Moderator: Weltenrichter

[HP] FF- Verhasste Liebe

RedDragon
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[HP] FF- Verhasste Liebe

Beitragvon RedDragon » Mi 30 Nov, 2005 15:55

Hi,
so, ich hab zwar eigentlich keine Zeit, ne FF zu schreiben, aber da mich meine eigene Phantasie neulich am schlafen gehindert hat, bin ich zum Entschluss gekommen, das ganze doch mal aufzuschreiben.
Ich hoffe, sie gefällt euch. Ich hoffe es ist am Anfang für euch nicht zu langatmig geworden.

so, vorab nur noch eins: einige Personen sind meiner Phantasie entsprungen, andere sind von JKR.

jetzt gehts aber los :D :


Helen ist erst vor kurzem 16 geworden, sie war gerade in der 6. Jahrgangstufe der Hogwarts- Schule für Hexerei und Zauberei, wo sie der sprechende vor einigen Jahren im Haus Gryffindor untergebracht hatte und eigentlich hätte bei ihr die Freude über ein neu erreichtes Lebensjahr noch groß sein müssen, aber von irgendeiner Freud war sie momentan weit entfernt.
Sie war zwar schon vor Stunden, so schien es ihr, zu Bett gegangen, doch lag sie immer noch wach. Sie dachte mal wieder über so einiges nach, dass machte sie oft, wenn sie sich einsam fühlte oder zu viel Ruhe um sie herum war.
So auch jetzt; es war zwar erst September, aber doch hatte sie jetzt schon dass Gefühl, dass sie dieses Jahr Weihnachten nicht bei ihrer Familie sondern in Hogwarts verbringen würde; ihre Mutter hatte ihr nämlich eine Eule geschickt und sie darüber informiert, dass ihre Großmutter (die Mutter ihrer Mutter) wieder zu Hause war, was eigentlich ein Grund zur Freude gewesen wäre, wenn sich ihre Mutter nicht im selben Atemzug darüber aufgeregt hätte, wie sehr sie doch von Helens Großmutter in Anspruch genommen würde: einkaufen hier, sauber machen da.
Ihre Großmutter meinte immer, dass das für Helens Mutter doch schnell zu erledigen sei, immerhin war sie ja eine Hexe. Die erste in einer langen Generation von Muggeln, denn sowohl Helens Großmutter als auch ihr Großvater waren welche, dass machte ihr eigentlich nichts aus, wenn ihre Mutter es nicht immer als Grunde nehmen würde, sich zu beschweren.
Ihr Vater war übrigens auch Zauberer, sie hatte ihn aber nie richtig kennen gelernt, er war schon früh verstorben, sie wusste auch nicht allzu viel über ihn; sein Vater war wohl ein Reinblütiger Zauberer gewesen und seine Mutter ein Muggel. Aber Helen machte sich aus all dem nichts, sie hatte noch ein Andenken an ihren Vater und das war ihr deutscher Nachname, den hier in England irgendwie kaum jemand richtig aussprechen konnte, aber sie hatte sich daran gewöhnt. Ihr Vater, Tristan Richter, kam ja ursprünglich aus Deutschland, ist mit seinen Eltern aber wohl schon sehr früh nach England gezogen. In den Sommerferien hatte sie manchmal in Deutschland lebende entfernte Verwandte von ihr Besucht, aber das letzte Treffen war auch schon ewig her.
Ihre Mutter hatte noch eine Schwester, auch sie war ein Muggel, aber dass eigentliche Problem war, dass die beiden Schwestern sich immer weniger gut verstanden, der Beinbruch von Helens Großmutter war für beide wohl nur noch die Spitze des Eisberges.
Sie hatte es schon richtig satt, dass sich ihre Mutter in jedem ihrer Briefe über ihre Tante oder ihre Großmutter beschwerte und bis Weihnachten wird sich dass wohl nicht mehr einrenken lassen, dachte sich Helen.
Irgendwie schaffte sie es dann doch einzuschlafen.

