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[HP] Harry Potter - Familie, Freunde, Liebe DIE FORTSETZUNG (20)

Melany
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Beitragvon Melany » Fr 23 Feb, 2007 16:43

Ja, diese "Nicht mal von den Guten" - Perspektive finde Ich auch klasse.
Tja, ich hoffe Du machst schnell weiter!
LetMeDream

M Y B L O G

Steph P. S. Angel
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Beitragvon Steph P. S. Angel » Fr 23 Feb, 2007 23:12

Draco in Gefahr


Draco hielt sich von seinen alten Freunden weitgehend fern. Severus hatte ihn in einem anderen Slytherin Schlafsaal untergebracht. Morgens ging er entweder vor den anderen oder nach ihnen hinunter in die große Halle. Seine neuen Freunde konnten ihn in den Slytherin Räumen nicht unterstützen, also war er auf sich alleine gestellt. Und alleine gegen Crabbe und Goyle hatte er es schwer.

Doch eines Morgens, als er gerade durch den Gemeinschaftsraum wollte, stellte sich ihm Pansy in den Weg.

„Lass mich durch Pansy“ sagte Draco. Doch sie grinste ihn nur fies an.
„Weist du, was man mit Verrätern wie dich machen sollte“ sagte sie. „Aufhängen, am besten auf den höchsten Turm.“
„Ach ja, ich bin ein Verräter, weil ich mittlerweile beim Denken mein Hirn vorher anstelle“ erwiderte er.
Plötzlich spürte er einen dumpfen Schlag auf den Hinterkopf und er sank bewusstlos zusammen.

Goyle stand mit einem Holzstock über ihn und grinste. Crabbe stand neben ihm.
„Und nun“ fragte er und schaute Pansy an.
„Wir müssen ihn irgendwie unbemerkt wegschaffen“ antwortete Pansy. „Ich werde vorgehen und schauen, ob die Luft rein ist.
Sie schlich aus dem Gemeinschaftsraum und gab den beiden ein Zeichen. Crabbe hatte sich Draco auf die Schulter geladen und ging hinter Goyle her.

.---------------------

Unten waren schon alle beim Frühstück versammelt. Ron stopfte sich gerade ein weiteres Brötchen in den Mund und schmatzte.
„Ron, lass das“ zischte Hermine.
„Wo ist Draco eigentlich“ fragte Seamus und schaute zum Slytherintisch.
„Hat bestimmt verpennt“ antwortete Harry.
Die Türe öffnete sich und Pansy, Crabbe und Goyle gingen zu ihrem Tisch und setzten sich.

Nach dem Frühstück hatten sie Flugstunde bei Madame Hooch. Als sie den Rasen betraten und etwas in der Mitte des Hofes waren, stieß Parvati einen fürchterlichen Schrei aus und zeigte nach oben. Alle schauten in die Richtung auf der sie zeigte.
Dracos Körper hing schlaff an einem Seil am obersten Turm Hogwarts.

„Draco“ schrie Ginny.
„Oh, mein Gott“ sagte Madame Hooch. „Mister Thomas, informieren sie sofort Professor Snape. Mister Weasley und Mister Finnigan, sie kommen mit mir. Ihr anderen wartet hier.“
Sofort rannte sie mit den beiden Jungs in Richtung Turm.

„Tut doch einer was“ sagte eine weinende Hermine.
Harry und Neville schauten sich nur an. Dann sprangen sie auf ihre Besen und flogen Richtung Draco.
Alle anderen standen wie angewurzelt da. Kayla bemerkte, dass Pansy grinste.
„Du“ schrie sie und wollte sich auf sie stürzen, doch Ginny und Parvati hielten sie zurück.
„Tu es nicht Kayla, sonst fliegst du von der Schule“ sagte Parvati.
„Du kannst ihr nichts beweisen“ flüsterte Ginny.

„Was willst du“ fragte Pansy. Crabbe und Goyle standen dich neben ihr, um sie zu schützen.
„Das wird sie bezahlen“ dachte Kayla.

Harry und Neville hatten Draco erreicht. Er war bewusstlos. An seinem Kopf klaffte eine Platzwunde.
Harry versuchte ihn auf seinen Besen zu ziehen.
„Neville, versuche das Seil los zu bekommen“ rief er.
Madame Hooch hatte mit den Jungs den Turm erreicht.
„Vorsicht Mister Potter“ rief sie.
Neville bekam das Seil los und Harry reichte Draco in den Turm. Mittlerweile war auch Severus gemeinsam mit Dean im Turm angekommen und half, Draco hinein zu ziehen.
„Er muss sofort auf die Krankenstation“ sagte er.
Harry und Neville flogen wieder Richtung Boden.
„Das waren sicher Crabbe und Goyle“ sagte Neville.
„Glaub ich auch“ erwiderte Harry.

