschale. Sirius kitzelte die Birne und das Portrait schwang zur Seite und gab den Weg in die Hogwartsküche frei. Als er eintrat kamen Hauselfen auf ihn zu und boten ihm Essen an. Sirius war eben so wie James ein Stammgast in der Küche und die Hauselfen kannten schon alle ihre Wünsche.
Nach dem sich Sirius mit einem „kleinen“ Frühstück gestärkt hatte, begann er zu überlegen, was er an diesem Morgen noch so machen könnte. Gerade kam er am 2 Stock vorbei, wo der Ravenclawgemeinschaftsraum lag. Ein schelmisches Lächeln umspielte seine Lippen und er wandte sich grinsend einem alten Portrait von einem alten Zauberer mit Vollmondbrille und strengen Gesichtszügen zu.

Zur gleichen Zeit im Schlafsaal der Griffendor Mädchen. Meera lag hellwach auf ihrem Bett und dachte über die erste Woche in Hogwarts nach. Eigentlich war es gar nicht mal so schlimm gewesen, wie sie zu erst gedacht hatte. Alle waren nett zu ihr, mit Ausnahme Cecilia, Lucia und die Slytherins. Allerdings hatte sie von den Slytherins auch nichts anderes erwartet. Sie legte eh keinen wert darauf mit ihnen befreundet zu sein, eher immer auf abstand von ihnen zu sein. Meera wusste das die meisten Schüler in Slytherin sich einem dunklen Zauberer angeschlossen hatten. Diesen dunklen Zauberer kannte sie nur zu gut, doch sie wünschte sich sehnlichst er wäre nie in ihr Leben getreten. Alles war nun kompliziert und verwirrend. Zu gerne hätte sie sich jetzt ihre Eltern an der Seite gewünscht um mit ihnen zu reden. Seufzend drehte sie sich auf die andere Seite und versuchte noch etwas Schlaf zu finden. Zum aufstehen war es noch eindeutig zu früh.

Etwas anders sah das der schwarzhaarige Junge, der gerade unerlaubter Weise den Ravenclawgemeinschaftsraum betreten hatte und sich nun vorsichtig umsah. Schon vor langer Zeit hatten Sirius und James die Passwörter aller Häuser heraus gefunden.
Genau dies machte sich Sirius jetzt zu nutze. Er hatte vor sich für Meera zu rächen. Seine Opfer waren Cecilia McGrann und Lucia Clarke. Langsam schlich er die Treppe zum Mädchenschlafsaal hoch, allerdings nicht ohne einen Zauberspruch auszusprechen, der die Treppe vereiste, so dass auch er als Junge ohne Probleme zutritt zum Mädchenschlafsaal hatte. Oben angekommen betrachtete er die Türen genau und entschied sich für eine mit pinken Puscheln beschmückte und rosa Herzchen beklebten. Das musste sie einfach sein. Das war der Geschmack von Cecilia und ihrer dummen Freundin. Leise öffnete er die Tür und trat auf Samtfüßen in das Zimmer ein. Schon beim ersten Blick wurde im schlecht. Alle Wände waren in einem hellen rosa gestrichen und die Schränke und Betten waren von einem grellen Pink. Da wo normaler weise Holzboden war, breitete sich ein weißer flauschiger Teppich aus. Die Vorhänge der Betten die normaler weise rot waren, strahlten im gleichen hellrosa wie die Wände. Überall lag Schminke und Make-up herum. Die Kleider quollen aus den Schränken heraus. Sirius konnte nicht verstehen wie man hier schlafen konnte ohne Albträume zu bekommen. Schnell durchquerte er das Zimmer und ging zur Badezimmertür. Diesmal holte er tief Luft, auf einen weiteren Modeschock vorbereitet und öffnete die Tür.
Erleichtert atmete er auf, die Wände und der Fußboden war noch genauso wie er sein sollte und nicht rosa oder pink. Von dem restlichen Mobiliar sah man allerdings herzlich wenig, dass mit Kleidern, Schminke, Body Loschen und Cremen zugestellt war. Wo sollte Sirius da nur anfangen und woher sollte er wissen welche Pflegeprodukte Cecilia und Luca gehörten?
Da fiel sein Blick auf eine lila Creme, auf der ein verschlungenes C und M zu sehen war. Das musste die von Cecilia sein. Geschwind nahm er sie an sich, öffnete sie und holte ein kleines Fläschchen aus seiner Tasche. Dieses öffnete er ebenfalls und goss ein paar Tropfen aus ihm in die Creme. Es gab einen leisen Knall und wenige Sekunden später sah man wenn man auf die Creme schaute nichts verdächtiges mehr. Lächelnd stellte Sirius die Creme wieder an ihren Platz und nahm sich eine Body Lotion mit den Initialen L und C. Bei dieser wiederholte er die Prozedur von eben und schlich sich danach wieder heimlich zurück in den Gemeinschaftsraum der Ravenclaw. Gerade wollte er aus dem Portraitloch steigen, als er plötzlich Schritte auf der Treppe hörte, die auf ihn zukamen. Voller Schreck quetschte er sich in eine kleine Nische beim Kamin. Die Schritte kamen genau auf ihn zu. Panisch versuchte Sirius sich so klein wie möglich zu machen. Wenn sie ihn hier entdecken würden, würde er tierischen Ärger bekommen. Er sah sich schon im Zug nach Hause sitzen, als plötzlich.....
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Beitragvon Paradise » Do 07 Dez, 2006 20:48

Och nein! Du bist gemein *scherz* Wieso hast du an so eienr spannenden Stelle aufgehört? Und wer ist derjenige der aufeinmal da ist? Aber das wieder so ein toller Teil, ich will den Nächsten *sabber*
*Schattenkind*

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Beitragvon kleinermagier » Do 07 Dez, 2006 22:22

ah das ging ja fix weiter^^ hoffentlich behälst du das tempo bei =)
gefällt mir:witzig, spannend und clever geschrieben ... also-->MEHR :!: :D

SiriusAngel
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Beitragvon SiriusAngel » Fr 08 Dez, 2006 14:27

So hier kommt das nächste ich hoffe es gefällt euch.




Das geheimnisvolle Päckchen

Er sah sich schon im Zug nach Hause sitzen, als plötzlich erneut Schritte auf der Treppe zu hören waren und eine zweite Person den Gemeinschaftsraum betrat. Sirius konnte die beiden Personen nicht erkennen, doch er konnte ihre Stimmen klar und deutlich vernehmen.
„Hast du es?“
Das war eindeutig Cecilias Stimme. Sirius konnte nun mit Sicherheit sagen wem die andere Stimme gehören würde.
„J..ja. Cecilia meinst du nicht das geht etwas zu weit? Ich meine, das mit der Mutprobe und so war ja noch ein Spaß, aber hierbei könnte sich jemand ernsthaft verletzten.“ Diese zittrige Stimme gehörte wie Sirius schon gedacht hatte zu Lucia.
„Hast du etwa Schiss? Wir müssen das jetzt durch ziehen, anders geht es nicht. Wer nicht hören will muss fühlen. So und jetzt halt die Klappe und komm mit. Aber leise, verdammt noch mal. Wir wollen nicht das jeder hier hören kann was wir vorhaben.“
Sirius horchte in seinem Versteck auf und seine Muskeln verkrampften sich. Was hatten die beiden vor? Der kalte Schweiß stand ihm auf der Stirn. War das einer ihrer kleinen Streiche oder sollte es diesmal etwas Gefährliches werden. Er musste den beiden folgen. Er hörte wie das Portraitloch sich öffnete und wieder zu schwang. Langsam richtete sich Sirius auf und ging ebenfalls durchs Portraitloch. Als er heraus stieg, sah er gerade noch wie Cecilia und Lucia um eine Ecke bogen. Leise folgte er ihnen. Er hatte keine Ahnung wo hin der Weg sie führte. Doch nach einer Weile hatte er seinen Orientierungssinn wieder gefunden. Sie waren in den Kerkern des Schlosses, kurz vor den Schlafsälen der Slytherins. Leise stöhnte Sirius auf. Wenn das ganze etwas mit den Slytherin zu tu hatte, konnte es nichts gutes bedeuten. Plötzlich stoppten Cecilia und Lucia und er konnte sich gerade noch hinter einer Säule verstecken. Gespannt schielte er hinter der Säule hervor, was wollten die beiden von den Slytherins?