Am nächsten morgen beim Frühstück in der großen Halle musste sie aber immer noch daran denken, bis ihre Freundin sie fragte, was sie als nächstes hätte und sie sagte: „Ich hab nach dem Frühstück Doppelstunde Zaubertränke bei Snape...“, aber da wurde sie auch schon wieder still; Snape, ja, sie wusste nicht, ob sie sich darüber freuen sollte oder nicht.
Denn es gab etwas, dass hatte sie nicht einmal ihrer besten Freundin erzählt, es kam ihr ja selbst irgendwie albern vor. Sie wusste auch nicht, wie es dazu kam; irgendwann, am Ende der 3. ,Anfang der 4. Klasse hatte sie das erstemal dieses Gefühl, wenn sie ihn sah. Sie wusste dass damals überhaupt nicht einzuordnen, sie merkte nur, dass sie sich mehr und mehr zu ihm hingezogen fühlten, dass sie mehr und mehr seine Nähe suchte.
Sie konnte sich das Anfangs nicht richtig erklären, vielleicht war es ja nur so, weil sie in der Pubertät war und ohne Vater aufgewachsen ist oder irgendwie so; so hatte sie versucht es sich zu erklären, aber, es muss so am Ende der 4. Klasse gewesen sein, wurde ihr klar, dass sie in ihn verliebt war. Das konnte und wollte sie sich nicht eingestehen, mittlerweile ist hat sie das zwar getan, aber wie sie damit umgehen sollte, wusste sie trotzdem nicht.
Sie war jetzt schon in der 6., dass heißt sie lebt nun schon seit über 2 Jahren mit diesen Gefühlen.
Und sie dachte den ganzen Weg über hinunter zu ihrem Unterrichtszimmer nach, wie sie es auf diesem Weg eigentlich fast immer tat, wie es so weit kommen konnte; immerhin war er der gehassteste Lehrer der ganzen Schule! Keiner, mit Ausnahme vielleicht der Slytherin, mochte diesen Kerl, er war ungerecht, fieß, gemein und zog sich immer nur Schwarz an!
Also was fand sie an ihm nur? Sie wusste es ja selbst nicht einmal, wie sollte ihr dann ihre Freundin einen Rat geben können? Das war auch der Grund, weswegen sie es für sich behielt.
Aber jedes Mal, wenn sie auf den Weg in die Kerker war, hoffte sie zugleich, dass ihr nicht irgendwas rausrutschen würde oder sie sich so auffällig verhalten würde, dass es jemand merkte, was sie für Snape empfand.
Während des Unterrichts war sie recht unkonzentriert, sie schaute Snape zwar die ganze Zeit an, aber zugehört hat sie ihm nicht richtig, dass musste er wohl mitbekommen haben, denn er fragte sie sanft mit einem leicht gehässigem Unterton: “Miss Richter, da sie mir so aufmerksam zugehört haben, können sie sicherlich wiederholen, gegen welche Gifte eine Bezoar nicht wirk?“ „N-nein,... Sir“, begann sie etwas zögerlich, „das kann ich nicht; tut mir Leid, Sir.“ „Dass dachte ich mir, dass Sie das nicht können“, sagte er gleichgültig, aber mit Nachdruck, „mein Unterricht scheint für Sie heute ja nicht gerade interessant zu sein, Miss Richter; aber vielleicht können sie mir dann ja wenigstens sagen, was ein Bezoar ist?“
„Es ist...“, begann sie erneut leicht zögernd, tatsächlich musste sie erst mal überlegen, was ein Bezoar war, doch ihr viel es zum Glück schnell wieder ein, „ Es ist ein Stein aus dem Magen einer Ziege, der gegen die meisten Gifte hilft.“, gab sie ihm schließlich als Antwort. „Mit Betonung auf ‚Gegen die MEISTEN Gifte!’“, sagte er ihnen nachdrücklich, „und was sie betrifft Miss Richter, da ich heute gute Laube habe, will ich ihnen ausnahmsweise für ihre unkonzentrierte Verhaltensweiße mal keine Punkte abziehen.“
Zuletzt geändert von RedDragon am Mo 23 Jul, 2007 12:35, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragvon Ela » Mi 30 Nov, 2005 16:44

hey coole story hoffentlich kommt bald der nächste teil
2. Jäger der Gryffindor Quidditch Mannschaft

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Beitragvon RedDragon » Mi 30 Nov, 2005 18:14

danke, werd mich bemühen, das ganze schnell weiterzuschreiben ;)