Madame Hooch kehrte ebenfalls zu ihnen zurück.
„Unter diesen Umständen fällt die Stunde aus“ sagte sie mit zittriger Stimme. Und schon rannten Kayla und die anderen Richtung Krankenstation.


Als sie den Vorraum betraten, warteten dort schon Professor Dumbledore und Severus.
„Was ist mit ihm“ fragte Harry.
„Gott sei Dank nur eine Platzwunde. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was hätte alles passieren können“ sagte Severus.
„Das waren Pansy, Crabbe und Goyle, da bin ich mir sicher. Diese Kuh hat ganz dämlich gegrinst“ sagte Kayla.
„Der Sache wird natürlich nachgegangen. Wir werden zuerst Draco befragen“ sagte Dumbledore.

Doch Draco konnte sich an nichts mehr erinnern, außer das Pansy mit ihm gestritten hatte.
Dumbledore und Severus waren zu ihm gegangen.
„Ich werde mir die Drei nachher einmal vorknöpfen. Und wenn die Vermutung stimmt, dann werden die Personen die Konsequenzen tragen“ sagte Dumbledore nun.
Sie gingen wieder hinaus zu der Gruppe und ließen sie nun zu Draco.
Kayla umarmte Draco sofort.
„Was hätte alles passieren können“ sagte sie und hielt ihn ganz fest.
Draco lächelte. Die Schmerzen waren vergessen. Alle waren bei ihm. Seine Freunde! Zum ersten Mal im Leben konnte er Menschen seine Freunde nennen.
Lebe jeden Tag als sei es dein letzter!!!

Queen of Shadow
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Beitragvon Queen of Shadow » Sa 24 Feb, 2007 00:39

:D Schön es geht weiter :D

Und ich hab es erst jetzt entdeckt :roll: :lol:

Bin schon gespannt ob Lucius es schafft sich an seiner Frau zu rächen :wink:
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Steph P. S. Angel
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Beitragvon Steph P. S. Angel » So 04 Mär, 2007 00:11

DIE GERICHTSVERHANDLUNG

Am Morgen des Sechszehnten Novembers stand Narzissa Malfoy schon morgens zitternd auf. Als sie in die Küche kam, saßen Tonks und Remus schon am Tisch.

„Komm setz dich“ sagte Tonks. „Trink erstmal einen starken Kaffee. Du bist ja völlig durch den Wind.“
„Ja, den kann ich jetzt auch brauchen. Ich bin so was von nervös“ antwortete Narzissa.

Es klopfte und Dumbledore, Moody, Bill, Kingsley und Dädalus betraten das Haus.

„Guten Morgen Zusammen“ sagte Dumbledore.
„Morgen allerseits“ erwiderten Narzissa, Tonks und Remus.

„Und meine Liebe, bist du sehr nervös“ fragte Moody und sah Narzissa an.

„Ja sehr. Ich habe kaum geschlafen“ antwortete Narzissa.
„Keine Bange, wir werden dich nicht aus den Augen lassen“ sagte Kingsley mit beruhigender Stimme.
Nachdem sie alle einen Kaffee getrunken hatte, apparierten sie zum Ministerium.

Im Gerichtssaal setzten sich Albus und Remus neben Narzissa. Bill und Kingsley hinter ihr. Tonks, Dädalus und Moody hatten sich an den Türen postiert.
Der Richter betrat das Pult und alle erhoben sich. Er war ein großer schmaler Mann mit lustigen Augenbrauen und kam sehr sympathisch rüber.
„Das ist Ernest Briley“ flüsterte Bill Kingsley zu. „Sehr netter Mann. Habe ihn auf einem Bankett kennen gelernt.“
Narzissa wurde aufgerufen und dann aufgefordert ihren vollständigen Namen und ihr Geburtsdatum zu nennen. Als sie den Wohnort verlangten, schaute sie verwirrt zu Dumbeldore.
Dieser stand auf.
„Sehr geehrter Richter Briley. Mrs. Malfoy ist zurzeit in Schutzgewahrsam“ sagte er und Richter Briley lächelte ihn an und nickte.
Es waren viele Zuschauer gekommen, was Narzissa noch nervöser machte. Aber sie sprach mit ruhiger Stimme.
Sie schilderte dem Gericht Einzelheiten über Voldemorts Machenschaften und über die Beteiligung von Pride, Perth und Craig. Auch weitere Namen nannte sie, darunter natürlich die ihres Mannes.
Dann durfte sie sich wieder setzen und Albus wurde aufgerufen und ebenfalls befragt. Nachdem er ihnen über die Nacht im Riddlehaus berichtet hatte, setzte er sich wieder neben Narzissa und tätschelte beruhigend ihre Hand.

Dann ging die Türe auf und die drei Angeklagten wurden reingeführt.
Als Perth Narzissa erblickte, spuckte er in ihre Richtung.

„Dreckige Verräterin. Aber du wirst deine Straft schon noch bekommen“ zischte er.
„Ruhe“ schrie Richter Briley.