Als Meera immer noch keinen Schlaf gefunden hatte, beschloss sie es aufzugeben und ging in das Badezimmer um sich anzuziehen. Sie sah in den Spiegel und als sie ihr Spiegelbild sah, blickte sie angeekelt wieder weg. Im Gegensatz zu den anderen Mädchen hasste sie ihre Schönheit. Sie hatte sie von ihrer Mutter geerbt und ihr bis jetzt nur Ärger eingebracht. Warum konnte sie nicht hässlich sein oder fett? Vielleicht würde sie dann jetzt immer noch mit ihren Eltern in Amerika leben, wie ein ganz normaler Teenager, der zaubern konnte. Warum war das Leben nur immer so kompliziert? Wütend zog sie sich ihren dicken Mantel über und beschloss auf das Hogwartsgelände zu gehen. Vielleicht würde ihr ein bisschen frische Luft gut tun.
Leise um ihre Freundinnen nicht auf zuwecken schlich sie sich in den Gemeinschaftsraum, durch das Portraitloch auf den Flur. Als sie gerade im 2 Stock war, sah sie gerade noch einen schwarzen Haarschopf um die Ecke biegen, der aussah wie der von Sirius. Doch Meera beschäftigte sich nicht weiter mit dem Gedanken, was Sirius so früh am morgen schon auf den Beinen machte. Hätte sie gesehen, dass er Cecilia und Lucia gefolgt ist, wäre sie vielleicht nicht einfach so weitergegangen. Doch da sie noch nicht einmal Sirius richtig erkannt hatte, ging sie einfach weiter nach draußen aufs Schlossgelände. Ein eisiger Wind pfiff um das Schlossgebäude und Meera zog ihren Schal etwas enger. Der Schnee lag mittlerweile schon kniehoch und sie hatte Schwierigkeiten voran zu kommen. Als es ihr schließlich zu kalt wurde, beschloss sie lieber mal in die Eulerei zu gehen und einen Brief an ihre kleine Schwester zu schreiben. Langsam um auf den vereisten Stufen nicht auszurutschen stieg sie die Treppe zur Eulerei hoch. Oben angekommen holte sie ein Stück Pergament und eine Feder aus ihrer Tasche und begann zu schreiben.

Liebe Jolene,
ich hoffe dir und Tante Maggie geht es gut. Mach ihr bitte nicht zu viel Ärger, denn sie hat es nicht leicht.
Mir geht es hier in Hogwarts eigentlich ganz gut. Ich habe sogar schon neue Freunde gefunden. Du hast mir doch gesagt ich sollte die Hogwarts beschreiben. Also Hogwarts ist ein großes, altes Schloss. Mit einem wunderschönem See und einem riesigen Wald. Stell dir vor in dem See lebt eine Krake. Man soll aber trotzdem darin schwimmen können, allerdings ist das jetzt etwas zu kalt. In dem Wald leben lauter magische Geschöpfe ,dass würde dir bestimmt gefallen. Vermutlich leben da auch einige gefährliche Tiere, denn es ist verboten in den Wald zu gehen.
Das Schloss an sich ist echt riesig und ich hatte in den ersten Tagen Probleme mich darin zu recht zu finden, doch dank Lily und Mary hab ich überall hin gefunden.
Lily und Mary sind meine neuen Freundinnen. Sie sind wirklich sehr nett. Ich lebe auch mit ihnen in einem Haus. Du musst wissen es gibt hier 4 verschiedene Häuser. Huffelpuff, Ravenclaw, Slytherin und Griffendor. Ich wohne in Griffendor. Aber du wirst das alles ja nächstes Jahr selber sehen, wenn du eingeschult wirst. Glaub mir es wird dir gefallen.
Und bitte tu mir einen Gefallen und lass den Kopf wegen unseren Eltern nicht hängen, ich weiß es ist schlimm, aber das Leben muss weiter gehen.
Richte Tante Maggie bitte noch viele Grüße von mir aus.
Vermiss dich
Hab dich lieb
Deine Meera

Meera holte eine braungrau gefiederte Schuleule von der Stange und band ihr den Brief um.
Kaum hatte sie die Eule losgelassen, flog sie auch schon los. Meera sah ihr noch etwas nach und machte sich dann wieder auf den Weg zurück ins Schloss.



Sirius musste nicht lange warten, denn schon kurze Zeit später erschienen vier Slytherins. Er erkannte sie sofort. Es waren Lucius Malfoy, seine Cousine Beatrice Black, Gaz Goyle und Brenda Pearse. Sirius kannte sie nur zu gut. Jetzt fehlte eigentlich nur noch einer, Clive Crabe, der fünfte im Bunde. Genau dieser kam gerade um die Ecke.
„Mensch wo bleibst du denn schon wieder so lange?“
Malfoy sah den schwer atmenden Jungen wütend an.
„Sorry, hab verschlafen.“ Nuschelte der und wand sein Gesicht von dem bedrohlich wirkenden Jungen ab.
„Hab ich es hier eigentlich nur mit voll Idioten zu tun, oder was?“ Malfoy trat auf die beiden Mädchen zu.
„Habt ihr es dabei?“
„Na klar, was denkst du denn?“ Ein wenig gekränkt, reichte Cecilia ihm ein kleines Päckchen.
„Gut, dann kann unsere Mission ja bald starten. Wir müssen nur noch den richtigen Augenblick abwarten. Wir sagen euch vorher bescheid, jetzt geht wieder es ist zu auffällig wenn man euch mit uns hier sieht.“
„Okay, aber wehe ihr zieht die Sache ohne uns durch. Ich möchte auch meinen Spaß haben.“
Cecilia sah den blassen, mageren Jungen durchdringend an.
„Keine Sorge Schätzchen, umso mehr Publikum umso mehr Spaß.“
Malfoy wandte sich mit seiner Clique um und verschwand hinter der nächsten Ecke. Auch Cecilia und Lucia machten sich wieder auf den Weg. Sirius wartete noch ein paar Minuten in seinem Versteck, dann begann auch er sich auf den Weg zurück in den Gemeinschaftsraum zu machen. Auf dem Weg dachte er über das eben gehörte nach. Was hatte Cecilia Malfoy überreicht und was hatten sie damit vor? Konnte es ernsthafte Schaden bringen? Und vor allen Dingen für wenn war dieser Streich gedacht?
Verwirrt kratzte sich Sirius am Kopf. Es war doch zum verrückt werden. Das einzigste was er machen konnte war die Slytherins und Cecilia zu beobachten. Aber konnte doch auch nicht immer in ihrer Nähe sein. Da plötzlich hatte er einen Geistesblitz. Er tat es zwar nicht gern, aber wenn er damit vielleicht ein Menschenleben retten konnte nahm er es in Kauf. Es gab dabei nur ein Problem..

Als Meera wieder oben im Schlafsaal angekommen war, sah sie, dass das Bett von Lily leer war. Aus dem Bad konnte man Duschgeräusche hören und wenig später stand Lily vor ihr. Nur mit einem Handtuch bekleidet.
„Oh Meera, du bist ja wieder da. Wo warst du denn schon so früh morgens? Ich habe mir Sorgen gemacht.“
„Ach weißt ich konnte einfach nicht mehr einschlafen und da bin ich hoch zur Eulerei und habe ein Brief geschrieben. Tut mir leid das du dir Sorgen gemacht hast, aber ich hab nicht mehr daran gedacht eine Nachricht zu hinterlassen.“
Beschämt blickte Meera auf den Fußboden. Sie hatte wirklich nicht daran gedacht, dass die anderen sich Sorgen machen würden.
„Ist doch jetzt auch egal. Bist doch wieder da und außerdem ist es ja dein gutes Recht alleine durchs Schloss zu gehen ohne uns gleich eine Nachricht zu hinterlassen. Wenn du noch einen Moment wartest können wir schon mal zusammen in die große Halle zum Frühstücken gehen. Mary schläft noch wie ein Stein und wenn du nicht auf dem Kriegsfuß mit ihr stehen willst wird ich es auch dabei belassen.“
„Okay ist gut. Ich merke erst jetzt was für einen Hunger ich habe.“
Meera lächelte wieder, schön das sie gleich so eine Freundin wie Lily gefunden hat. Mit ihr konnte man über alles reden und sie konnte einen wunderbar trösten. Doch leider, dachte Meera, konnte noch nicht einmal Lily ihr bei ihren Problemen helfen.
Lily war inzwischen wieder im Badezimmer verschwunden um sich zu trocknen und anzuziehen.
Wenige Minuten später stand Lily fertig angezogen vor Meera und die beiden machten sich auf den Weg in die große Halle.