Gruß
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Longsnake
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Beitragvon Longsnake » Mi 30 Nov, 2005 19:27

jops super...auch wen du kaum zeit hast weiter zu schreiben....ihoffe trotzdem das es schnell weiter geht
Amicus certus in re incerta cernitur=
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In begleitung von Snoopyfox am Grossen Weihnachtsball

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Beitragvon Raven » Do 01 Dez, 2005 14:38

Hört sich wirklich gut an! Mach weiter!
Paßt auf ! Jetzt wolln wir Glitzer und Glanz!
Paßt auf ! Jetzt wolln wir alles und ganz!
Paßt auf ! Jetzt laden die Vampiere zum Tanz!
Steckt den Himmel in brand und streut Lucifer Rosen! Die Welt gehört den Lügern und Rücksichtslosen

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Beitragvon RedDragon » Fr 02 Dez, 2005 19:24

ja, werd am Sonntag warscheinlich weiterschreiben.
schön, dass es ecuh gefällt. :D


Gruß
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RedDragon
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Beitragvon RedDragon » Sa 03 Dez, 2005 20:17

so, da ich jetzt etwas Zeit hab, stell ich den nächsten Teil gleich jetzt rein; wird aber bei weitem net soviel, wie der erste. :wink:


Am Ende der Stunde war Helen froh, dass er sie nicht weiter beachtet hat, er hätte ihr gewiss einiges an Punkten abgezogen, so unkonzentriert ist sie wärend des Unterrichts gewesen; der Streit ihrer Familie und diese unglücklihce Liebe zu Snape- dass alles machte ihr wohl mehr zu schaffen, als sie dachte; und jetzt stand ja auch noch Weihnachten kurz vor der Tür, was das Ganze für sie noch schlimmer machte.
Manchmal verfluchte sie diese heimliche Liebe zu ihrem Lehrer sogar; dieses Verlangen, was wohl nie erfüllt werden wird, dieses Gefühl der ewigen Sehnsuchte nach ihm, was sie immer so fahrig, so unkonzentriert, so traurig machte. Sicherlich, es löste auch Momente des Glückes aus, wenn sie ihm zum Beispiel beim Essen in der großen Halle begegnete, aber dann, spätestens nachdem diese Begegnung vorüber war, kam diese Sehnsucht wieder, nach Liebe, nach Zärtlichkeiten von ihm.
Die Minuten vor dem Unterricht waren auch nicht besser, natürlich freute sie sich auf den Unterricht mit ihm, aber die Sehnsucht nach ihm begleitete sie ständig.
Sie war froh, als der Unterricht an diesem Tag endlich zu Ende war, sie musste noch jede Menge Hausaufgaben machen, was ihr aber gar nicht so unlieb war, dann konnte sie sich wenigstens ablenken. Die Hausaufgaben für Zaubertränke machte sie zu erst; wenn ihre unerfüllte Liebe zu Snape etwas gutes hatte, dann war das die Tatsache, dass es sie motivierte für Zaubertränke zu lernen und die Hausaufgaben möglichst gut zu machen, immer mit der leisen Hoffnung verbunden, dann würde er sich gut finden.
"Aber eigentlich ist es ihm doch egal", dachte sie sich.
Die Hausaufgaben für Zaubertränke waren recht komlpiziert, also erledigte sie erst den Rest und ging dann schnell in die Bibliothek, um etwas nachzuschlagen.
Auf dem Weg dorthin begegnete sie Snape, der gerade um die Ecke bog und wohl in der Bibliothek war. Sie freute sich insgeheim so über dieses Begegnung, dass sie mit einem Ravenclaw-Schüler zusammenprallte und ihr Pergament zu Boden viel. "Oh nein, hoffentlich hat er das nicht mitbekommen", dacht sie sich, während ihr der Ravenclaw-Schüler, er war ein paar Jahrgänge unter Helen, wütend entgegen rief:" kannst du nicht aufpassen?" "oh, Entschuldigung", antwortete Helen ihm rasch, dass sie mit ihm zusammengeprallt war, dass war ihr egal, aber als sie sich umdrehte, bemerkte sie, dass Snape dass ganze sehr wohl mitbekommen hatte; der Junge aus Ravenclaw war schon längst wieder abgerauscht, aber Snape stand noch da und hielt ein Blatt Pergament in der Hand, erst als Helen ihre bisher zu diesem thema gemachten Notizen und die noch leeren Pergamentblätter ordnete, fiel ihr auf, dass das Blatt, welches Snape in der Hand hielt, ihres war. Genauer gesagt war es die erste Seite ihres Aufsatzes, snpae laß es sich gemütlich durch, es schein ihm egal, dass das ganze ein unfertiger Aufsatz einer Schülerin war, den er noch gar nicht lesen sollte...
___________________________

so, an dieser Stell mach ich erstmal Schluss für heute.


