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[HP] Hagrid

AbuDun
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[HP] Hagrid

Beitragvon AbuDun » Di 02 Aug, 2005 09:27

Es war sehr dunkel an diesem Abend, dunkler als es sonst war. Der Regen drang durch Hagrids Mantel und er fröstelte leicht. Auf seinem Weg in den verbotenen Wald, für ihn war er jetzt nicht mehr verboten dacht er nochmal über die letzten Tage nach. Alles schien so unwirklich, soweit weg, fast wie ein Alptraum aus längst vergangenen Tagen.
Sie hatten ihn rausgeschmissen und seinen Zauberstab zerstört, völlig zu unrecht. Er war verzweifelt und am Boden zertört gewesen. Wen sein Dad das gesehen hätte, aber er war tot.
Zu verdanken hatte er das alles, diesem Schönling und Liebling des Schulleiters Riddle. Aber eines Tages wird er die Rechnung dafür bekommen.
Er hatte ihn oder vielmehr sein kleines Haustierchen Aragog, zu dem er unterwegs war, für den Tod einer Schülerin verantwortlich gemacht. Wie hieß das arme Ding gleich wieder? Myrre oder so ähnlich, sie tat Hagrid leid.
Aber Aragog war es nicht, dass hatte er Hagrid versichert.
Nur Professor Dumbeldore, ihr Lehrer oder besser n mein Ex Lehrer dacht er, für Verwandlung hatte an seine Unschuld geglaubt und verhindert, dass er jetzt in Askaban saß und vor sich hinsiechen mußte. Dafür werd ich ewig danbar sein, sagte er zu sich selbst.
Dumbledore hatte dafür gesort, dass er zu Scott in die Lehre gehen konnte.
Scott McGregory war der Wildhüter in Hogwarts, er kümerte sich um die Ländereien und deren Bewohner und was eben sonst noch so anfiel.
Scott war ein großer, rauher Mann, obwohl er neben Hagrid, der mit dreizehn schon zweieinhalb Meter maß eher klein aussah. Der Wildhüter hatte seinen Lehrling gerne aufgenommen, einen kräftigen Burschen könne er gut gebrauchen. Zu Hagrid sagte er: " Wenn Dumbledore dir glaubt dann tue ich es auch" und stellte keine Fragen. Hierfür war Hagrid dankbar und mühte sich soviel wie möglich von Scott zu lernen un ihm eifrig zur Hand zu gehen.
Aber an diesem Abend ließ er ihn alleine, er wollte Aragog im Wald besuchen, dort hatte er ihn versteckt, sonst würde ihn das Ministerium töten lassen.
Langsam wurde Hagrid nass bis auf die Haut, verfluchter Regen dachte er bei sich. Als er tiefer in den Wald kam, schützten ihn das dichte Blätterdach der hohen Bäume ein wenig, doch wärmer wurde es ihm dadurch auch nicht.
Bei seiner Rückkehr zu Scotts Hütte würde ein Kanne heißen Tee und vielleicht auch ein Schlückchen Whiskey auf ihn warten. Mit dreizehn sollte man eigentlich noch nicht trinken, doch auf einem Halbriesen wie Hagrid hatte Alkohol nicht die Wirkung wie auf Menschen.
Immer tiefer drang er in den Wald ein, dieser geheimnisvolle Wald, den er langsam aber sicher besser kannte und lieb gewann.
Hier lebte so einiges an merkwürdigen Wesen, und für diese hatte Hagrid eine Schwäche. In den letzten Wochen hatte er Zentauren kennengelernt, seltsame Wesen, wirken irgendwie immer abwesend und ein wenig arrogant, betrachten den Wald als ihr Eigentum hatte ihm Scott erklärt, lesen den ganzen Tag in den Sternen und reden Blödsinn, das waren Scotts Worte gewesen, sind aber sonst ganz OK.
Nun müsste er doch bald dasein, nicht mehr weit bis zum Versteck seines Freundes. Knack! Was war das. Hagrid dreht sich einmal um die eigene Achse, es war so finster, dass man keinen halben Meter weit sah, die Laterne gab nur soviel Licht, dass man nicht vorüber viel. "Wer da?!" brüllte Hagrid in die Nacht hinaus. Keine Antwort. Keine Reaktion. Nur der Regen, der gleichmäßig vom Himmel viel. Dann wieder, Knack!
"Guten abend Hagrid!", fast blieb Hagrid das Herz stehen, " so spät noch unterwegs"
Es war die Stimme von Professor Rich, dem Lehrer für Zaubertränke.
"nabend Professor, was machen Sie den hier?" "Ich? Ichsuche Einhornflechten, die müssen bei Regen und Neumond geerntet werden, sehr selten und nur für die schwierigesten Zaubertränke notwendig. Und Du?"
" Ähm, habe nach den Zentauren geschaut, einer hatte sich einen Dorn eingetreten" " Und die lassen sich von Menschen helfen? Sehr seltsam"
"Ja der hatte ähm, große schmerzen"
Zum Glück fragte der Professor nicht weiter nach. Das war die dümmste Ausrede, die ihm einfallen konnte und der Besuch bei Aragog musste ausfallen, den rich forderte ihn auf ihn zu begleiten. " Ich bin fertig Hagrid, willst Du mich begleiten" Was blieb ihm übrig, dann eben ein andermal.
Wieder an der Hütte erzählte er Scott von seiner Begegnung.
"Soso Professor Rich, möchte wissen was der wieder vorhat, ich traue ihm nicht, hat mich schon mehrmals beim Schulleiter angeschwärzt, weil ich ihn mal beobachtet habe wie er..."
" Wie er was?" " Ist nicht so wichtig Hagrid, hier nimm nen Schuss Wiskey in deinen Tee, der wärmt."
Hagrid wusste es hatte keinen Sinn weiter nachzfragen sogut kannte er seinen Meister schon. Aber seine Worte stimmten ihn nachdenklich.
Nach einer weiteren Tasse Tee mit Schuss legte sich Hagrid schlafen und fiel in einen traumlosen tiefen Schlaf.