Genau in diesem Moment saß Lucius Malfoy alleine im Schlafsaal mit einem braunen Päckchen auf dem Schoß. Fast liebevoll betrachtete er es und fuhr mit dem Finger darüber.
Das war genau das was er brauchte. Cecilias Plan war da eher nur ein Mittel zum Zweck. Eigentlich hatte er dabei gar nicht mit machen wollen, doch als sie ihm das Päckchen gezeigt hatte und ihm den Inhalt erklärt hatte, war er sichtlich interessiert gewesen.
Allerdings hatte er ihr eine Bedingung aufgestellt. Er würde nur mit machen, wenn sie ihm das Päckchen nach dem Plan überlassen würde. Sie war einverstanden. Für sie war es nur ein kleines, nutzloses Ding, mit dem man anderen Leuten Schmerzen zubereiten konnte. Sie hatte keine Ahnung gehabt, wie gefährlich es tatsächlich war.
Noch ein Vorteil bot der Plan von Cecilia, er konnte endlich sehen, zu was das Ding wirklich im Stande war. Sein Vater hatte ihm zwar schon viel davon erzählt, doch war es bestimmt interessanter alles mit zu erleben.
Langsam stand er auf und legte das Päckchen vorsichtig in seinen Schrank, zwischen alten Socken und Unterhosen. Dann machte er die Schranktür wieder zu und verließ den Schlafsaal.
Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deine Träume.

Ginny Granger

Beitragvon Ginny Granger » Fr 08 Dez, 2006 19:37

Hi!
Ich finde deine Geschichte toll, aber mir kommt es so vor als ob iches irgendwo anders schon einmal gelesen habe :lol:
Es ist fantastisch doch etwas kleines muss ich wohl doch sagen: Erstmal glaube ich kann man nicht mit einem Zauberstab "schnipsen" kann wie in kapitel 2 und dann noch im 1. kapitel ist mir öfters aufgefallen das du statt "besonders" immer "besonderst" schreibst, das ist ein (ich will ja nicht obschlaumeierisch klingen) "Grammatikalischer Fehler" klingt jetzt blöd ist aber so.
Sonst gefällt wes mir wirklich gut!

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Beitragvon kleinermagier » Fr 08 Dez, 2006 21:35

sind sicher noch n paar mehr kleine fehler drin...aber ich finde es unnötig sowas aufzuzählen, solange sich der text flüssig lesen lässt..ich werde also nicht dem beispiel meiner klugscheißerischen vorgängerin folgen :P :wink: .....
stattdessen 2 fragen: 1) warum hat meera n problem damit, dass sie gut aussieht?
2) gehts bald weiter ? :P
is auf jeden fall spannend, ich freu mich auf den nächsten teil :D

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Beitragvon Paradise » Sa 09 Dez, 2006 13:50

Ja wann gehts weiter? Kleiner Magier hat Recht, wieso hat Meera ein Problem damit, das sie gut aussieht? Man ist dfoch stolz daruf, odeR?
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Beitragvon SiriusAngel » Sa 09 Dez, 2006 17:43

Der Streit


Lily und Meera betraten die große Halle und steuerten auf die Griffendortische zu. James und Sirius saßen schon am Tisch, von Remus und Peter war noch nichts zu sehen. Lily steuerte direkt auf ihren Freund James zu und hielt ihm von hinten die Augen zu.
„Na, was glaubst du wer ich bin?“
„Hm.... vielleicht Miranda? Ach ne, dass war ja schon eine Woche her. Ich hab’s du bist Lucia! Aber du sollst doch nicht so öffentlich zu mir kommen. Lily könnte etwas mitbekommen...“
„James Das glaube ich jetzt einfach nicht. Du und diese Schlampe aus Ravenclaw?!“
Lily funkelte James böse an und ihre Augen hatte schon einen feuchten Schimmer.
Ohne auf eine Antwort zu warten, drehte sie sich um und verschwand aus der großen Halle.
Während James ihr sprachlos nach sah, war Sirius vor lachen schon von der Bank gekippt und brachte gerade so unter kichern hervor: „Mensch Prongs, ich glaube die hat deinen Scherz ein bisschen falsch aufgefasst. Aber du musstest natürlich auch gleich mit der Lucia kommen. Ich hab dir schon immer gesagt, du kannst keine Scherze machen, aber wer will schon auf den armen Sirius hören.“
„Halt die Klappe Black! Mensch, was soll ich denn jetzt machen?“
James sah verzweifelt in die Runde.
„Hmm.... lass mich mal überlegen. Da ich bezweifle, dass Lily jetzt gleich wieder freudestrahlend hier rein kommt, würde ich sagen LAUF IHR NACH MANN WAS FRAGST DU DENN DA NOCH GROßARTIG. Oder hast du doch was mit Lucia?“
Sirius hob die Augenbraun hoch und schaute ihn durchdringend an.
„Quatsch, als wenn ich Lily fremd gehen würde. Also ich such dann mal Lily. Drückt mir die Daumen, dass ich nachher noch ein ganzes Stück bin.“
„Klar und jetzt hau endlich ab.“
Sirius schlug James aufmunternd auf die Schulter. Der sprang sofort auf und lief aus der Halle.
„Oh man, dem ist echt nicht mehr zu helfen.“
Sirius wendete sich seufzend seinem Frühstück zu. Doch dann sah er wieder auf und schaute Meera an, die immer noch an der gleichen Stelle stand und sich nicht hingesetzt hatte.
„Ehm.. also du kannst dich ruhig zu mir setzten. Oder ist das jetzt ein Diätprogramm, im stehen essen? Also nicht das du das nötig hättest oder so.“
<Oh nein das ist jetzt nicht wahr, ich verhalte mich schon fast so schlimm wie James früher bei Lily.>
„Oh stimmt, ich naja ich also kann ich mich da hin setzten oder ist da besetzt?“
<Oh nein, ich bring mich um. Wie komm ich nur dazu zu fragen ob da besetzt ist? Ich mein da sitzen auch so „viele“! Okay jetzt keine Panik kriegen und bloß nicht rot werden, sonst wird’s peinlich.>
„Hmm also ich würde das als frei bezeichnen, es sei denn du hast noch einen unsichtbaren Freund mitgebracht. Der müsste dann wohl wo anders Platz nehmen.“
<Oh mein Gott Sirius halt endlich einfach deine Klappe wenn du dich nicht blamieren willst.>