Alle drei mussten ebenfalls ihre vollständigen Namen nennen, bevor der Gerichtsschreiber die Anklagepunkte verlass.

„Chester Pride, David Perth und John Craig, sie werden angeklagt in folgenden Punkten.
Erstens: Folterungen gegen Muggel und Zauberer in über 400 Fällen
Zweitens: Massenmord an Muggel und Zauberer in über 200 Fällen
Drittens: Ausübung unverzeihlicher Flüche in über 200 Fällen
Viertens: Beteiligung an der Entführung der Schülerin Kayla Potter Snape

„Zu was bekennen sie sich“ fragte nun Richter Briley.

Nicht schuldig“ antworteten alle drei.
„Wir standen unter dem Imperius“ schrie Pride. „Wir wussten nicht, was wir taten.“
Richter Riley blickte ihn skeptisch an.
„Das Gericht zieht sich für zehn Minuten zurück, um ein Urteil zu fällen“ sagte er.

Narzissa ging mit den anderen vor dir Türe. Bill brachte ihr ein Glas Wasser. Sie sah sich ein wenig um und erschrak. Etwas weiter von ihr standen James Denzel und Oliver Fight und schauten sie böse an. Doch sie sagten nichts.

„Albus, dort hinten stehen noch zwei von denen“ sagte sie leise.
„Ich weis, aber bislang konnte man den beiden nichts nachweisen“ antwortete er.
„Keine Bange, wir sind dich hinter dir“ sagte Bill, als sie wieder hinein mussten.

Sie setzten sich wieder auf ihre Plätze und standen erneut auf, als Richter Briley wieder erschien.
„Das Gericht ist zu dem Entschluss gekommen, dass die drei Angeklagten in allen Anklagepunkten schuldig sind“ sagte er. „Sie werden lebenslänglich nach Askaban verbannt.“

„Nein“ schrie Pride auf und fiel auf die Knie.

„Kommt, lasst uns gehen“ sagte Albus und zog Narzissa mit sich.
Draußen vor dem Saal wartete Minister Scrimgeour. Er schüttelte Dumbledore die Hand. Dann schaute er zu Narzissa.
„Darf ich ihnen die Hand reichen Teuerste. Die Zauberwelt ist ihnen zu Dank verpflichtet“ sagte er und schüttelte Narzissas Hand.
„Wenn wir ihnen irgendwie helfen können, melden sie sich jederzeit.“

Narzissa jedoch sagte nichts. Sie wollte nur noch nach Hause.
Zu was bekennen sie sich“ fragte Richter Briley
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Beitragvon Queen of Shadow » So 04 Mär, 2007 22:08

:D Genial und spannend wie immer :D

Man hatte immer drauf gewartet das die Verhandlung durch die Todesser gestört wird *gg*
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Beitragvon Steph P. S. Angel » Mi 07 Mär, 2007 23:10

DAS PROJEKT

Alle freuten sich, wenn sie Freistunden hatten. Doch die Gryffindors der Achten Klasse und Draco von den Slytherins faulenzten nicht. Nein, sie alle hatten ihr Versprechen gehalten und halfen Professor Leander bei dem Projekt.

Dieser hatte ihnen mittlerweile alle seine afrikanischen Pflanzen vorgestellt und sie hatten sogar schon Setzlinge gezogen.
Besonders Neville war eifrig bei der Arbeit. Sogar Sonntag stand er hier, wässerte die Pflanzen und achtete auf die Temperaturen.
So standen sie auch heute wieder fleißig an ihren Tischen.
Dort wurde zerstampft, zermahlen oder Pasten zusammengerührt. Leider hatten sie sich allerlei Käfer als Versuchsobjekte nehmen müssen. Diese wurden mit dem Crutiatus gefoltert und dann mit Serum gefüttert. Aber irgendwie war alles nicht das Wahre.
Entweder tat sich gar nichts oder die Käfer wechselten die Farbe.
„Es ist bestimmt nur eine dumme Kleinigkeit“ seufzte Professor Leander.

Ron, der an seinem Tisch stand hatte ein Idee. Er mischte einfach mal eine Kukulusblüte mit in einen der Tränke. Er schüttete den Trank in eine Phiole und beschriftete sie. Dann stellte er sie ins Regal. Jeder Trank musste erst frei Tage ziehen, bevor er getestet wurde.

Auch Draco wuselte wie ein wilder durch das Gewächshaus und half jedem, der seine Hilfe brauchte. Er fühlte sich ein wenig schuldig, denn seine Tante war es, die Nevilles Eltern mit dem Crutiatus gefoltert hatte.