Gruß
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Beitragvon RedDragon » Di 13 Dez, 2005 19:25

so, hier kommt der nächste teil, meiner FF:

Endlich besann sich Helen wieder und fragte zögerlich: "ähm, Entschuldigen sie, Sir; könnte ich bitte meinen Aufsatz wieder haben, er ist noch nicht fertig." Während sie das sagte, wurde ihr auf einmal wieder ganz anders, jetzt war ihr es nicht mehr peinlich, jetzt war sie auf einmal glücklich darüber, einen Grund gefunden zu haben, mit ihm zu reden.
Snape unterdessen schien von Helens Frage nicht wirklich Notiz genommen zu haben, er laß weiter bis zum Ende des Blattes. Dann sagte er schließlich mit einem Schmunzeln im Gesicht: "hm, der Anfang ist ganz gut; aber an ihrer Stelle würde ich ihn heute noch fertig schreiben", "Ja, Sir", sagte Helen darauf kurz und ließ sich den Aufsatz von him wiedergeben, dabei hatte er einen Gesichtsausdruck, den Helen vor lauter Freude als zufriedenes Lächekn warnahm. Voller Tatendrang stürmte sie dann in die Bibliothek und stellte ihren Aufsatz innerhalb von 20 Minuten fertig.
Am Abend lag sie noch lange wach und freute sich, aber schnell mischte sich wieder dieses Gefühl, was sie wieder so traurig machte, wodurch sie sich immer so einsam fühlte. Dieses Gefühl ihn doch niemals erreichen zu könne, dass hasste sie wirklich.

Am nächsten Morgen hatte sie zu erst Zaubertränke, sie freute sich darauf schon riesig- wie eigentlich immer. Sie legte ihm ihren Aufsatz als erste auf den Tisch, wovon er aber zu ihrer Enttäuschung keine Notiz nahm.
Wie immer arbeitete sie so gut mit, wie es ging, er war mit ihren Antworten sogar recht zufrieden, was ihre Laune noch verbesserte.
Im Unterricht von Verteidigung gegen die dunklen Künste war sie sogar so gut drauf, dass ihr Lehrer, Professor Lupin, der gleichzeitig auch Hauslehrer der Gryffindors war, sie fragte, warum sie heute so strahle; da hatte sie ihm verlegen nur knapp geantwortet: "is n schöner Tag"
Lupin schien das auf das baldige Weihnachtsfest zu beziehen, denn er sagte darauf: "hach ja, wer feut sich auch nicht auf Weihnachten?"
Darauf hin fingen alle in der Klase an zu lachen, jeder wusste, auch wenn es offiziell nie jemand gesagt hatte, dass Lupin mit ihrer Lehrerin für Verwandlung, Nymphadora Tonks, zusammen war.
Helen dachte sich darauf aber nur: "naja, hab mich schon mal mehr auf Weihnachten gefreut". Immerhin war das kommende das erste Weihnachten, dass sie nicht mit ihrer Familie verbringen würde. Aber das machte ihr nicht so viel aus, die Vorstellung, dann die ganzen Ferien über in der Nähe von Snape zu sein, machte sie auch für den restlichen Tag glücklich, und diesesmal bekam sie nicht, dieses Gefühl, was sie so sehr hasste, diesesmal war sie einfach glücklich.

__________________

so, hier is erstmal Schluss für heute.