Schnell und ohne Sirius anzuschauen setzte Meera sich hin und wendete sich schweigend ihrem Frühstück zu. Auch Sirius hielt besser die Klappe und aß schweigend weiter.
Das Frühstück drohte zu Ende zu gehen, ohne das auch nur einer der beiden ein Wort über die Lippen bekommen hatte. Schließlich bereitete Meera dem schweigen ein Ende. Sie wusste ja selber nicht warum sie in Sirius Gegenwart kaum ein Wort über die Lippen brachte. Stell dich nicht so an, er ist ein Junge wie alle anderen auch und du hattest doch noch nie Probleme damit gehabt, vor Jungen den Mund aufzumachen.
„Was meinst ob James Lily gefunden hat? Lily kann manchmal ziemlich temperamentvoll sein, nicht wahr?
Sirius der froh war nicht länger einfach nur schweigend da zu sitzen müssen antwortete: „Oh ja, du hättest Lily mal erleben müssen, als sie noch nicht mit James zusammen war. James hat sie nämlich dauernd nach einem Date gefragt, ich würde sagen gerundet 10 mal am Tag. Lily allerdings hielt James schon immer für den größten Macho der Welt und hat ihn jedes Mal eiskalt abgeblockt. Nun ja meist endete das ganze in einem heftigen Streit und das führte dann meist dazu, das James und Lily am nächsten Tag keine Stimme mehr hatten. Das hat James aber nicht gestört, dann hat er sie halt per Zettel gefragt.“
„Aber wie sind sie dann bitte schön zusammen gekommen. Wo Lily James doch gehasst hat.“
„In der 6 Klasse fing James an sich zu besser und baute nicht mehr so viel scheiße wie früher und in den Sommerferien, haben sie sich dann angefangen zu treffen. Am Anfang der 7 Klasse waren sie dann Freunde, doch James wollte natürlich nicht nur mit ihr befreundet sein, also fragte er sie erneut nach einem Date. Zu seinem Erstaunen nahm sie es diesmal an und seid dem sind die beiden zusammen.“
„Oh, ich habe gar nicht gewusst, dass Lily James mal gehasst hat. Ich hoffe auf jeden Fall das die zwei sich wieder vertragen, sie sind so ein hübsches Paar.“
Nach diesem Satz herrschte erneut Stille zwischen den beiden, denn keiner wusste mehr etwas zu reden.
Stillschweigend aßen sie fertig.
„Wollen wir zusammen hoch in den Gemeinschaftsraum gehen?“
Sirius richtete sich auf und schaute Meera fragend an.
„Klar, warum nicht.“
Gemeinsam gingen sie die Flure hoch zum Gemeinschaftsraum. Langsam kamen sie ins Gespräch und so fand Sirius heraus, dass Meera Quiddith liebte und nun bei ihrer Tante lebte.
Meera fragte Sirius auch, ob es möglich wäre mitten im Schuljahr in die Quiddithmannschaft zu kommen.
„Ich weiß nicht, eigentlich finden am Anfang des Schuljahrs immer die Auswahlspiele statt. Es sei den ein Spieler fällt aus, aber wenn du gut fliegst, kann ich da vielleicht was drehen. James ist nämlich der Mannschaftskapitän. Allerdings muss ich sicher sein das du gut bist, sonst bringt James mich um. Wie wär’s, wir haben heute den ganzen Tag frei. Komm doch mit runter und ich zeig dir das Quiddithfeld. Du kannst dir einen Schulbesen ausleihen und dann mir zeigen wie du fliegen kannst.“
„Okay, allerdings weiß ich nicht ob ich wirklich so gut bin. Ein Versuch kann ja nicht schaden, ich hätten so wie so nicht gewusst, was ich heute machen sollte. Wollen wir jetzt gleich los?“
„Wenn du willst, die Schulbesen stehen in einem Schuppen bei dem Quiddithfeld.“
„Okay, dann lass uns gleich runter gehen.“
Gemeinsam gingen die beiden die Treppen runter und durchquerten die große Eingangstür.
Sirius führte Meera zu dem großen Quiddithfeld und zeigte ihr den Schuppen, wo sie den Besen rausholen konnte.
Ein paar Minuten später, stand sie mit einem sehr zerzaust aussehend Besen auf dem Rasen.
Sirius hatte sich auch einen Besen geholt und schwebte schon auf halber Höhe in der Luft.
Auch Meera schwang sich nun auf ihren Besen und drückte sich kräftig vom Boden ab, so dass sie an Sirius vorbei in die Luft schoss.
Oben flog sie einen Looping, setzte zum Sturzflug an und riss kurz vor dem Boden den Besen wieder hoch.
Sirius Blick war ihr mit großer Bewunderung gefolgt. Oh ja , sie konnte tatsächlich gut fliegen und beherrschte eines der Schwierigsten Kunststücken beim Quiddith.
Jetzt musste er nur noch rausfinden, auf welcher Position sie am Besten war.
Sirius flog höher, um sich besser mit ihr unterhalten zu können, als er plötzlich eine kleine Gruppe Slytherins unten auf dem Spielfeld sah. Die Gesichter konnte man nicht erkennen, da sie ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen hatten. Panisch sah Sirius zu Meera, die nun schon gut 15 Meter flog und die kleine Gruppe scheinbar nicht gesehen hatte.
<Was hatten die Slytherins nur vor?> fragte sich Sirius und bemerkte wie einer einen Zauberstab unter seinem Umhang hervor holte. Voller Panik schrie er zu Meera hoch, dass sie so schnell wie möglich wieder runter kommen sollte, doch sie hörte ihn nicht.
Was sollte er jetzt nur machen? Da er keinen anderen Ausweg wusste, riss er seinen Besenstiel hoch und versuchte so schnell wie möglich zu Meera zu gelangen. Als er sich kurz umblickte bemerkte er, dass er zu langsam war. Einer von der Gruppe hatte einen Zauber gesprochen. Ohne groß darüber nachzudenken, warf sich Sirius zwischen den roten Strahl und Meera. Sirius, der durch den Fluch geschockt wurde, fiel wie ein Stein 8 Meter nach unten und krachte mit einem schrecklichen Geräusch auf dem Boden auf. Dort lag er bewusstlos.
Meera, die nun auch auf die Gruppe Zauberer aufmerksam geworden war, hatte gerade noch mitbekommen, wie Sirius sich zwischen den Fluch und ihr gestellt hatte. Voller Entsetzten, hatte sie mit angesehen, wie er geschockt nach unten viel und dort auf den Boden aufschlug.
Sie sah wie die kleine Gruppe eilig den Quiddithplatz verließ und flog dann mit einem Sturzflug auf den Boden zu, wo sie neben Sirius landete.
Meera schmiss ihren Besen zur Seite und kniete sich zu Sirius, der noch immer bewusstlos war. Leise Tränen flossen ihr über das Gesicht. Mit ihrer Hand streichelte sie über Sirius Wangen und flüsterte leise Worte in sein Ohr, auch wenn sie wusste, dass er sie nicht verstehen konnte. Dabei flogen ihr tausend Gedanken im Kopf um her.
<Warum müssen wegen mir lauter Leute sterben, erster meine Eltern und dann Sirius. Ich weiß ganz genau, dass sie es eigentlich auf mich abgesehen haben. Warum müssen eigentlich alle Leute meinen, sie müssten mich retten?
Hätte ich doch nur nicht gesagt, dass ich gerne Quiddith spielen möchte, dann wäre das ganze hier nicht passiert. Ich hätte nicht so angeben und so weit hoch fliegen sollen! Ich bin an allem Schuld.
Meine Eltern sind schon wegen meiner Leichtsinnigkeit ums Leben gekommen. Ich will nicht das Sirius auch stirbt, doch ich kann ihn auch nicht einfach hier alleine lassen. Was ist wenn die Gruppe von eben wieder kommt? Doch wenn ich ihn noch länger hier liegen lasse, stirbt er vielleicht wirklich.
Verdammt was soll ich nur machen.>
Während Meera unten am Quiddithfeld neben dem schwerverletzten Sirius lag, hatte James Lily endlich gefunden. Sie saß in der Bibliothek und schaute aus einem der Fenster hinaus auf den Verbotenen Wald.
<Wie schön sie doch ist.> dachte James und ging langsam von hinten auf sie zu, ohne das sie ihn bemerkte.
„Lily?“ James packte Lily vorsichtig an die Schulter.
Die jedoch schubste seinen Arm wieder runter und tat so, als ob sie ihn nicht gehört hätte.
„Lily, bitte hör mir zu. Das mit heute morgen sollte ein Scherz sein, du glaubst doch nicht wirklich, dass ich etwas mit Lucia hätte. Du weißt genau, dass ich seit der 4 Klasse nur dich liebe. Warum vertraust du mir nicht einfach?“
Ganz langsam drehte sich Lily nun zu ihm um. Ihre Augen waren gerötet und verquollen.
„Es fällt mir nur einfach so schwer dir zu vertrauen. Früher, als du noch nicht mit mir zusammen warst, hattest du täglich eine neue Freundin und „Treue“ war ein Fremdwort für dich.
Außerdem würden alle Mädchen sofort etwas mit dir anfangen, wenn du ihnen auch nur einen Hauch einer Chance gibst. Wenn du mich irgendwann mal leid bist, kannst du dir also ohne Probleme eine Neue suchen.
Ich möchte nicht einfach irgendeine Freundin von dir sein James.“
„Mensch Lily, dass war bevor wir zusammen gekommen sind. Ich weiß selber das ich mich in der Zeit ziemlich scheiße benommen habe. Aber ich schwöre dir, dass ich seit wir zusammen sind nicht mal an ein anderes Mädchen gedacht habe. Du warst für mich schon immer etwas besonderes.
Bitte Lily! Ich will dich nicht wieder verlieren!“
In James Stimme lag etwas flehendes und trauriges, so dass Lily langsam auf ihn zu kam. James legte vorsichtig seine Arme um Lily und sie ließ es geschehen. Nun drückte er sie etwas fester an sich und legte ihren Kopf auf seine Schulter.
Lily schluchzte leise, während James liebevoll mit seiner Hand Lily über den Rücken strich.
Als Lily sich wieder etwas beruhigt hatte, schaute sie James an.
„Es tut mir so leid, dass ich dir nicht vertraut habe“
Doch der schüttelte nur den Kopf, nahm ihr Gesicht in seine Hände und führte ihre Lippen zu seinen. Sie verschmolzen in einen innigen und leidenschaftlichen Kuss
Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deine Träume.