Am nächsten morgen erwachte Hagrid noch vor dem ersten Hahnenaschrei.
Hatte er nicht Stimmen gehört? Er stand auf und ging ans Fenster. Und tatsächlich da standen in einiger Entfernung die Professoren Dumbeldore und Rich. Sie schienen zu streiten. Immer wieder drangen Wortfetzen an seine Ohren "... Albus bitte.... nein niemals, Du kennst meine Meinung...alleine schaffe ich das nicht...verboten...illegal...sei doch nicht so...das sind dunkle Künste... nur das eine Mal... NEIN!"
Ein wütender Dumbledore schritt Richtung Schloss und ein noch wütenderer Rich blieb zurück. Plötzlich trat eine Person hinter einem Baum hervor.
"Tut mir leid Tom, Dumbledore spielt nicht mit"
Jetzt erkannte Hagrid die Person, es war dieser Riddle.
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AbuDun
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Beitragvon AbuDun » Di 02 Aug, 2005 15:16

Was ging da nun wieder vor sich? Und was wollte Rich von Dumbledore, das diesen so empörte. Un was in aller Welt hatte dieser Riddle mit Rich zu tun?
Diese Gedanken schoßen Hgrid nicht nur im ersten Moment durch den Kopf, sondern begleiteten ihn noch während des ganzen Tages.
Da er nicht mehr mit Schlaf rechnete setzte Hagrid Kaffeewasser auf und Schnitt zwei Scheiben Brott von einem großen selbstgebackenen Laib. Für sowas hat Scott Talent, dachte er bei sich, vielleicht bringt er mir das auch noch bei, backen, kochen und all das.
Scott war sowieso ein komischer Kauz, er wußte einfach alles über magische Geschöpfe, vor allem Drachen hatten es ihm angetan. "Wenn ich besser fliegen könnte, wär ich Drachenfänger geworden" meinte er erst neulich.
Außerdem kannte er sich bei Pflanzen fast so gut aus wie Professor McNeil.
Tja und dann kann dieser über 2m große Bär von einem (normalen) Mann auch noch hervorragend backen und kochen. Wenn ich das versuche, gibt das immer prima Wurfgeschosse und jede Menge Arbeit für den Zahnarzt.
Nachdem er mit dem herrichten des frühstücks fertig war, setzte Hagrid sich auf einen Stuhl in der Hütte und arbeitete an seiner Armbrust weiter, McGregor hatte ihm gezeigt wie man eine baut. Im Wald war sie ganz nützlich.
Seine Gedanken kehrten zu Rich und Riddle zurück, kamen aber wieder zu keinem vernünftigen Ergebnis, sollte er Professor Dumbledore fragen? Nein der hatte schon genug für ihn getan und sich deshalb Schwierigkeiten eingehandelt. Ihm würde er für immer dankbar sein. Großartiger Mann, und was der alles mit seinem Zauberstab hinbrachte.
Das war für Hagrid narürlich vorbei, die Reste seines Zauberstabes bewahrte er in einem alten Brotkasten auf, wegwerfen würde er sie nie. Vielleicht kann ich sie zusammenkleben, ging es ihm durch den Kopf.
"Morgen Hagrid", "Morgen Scott, gut geschlafen?" "Geht so, und selbst?"
Hagrid überlegte einen Moment ob er McGregor alles erzählen sollte, entscjied sich aber dagegen, "Konnte nicht richtig schlafen, hab schon Frühstück gemacht." " Danke mein Junge" Er nannte Hagrid immer mein Junge, gut er war erst 13, dafür aber 2,50m groß, aber das machte ihm nichts aus, Scott war in Ordnung und kümmerte sich um ihn.
"Wir müssen heute in den Wald, nach dem Regen sollten wir nach den Baumelfen sehen, sicher stehen ihre Baum- und Erdhöhlen unter Wasser. Außerdem habe ich gestern Blutspuren gesehen, das müssen wir überprüfen"
"Was für Blut?" "Ich vermute von einem Knosper"
"Oh..."
Knosper waren sehr kleine aber auch sehr magische Geschöpfe. Sie gleichen in etwa einer Kreuzung aus Erdhörnchen, Vogel und Fledermaus.
Den Kopf eines Vogels, Flügel der Fledermaus und in etwa den Körper eines Erdhörnchens. Mit der Milch dieser Tiere konnte man Tränke von unglaublicher Heilkraft herstellen, mit dem Blut solche unglaublicher Zerstörung...
Nach dem Frühstück ging es los. Scott schulterte seine Armbrust und Hagrid nahm Sir Charles, den riesigen Hirschhund an die Leine.
Bald erreichten sie den Waldrand, das Gras war noch naß vom nächtlichen Regen. Sie kontrollierten die Hölen der Baumelfen, kleinen zierlichen, fliegenden Wesen, deren Zauberkraft darin bestand Träume zu schenken, sie fliegen nachts an die Fenster und blasen die Träume ins Gehirn der Schlafenden. Sie waren dankbar, dass die beiden das Wasser entfernten, denn Wasser mögen diese Wesen überhaupt nicht.
Anschließend führte Scott Hagrid zu der Stelle, an der er das Knosperblut gesehen hatte. Sie folgten einer deutlichen Spur, die sich plötzlich verlor.
"Irgendjemand muss einen eingefangen haben, das ist verboten, hast Du gestern abend außer Rich noch jemanden im Wald getroffen?" "Aber ich war..." "Hagrid mein Junge, mach mir nichts vor, ich weiß wohin Du gehst, wenn Du abendst vorgibst eine Runde um den See zu drehen. Deine Sache."
" Nein außer Professor Rich, habe ich niemanden getroffen"
"Seltsam, wir müssen die Augen offen halten"
So kehrten sie aus dem Wald zurück, setzten sich in der Hütte ans Feuer und wärmten ihre durchfrohrenen Glieder.
"Scott was genau kann man mit einem Knosper anfangen, ich weiß das die Milch Heilkräfte besitzt, deswegen fangen wir die trächtigen und ziehen die Jungen auf."
"Mit dem Blut kann man unglaublich starke Tränke brauen, in der richtigen Kombination wird es ätzend, so ätzend, dass sogar Glas verbrennt. Auf einen Zauberstab gesprüht kann es in der einen Dosierung Flüche verstärken, in der anderen den Stab zerstören. Es kann Menschen von innen heraus verbrennen lassen oder in einer anderen Mischung hochexplosiv sein. Die Erforschung obliegt strengen Vorschriften und Auflagen durch das Ministerium und ist ohne dessen Erlaubnis verboten. Du siehst ein wahres Teufelszeug."
Im Hagrids Kopf begann es langsam zu arbeiten. Hatten Riddle und Rich etwas damit zu tun? Warum erwänhte Dumbledore die dunklen Künste?
Da klopfte es an der Tür.
"Wer da" " Ein durstiger Professor, der Lust auf ein Gläschen hat", antwortete Dumbledore, denn er war es, der vor der Tür stand.
"Dann nur herein" meinte Scott.
"Na wie macht sich dein Lehrling denn" wollte Dumbledoe wissen.
"Ganz gut soweit, Whiskey oder was anderes?" "Wie immer Whiskey aus deinem Spezialfass..."
"Wir haben das Blut eines Knosper gefunden, jemand scheint das Tierchen gefangen zu haben" begann Scott.
"Hagrid würdest Du mir bitte dieses Buch aus der Bibliothek holen gehen", bat Dumbledore in einem Ton der keine Widerrede zulies,denn er wollte wohl mit Scott alleine reden.
" Na gut..." Dumbledore wollte er nicht widersprechen
"Und lauschen ist Zwecklos" sprach der Professor und Schwang den Zauberstab, sodaß die Hütte Schalldicht versiegelt war.
Hagrit machte sich mit dem Zettel, den Professor Dumbledore ih gegeben hatte auf den Weg in die Bibliothek. Eigentlich durfte er da ja icht hinein aber mit der erlaubnis eines Professors war das etwas anderes. Im Schloß liefen ihm einige seiner frühren Mitschüler über den Weg und beäugten ihn mißtrauisch. In der Bibliothek brachte ihm Mister Inkunabel, der freundliche Bibliothekar, das Buch. Er musste es aus der verbotenen Abteilung holen und versiegelte es vorsorglich. Hagrid betrachtete den Titel: Dunkle Kräfte magischer Wesen, Anleitung für Riten, Tränke und andere Künste.
Klang verboten. Irgendwas muss hier im Busch sein.
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Beitragvon AbuDun » Di 02 Aug, 2005 16:44