Gruß
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Beitragvon Ela » Di 13 Dez, 2005 22:08

toll weiter
2. Jäger der Gryffindor Quidditch Mannschaft

Sirius
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Beitragvon Sirius » Mi 14 Dez, 2005 14:37

Hört sich gut an, weitttttttttttttttttttttter :)
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Beitragvon RedDragon » Fr 23 Dez, 2005 18:59

so, es sind Ferien und ich hab Zeit, weiter zu schreiben; ich hoffe es gefällt euch bisher; ihr könnt aber auch gerne etwas Kritik anbringen, ich möchte mich ja im Schreiben noch verbessern ;) (wobei ich mich auch über Lob freuen würde).
genug der langen Reden, es geht weiter:
________________

Endlich war es soweit, die Ferien hatten begonnen und Helen war am frühen Morgen mit dem Gefühl aufgewacht, etwas ganz wichtiges vergessen zu haben, und dann plötzlich fiel ihr es ein: sie hatte noch kein Weihnachtgeschenk für ihre Mutter besorgt und morgen war schon der 24., also musste sie heute nich irgendwie was besorgen; bisher fuhr sie immer zu Ferienbeginn mit dem Hogwartsexpress nach London, wo sie ihre Koffer ihrer Mutter überließ und sich selbst dann ,mit dem Vorwand noch Weihnachtgeschenke für Freunde besorgen zu müssen, auf den Weg in die Winkelgasse machte. Eigentlich besorgte sie dort aber immer nur ein Geschenk für ihre Mutter, da benötigte sie genügend Zeit zu. Für ihre Freunde besorgte sie die Geschenke immer schon vorher bei einem Ausflug nach Hogsmeade, nur in den ersten beiden Schuljahren bat sie ihre Mutter, etwas zu besorgen.
Aber da fiel es ihr wieder ein: alle Schüler mit einer Erlaubnis nach Hogsmeade gehen zu dürfen, durften dies seit diesem Schuljahr ja auch während der Ferien, allerdings nur Vormittags in einer Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, zum Mittagessen musste sie wieder zurück sein, und es war schon halb neun und sie lag noch immer im Bett.
Hastig zog sie sich an, und weckte dabei ihre Freundin auf, die sie fragte: "sag mal, wieso machst´n du so ne Hektik? Wir ham Ferien, Frühstück ist bis um 10", "muss nach Hogsmeade, Geschenk für meine Mutter", antwortete sie knapp. "Im machste alles aufn letzten Drücker, das kann nciht gut fürn Kreislauf sein", sagte darauf ihre Freundin halb verschlafen, "und kleiner Tipp, die Schleiereulen der Schule sind am schnellsten, da is dein Geschenk rechtzeitig da.", fügte sie noch hinzu.
"das is kein Problem, ich nehm Egon, der is rechtzeitig da, wenn ich ihn noch am frühen Nachmittag losschicke.", sagte sie hastig, während sie einen dicken Pullover aus dem Schrank zog; Egon war ihr Uhu, er war recht groß und irgendwie ständig total verschlafen, aber sie vertraute ihm am ehesten. "Na dann viel Spaß bei deiner Hast", sagte ihre Freundin, immer noch halb verschlafen, aber das bekam Helen gar nicht mehr mit, sie war schon längst zur Tür hinaus gestürzt.
Auf dem Weg zur großen Halle rannte sie regelrecht; die große Treppe, die in die Eingangshalle führte, spurtete sie herunter, weswegen sie auch nicht mehr bremsen konnte, als soe plätzlich bemerkte, dass ebenfalls jemand, allerdings in einem gemäßgterem Tempo, gerade in die große Halle zum frühstücken wollte. So kam es, dass sie voll gegen ihn rasselte und sie beied umfielen. Dieser jemand war niemand geringeres als ihr Zaubertrankleher Prof. Snape. Das war ihr sichtlich peinlich, sie richtete sich schnell auf (sie lag halb auf ihm drauf) und sagte hastig: "oh, entschuldigung, ich konnte nicht mehr bremsen, hab es sehr eilich."
Dann richtete sich auch Snape wieder auf und sagte leicht wütend: "Das habe ich deutlich gespürt. Wieso rennen sie eigentlich iwe eine bekloppte durch´s Haus? Haben sie Angstm dass sie nichts mehr zu essen bekommen?" "N... nein, ich muss nur heute noch nach Hogsmeade und hatte es dementsprechend eilich.", antwortete sie ihm mit einem unangenehmen Gefühl im Magen, ihm den Grund für ihre Hast zu sagen, war ihr einfach zu peinlich; außerdem gab es dutzende Leute, gegen die sie hätte rennen könne, aber ausgerechnet sie erwischte den Menschen, den sie eigentlich liebte.