kleinermagier
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Beitragvon kleinermagier » So 10 Dez, 2006 19:54

ahh wen interessiert der blöde kuss, wenn sirius schwerverletzt draußen liegt? :P ^^ du bist echt gemein, an solchen stellen aufzuhören :cry:
schreib bitte schnell weiter =)

SiriusAngel
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Beitragvon SiriusAngel » Mo 11 Dez, 2006 17:09

Schlimme Erinnerungen


Als sie sich Minuten später wieder voneinander lösten, wandte Lily ihren Blick wieder aus dem Fenster raus. Erster konnte sie nicht richtig erkennen, wer die schemenhaften Gestalten auf dem Quiddithfeld waren, doch bei genauerem hinsehen sah sie, dass es sich bei ihnen um Meera und Sirius handelte.
Auch von hier oben konnte sie erkennen, dass dort nicht alles in Ordnung war.
„James schau mal! Da unten sind Meera und Sirius, ich glaube die beiden haben ein Problem. Komm schnell wir müssen nachschauen, was da los ist.“
Eilig packte Lily James am Arm und zog ihn hinter sich her, raus aus der Bibliothek, auf den Flur.
„Lily, was ist den los??? Glaubst du nicht, dass du etwas überreagierst? Was soll schon passiert sein, hier in Hogwarts? Außerdem kann sich Sirius schon ganz gut alleine verteidigen.“
„Ich weiß auch nicht, aber als ich die beiden aus dem Fenster heraus gesehen habe, hatte ich irgendwie so ein Gefühl, dass da etwas nicht in Ordnung ist. Jetzt beeile dich endlich.“
Wenig später kamen sie Außeratem am Quiddithfeld an und liefen gleich auf die zwei Gestalten zu, die dort in der Mitte lagen oder knieten.

Als Meera sah, dass James und Lily auf sie zuliefen, spürte sie wie ein riesengroßer Stein ihr vom Herz fiel. Sirius war gerettet.
„James! Lily! Hierher! Sirius ist verletzt!“
Einen kurzen Moment später standen Lily und James neben ihr.
„Was ist passiert?“ fragte James sofort und sah Meera vorwurfsvoll an, so als ob sie Schuld an Sirius Verletzungen wäre.
„Ich weiß es auch nicht genau. Ich habe ihm erzählt, dass ich gerne Quiddith spiele und da meinte er, dass wir doch gleich jetzt zum Quiddithfeld gehen könnten. Als ich gerade sehr hoch in der Luft war, kam eine Gruppe Slytherins vorbei und zielten mit dem Zauberstab auf mich. Noch bevor ich irgendetwas bemerkt hatte. Ich wäre wahrscheinlich gestorben, wenn der Zauber mich getroffen hätte, doch Sirius hatte sich zwischen ihn und mich gestellt. Ich bin erst darauf aufmerksam geworden, als ich bemerkt habe, wie Sirius zu Boden fiel.“
„Er muss sofort in den Krankenflügel. Ich mache das und du Meera gehst mit Lily hoch in den Gemeinschaftsraum. Ich will wissen was die Slytherins diesmal vorhaben. Warum haben sie dich angegriffen, wo du doch aus einer Zauberfamilie stammst?“
„Ich weiß es nicht.“ Murmelte Meera, schaute James dabei aber nicht ins Gesicht.
Der gab sich jedoch mit dieser Antwort zufrieden und transportierte Sirius schwebend ins Schloss.
Lily hingegen kümmerte sich um Meera. Die aussah als wenn sie gleich zusammen brechen würde. Ihr Gesicht war kreideweiß un ihre Hände zitterten.
„Sch..sch.. ruhig. Es ist doch noch mal gut gegangen. Madam Pomfrey wird ihn schon wieder zusammen flicken.“
„Da..das ist es nicht. Ich..ich habe gelogen. Ich weiß warum die Slytherins mich angegriffen haben und warum sie es auf mich abgesehen haben.“ Brachte Meera unter schluchzen hervor.
„Was? Aber warum hast du es James vorhin nicht gesagt? Warum hast du ihn belogen?“
„Ich weiß es auch nicht. Ich hatte wahrscheinlich Angst vor seiner Reaktion. Als ich hier nach Hogwarts kam, hatte ich mir geschworen es keinem zu erzählen. Ich will nicht das es jeder erfährt.“
„Aber Meera ich dachte ich wäre mehr als nur ein Jemand für dich. Ich dachte ich wäre deine Freundin. Du kannst mir alles erzählen.“
„Nein, wenn ich es dir erzählt habe willst du bestimmt nichts mehr mit mir zu tun haben.“ Mit diesem Satz riss sie sich aus Lilys Umarmung los und rannte zum Schloss hinauf. Lily saß noch auf dem Quiddithfeld und sah dem laufendem Mädchen schweigend hinterher. Was hätte sie auch tun sollen. Auch wenn sie Meera hinterher gelaufen wäre, sie konnte sie nicht mit Gewalt dazu bringen, ihr den Grund ihrer Angst zu erzählen.
Stirnrunzelnd machte auch sie sich auf den Weg ins Schloss. Auch wenn sie Meera nicht helfen konnte, so konnte sie Meera doch wenigstens suchen und versuchen mit ihr vernünftig darüber zureden.

***

Meera rannte und rannte, bis sie beinahe zusammen brach. Sie hatte keine Ahnung wohin sie gerannt war. Meera holte Luft und sah sich in dem leeren Klassenzimmer, in das sie gelaufen war, noch einmal genau um. Es war vollkommen leer. Nur in der einen Ecke stand ein verstaubter alter Spiegel. Sie ging näher an ihn heran, um ihn besser zu erkennen. Oben auf dem Spiegel stand in verschlungener Schrift etwas geschrieben. Nehareb. Nur dieses Wort war darauf zu lesen. Meera überlegte. Irgendwoher kannte sie dieses Wort. Ach ja genau, ihre Großmutter hatte ihr einmal von dem Spiegel Nehareb erzählt. So weit sie sich erinnern konnte, zeigte der Spiegel einem seinen größten Wunsch. Vorsichtig trat sie näher. Sie war schon immer sehr neugierig gewesen. Mit geschlossenen Augen stellte sie sich vor den Spiegel und wagte es nicht die Augen zu öffnen. Ihre Großmutter hatte ihr auch erzählt, dass viele Leute die einmal in den Spiegel geschaut hatten, beinah süchtig danach geworden waren. Sollte sie dieses Risiko eingehen und die Augen öffnen?

Genau in diesem Moment irrte Lily durch das Schloss und versuchte verzweifelt ihre Freundin zu finden. Doch sie hatte keine Ahnung wo sie war.

Langsam, ganz vorsichtig öffnete Meera ihre Augen und blickte in den Spiegel. Was sie sah, war für sie allerdings nicht weiter verwunderlich. Das Spiegelbild zeigte ihre Eltern, am Leben. Doch eine Sache machte sie stutzig. Unten in der Ecke konnte sie noch etwas im Spiegel erkennen, es war ein Hund. Ein schwarzer, zerzauster Hund.
Was hatte das zu bedeuten? Ein schwarzer Hund, was war das für ein Zeichen?
Meera beschloss in der Bibliothek nach der Bedeutung des Hundes zu suchen. Sie wollte sich gerade umdrehen um den Raum zu verlassen, als die Tür mit einem leisen knarren geöffnet wurde. Stocksteif, nicht in der Lage sich zu bewegen stand Meera mitten in dem Raum und starrte entsetzt auf die Tür.
Langsam betrat die Person den Raum und sah sich um. Es war Lily, die beim Anblick von Meera erleichtert aufseufzte.
„Endlich habe ich dich gefunden Meera, du glaubst nicht wo ich alles nach dir gesucht habe. Jetzt komm mit wir gehen in den Gemeinschaftsraum, da können wir in ruhe über alles reden. Bitte vertrau mir.“
Meera die sich vom ersten Schreck wieder erholt hatte, nickte leicht und ging mit Lily aus dem Zimmer hinauf in den Gemeinschaftsraum.