Doch leider war das Buch magisch versiegelt und so konnte Hagrid es nicht aufschlagen. Wäre auch zu schön gewesen. Er war gerade auf dem Weg in Richtung der Eingangshalle, da hörte er ein Mädchen kreischen. "Lass mich los, ich will nicht, habe es dir schon tausendmal gesagt" "Stell dich doch nicht so an Du Zicke, eines Tages wirst Du dankbar sein" " Nein nein und nochmals nein" Hagrid zögerte keine Sekunde, die Stimme des Jungen kam ihm merkwürdig bekannt vor. Immer näher kamen die Stimmen und als Hagris um die nächste Ecke bog, sah er Riddle, der ein junges Mädchen am Kragen gepackt hatte und schüttelte. " Mach mit! Du undanbares Ding..." "Laß sie sofort los, Du..." Riddle wirbelte herum. " Was machst Du hier Du Riesenroß?!" "Laß sie los!" " Scher dich zum Teufel, Monsterbändiger!" Das war zuviel für Hagrid, er holte aus, doch Riddle war schneller, hob den Zauberstab und sprach: "wage es, bitte wage es, ich verfluche dich und verhexe dich dass du meinst Su seist ein Waldgnom!"
"Irgendwann krieg ich dich Riddle", sprach Hagrid der einsehen musste, dass er verloren hatte und zog von dannen. Das Mädchen hatte sich inzwischen aus dem Staub gemacht. Wenigstens konnte Riddle sie nicht weiter bedrängen, was auch immer er von ihr wollte.
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mond
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[HP] Feedback zu der FF von AbuDun

Beitragvon mond » Di 02 Aug, 2005 21:00

So hier könnt ihr ein Feedback zur FF von AbuDun geben! ;)

Nun ich finde die geschichte echt gut(mal interessant zu sehen was Hagrid so gemacht hat als er nciht mehr in die schule durfte!

Weiter so!
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James Potter
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Beitragvon James Potter » Di 02 Aug, 2005 21:38

Also AbuDun mir gefällt deine Story sehr..
ich hoffe deine Story geht bald weiter, denn sie ist zurzeit sehr spannend...und dazu noch wollte ich eh wissen wie es dem lieben hagrid in dieser zeit ging

edit: es geht ja schon weiter...es ist immer noch spannend, frage mich was für eine gestalt es ist....hört sich nach einem Dementor an, aber Hgrid lebt ja noch......ich freu mich schon auf den weiteren teil
"I am Pronx and I solemnly swear that I am up to no good."