Es war zwei Wochen vor Weihnachten, als sie wieder im Gewächshaus waren. Mittlerweile hatten sie etliche Kombinationen von Pflanzen zu Tränken verarbeitet. Immer ohne Erfolg.
Ron hatte einem Käfer tatsächlichen seinen versuchten Trank gegeben und beobachtete ihn nun genau.
„Professor, kommen sie. He, ihr alle kommt hier rüber. Mein Käfer ist wieder putzmunter“ schrie er.
Alle kamen angerannt und betrachteten den Käfer.
„Was hast du für Pflanzen genommen“ fragte Professor Leander und hob den Käfer auf seine Hand.
„Ich hab etwas versucht. Ich habe einfach mal eine Kukulusblüte mit rein getan. Ansonsten habe ich Baobab, ein Stück vom Kapokbaum, Sterculia und eine Wüstenrose verwendet“ antwortete Ron.
„Gut, verschließe die Phiole wieder. Ich werde sie nachher zu den Heilern ins St. Mungo schickten. Die sollen sie untersuchen und an etwas größerem testen.

Abends beim Essen redeten alle über den vielleicht Erfolg.
„Das wäre echt klasse“ sagte Dean zu Neville. Dieser nickte nur. Er war sehr still geworden in den letzten Stunden. Natürlich hoffte er wie alle anderen, doch er machte sich keine großen Illusionen. Sie waren alle Schüler. Es hatte ihn zwar sehr angespornt mitzumachen, aber mehr, weil ihn die Hilfe seiner Freunde echt rührte.
Lebe jeden Tag als sei es dein letzter!!!

Steph P. S. Angel
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Beitragvon Steph P. S. Angel » Mi 07 Mär, 2007 23:11

Endlich Ferien

Kayla ging im Zug auf und ab. Sie waren auf dem Weg in die Weihnachtsferien.
„Kannst du dich nicht mal hinsetzen? Du machst mich ganz nervös“ sagte Ginny.
„Sorry“ antwortete Kayla, „aber ich kann es nicht erwarten.
Für sie war es eine endlose Zugfahrt. Doch endlich kam er Bahnhof immer und sie sah schon von weitem die Weasleys durch die Fenster.
„Geh schon, ich bringe deinen Koffer mit“ sagte Draco grinsend.
„Danke, du bist ein Schatz“ sagte sie und lief Richtung Ausgangstüre.

Als sich diese öffnete, sprang sie auf den Bahnsteig. Dort stand er.
„Kayla“ schrie er, als er sie sah und lief auf sie zu. George hielt seine Freundin eng umschlungen und hatte seine Lippen auf die ihre gedrückt.
„Mein Gott, was habe ich dich vermisst“ sagte er.
„Und ich dich erst“ antwortete Kayla und strich ihm durch das Haar.
„Aber nun haben wir ja ein paar Tage für uns, hoffe ich zumindest“ sagte er.
„Warum nur ein paar Tage“ fragte sie schelmisch.
„Na, ich dachte du bleibst ein paar Tage hier, bevor du nach Hause fährst“ sagte er.
„Nö“ sagte sie und schlang ihre Arme wieder um seinen Hals.
„Wie Nö“ sagte er verdutzt und schaute sie fragend an.
„Ich werde dir ganze zwei Wochen auf den Geist gehen. Fred geht zum Fuchsbau. Ich habe das alles schon mit ihm geklärt“ sagte Kayla.
„Aber schimpft dein Dad nicht. Er will dich doch bestimmt in den Ferien für sich haben“ meinte George nun.
„Ich glaube, der ist froh, wenn er mich mal zwei Wochen los ist“ sagte sie lachend.
„Ich habe mich schon gestern Abend von ihm verabschiedet.“
George drückte sie fest an sich. „Klasse“ sagte er.
„Dann helfe ich euch tagsüber im Laden“ meinte sie nun.
„Na, ihr zwei, habt ihr alles geklärt“ rief Fred.
„Danke Bruderherz“ sagte George.
„Aber heute Abend müssen wir noch nach Hause, sonst tickt Mum aus“ sagte Fred lachend.
„Ups, ich habe eure Eltern noch gar nicht begrüßt“ sagte Kayla und lief zu Molly und Arthur.

Dann verabschiedeten sie sich noch von Draco, der von Bill und MadEye begleitet verschwand.
„Melde dich ja“ rief Kayla ihm noch zu und er nickte.

Sie verbrachten den Abend bei den Weasleys. Molly hatte wieder allerlei Essen zubereitet, welches für eine ganze Kompanie gereicht hätte.
Am nächsten Morgen erreichten sie mit Hilfe des Kamins den Laden.
George und Kayla verbrachten wunderschöne Tage. Sie arbeiteten zusammen im Laden, trafen sich mit den anderen zum Rodeln oder saßen mit ihnen vor dem Kamin und quatschten.