Oben im Gemeinschaftsraum angekommen setzten sie sich in eine ruhige Ecke.
„Meera bitte sag mir doch was los ist. Vielleicht kann ich dir nicht helfen, aber ich glaube doch das es dir besser geht wenn du es jemanden erzählst.“
Meera hatte den Blick immer noch auf den Fußboden gewand, fing aber langsam an alles zu erzählen.
„Weißt du, es ist so. Meine Eltern zogen als ich noch jünger war nach Amerika, weil sie dort einen besser bezahlten Job bekamen. Alles lief bestens und ich kam in meiner neuen Zauberschule gut zu recht, bis ich eines Tages als ich 16 Jahre alt war auf ihn traf. Ich sah in zum ersten mal in einem kleinen Zauberdorf in Amerika. Er war wunderschön und ich fing ein Gespräch mit ihm an. Er erzählte mir das er eigentlich aus England wäre, aber aus beruflichen Gründen nun in Amerika sei. Seid dem Tag trafen wir uns immer häufiger. Doch meinen Eltern gefiel dies nicht. Du musst wissen das er zu der Zeit ungefähr schon 24 sein musste. Außerdem gefiel ihnen nicht die Art wie er sich zu seinen Mitmenschen verhielt. Zu mir war er immer freundlich und nett, doch zu anderen war er abweisend und kalt. Doch ich hatte mich in ihn verliebt und er schien auch ganz angetan von mir zu sein, wenigstens von meinem Äußeren. Bald waren wir ein Paar, dass glaubte ich zu dieser Zeit wenigstens. Meine Eltern rebellierten immer mehr gegen unsere Beziehung, da er mich immer weiter in die dunklen Künste reinzog, die er selbst vergötterte. Mehr noch als, er mich jemals vergöttern würde.
Doch das nahm ich in Kauf, ich wollte einfach nur immer in seiner Nähe sein. Nach ein paar Wochen nahm er mich zum ersten Mal bei einem seiner Treffen mit. Dort traf er sich mit seinen Anhänger, die sich Todesser nannten. Nach diesem Treffen, fragte ich mich ob diese Beziehung wirklich das richtige für mich war und beschloss mich von ihm zu trennen. Ich sagte ihm, dass ich wahrscheinlich nicht die richtige für ihn wäre, da ich die dunklen Künste nicht so sehr vergötterte wie er oder seine Anhänger. Daraufhin hat er nur gelacht, mich an den Arm gepackt und mir ins Ohr geflüstert.
< Ich bekomme immer alles was ich will und du hast viel zu viel mitbekommen, als dass ich dich jetzt einfach gehen lassen kann. Ich habe auch schon die richtige Verwendung für dich.>
Dabei hat er mich schmutzig angegrinst und mich gefesselt und in sein Haus gelegt. Dort lag ich dann den ganzen Tag bis er am Abend wieder zurück kam. Er hat mich auf sein Bett gelegt, immer noch gefesselt und ausgezogen. Dann hat er ..dann ..also er hat...“
An dieser Stelle musste Meera aufhörne und Lily nahm sie in den Arm.
„Sch..sch ist ja alles gut. Erzähle mir was er getan hat. Glaub mir danach fühlst du dich besser.“
„Er hat mich angefasst, überall, am ganzen Körper und dann...dann hat er mit mir geschlafen obwohl ich mich dagegen gewehrt habe. Ich wollte es nicht und es tat furchtbar weh. Es war als ob mein ganzer Körper brennen würde. Als er aufhörte, lies er mich nackt auf seinem Bett zurück. Ich habe mich vor mich selbst geekelt und habe versucht mich umzubringen, doch da ich gefesselt war, konnte ich mir nichts antun. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen. Ich weiß nicht mehr wie lange, doch als ich aufgewacht bin standen auf einmal meine Eltern im Raum. Sie hatten mich gesucht, da ich über nacht nicht nach Hause gekommen war. Deshalb sind sie zu seinem Haus gefahren, weil sie dachten, dass ich vielleicht die Nacht bei ihm verbracht hatte. Als niemand aufgemacht hat, wollten sie zu erst wieder umkehren. Doch genau in diesem Moment hatte meine Mutter eine Vision wie ich oben auf dem Bett gefesselt liegen. Sie sind in sein Haus eingebrochen um mir zu helfen. Sie kamen in den Raum wo ich lag und befreiten mich von meinen Fesseln. Da ich noch nicht apparieren konnte, erstellten sie einen Portschlüssel für mich. Gerade als ich ihn nehmen wollte, kam er wieder zurück in das Zimmer. Er stand wutentbrannt in der Tür und hat geschrieen: <Keiner nimmt mir mein Eigentum weg.> Danach hat er seinen Zauberstab auf meine Eltern gerichtet und <Avada Kedavra> gesagt. Ich habe nur noch gesehen wie ein grünes Licht durch das Zimmer schoss und meine Eltern leblos zusammen brachen. Ich sah wie er seinen Zauberstab auch auf mich richtete, doch ich packte nur schnell den Portschlüssel und verschwand aus dem Zimmer. Das letzte was ich von ihm hörte war ein grelles Lachen, fast hysterisch. Ich wusste das es ihm Spaß gemacht hatte meine Eltern umzubringen.“
Lily saß stumm vor Schreck neben der weinenden Meera und schaukelte sie in ihren Armen. Sie hätte mit allem gerechnet aber nicht mit diesem, vorsichtig bedacht darauf Meera nicht zu nahe zu treten fragte sie: „Meera, wie hieß der Mann, der dir dies alles angetan hat?“
„Tom. Er hieß Tom. Doch alle nannten ihn nur Lord Voldemort.“
Voldemort. Lily hatte von ihm gehört. Er war einer der schwarzmagischsten Zauberer aus England.
„Was ist dann aus dir geworden?“, fragte Lily.
„Der Portschlüssel hat mich zurück nach Hause gebracht, wo meine kleine Schwester schon wartete. Ich erzählte ihr was passiert war, auch wenn ich nicht glaube das sie das ganze Ausmaß damals schon verstanden hatte. Ich wusste nicht was ich tun sollte, dann fiel mir Eddie Gladstone ein. Er war ein Auror und ein guter Freund meiner Eltern. Ich schickte unsere Hauseule mit einem Brief an ihn los. Wenige Minuten später apparierte er in unsere Wohnung. Nach dem ich ihm die ganze Geschichte erzählt hatte, nahm er mich und meine kleine Schwester Jolene mit auf die Aurorenzentrale. Dort blieben wir zwei Tage, bis sie einen geeigneten Platz für uns gefunden hatten. Wir sollten zu unserer Tante nach England ziehen und dort auf die Zaubereischule Hogwarts gehen. Dort war Albus Dumbledor der Schulleiter und man sagte das wäre der sicherste Platz in England. Also wurden wir Ende der Sommerferien dort hin gebracht und zogen bei meiner Tante ein. Ich sollte erst Anfang der Weihnachtsferien Hogwarts besuchen, da ich erster eine Therapie machen sollte um das Geschehne zu verarbeiten. Außerdem sollte ich die Sache nicht überall herum erzählen, nur wenige Leute durften davon wissen. Nach der Therapie ging es mir schon besser und ich konnte nach Hogwarts gehen.“
Darauf wusste Lily nichts zu sagen und so saßen die beiden Mädchen noch eine Weile dort. Lily streichelte Meera schweigend, während diese nun endlich ihre Erlebnisse richtig verarbeiten konnte, da sie nun eine Freundin hatte, die sie trotz ihres großen Fehlers den sie gemacht hatte mochte.
Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deine Träume.

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Beitragvon kleinermagier » Mo 11 Dez, 2006 17:38

ziemlich schlimme vorgeschichte =/ ich dachte zwar, dass voldemort deutlich älter als james und co sein müsste, aber das denk ich mir dann als künstlerische freiheit ^^

klugscheißerei zum schluss....
Nehareb --->Nerhegeb, anagramm---> Begehren :wink: denk ich zumindest =)
schreib fix weiter :D

SiriusAngel
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Beitragvon SiriusAngel » Mi 13 Dez, 2006 18:00

In Hogsmeada

Als Lily am nächsten Morgen aufwachte, hing noch die Dunkelheit der Nacht im Raum und sie musste eine Kerze anzünden um etwas zu erkennen. Langsam stieg sie aus dem Bett und schleppte sich müde zum Fenster um nach draußen zu schauen. Der Schnee der in den vorherigen Tagen abgenommen hatte, war über die Nacht wiedergekommen und so zog sich erneut eine weiße Decke aus Schnee über die Landschaft.
Lily ging zu ihrem Bett zurück und warf dabei einen Blick auf ihren Kalender, den sie sich von zu Hause mit gebracht hatte. Sie bekam einen riesigen Schreck. In drei Tagen war ja schon Weihnachten und wie es hier in Hogwarts üblich war, würde es am Weihnachtsabend einen Ball geben, zu dem alle Schüler ab der fünften Klasse eingeladen waren. Das hatte sie doch glatt vergessen. Seufzend überprüfte sie den Inhalt ihres Kleiderschrankes. Doch was sie dort vorfand, war keinesfalls ermutigend, so dass sie beschloss heute nach Hogsmeada einkaufen zu gehen. Zum Glück durften die Schüler in der siebten Klasse auch ohne Erlaubnis das Zauberdorf besuchen. Gerade als sie sich wieder beruhigt in ihr Bett fallen lassen wollte, bekam sie den zweiten Schock an diesem Morgen. Meera. Sie wusste ja noch gar nichts von dem Weihnachtsball. Lily beschloss sie heute einfach mit nach Hogsmeada zu nehmen. Müde, von so vielen Überlegungen am Morgen, lies sie ihren Kopf auf ihr Kissen sinken und schlief ein.