Dann nahm Snape das Gespräch wieder auf: "Weil Weihnachten ist, zieh ich ihnen dafür keine Punkte ab, aber das nächste mal...",er machte eine Pause und sah ihr tief in die Augen, was ihr zwar unangenehm war, aber sie musste ihn einfach ebenfalls ansehen, wann würde sie denn schon wieder die Gelgenheit dazu erhalten, ihrer großen Liebe so nah zu sein?
"Das nächste mal", setzte er nochmal neu an, um seinen Satz diesesmal zu beenden, wobei er sie immer noch anstarrte, "besorgen sie ihre Geschenke rechtzeitig und rennen dann nicht ihre Lehrer um!" Als er seinen Satz beendet hatte, schritt er in die große Halle und ließ eine verdutzte Helen zurück. Woher zum Teufel wusste er dass? Dachte sie sich.
Aber dann ging auch sie schnell zum Essen, hastete danach wieder hoch in den Gryffindor-Turm, diesesmal jedoch darauf bedacht, nicht mal einen einsamen Erstklässler an zu rempeln. Sie holte ihren Winterumhabg und machte sich auf den Weg nach Hogsmeade.
Als sie im Dorf unten ankam, war es schon 10.15 Uhr, durch den vielen, zentimeterhohen Schnee war sie nur sehr langsam vorrangekommen und sie wusste, dass, wenn sie rechtzeitig wieder zurück sein wollte, sie maximal eine Stunde im Dorf verbringen durfte, nicht gerade viel Zeit um ein Geschenk für ihre Mutter zu besorgen.
Scherzartikel und Süßgkeiten hielt sie zwar nich für passend, aber sie schaute trotzdem in jeden Laden rein und kaufte schließlich eine kleine Schachtel Pralinen in einer Weihnachtlichen Dose; die Pralinen veränderten (zumindest laut Verpackungsaufschrift) Farbe und Geschmak je nach Gemütsbefinden des Essers. Wie man das verstehen sollte, wusste Helen selber nicht, aber sie hatte auch keine Zeit danach zu fragen, denn sie wollte noch etwas anderes für ihre Mutter besorgen und hatte keine Ahnung wie lange das dauern würde. Schließlich fand sie in einem kleinen Laden eine Büste, die das Wunsch-Gesicht des Betrachters wiedersiegelte; Helen ließ die Büste von der freundlichen Hexe, die sie ihr verkaufte, gleich mit den Pralinen einpacken. Sie wusste genau, welches Gesicht die Büste bei hir annehmen würde, dass von Snape.
Zu ihrer großen Überraschung und Freude war es erst zehn Minuten vor um 11; deswegen beschloss sie, in den drei Besen noch ein schön warmes Butterbier zu trinken, ihr war mittlerweile, trotz dass sie recht schnelle gegangen ist, eißig kalt.
Während sie an einem Fenster saß und auf ihr Butterbier wartete, beobachtete sie die Menschen auf der Straße, von denen die meißten ebenfalls sehr in Eile schienen.
Als sie ihr Butterbier bereits trank, sah sie jemanden auf der Straße, dem sie jetzt eigentlich nicht begegnen wollte, andererseits freute sie sich, ihn zu sehen; es war Prof. Snape. Und er ging direkt in die drei Besen. Helen trank schnell ihr Butterbier aus, beeeilen musste sie sich sowieso, es war bereits viertel nach 11, sie bezahlte schnell und ging dann zum Ausgang; mitten in der Tür stieß sie mit Prof. Snape zusammen. "Entschuldigung", sagte sie rasch, aber diesesmal schien Snape nicht so wütend, jetzt wurde er schließlich auch nicht umgrannt. Er lächelte und sagte dann: "wie oft stoßen wir beide eigentlich noch aneinander?", "weiß nicht", anwortete Helen verdutzt, "Entschuldigen sie, aber ich muss los", setzte sie noch hinzu und machte sich zum weitergehen auf als Snape noch sagte: "ja, das stimmt; sie sollten sich wirklich etwas beeilen.", "ja", antwortete Helen knapp und ging dann weiter; sie leif durch schmale Gasse, von denen sie wusste, sie fürhten sie schnell aus dem Dorf; als sie dieses schon fast verlassen hatte, ud nur noch eine kleine Gasse vor ihr war, bemerkte sie, dass ihr jemand folgte; etwas nervös drehte sie sich um und sah einen großen stämmigen und grimmig dreinblickenden Zauberer, der sie aufmerksam mussterte und dann auf einmal seinen Zauberstab nahm und ihn auf Helen richtete, schließlich sagte er mit einem hässlichen Grinsen zu ihr: "du hast doch bestimmt etwas Geld üf mich übrig, oder?"; "N..., nein; hab alles ausgegeben.", anwortete sie ihm, erst einen Moment später wurde ihr klar, dass diese Lüge ihr bestimmt nicht weiterhalf, denn der Freme wurde sichtbar sauer....
__________________