Eines Morgens stand George unter der Dusche, als Kayla noch im Pyjama bekleidet hereinkam.
„Will mir nur eben die Zähne putzen“ sagte sie, „dann werde ich sie nicht weiter belästigen der Herr.“
Als sie so dastand und über dem Waschbecken hing, schaute George sie an.
Ja, sie war seine große Liebe, dessen war er sich sicher. Er konnte sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen, obwohl sie ja noch nicht so eine lange Zeit zusammen waren.
Er hatte seine Mutter immer ausgelacht, wenn sie erzählte, dass sie Arthur so früh geheiratet hatte, weil sie wusste, dass es der Richtige sei.
„Mum, so jung kann man das noch nicht wissen“ hatte er immer gesagt.
Nun aber verstand er sie.

„Mister Weasley, träumen sie“ sagte Kayla und warf ihm einen Waschlappen ins Gesicht. Sie hatte die Duschkabine leicht geöffnet und er hatte es gar nicht bemerkt.
„Na warte du“ sagte er, nahm den Duschschlauch und hielt ihn raus.
„Nein, das ist ja eiskalt“ schrie sie und wollte ihm den Schlauch aus der Hand reißen.
„Schnell hatte er ihre Arme gepackt und zog sie in die Dusche.
„Freches Biest“ sagte er.
„Super, nun bin ich klatschnass“ sagte sie, als er den Duschschlauch wieder auf hing.
Er hielt sie fest und umschloss ihren Mund mit seinem.
Das Wasser prasselte an ihnen runter.
„Na, dann entledigen wir dich doch deiner nassen Sachen“ flüsterte er ihr ins Ohr und zog eine Augenbraue hoch.
Während sie das dann tat, küsste er sie immer wieder.
Lebe jeden Tag als sei es dein letzter!!!

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Beitragvon Queen of Shadow » Do 08 Mär, 2007 11:13

*überhaupt nicht ungeduldig ist * Wann gehts weiter??? :mrgreen:

Hätte da 2 gaaaanz unbedeutende Fragen :mrgreen:

~ Hatte Ron's Trank Erfolg?
~ Macht George seiner Kayla einen Heiratsantrag?
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Beitragvon Steph P. S. Angel » Do 08 Mär, 2007 22:42

Abwarten und Butterbier trinken Queenie *g*
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Beitragvon Steph P. S. Angel » Do 15 Mär, 2007 23:34

DAS WEIHNACHTSFEST

Harry feierte das Erste Mal Weihnachten zusammen mit seiner Schwester. Sie alle waren im Fuchsbau und aßen gemeinsam. Natürlich war auch Severus gekommen, denn er konnte sich ein Weihnachten ohne seine Tochter nicht vorstellen. Er fand es wunderschön mit so vielen Leuten. Natürlich hatten Kayla und er ihr Weihnachtsritual, doch irgendwie hatten sie sich doch immer ein wenig einsam gefühlt.
Kayla verteilte Geschenke an ihre Freunde. Und auch alle Erwachsenen hatte sie gedacht.
„Wow, das ist ja cool“ sagte Ron, als er das Shirt von den Chudley Cannons auspackte.
George starrte sein Geschenk erstmal verdutzt an. Es war ein kleiner Block mit einem Stift. Kayla grinste und drehte sich weg.
Als George wieder mal auf den Block starrte, stand dort „Ich liebe dich“.
Nun verstand er. Schnell nahm er den Stift und schrieb „Ich dich auch“.
„Klasse was“ sagte Harry. Obwohl der Block ihn ein wenig an Tom Riddles Tagebuch erinnerte.
Kayla hing auf Georges Schulter. „So kannst du mir immer schreiben, wenn dir danach ist.“
„Na, dann kann euch ja nichts mehr passierten. Ihr habt den Block und die Armbänder“ sagte Ginny.

Sie saßen auf dem Boden vor dem Kamin, aßen Kekse und tranken Punsch.
Remus stand nun auf und räusperte sich.
„Könnt ihr mal einen Moment ruhig“ sagte er. „Jetzt, wo wir gerade mal alle zusammen sind und feiern, obwohl mir fällt ein, dass machen wir in letzter Zeit recht häufig.“ Er grinste.
Er fuhr dann fort: „Hmm, was wollte ich noch sagen. Ich bin ein wenig nervös. Tonks komm mal eben hier rüber zu mir.“

Tonks stand auf und ging mit verdutztem Blick zu ihm.
„Ich habe dir mein Geschenk noch gar nicht gegeben. Nun ja ich hoffe du empfindest es als Geschenk“ sagte er und machte eine kurze Pause.
Er war leicht blass und seine Hände zitterten.
Molly hatte schon begriffen, worauf er hinaus wollte und begann zu weinen. Alle anderen schauten immer noch fragend zu Remus.
Dieser zog nun ein Päckchen aus der Hose und öffnete es. Dann sank er vor Tonks auf die Knie. Nun schluchzte Tonks auf.
„Mein Schatz, zuerst verzeih mir bitte, dass ich das nicht schon früher getan habe. Zuerst wollte ich ja nicht so recht, da ich dachte, ich sei zu alt. Doch ich liebe dich nun mal über alles und will mein rechtliches Leben mit dir verbringen. Willst du meine Frau werden“
Noch bevor er ganz ausgesprochen hatte rief Tonks: „Ja Ja Ja“ und fiel ihm um den Hals.