Auch in einem der Betten im Krankensaal, lag ein Junge wach und dachte über den Weihnachtsball nach. Sirius lag nun schon die halbe Nacht wach und überlegte wie er Meera fragen sollte, ob sie mit ihm zum Ball gehen wollte. Leider war er noch zu keinem richtigen Ergebnis gekommen. Die hälfte der Mädchen die in Hogwarts lebten, unter ihnen auch Cecilia, hatten ihn schon gefragt, wegen dem Ball. Er hatte immer abgelehnt. Es ging sogar schon mal das Gerücht herum das er schwul geworden war und es jetzt auf Remus abgesehen hatte. Als James ihm das gesagt hatte, war er vor Lachen beinahe zusammen gebrochen. Er war an diesem Tag zu Remus in die große Halle gegangen, hatte sich bei ihm auf den Schoss gesetzt und <Hallo mein Liebling, ich hoffe du hast nach dieser anstrengenden Nacht noch gut geschlafen.> zu Remus ins Ohr gesäuselt, allerdings so laut das es jeder hören konnte.

Ja so war Sirius ihm war eigentlich nichts peinlich und wenn die Leute hässliche Gerüchte über ihn verbreiteten, dann machte er sich daraus einen Spaß in dem er die Leute verarschte.
Das Gerücht, das er schwul wäre, gab es am nächsten Morgen schon nicht mehr. Da er die Nacht mit einer Sechstklässlerin aus Ravenclaw verbracht hatte und diese am nächsten Morgen überall beteuerte das Sirius ganz bestimmt nicht schwul war.

Außerdem lag er jetzt im Krankenflügel, was wenn ein anderer Junge sie schon gefragt hatte?
Scheiße, scheiße, scheiße, warum kann ich sie denn nicht einfach fragen? Das sind sechs einfache Wörter und er hatte sie schon so oft ausgesprochen zu anderen Mädchen. Doch Meera war nicht einfach ein Mädchen. Sie war etwas besonderes. Jedenfalls für Sirius.



Lily und Meera gingen gerade die Treppe zum Eingang hinunter, als ihnen Tom Mitchell entgegen kam.
Lily hatte Meera heut morgen die Sache mit dem Winterball erzählt und sie hatten gemeinsam beschlossen heut morgen nach Hogsmeada zu gehen. So hatten sich die Mädchen gleich nach dem Frühstück auf den Weg gemacht.
„Hi Mädels. Na was habt ihr so früh am Morgen vor?“
„Was willst du von uns Mitchell?“
Lily starrte ihn mit wütend funkelnden Augen an. Es war kein Geheimnis, dass Lily Tom nicht mochte, da er sie und James mit einem Gerücht beinahe auseinander gebracht hätte.
„Von dir will ich nichts. Ich wollte nur deine Freundin fragen, ob sie nicht mit mir zum Weihnachtsball gehen möchte. Na was ist, Willis?“
Meera blickte unruhig zwischen Lily und Tom hin und her. Einerseits konnte sie Tom nicht ausstehen, andererseits brauchte sie dringend eine Verabredung für den Ball. Sie holte tief Luft und sagte: „......“