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AbuDun
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Beitragvon AbuDun » Mi 03 Aug, 2005 07:09

Hagrid kehrte mit dem Buch zu Scotts Hütte zurück und ihm wurde auch gleich die Türe von Professor Dumbledore geöffnet. "Hagrid, schön das Du zurück bist, wir sind gerade fertig geworden. Ah mein Buch, lass mal sehen. Danke schön." "Professor, sir, ich habe auf meinem Rückweg vom Schloß hierher, beobachtet wie Riddle ein Mädchen bedroht hat", platzte es aus Hagrid heraus. "Ah, ja Hagrid, interessant", erwiederte Dumbledore, schon in sein Buch vertieft. "Ich mag ihn nicht", meinte Scott, doch er mochte ja die wenigsten Menschen, er bevorzugte Tiere vor allem seine geliebten Drachen.
"Sir, muss man da nicht etwas unternehmen?" "Ja sicher, ich beobachte ihn seit..." Dumbledore zögerte einen Moment..."nun ja seit deinem Rausschmiss, Du weißt ich glaube Dir Hagrid" "Ich weiß Professor, Danke"
Hagrid wollte jetzt alles erzählen was er am morgen beobachtet hatte und Dumbledore hörte sich alles interessiert an. "Ich mag die beiden wirklich nicht" gab Scott seine Meinung kund "Rich und Riddle sind beide sehr arrogant" " Aber beides Genies mein lieber" warf Dumbledore ein "sehr begabt und äußerst ehrgeizig, wollen beide wohl den Nobelpreis der Zauberrei gewinnen und Riddle sähe sich am liebsten als Weltzaubereiminister oder besser Diktator." "Meinen Sie Professor?" "Oh ja Hagrid. Man sagt mir immer nach ich sei vertrauensseelig, bin ich auch, jeder hat eine zweite Chance verdient, nur Riddle hat sie verspielt. Schon häufiger habe ich ihn bei... krummen Sachen erwischt und nie wollte er hören. Unsere Meinungen gehen auf vielen Gebieten inverschiedene Richtungen. Ich muss zugeben er weiß mehr über die dunklen Künste und andere Zauberkünste als je ein Schüler vor ihm und ich bin mir sicher er wird eines tages genausoviel wissen wie ich. Nur hat er eine Schwäche. Ich habe das Gefühl er kann nicht lieben und er hat Angst vor dem Tod, mehr als vor irgendwas anderem. Vermute das hängt mit seiner Vergangeneit zusammen." Ein trauriger Gesichtsausdruck begleitete diese Worte des Professors. "Genug für heute, ich muss noch dieses Buch studieren, bis bald ihr beiden und bleibt anständig." "Wiedersehen Professor" " Kommen SIe bald wieder mal auf ein Gläschen vorbei."
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Beitragvon AbuDun » Mi 03 Aug, 2005 07:44

Der Professor verließ die Hütte, winkte nochmal und schlenderte richtung Schloß. Hagrid blickte nachdenklich.
"Wie weit bist Du mit deiner Armbrust mein Junge?"
"Fast fertig Scott, nur noch die Sehne einspannen und das Holz nochmal ölen."
"Schön, dann können wir morgen mit deinem Schießtraining anfangen, ich geh noch mal runter ins Dorf, einen trinken." und schon war er an der Tür.
"Viel Spaß, bis später"
Hagrid machte sich ans Werk, ölte das Holz gut ein und spannte dann die Sehne auf seine Armbrust. Während er so dasaß hing er seinen Gedanken nach. Irgendwas stimmte hier ganz und gar nicht was hatte Riddle vor? Er war sich sicher, dass er oder Rich es waren die das Knosperblut gestohlen hatten. Was ´wollten Sie damit? Hagrid kam zu keinem Schluss und so beschloß er Aragog zu besuchen, sein treues Haustier, das man zu unrecht für ein Monster hielt. Er nahm Sir Charles mit, konnte nicht schaden in diesen Zeiten einen Begleiter zu haben.
Das fahle Licht der kleinen Mondsichel gab kaum Licht als er vor die Hütte trat und so beschloß er auch eine Laterne mitzunehmen wie in der Nacht zuvor. Am Waldrand angekommen war ihm so als würde er beobachtet und auch Sir Charles war sehr unruhig. "Ruhig mein Großer" versucht er ihn zu beruhigen, streichelte ihm den Hals dabei, doch Sir Charles wurde immer aufgeregter. "Stupor!" schallte es durch die Nacht und plötzlich war der riesige Hund still, stand wie versteinert da. Hagrid wirbelte in Panik herum. Woher kam das? Wer war das? Aufsteigende Panik! Ein wenig Angst. Da eine Bewegung im Gebüsch. "Halt! Du Schufft!" Hagrid erkannte eine dunkle Gestalt die aus dem nächsten Gebüsch trat. Sie war sehr groß für einen Menschen in etwa so wie Scott, nur nicht so kräftig. Um den Leib wehten dunkle Gewänder und sein Gesicht verbarg der Angreifer halb hinter einem Tuch. Dann dunkler Rauch und die Gestalt war verschwunden, eh Hagrid auch noch einen klaren Gedanken fassen konnte. Nun galt es Sir Charles zu helfen. Er lud siich den Hund über die Schultern und rannte zur Hütte. Scott war noch nicht da. Also zum Schloß. Dort empfing ihn Wilhelm der alte Hausmeister. "Hagrid was ist los?" "Jemand hat Sir Charles geschockt!" "Schnell in mein Büro! Ich hole Hilfe. Schon war er weg. Hagrid konnte vor Sorge immer noch keinen Gedanken fassen. Bald darauf war Wilhelm mit Professor Fritz, dem Lehrer für Zauberkünste zurück. "Ruhig Hagrid, das haben wir gleich. Enervate!" Sir Charles regte sich, schüttelte sich und sprang gleich freudig an Hagrid hoch. "Danke, Professor" "Bitte, bis die Tage Hagrid" und schon war Fritz wieder verschwunden. "Hier Hagrid nimm eine Tasse Tee" "Danke Wilhelm"
Nachdem er seinen Tee ausgetrunken hatte kehrte er zu der Hütte zurück. Scott war mittlerweile zurück und er berichtete ihm alles.
"Da wollte jemand, dass Du nicht in den Wald gehst, vielleicht Riddle oder Rich" "Nein die Gestalt hatte ganz andere Umrisse, weiß nicht mal ob es ein Mensch war." " Hagrid, sie hat Lärm gemacht und gesprochen und gezaubert?" "Ja, Du hast recht, ich bin müde"
Und so legte sich der Wildhüterlehrling auf sein Bett. Hoffentlich kommt heute nacht eine Baumelfe mit nem schönen Traum vorbei, dachte er bei sich.
Doch schienen die Baumelfen keine Gedanken lesen zu können oder hatten viel zu tun, denn Hagrid träumte von dunklen gesichtslosen Gestalten im fahlen Mondlicht, die ihn verhexten und anschließend folterten.
Es war eine unruhige Nacht für Hagrid und so erwachte er wieder sehr früh.
Nun dachte er bei sich, nutze ich die gelegenheit und gehe nochmal in den Wald. Der Frühnebel lag noch chwer über den Ländereien und dem See als er vor die Tür trat. Merkwürdig war die Stille, kein Vogel sang an diesem morgen und eine ängstliche Unruhe beherrschte die Stimmung dieses grauen Novembermorgens. Die Kälte schien feuchter und eisiger zu sein als sonst, das Gras nasser und der Himmel dunkler. Diese Atmosphäre machte Angst. Hagrid lief ein Schauer über den Rücken. Sollter er zurück in die Hütte gehen. Nein. Er bewegte sich langsam in Richtung Wald. Dort schienen ihm die Baumkronen tiefer als normal, fast erdrückend. Auch hier war es stiller als sonst. Und dann sah er ihn, auf der Lichtung im Nebel stehen, ganz in Schwarz gehüllt. Angst beschlich Hagrid aufs neue. Die Gestalt schien auf ihn zuzuschweben, durch den Nebel sah es aus als ob sie den Boden kaum berührte. Panik kam in Hagrid auf, war er verloren? War das das Ende?
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Beitragvon AbuDun » Mi 03 Aug, 2005 11:47