Die Anwesenden applaudierten und beglückwünschten die beiden.
„Wann wird es denn soweit sein“ fragte nun Albus.
„Na, ich dachte mir im Mai, da ist es schon einigermaßen warm“ sagte Remus. „Ich habe mir auch schon ein schönes Plätzchen angesehen, aber nur wenn Tonks damit einverstanden ist.“

„Das ist mir egal. Von mir aus heiraten wir am Nordpol, Hauptsache überhaupt“ sagte Tonks und lachte. „Ach Mädels, ich hoffe doch ihr werdet meine Brautjungfern“ sagte sie an Hermine, Ginny und Kayla gerichtet.
„Klar“ antworteten sie im Chor.
„Dann muss ich zwar wieder ein Kleid anziehen, aber für euch mache ich das gerne“ sagte Kayla.
George umarmte sie von hinten. „Wenn du wieder so scharf aussiehst wie damals, finde ich das ideal“ flüsterte er ihr ins Ohr.
Sie gab ihm einen Stubs mit dem Ellenbogen und lachte.
„Das wird bestimmt toll“ sagte Fred.
Es war wirklich ein wunderschönes Weihnachtsfest für alle.
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Beitragvon Steph P. S. Angel » So 18 Mär, 2007 16:55

Neugeboren

Es war Mitte Februar und die Schüler saßen in ihrem Projekt.
„Ich habe euch etwas mitzuteilen“ sagte Professor Leander „Zuerst einmal möchte ich mich herzlich für eure Mithilfe an diesem Projekt bedanken. Am Samstag werden wir uns um Fünfzehn Uhr zu einer kleinen Feier treffen. Ich habe eine Überraschung für euch vorbereitet. Ich kann nur soviel sagen, dass ich meinen Professoren unsere Arbeiten überreicht habe und sie sehen in einigen von euch ein Riesen Potential und möchten euch deswegen gerne kennen lernen. Aber mehr am Samstag.“

Nun saßen sie am Samstag im Gewächshaus und warteten. Professor Leander betrat den Raum, gefolgt von zwei Männern.
„Hallo zusammen. Ich möchte euch Professor Cole und Professor Tribey vorstellen. Sie arbeiten in der Forschungsabteilung im St. Mungo“ sagte er.
Die Klasse begrüßte die beiden Herren freundlich.
„Warum wir heute hier sind, hat folgenden Grund. Eure Tränke hat man im St. Mungo an Versuchspatienten getestet und einer hat ziemlich gut angeschlagen“ sagte Professor Cole.

Die Gesichter der Schüler erhellten sich. „Das ist toll“ sagte Parvati.
Professor Leander, der neben Cole stand, drehte sich ein wenig weg und wischte sich mit einem Taschentuch einige Tränen aus dem Gesicht.
„Ich denke mal, euer Professor ist ein wenig überwältigt von der ganzen Sache, aber ich kann ihn gut verstehen“ führte Cole fort. „Es ist bisher noch nie geschafft worden, aber ich glaube, ihr werdet gleich verstehen.“
„Lissy, kommst du bitte rein“ sagte Professor Tribey.
Und ein etwa zweiundzwanzigjähriges Mädchen betrat den Raum und umarmte Professor Leander. Dieser sah aus, als wolle er sie nie wieder loslassen.

„Das ist meine Schwester Lissy“ sagte er nur und die Klasse starrte ihn an.
„Aber Professor, sagten sie nicht… oh mein Gott“ rief Ron.
Neville war in Schluchzen ausgebrochen und Ginny lief zu ihm und umarmte ihn.
Professor Tribey stellte sich vor ihn. „Mister Longbottom, wie ich annehme.“
Professor Leander nickte.
„Sie wissen, was dies bedeuten kann Mister Longbottom“ sagte er mit einem Lächeln zu Neville gerichtet.
Neville war so unter Tränen, dass er nicht sehen konnte, was nun geschah.
Hermine schrie auf einmal auf und alle drehten sich zur Türe.
Neville stand nun langsam auf und schaute auf seine Großmutter, die den Raum betrat. Sie weinte. Neben ihr am Arm ging…

„Mum“ sagte Nevillle leise. Seine Mutter hatte den Blick starr auf ihn gerichtet und er dachte, dass sie ihn nicht erkannte, weil ….

„Mein Junge“ rief Alice plötzlich und lief auf ihn zu. Sie küsste Neville über das ganze Gesicht. „Oh Gott, mein Baby.“
„Aber wieso…“ sagte Ron ganz verwirrt.
„Na, weil ein Trank die Wirkung gezeigt hat. Um genau zu sagen, dein Trank Ron“ sagte Professor Leander und reichte Ron die Hand. „Und deshalb danke ich dir von ganzem Herzen.“
Ron wurde es schlecht und er musste sich setzen. Sein Trank, aber das konnte nicht sein. Er hatte doch nur mal ausprobieren wollen, was dabei raus käme. Nie im Leben hätte er gedacht, dass er wirken könnte.