„Bist du dir sicher, dass du eben das richtige gesagt hast?“, fragte Lily Meera, als sie draußen auf dem Schlossgelände waren. „Nicht das du es hinterher bereuen wirst.“
„Nein ich bleibe bei der Entscheidung. Jetzt komm lass uns schnell weitergehen, sonst frieren meine Füße noch ein.“
Meera und Lily gingen weiter nach Hogsmeada. Lily schob fröstelnd ihren Schal ein wenig enger an den Hals. Auch Meera zog den Kragen ihres Umhangs ein wenig höher um nicht zu frieren.
Der Weg bis nach Hogsmeada war zwar nicht allzu weit, doch durch den Schnee kamen sie nicht so schnell vorwärts wie sonst. So kam es, dass sie erst nach einem Fußmarsch von 20 Minuten das Dorf erreichten.
„Also, ich würde sagen wir gehen zu erst mal in den Honigtopf um uns ein wenig aufzuwärmen. Ganz am Ende können wir ja unsere Ballkleider kaufen, denn zuerst will ich dir alles hier zeigen. Glaub mir es wird dir hier bestimmt gefallen.“, sagte Lily und steuerte zielstrebig auf einen kleinen Laden zu, in dessen Schaufenster die herrlichsten Leckereien zu sehen waren.
Lily und Meera betraten den Laden und sofort umhüllte sie eine süßliche Wärme, sodass sie ihre Umhänge auszogen und in den Arm nahmen. Meera schaute sich interessiert um. Hier gab es die verrücktesten Süßigkeiten, die sie je gesehen hatte.
Da gab es Lutscher die ständig ihre Farbe wechselten, Bonbons die so groß waren wie ein Wagenrad, Schreibfedern zum essen, Kaugummis aus denen man die sich in die lustigsten Formen verbogen und Lakritz der die Form seines Gegenüber annahm.
Lily zeigte ihr alles und zum Schluss entschied sich Meera einer der Kaugummis zu kaufen.
Sie bezahlte, dann gingen die beiden wieder raus, in die eisige Luft, die einem beinahe den Atem nahm.
„So und jetzt werde ich dir erst mal das Dorf zeigen und alles was man hier so machen kann.“ Lily hatte der Eifer gepackt und so zerrte sie Meera in jeden Winkel von Hogsmeada.
„Und das ist die Heulende Hütte.“, sie zeigte mit ihren schon steifgefrorenen Finger auf eine verlassene und ziemlich heruntergekommene Hütte, etwas abseits von Hogsmeada. „Die Leute behaupten in ihr würde es spucken und zu Vollmond wäre es besonderst schlimm. Ich glaube ja, dass die Leute sich das alles nur ausgedacht haben um die Hütte für Besucher interessanter zu machen. Allerdings ist es strengstens Verboten sie zu betreten. Einsturz Gefahr. Ich glaube ohnehin nicht, dass sich einer in die Hütte reinwagen würde.“
„Ganz schön gruselig, findest du nicht?“ Meera, die von Natur aus etwas leichtgläubiger war, beobachtete die Hütte aus einer Mischung von Misstrauen und Neugier. Ihre Mutter hatte schon als sie klein war immer gesagt, dass sie zu Neugierig wäre und ihre Nase zu oft in fremde Angelegenheiten stecken würde. Doch Meera konnte nichts dagegen tun, sie hatte einen Reiz an der verfallenen Hütte gefunden und beschloss irgendwann noch einmal hierher zu kommen, denn Lily drängte mittlerweile zur Eile, da sie nun zwar fast in jeder Ecke von Hogsmeada gewesen waren, doch noch kein Ballkleid gefunden hatten.
„Los komm schon Meera. Ich habe keine Lust am Ball ohne Ballkleid dazustehen. Ich zeige dir einen Laden, wo es ganz tolle Kleider gibt. Du wirst begeistert sein.“
Lily zog Meera an der Hand hinter sich her, den verschneiten Weg hinauf, zurück nach Hogsmeada.
„Lily, warte mal kurz. Ich habe eine Frage an dich. Ich weiß ich habe sie dir schon oft gestellt, doch du musst wissen, dass das sehr wichtig für mich ist. Du wirst das, was ich dir gestern gesagt habe doch niemanden weitersagen, oder?“
Lily ging zu Meera. Die, da sie stehen geblieben war, den Anschluss an Lily verloren hatte.
Behutsam legte sie den Arm um sie und zog sie näher an sich ran.
„Meera, wenn du nicht willst das ich es jemandem erzähle, dann erzähle ich es auch niemanden. Vertrau mir.“
„Okay ich vertraue dir. Danke das du meine Freundin bist Lily.“
Meera schaute auf und ein kleines Lächeln huschte wieder über ihre Lippen. Eingehackt ineinander gingen sie den Weg weiter hinauf und zu einem Laden, über dem ein Schild mit der Aufschrift „Madam Rose Zauberhafte Mode für Zauberhafte Momente“.
„Und dort sollen wir unsere Kleider kaufen?“ Meera sah skeptisch auf das schon halb verrostete Schild und die staubigen Schaufenster.
„Glaub mir ,auch wenn es von außen nicht wie eins der besten Läden aussieht, sie haben tolle Kleider. Manchmal darf man sich eben nicht von dem äußerem Schein trügen lassen. Oftmals sieht es im inneren ganz anders aus. Und jetzt lass uns endlich reingehen, vom draußen rumstehen kriegen wir auch kein Ballkleid.“
Lily schritt, ohne sich großartig darüber Gedanken zu machen, was sie gerade eben gesagt hatte, in das Geschäft. Meera hingegen dachte über Lilys Satz nach und merkte das sie Recht hatte. Auch sie hatte sich bei Ihm von dem Äußeren täuschen lassen und hatte dann voller Schrecken sein Inneres herausgefunden. Nein, sie schüttelte leicht den Kopf, sie durfte nicht an ihn denken. Nicht an den Menschen, der ihr und so vielen anderen Leuten Schlimmes angetan hatte. Der Mensch, der vielleicht von außen schön war, von innen allerdings schwarz und kalt. Noch nie hatte sie eine so große Abneigung für jemanden verspürt, wie für ihn.
„Meera sag mal kommst du jetzt endlich. Hier drinnen beißt dich auch sicherlich keiner.“
Aufgeschreckt aus ihren Gedanken hob Meera den Kopf und bemerkte, dass sie immer noch vor der Tür des Ladens stand, in den Lily inzwischen schon reingegangen war.
Hinter Lily sah Meera eine Hexe .mittleren alters und mit gräulichem Haar, hervor schauen. Sie hatte ein freundliches Gesicht und lächelte Meera aufmunternd zu, da sie dachte, dass Mädchen wäre wegen dem schäbigen Eindruck nicht gleich herein gekommen. Als Meera das merkte ging sie mit leicht gerötetem Kopf durch die Tür hinein in den Laden.
Lily hatte Recht gehabt, nichts deutete mehr auf den herunter gekommenen Eindruck von Außen hin. Der Raum war mit einem warmen Licht beleuchtet und der Boden war mit einem roten flauschigen Teppich ausgelegt. Die Wände waren hauptsächlich in Weiß, doch ab und zu auch einmal in Rot gestrichen. An den Seiten standen Kleiderständer mit den schönsten Kleidern, die Meera je gesehen hatte. In der Mitte standen weiße und rote Sessel um einen kleinen Tisch, auf dem sich ein Berg von Zeitschriften türmte. Der Laden bestand aus zwei Räumen, einer wo die ganzen Kleider hingen und eine schmale Tür führte zu einem kleinen Nebenraum, wo Madam Rose eine winzige Küche untergebracht hatte. Im ganzen Laden herrschte eine freundliche und warme Atmosphäre.
Meera tat es sofort Leid, dass sie erst so abfällig über den Laden gedacht hatte und entschuldigte sich dafür bei Madam Rose. Diese lachte nur kurz auf und sagte dann: „Das bin ich gewöhnt, doch ich habe mir vorgenommen nur Kunden zu Bedienen, die nicht nur auf das Äußere schauen, sondern auch das Innere wahrnehmen.“ Mit diesem Satz verschwand sie in ihre kleinen Küche und lies die Mädchen vorerst alleine.
„Findest du nicht das sie ein bisschen komisch ist.“, gab Meera zu bedenken.
„Kann sein, aber ich weiß nur, dass sie die schönsten Kleider macht die es zu kaufen gibt. Also schau dich um, wir müssen schon bald wieder oben im Schloss sein.“
Meera ging die Kleiderständer entlang und schaute sich die Kleider an. Eines war schöner als das andere und Meera musste sie unwillkürlich mit ihren Fingern berühren um nach zu schauen, ob sie wirklich echt waren oder nur träumte.
Da gab es lavendelfarbene Kleider, die aussahen, als wenn sie aus Blumenblüten genäht worden wären oder gelbe Kleider, die so schimmerten, dass sich Meera die Hand vor die Augen halten musste. Doch plötzlich blieb sie bei einem Kleid stehen. Genau das wollte sie haben und kein anderes. Das Kleid war hellblau und verfloss nach unten hin ins dunkelblaue. Es war ärmellos und besaß nur zwei blaue Handschuhe, die bis zur Handfläche gingen und sich dann um den Mittelfinger schlangen. Sie waren wie das Dekortee mit kleinen Diamanten besetzt, die das Licht das in sie fiel tausendmal brachen und zurückwarfen. Oben war das Kleid eng und ab der Hüfte, fiel es in mehreren verschiedenen Stoffen etwas weiter abstehend, bis auf den Boden. Das Unterteil war aus silbernen, dunkelblauen, weißem und schwarzen Stoff.
Vorsichtig nahm Meera es von der Stange und betrachtete es noch einmal genau, als plötzlich eine Stimme hinter ihr ertönte: „Ich bin sicher, dass es dir wunderbar stehen wird. In de Tat habe ich schon geahnt, dass du es nehmen würdest, schon als du durch diese Tür tratest. Probiere es an, ich bin sicher das es dir perfekt passt.“
Madam Rose war unbemerkt hinter Meera getreten, diese war hatte beim Klang ihrer Stimme einen kleinen Schrecken bekommen und war zusammen gefahren. Verschüchtert und ein bisschen irritiert ging sie zu eine der Umkleiden, um dass Kleid anzuprobieren.
Sie schlüpfte aus ihrem Umhang, ihrem Pullover und ihren Shorts und zog es sich über. Es passte tatsächlich perfekt und schmiegte sich an ihren Körper, als wäre es ganz allein für sie geschaffen. Fasziniert betrachtete sie sich im Spiegel und zum ersten Mal nach einer längeren Zeit fühlte sie sich wieder vollkommen wohl in ihrem Körper und nicht mehr ekelig.
Langsam schob sie den Vorhang zu Seite und trat aus der Kabine raus.
„Wunderbar, einfach wunderbar. Ich wusste das es dir stehen würde, doch das es so toll aussehen würde hätte ich nie gedacht. Das Kleid sucht sich seinen Besitzer aus musst du wissen. Du bist für das Kleid geschaffen.“
Madam Rose war ganz außer sich und klatschte begeistert in die Hände.
„Zieh dich schnell um, ich lege dir das Kleid schon mal zur Kasse.“
Meera konnte kaum ein Wort sagen und schon wurde sie wieder in die Umkleide geschoben um sich umzuziehen. Schnell zog sie das Kleid wieder aus und reichte es Madam Rose durch den Vorhang. Diese nahm schon mal mit zur Kasse, währen Meera sich wieder anzog. Diese Frau war wirklich seltsam, fand Meera und sie ging wieder komplett angezogen zur Kasse, wo Lily schon mit ihrem neu gekauften Kleid auf sie wartete.
Lilys Kleid war grün, erstaunlicher weise haargenau das gleiche grün wie Lilys Augen es besaßen. Ihr Kleid war ungefähr genauso lang wie Meeras, allerdings hatte sie über dem Dekortee, nicht wie bei Meera Kleid überhaupt keinen Stoff, sondern einen fast durchsichtigen, doch etwas glitzernden Leinenstoff, der bis runter zu den Armen ging, wo er sich mit dem grünen Stoff wieder verschlängelte. So sah es aus, als würde eine Pflanze Lilys Arm hoch wachsen und sich um ihre Schulter schlingen.
Meera fand Lilys Kleid genauso schön wie alle anderen hier, doch sie hätte sich kein Kleid vorstellen können, was besser zu ihr passen könnte.
Da es schon relativ spät war, bezahlte Meera schnell, verabschiedete sich von Madam Rose und gemeinsam gingen die beiden Mädchen wieder hinaus, auf die mittlerweile Menschenleere Straße. Es musste schon sehr spät sein, denn die Sonne hatte sich schon längst hinter den Bergen versteckt und der Mond zeigte sich nun in seiner vollen Pracht. Eilig gingen die Mädchen den Weg hinauf ins Schloss, um noch dort zu sein, bevor die Toren geschlossen wurden.
Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deine Träume.