Obwohl er unheimliche Angst hatte, fasste er sich ein Herz und sprach die dunkle Gestalt an:"Was tust Du hier und wer bist Du?"
Er erhielt allerdings keine Antwort, die Gestalt schwebte nur weiter auf ihn zu. Langsam aber sicher bekam Hagrid keine Luft mehr, als ob ihm jemand die Kehle zuschnüre. Er japste nach Luft, jeder Atemzug viel ihm schwer und stach in seinen Lungen. Doch das Stechen in seinen Lungen kam vom fehlenden Sauerstoff, dann wurde Hagrid schwindelig und verlor die Besinnung.
Als er wieder zu sich kam sah er in das freundliche Gesicht von Scott.
"Wo bin ich? Bin ich tot?"
"Wenn Du tot wärst wärst Du in der Hölle, denn ich bin ja auch hier. Nimm das und trink" Scott reichte ihm einen dampfenden Becher.
Der Tee tat Hagrid gut und das Leben kehrte in ihn zurück.
"Was ist passiert"
"Keine Ahnung, ich fand dich im Wald auf der Lichtung liegen, ohnmächtig. So vor 4 Stunden etwa."
"Wie spät haben wir es jetzt?" "Es dürfte so 5 Uhr nachmittags sein"
"Was, dann war ich knapp 11 Stunden ohnmächtig"
"Erzähl mal was geschehen ist mein Junge" "Also ich war früh wach ging in den Wald..." und Hagrid erzählte die ganze Geschichte.
"Äußerst unangenehmer Zeitgenosse" konstituierte Scott, "Du solltest nicht mehr in den Wald gehen, sonst bringt Dich noch jemand um."
"Aber.." "Kein wenn und aber, nur noch mit mir zusammen, jemand will im Wald alleine sein um jeden Preis.
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Beitragvon AbuDun » Do 04 Aug, 2005 07:14