Neville war in Alice Arme vergraben, als er plötzlich eine Hand auf seinem Kopf verspürte.
Als er ihn hob, blickte er in die Augen seines Vaters. „Hallo Neville“ sagte Frank.
Dann zog er seinen Sohn zu sich.
„Solange Zeit“ schluchzte Frank. „Unser Junge ist schon so groß, schau ihn dir an Alice. Ist er nicht wunderbar.“

Die halbe Klasse heulte. Und wer nicht heulte, sass geschockt auf seinem Platz und konnte nichts sagen.
Alice ging nun zu jedem Schüler und bedankte sich, dass sie alle mitgeholfen hatten.
Als Alice zu Ron kam, küsste sie ihn auf die Stirn. „Danke“ sagte sie.
„Wofür“ fragte Ron, der es immer noch nicht glauben konnte.
Alice berührte Harrys Wange, als sie zu ihm kam. „Du siehst aus wie James“ sagte sie, „aber wo ist deine Schwester?“
„Hier Mrs. Longbottom“ sagte Kayla mit verweinten Augen. Alice lächelte.
„Ja, wenn man genau schaut, dann sieht man es“ sagte sie grinsend.

Albus, Minerva und Severus hatten das Szenario still mitverfolgt und kamen nun in die Mitte.
„Na ist die Überraschung gelungen“ fragte Albus.
„Und wie“ antworteten alle.
Severus begrüßte die Longbottoms mit einem mulmigen Gefühl.
„Nicht so steif Severus, sonst denken wir noch, du freust dich nicht. Albus hat uns schon aufgeklärt. Es war doch nicht deine Schuld“ sagte Frank.
„Danke“ sagte Severus leise.
„Ich kann es immer noch nicht glauben“ sagte Minerva und umarmte Alice immer wieder.

„So, ich denke, wir werden nun alle in die große Halle gehen. Ich finde, dass alle Schüler ein wenig von der Freude abbekommen sollten. Und auch die Lehrer. Ich glaube Rubeus wird in Ohnmacht fallen“ sagte Dumbledore lächelnd.

Doch Hagrid fiel nicht. Aber er hatte laut aufgeschrieen und stammelte etwas von Geistern, bis Frank ihn in den Arm kniff.
Alle freuten sich mit Neville und Professor Leander. Besonders diejenigen, dessen Verwandten ebenfalls vom Crutiatus getroffen waren. Sie alle schöpften nun Hoffnung.
Für Neville war es der schönste Tag im Leben. Professor Dumbledore gab ihm eine Woche frei damit er und seine Eltern ein wenig Zeit für sich hatten.
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Beitragvon Queen of Shadow » So 18 Mär, 2007 17:25

*eine richtige Gänsehaut hab*

Steph wie machst du das nur?
Wie findest du immer wieder diese tolle Ideen für deine FF's?

"Das Weihnachtsfest" war schon toll, allein wegen der Verlobung von Tonks & Remus :wink:
Aber ich muß ehrlich sagen "Neugeboren" hat es noch übertroffen :D
Ich hab eine Gänsehaut bekommen beim lesen, als der Teil mit den Longbottems kam...
Man kann es sich richtig bildlich vorstellen *strahl*
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Beitragvon Steph P. S. Angel » Di 20 Mär, 2007 23:48

Grippe?


Der April war gekommen und die Tage wurden wärmer. Doch in Hogwarts liefen einige verschnupfte Nasen rum. Madame Pomfrey kam mit den Ausschank eines Heiltranks kaum nach.
„Hatschi“ rief Ginny morgens beim Frühstück. „Man ist mir übel“
Harry, der neben ihr sass, streichelte ihr sanft den Kopf.
„Du bist ja kochend heiß, am besten du gehst gleich auf die Krankenstation“ sagte er.
Kayla und Neville betraten den Raum. Kayla ging es genauso mies wie Ginny.
„Morgen“ sagte sie leise und küsste Harry auf die Stirn. Das war ein Ritual geworden.
„Hi Ginny, wie ich sehe geht es dir auch so bescheiden wie mir“ sagte sie.
„“Ja, aber du siehst ja noch schlimmer aus. Wie eine Leiche. Du kannst gleich mit kommen auf die Krankenstation“ sagte Ginny.

Draco betrat den Tisch und setzte sich neben Harry.
„Ich glaube, neben die Bazillenmutterschiffe setze ich mich besser nicht“ sagte er und lachte.
„Sehr witzig“ antwortete Kayla.

Nach dem Frühstück gingen die zwei zu Madame Pomfrey.
„Ihr zwei also auch“ sagte die Krankenschwester und verabreichte ihnen gleich den Trank.
Dann machten sie sich auf den Weg zu ihrem Unterricht.
„Bis nachher“ sagte Ginny, als sich ihre Wege trennten.