puh; ich hoffe des wart ne zu viek für euch ;)
werd bestimmt bald Zeit haben, weiter zu schreiben.


Gruß
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Beitragvon Teardrop Cherry » Fr 23 Dez, 2005 23:02

die geschichte ist umwerfend sch´reib weiter!
Oh, my God, I feel it in the air telephone wires above are sizzling like a snare
Honey, I'm on fire, I feel it everywhere nothing scares me anymore

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Beitragvon RedDragon » Sa 24 Dez, 2005 12:17

danke, ich schreib auch gleich etwas weiter, kann das ja über die Feiertage nicht so stehen lassen ;) :
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Sie wollte schnell nach ihren Zauberstab greifen, doch der Fremde schrie: "Expelliarmus!" Helen wurde hart von dem Zauber getroffen und gegen eine Hauswand geschleudert, ihr Zauberstab war im hohen Bogen davon geflogen und der Fremde hatte ihn sofort aufgehoben. Zu Helens bedauern machte das Haus, gegen das sie geflogen war, nicht gerade den Eindruck, als wäre es bewohnt. Ich sollte nicht immer durch diese verlassenen Gassen abkürzen, schoss es ihr durch den Kopf. Die Lehrer ermahnten die Schüler zwar öfters mal es nicht zu tun, doch hielt sich vorallem von den älteren kaum einer daran. Heute war es durch den ganzen Schnee auch noch recht mühsam nach Hogsmeade zu gelangen, weswegen ihre Hoffnung gering war, dass hier jemand vorbeikommen würde und ihr helfen.
Auf einmal packte der Fremde sie am Kragen und zog sie hoch, dabei sagte er zu ihr: "und, hast du jetzt was für mich? Sonst nehm ich es mir!"
Als sie seine Worte endlich begriffen hatte, was etwas dauerte, da sie von seinem plötzlichen Angriff noch zu sehr geschockt war, sagte sie leise: "ein w...wenig; hab nicht viel Geld mitgehabt, hab fast alles ausgegeben." Dabei schielte sie zu ihrer Tür, in der das Geschenk für ihre Mutter eingepackt war und sie hoffte inständig, dass es noch ganz war und sich der Fremde dafür nicht interesieren würde. "Dann gibts du mir halt jetzt das, was du noch hast, und zwar heute noch!" brüllte er sie an. Helen fuhr langsam in ihren Umhang, um aus einer Innentasche ihren Geldbeutel herauszuholen, als der Freme plötzlich von ihr Weggeschleudert wurde und alle viere von sich gestreckt auf dem Rücken mitten auf dem Weg landete. Sein Zauberstab und der von Helen flogen vor die Füße eines Mannes, von dem sie nicht wusste, ob sie sich über sein plötzliches Auftauchen freuen sollte oder nicht.
Es war Prof. Snape.
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so, hier mach ich jetzt erstmal Schluss.

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Beitragvon Ginny Weaslby » Sa 24 Dez, 2005 13:39

Super!! Weiter, bitte!!
Take you away from that empty apartment you stay
And forget where the heart is someday
If ever you love me you'd say it's okay

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Beitragvon Teardrop Cherry » Sa 24 Dez, 2005 14:38

die geschichte wird immerbesser weiter so
Oh, my God, I feel it in the air telephone wires above are sizzling like a snare
Honey, I'm on fire, I feel it everywhere nothing scares me anymore

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