In dieser Nacht schlief Hagrid seit Tagen ruhig und gut. Am nächsten morgen erwachte er durch ein Picken an seiner großen Zehe. Er blinzelte, an seinem Bettende saß Fawkes, der Phönix von Professor Dumbledore.
"Morgen Fawkes, was gibts denn?" Fawkes streckte ihm seinen Fuß entgegen, an dem eine Nachricht befestigt war. "Hallo Hagrid, komm heute bitt gegen 11 Uhr in mein Büro. Gruß Dunbledore.
Ein Termin bei Professor Dumbledore? Der Tag fing ja ausnahmsweise mal gut an.
Scott werkelte schon in der Küche. "Morgen Scott" "mmmhh" brummte er zurück. Hagrid wußte genau was das bedeutete. Scotts Schwäche waren Whiskey und Karten, demnach war er gestern im Dorf Karten spielen und einen trinken, dann war er am nächsten morgen brummig, denn entweder hatte er verloren oder einen zuviel gehoben.
Ein Blick in sein Gesicht sagte Hagrid, dass letzteres der Fall war und die Stärke des Kaffees bestätigte dies, der konnte Tote erwecken.
Den Vormittag verbrachten die beiden damit Zäune auf den Ländereine zu reparieren. Nicht viele Worte wurden gewechselt. Und so konnte Hagrid seine Gedanken ordnen. Was ging im Wald vor sich und wer oder was war diese Gestalt?
Schon war es kurz vor elf Uhr geworden und Hagrid machte sich auf zu Professor Dumbledore.
"Hallo Hagrid" begrüßte ihn dieser, "setzt Dich"
"Guten Tag Professor"
"Nun wie geht es Dir? Erholt?"
"Geht schon, bin wieder hergestellt"
"Der Grind warum ich dich zu mir gebeten habe ist, dass wir unser Wissen zusammentraegen müssen, um ein Bild des Geschehens zu bekommen. Also ich beginne, Du wirst 3 mal daran gehindert tiefer in den Wald zu gehen, 1 mal von Professor Rich, und ich denke zweimal von dieser Gestalt, die Gestalt will dir nichts böses denke ich, sonst hätte sie dich umgebracht." Ein Knosper wurde sagen wir mißbraucht."
"Ja und mehr weiß ich auch nicht Professor, nur das die Welt an diesem abend verstummt zu sein schien."
"Professor Rich wollte meine Unterstützung bei einem Vorschungsvorhaben, das hast Du neulich morgen mitbekommen"
"Woher..." "Hagrid, es gibt wenig das auf dem Schulgelände passiert, von dem ich nicht weiß" "Wissen Sie auch, dass Riddle sie belauscht hat und mit Rich unter einer Decke steckt?" "Nein, ihn habe ich nicht bemerkt, aber er versteht es ja unbeerkt zu bleiben, großartiger, begabter Zauberer das muss man anerkennen. Aber eine Interessante Tatsache" " Was genau wollte Rich von ihnen?" " Er wollte einen neuen Trank entwickeln, der den Alterungsprozess verzögert oder stoppt, aber ich lehnt ab, denn es bedarf viel dunkler Magie dafür, außerdem soll man der Natur nicht ins Handwerk pfuschen und in Würde altern dürfen. Ich vermute, dass Tom mit im Boot ist, wie gesagt er ist begabt und durch den Verlust seiner Mutter ist der Tod sein schlimmster Fein, vermute ich." "Der! Ich habe auch keine Eltern mehr" eine Träne kullerte bei diesen Worten aus Hagrids Auge. " Dad ist erst vor kurzem gestorben, aber man muss den Tod akzeptieren und damit fertig werden." " Meine Meinung, Hagrid, meine Meinung. Ich vermute die beiden haben vor, den Tod zu besiegen." "Könnte die Gestalt im Wald der Tod gewesen sein?" Dumbledore schmunzelte "Hagrid, der Tod hat keine Gestalt nur viele Gesichter, vergiß den Mann mit der Sense aus den Schauermärchen."
"Mh" Hagrid wurde nachdenklich. "Meinen sie Professor Rich hat an dem abend im Wald gar keine Einhornflechten sondern Knosper gesucht?"
"Davon gehe ich aus. Hier Harid ich möchte Dir ein Bild zeigen." Dumbledore reichte Hagrid ein Bild, auf dem eine in schwarz gehüllte große Gestalt zu erkenen war, die Gestalt von der Lichtung! An Hagrids Gesichtsausdruck erkannte Dumbledore was er dachte. "Also liege ich mit meiner Vermutung richtig, das macht die Sache schwieriger. Hagrid halte Dich vom Wald fern, sage das auch Scott. Geht nur hin wenn es sein muss und nur bei Tag und niemals alleine." "Wer oder was ist das auf dem Bild"
"Ich weiß es nicht genau, aber ich habe eine Vermutung und besser wäre, wenn sie sich nicht bestätigt."
Hagrid wurde flau im Magen, auf Dumbledores Gesicht zeigte sich etwas wie Angst.
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Beitragvon AbuDun » Do 04 Aug, 2005 07:25

Danke für die Blumen.
Ich muss dazu sagen, dass die Story noch nicht steht nur das Ende weiß ich schon. Charaktere fließne spontan ein, wenn mir was einfällt. Kann sein das ganze geht mächtig in die Hose oder aber auch nicht. Also Nachsicht, ist meine erste Geschicht schreibe sonst andere Sachen.
Bitte um feedback, auch kritisches, gerade das bringt einen weiter
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Beitragvon James Potter » Do 04 Aug, 2005 10:39

Boah ist dieser neue Teil gut, es bleubt spannen, bitte schreib weiter.....
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Beitragvon AbuDun » Do 04 Aug, 2005 15:07