Professor McConagall war schon im Klassenzimmer, als Kayla den Raum betrat.
„Entschuldigung Professor…“ wollte sie gerade sagen.
„Schon gut Miss Angel, ich weis schon Bescheid“ sagte die Lehrerin.

Kayla setzte sich neben Hermine und schlug ihr Buch auf. Während sie lass, spürte sie immer wieder einen Druck in der Magengegend. Der Schweiß stand ihr auf der Stirn und sie stöhnte leise auf.
„Alles in Ordnung“ fragte Hermine und sie nickte.
Doch die Schmerzen wurden stärker und sie musste sich den Bauch festhalten.
„Professor, ich glaube Kayla geht es nicht gut“ sagte Hermine nun.
Kayla nahm kaum noch wahr, als Professor McConagall sie ansprach.
„Miss Angel, kommen sie, ich bringe sie in den Krankenflügel“ sagte sie.
Kayla wollte aufstehen, doch als sie einen Schritt gehen wollte, sackte sie zusammen.

„Kayla“ schrie Harry und war schon bei ihr. Gemeinsam mit Ron trug er sie in den Krankenflügel.

Als Kayla aufwachte, wusste sie zuerst nicht, wo sie war.
„Na, das sind sie ja wieder“ sagte Madame Pomfrey.
„Was ist passiert“ fragte Kayla.
„Ich glaube, dass wird dir dein Dad sicher gleich selber sagen“ antwortete Poppy freundlich.
Sie ging hinaus und Severus betrat den Raum.
„Was machst du nur für Sachen. Du hast uns vielleicht einen Schrecken eingejagt“ sagte er und küsste sie auf die Stirn.
„Weis ja selber nicht. Ich hatte Bauchschmerzen und mir war übel“ sagte sie.

„Warum hast du mir denn nichts gesagt. Es war doch sicher nicht das Erste Mal, dass du Schmerzen hattest. Und es gibt doch auch andere Anzeichen“ sagte er.
„Doch, die Schmerzen habe ich heute das Erste Mal verspürt. Und es war mir nur ein wenig übel und meine Nase lief“ sagte sie.
„Du hast nicht bemerkt, dass du schwanger bist“ fragte er.

„Ich bin was?“ schrie Kayla so laut, dass Poppy gleich angerannt kam.
„Nicht aufregen junge Dame. Das ist nicht gut“ sagte sie.
„Aber das kann nicht sein“ sagte Kayla und fing an zu weinen. Dann schaute sie zu der Krankenschwester.
„Wie weit“ fragte sie.
„Von der Untersuchung her Anfang Fünfter Monat“ antwortete Poppy.
„Weihnachtsferien“ murmelte Kayla.
„Habt ihr denn nicht verhütet“ fragte Severus.
„Doch, aber da ist wohl etwas schief gegangen“ antwortete sie immer noch schluchzend.
„Scheint so. Und das schief kommt dann wohl so im September“ sagte Severus.
„Du sagst das so locker. Willst du mir denn nicht den Kopf abreißen?“ sagte Kayla und schaute ihren Vater an.
„Dafür ist es jetzt ein wenig zu spät. Klar ist es noch viel zu früh, aber passiert ist passiert. Es sein denn…“ Er stockte.
„Nein, natürlich will ich es behalten Dad. Ich will nur hoffen, dass George… Oh, mein Gott, die Weasleys bringen mich um“ schrie sie.

Albus war erschienen und grinste. „Was höre ich denn da von dir Kayla? Sie werden dich bestimmt nicht umbringen. Dafür kenne ich sie zu gut“ sagte der alte Mann.
„George, er muss doch Bescheid wissen“ sagte sie aufgeregt.
„Du kannst gleich, wenn du willst den Kamin benutzen. Ich gebe dir drei Stunden, dann holt dein Dad dich wieder ab“ sagte Albus.
„Ok, vielen Dank. Dad, holst du mich bitte im Fuchsbau ab. Ich möchte es auch sofort den Weasleys beichten“ sagte sie.

Sie stand auf, zog ihre Sachen an und begleitete Albus dann in sein Büro. Als sie im Kamin stand zittere sie leicht.
„Kopf hoch“ sagte Albus.
„Winkelgasse Dreiundneunzig“ sagte Kayla und verschwand mit schweißnassen Händen und Angst.
Lebe jeden Tag als sei es dein letzter!!!

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Beitragvon Siria » Mi 21 Mär, 2007 09:08

Oh, jetzt wird spannend! Bitte schreib schnell weiter!!!! Mal wieder super, Steph!

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Queen of Shadow
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Beitragvon Queen of Shadow » Mi 21 Mär, 2007 09:58

Einfach genial wie immer :D

Also ich könnte mir Molly super als Oma vorstellen :lol:
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