Mit mehr Fragen als Antworten verließ Hagrid das Büro von Professor Dumbledore und kehrte zu Scott auf die Ländereien zurück. Dieser war mittlerweile wieder hergestellt und empfing Hagrid mit den Worten: "Hol deine Armbrust wir üben das Schießen" Schnell lief Hagrid zur Hütte, schnappte sich seine nun fertige Armbrust und ein paar Bolzen aus Scotts Vorrat. "Siehst Du die Zielscheibe dort hinten?" "Ja" "na dan los" Hagrid legte an. Die Sehen surrte als er losließ, welch ein Gefühl. Und der Pfeil traff die 8. "Nicht schlecht fürn Greenhorn wie dich, scheinst ein Naturtalent zu sein. Los nochmal!" Hagrid spannte die Armbrust, dank seiner Riesenkräfte benötigte er keine mechanische Hilfe dazu. "So nun atme mal tief ein und halb wieder aus, halte dann die Luft an und drük ab" Hagrid tat wie ihm geheißen und diesesmal traff er die 9. "Du bist echt gut mein Junge" Hagrid wurde leicht rot. "Nun ja..." "Still, jetzt probier zuerst beide Augen offen zu halten dann langsam das eine schließen, das Atmen beachten und los! 10! Du hast die 10 getroffen! Naturtalent! Teufelskerl! Meine Schule! MEine Schule!" Hagrid war jetzt rot wie eine überreife Tomate geworden. "Genug für heute. Morgen üben wir das ganze mit Bewegung und soweiter, aus dem Stehen ists einfach. Gib mal her das Ding!" Scott hatte noch nicht ausgesprochen, da hatte er Hagrids Waffe schon in der Hand. Sie war fast etwas zu groß für ihn, dennoch stemmte er sie sich ohne Mühe in die Schulter, drehte sich vom Ziel weg, wieder um, schoß, 10! "Klasse Scott!" "Tja vor dir steht der 10 fache Schottische Meister mit der Armbrust und dem Bogen!"
Das erste mal seit Tagen herzhaft lachend kehrten die beiden zu ihrer Hütte zurück. Doch dort verging ihnen das Lachen schlagartig.
Auf die Tür war ein roter Drudenfuß gezeichnet, der Geruch der roten Farbe war unverkennbar - Blut, frisches Blut. "Oh mein gut" brach es aus beiden heraus, "Wer oder was war das und wesen Blut ist das?!" Die letzte Frage wurde ihnen Schnell beantwortet als Sie ihren Blick von der Tür in Richtung Dach erhoben. Oben am First war ein Ziegenschädel angenagelt. "So eine Gemeinheit, das arme Tier!"
Als sie die Hütte betraten entdeckten sie auf den großen Tisch geschrieben eine Botschaft. "Bleibt vom Wald fern, ihr Halbblüter und Säufer!" ebenfalls in Blut geschrieben.
"Niemand hat mich je einen Säufer genannt! Ich trinke gern ein Glas, das weiß jeder, aber Säufer und dich so abfällig..." " Das macht mir nichts, ich bin stolz und stehe zu meiner Herkunft, egal was alle sagen!" doch Hagrida Augen sprachen eine andere Sprache, ein trauriger Glanz war darauf erschienen und eine tief in ihm lodernde Wut über die Vorurteile mancher Menschen.
"Was meinst Du wer das war Scott" "Na derselbe, der dich ins Reich der Träume geschickt hat, aber nicht mit mir, nicht mit Scott MC Gregor."
"Wir sollten zu Dumbledore gehen und zu Schulleiter" "Las den aus dem Spiel Hagrid, dem sind wir ein Dorn im Auge, aber ich schicke Dumbledore eine Nachricht." Und schon kritzelte er etwas auf einen Zettel, Schwang seinen Zauberstab und der Zettel flaterte davon. "Ich habe dich noch nie einen Zauberstab benutzen sehen" "Das kommt daher, dass ich es nicht besonders gut kann, ich hoffe die Nachricht stürzt nicht vorhher ab." "Aber das eben war höhere Zaberrei oder" "Reden wir ein andermal drüber ja?"
Damit so wußte Hagrid war die Sache aufs erste erledigt. Zu allen Fragen kam jetzt auch noch die warum Scott bisher nie gezaubert hatte? tat er es aus Rücksicht auf ihn? Weil er es nicht durfte? er hatte keine Ahnung.
Wenig später traf Dumbledore ein, betrachtete sich alles und meinte dann.
"Es kommen schwere Zeiten für uns, meine schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten, wappnet euch für den Kampf!"
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Beitragvon AbuDun » Fr 05 Aug, 2005 11:51

"Was ist los Professor?"
"Nun ich habe die letzte Zeit damit verbracht in Büchern zu studieren, gut ich verbringe meine meiste Zeit damit, aber diesesmal habe ich nach anderen Dingen als sonst gesucht." Er zögerte. "Ich habe in Büchern über schwarze Magie und alten Sagen gestöbert. Die Gestalt, die Du mir beschrieben hast Hagrid, würdest Du sagen Sie war menschlich oder nicht?" "Ich würde sagen eher menschlich, so vom Aussehen her"
"Also gut, ich vermute es handelt sich um eine alte längst vergessene Spezies. Einen Unsterblichen." "Einen was? Etwa sowas wie einen Vampir?" "So ähnlich Scott, laut den alten Sagen und Legenden kann dieser Unsterbliche nur schwer getötet werden, etwa durch spezielle Tränke oder durch abschlagen des Kopfes. Es ranken sich viele Mythen um die Unsterblichen, man sagt sie seien mit dem Taufel persönlich im Bunde, daher vielleicht der Drudenfuss an der Tür. Wenn ich nun die anderen Geschehnisse betrachte, Richs Anfrage, der Knosper, Tom Riddle, so vermute ich das Rich und Riddle auf der Suche nach einem Mittel zur Unsterblichkeit sind, eventuell haben sie einen Pakt mit dieser Gestalt im Wald geschlossen. Die alten Geschichten erzählen weiter, dass man durch einen Unsterblichen selbst unsterblich werden kann, nicht durch den Biss wie bei einem Vampir oder Wehrwolf, es geht eigentlich nur nach einem Kampf, indem dann die Seelen der Kämpfer einen Finalen Kampf austragen, die Körper sind unwichtig, den der Geist siegt über den Körper und so kann es sein, dass der kräftemässige Verlierer in so einem Kampf doch der Gewinner ist und in einem neuen Körper weiter lebt. Könnt ihr mir folgen?" "Im Grunde schon, Du auch Hagrid" "Ich glaub ich habs verstanden. Aber was wollen Riddle und Rich mit diesem Typen im Wald?"
"Nun Hagrid, es ist in seltenen Fällen möglich nur einen Teil der Unserblichkeit zu Übertragen, ich denke Riddle und Rich haben derm Unsterblichen einen Handel vorgeschlagen. Zauberkraft gegen Unsterblichkeit." "Das klingt nicht gut" "Ist es auch nicht Scott, ganz gewiß nicht." Dumbledore wirkte aufgeregt und niedergschlagen zugleich. " Ich weiß noch nicht wie wir diesem Unsterblichen, sollte es denn einer sein gegenübertreten sollen." Stille trat ein in der kleinen Hütte, nur das Knistern des Feuers und Sir Charles leises Schnarchen waren zu hören.
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Beitragvon AbuDun » Fr 05 Aug, 2005 19:31

Das waren ja nicht die besten Neuigkeiten, dachte Hagrid, ein unheimlicher angeblich unsterblicher trieb im Wald sein Unwesen, hatte er ihnen gedroht?
Oder war es Riddle, der Hagrid aus der Schule werfen ließ?
Riddle, dieser ehrgeizige, zugegeben äußerst begabte Schüler, der in seinem letzten Jahr Hogwarts besuchte. Ja er könnte es sein, was hatte Dumbledore gesagt, er vermute Riddle und Rich streben nach der Unsterblichkeit? Er fragte nach.
"Ich denke Rich will nur forschen, ihm geht es um die Wissenschaft, Riddle wohl eher um Macht. Er hat unheimliche Angst vor dem Tod, weil er keine Macht über ihn hat, er haßt ihn förmlich."
"Und wie soll das gehen, mit dem Übertragen oder was Sie da gesagt haben, Sir?" "Ich bin mir nicht sicher Hagrid, aber wahrscheinlich werden sie einen Weg suchen wie ihre Seelen Kontakt zueinander aufnehmen können und über diesen Weg Wissen austauschen, nicht mal in den schwärzesten Büchern der schwarzen Magie steht etwas darüber. Das kommt davon, das Unsterbliche eigentlich ins Reich der Sage gehören."
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Beitragvon AbuDun » Mo 08 Aug, 2005 09:58

Professor Dumbledore ließ die beiden Wildhüter mit noch mehr Fragen als Antworten zurück. Ein Wesen aus alten Sagen, trieb also im wald sein Unwesen, Riddle strebte die Unsterblichkeit an und mißbrauchte sogar Lehrer dazu.
Die Dämmerung hatte sich inzwischenüber das Schloß und die Länereien gelegt. Hagrid und Scott saßen still in ihrer Hütte und tranken Tee, jeder dachte über die Ausführungen des Professoers nach. Hagrid machte sich schreckliche Sorgen um sein Haustierchen im Wald. War es sicher? Er musste einfach nach ihm schauen.
Als Scott in dieser Nacht schlief, schulterte er seine Armbrust und macht sich auf den Weg in den Wald. Die Stimmung war wieder düster, still und die feuchte Kälte kroch durch bis auf die Haut, ungemütlich. Ich gehöre eigentlich ins warme Bett, was mach ich hier eigentlich, dacht sich Hagrid, doch dann kam ihm Aragog in den Sinn, den er seit Tagen nicht besucht hatte. Hagrid achtete auf jedes Geräusch, versuchte selbst so leise wie möglich zu gehen. Wieder wurde er den Eindruck nicht los, dass ihn neugierige Augen beobachteten. Doch niemand griff ihn an und so kam er zu Aragogs Höhle im Wald. "Hagrid, mein Freund" sprach Aragog, der sprechen konnte, " Du solltest nicht hier sein, etwas unheiliches geht im Wald vor sich, etwas sehr altes ist zurückgekehrt" "Ich weiß, Professor Dumbledore meint ein Unsterblicher sei im Wald." " Professor Dumbledore ist sehr schlau für einen Menschen, meinen die Zentauren. Ich habe sie reden gehört, über das Wesen im Wald, sie sind in Sorge." "Die Zentauren sind immer in Sorge." "Aber diesesmal ist es anders, sie haben Angst, trauen sich nur noch in der Herde von ihren Wohnplätzen weg." "Das klingt seltsam." "Sie sagen, in den Sternen stehe der Untergang von Hogwarts und allen seinen Bewohnern." "Das müssen wir verhindern, Hogwarts ist mein zuhause." "Es ist auch mein zuhause, HAgrid, nur ich kann die wenig helfen, geh nun und besuch mich erst wieder wenn alles vorbei ist... oder...." "Wir tot sind!" Und so macht sich Hagrid auf den Rückweg. Wieder dieses Gefühl von Augen auf seinem Nacken. Und dann sah er ihn, schnell, sehr schnell sprang er vor ihm auf den engen, dunklen Weg. "Hast Du die Warnung des Jünglings nicht ernst genommen, oder warum bist Du trotzdem hier? Wegen deines spinnenbeinigen Freundes?" fragte eine eisige tiefe Stimme. Hagrid nahm die Gestalt näher in Augenschein. Sie war groß und kräftig, in etwa wie Scott. Ein Schwert baumelte am Gürtel des Unsterblichen, wenn er denn einer war. Hagrid fasste all seinen verbliebenen Mut zusammen: "Wer oder was bist Du und was tust Du hier?"
"Nun wer fragt soll eine Antwort bekommen, bevor er stirbt. Wie dein Freund richtig vermutet bin ich ein Unsterblicher Mensch, auf Mensch lege ich Wert. Ein Verdammter, der Ruhe sucht, der müde geworden ist vom Kämpfen und ein normales Leben oder den Tod will." "Du willst den Tod?" "Ja und das ist für mich gar nicht so leicht zu erreichen. Nur durch einen anderen Unsterblichen, und soweit ich weiß bin ich der letzte..., dieser Junge aus dem Schloß hat mir einen Deal vorgeschlagen, ich solle meine Unsterblichkeit ihm Übertragen und in Ruhe sterben, er finde schon Mittel und wege für den Tausch. Und er hat wohl auch was gefunden." "Aber dieser Riddle führt nichts gutes im Schilde." "Im Laufe der Jahrtausende wird einem gut und schlecht egal, die Grenzen sind fließend, was haute recht erscheint ist morgen unrecht und umgekehrt. Ich habe das Ziel zu sterben und wen Riddle es mir geben kann dann soll es so sein und wenn Du mir im weg bist wirst Du sterben." " Aber Du scheinst kein Mörder zu sein!" "Einst war ich mir da auch sicher, doch soviele Tote begleiteten meinen Weg durch die Zeit, dass mir ein paar letzte nichts mehr ausmachen, lass das senke deine Armbrust, lass mich meine Pläne durchführen und dir geschieht nichts." Doch Hagrid drückte ohne zu überlegen ab, spannte erneut und schoß wieder. Zweimal traf er den Unsterblichen ins Herz und diese kippte nach hinten um.
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