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[HP] Harry und Ginny in love

Nanny
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[HP] Harry und Ginny in love

Beitragvon Nanny » Mi 16 Nov, 2005 19:20

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Im Fuchsbau

Ginny schlug die Augen auf und musste sie sofort zukneifen, denn die Sonne schien grell durch das Fenster des Fuchsbaus in ihr Gesicht. Am Liebsten hätte sie jetzt einfach weitergeschlafen, doch dann fiel es ihr wieder ein: Heute würde Harry zu Besuch kommen. Schnell sprang sie aus dem Bett. „Oh Gott, schon halb elf!“ Harry konnte jeden Moment kommen. „Was soll ich bloß anziehen“ Panisch durchwühlte sie ihren Kleiderschrank bis sie auf einen wunderschönes schwarzes Kleid und ihren smaragdgrünen Umhang stieß. Schnell schlüpfte sie in die Sachen und drehte sich vor ihrem Spiegel. Sie sah hübsch aus, fand sogar sie selbst. Hoffentlich war Harry der gleichen Meinung. Seufzend setzte sie sich auf ihr Bett und zog unter ihrem Kopfkissen zwei Foto’s hervor.

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Eines von Harry, Harry mit seinen wunderschönen grünen Augen und eines von Dean, mit dem sie ja noch immer zusammen war. Doch liebte sie ihn wirklich? Nein. Sie machte das Ganze nur, weil sie Harry auf sich aufmerksam machen wollte. Sie wollte nicht das schüchterne Mädchen sein. Aber es half ja doch nichts, Harry war ja Hals über Kopf auf Cho Chang hereingefallen und mit derem Aussehen würde sie nie gleichziehen können, also musste sie sich wohl oder übel mit Dean abgeben, weil sie sich nicht traute, ihn einfach abzuservieren. Ein Klingeln riss sie aus den Gedanken. Schnell steckte sie die Bilder unter ihr Kopfkissen und stürzte ans Fenster: Es war Harry. Sie kämmte sich noch kurz die Haare und lief dann die knarrenden Holztreppen hinunter, vorbei an bewegenden Foto’s von lauter Rotschöpfen, die ihr zuwinkten. Von ihr über Oma und Opa zu Vorfahren, die sie nicht mehr kannte. Doch sie beachtete sie nicht, sondern lief unten in die Küche. „Morgen Mum, morgen Dad“, sagte sie verlegen, als sie sah, dass schon alle am Tisch saßen. Der Platz zwischen Harry und Bill, der sich den Tag extra von Gringots frei genommen hatte, was noch frei. „Hallo Harry!“, sagte sie und ließ sich auf den Stuhl neben ihm fallen. Sie merkte wie Harry sie verwundert anschaute und sie wusste auch warum. Die letzten Jahre war sie immer rot angelaufen, wenn sie ihn gesegen hatte und nur ein gemurmeltes „hi“ über die Lippen gebracht. Doch das war nun anders, dachte sie sich und lächelte ihm zu.
Da fiel ihr noch etwas ein: Harry hatte morgen seinen sechzehnten Geburtstag. Oh nein, sie hatte noch kein Geschenk für ihn. Was sollte sie denn nun tun? Nun ja, irgendetwas würde ihr schon einfallen.
„Wie waren deine Ferien denn so?“, fragte Harry sie.
„Ach, ganz okay. Übrigens, danke für deinen Brief. Die Witze waren echt gut!“

Ja, sie hatte tatsächlich in den Sommerferien einen Brief von Harry bekommen, den sie wie ihren Augapfel hütete. Darin stand:

Hallo Ginny! Wie geht es dir? Hier ist es wie immer. Am Liebsten würde ich die Dursleys einfach verzaubern, aber das darf ich ja nicht. Manchmal fühle ich mich alleine hier, aber ich komme ja in zwei Tagen zu euch, Ron hat mich eingeladen. Darauf freue ich mich schon und aufs Quiditchspielen. Achja: Ich bin Quiditchkapitän geworden! Jetzt wo Oliver nicht mehr da ist. Das wird hoffentlich nichts an unserer Spielqualität ändern.
Wie geht es Dean? Du hast doch bestimmt von ihm gehört, oder?
Dudley ist grade auf Diät, weil er nicht mehr in die größten Knickerbocker seiner Schule hineinpasst. Du weißt nicht, wie unglaublich mürrisch er beim Essen aussieht. Petunia hat ihn schon zwei Mal einen Tag in sein Zimmer gesperrtm weil er genascht hat. Ich habe mir noch ein paar Witze einfallen lassen, obwohl du wohl weniger eine Aufmunterung brauchst als ich:

-Da Dudley schon so fett ist, dass er deshalb beinahe von der Schule geflogen sei, kauft Tante Petunia ihm eine ganz neue sprechende Waage. Dudley stellt sich darauf und die Waage stöhnt: „Oh nein, ich bin nicht für Elefanten bestimmt!“

-Vor dem Lehrerzimmer in Hogwarts wurden ein paar Garderobenhaken angebracht – darüber ein Schild: Nur für Lehrer!
Fred und Georg gehen daran vorbei. Danach hängt darunter ein Schil: Man kann aber auch Umhänge und Mäntel daran aufhängen!

Apropros Fred und George. Wie geht es den beiden mit ihrem Scherzladen. Schade, dass ich jetzt neue Treiber suchen muss, sie waren die Besten, die ich je gesehen habe. Mache dir nicht die Mühe, mir zu antworten, denn ich komme eh übermorgen zu euch.

Harry.

„Warst du schon in der Winkelgasse? Ich habe meine neuen Bücher in noch nicht besorgt.“
„Nein, habe ich noch nicht. Mum und Dad sind mit Ron alleine gegangen. Ich hatte an dem Tag eine Ver... einen wichtigen Termin, den ich nicht verschieben konnte.“
Sie verschwieg, dass sie sich an dem Tag mit Dean verabredet war und schaute Ron flehend an. Mum und Dad hatten nichts davon gewusst.
„Aha, wir könnten ja vielleicht zusammen gehen.“
„Ja gerne. Vielleicht kann Hermine ja auch mitkommen. Sie wollte um eins kommen. Aber wahrscheinlich hat sie schon länst alles besorgt. Komm, hilf mir mal mit dem Abräumen. Hast du Lust auf Quiditch?“
„Ja klar, Ron, Charlie, Bill, Fred, George, macht ihr auch mit?“
Er bekam ein eindeutiges „ja“ als Antwort. Ginny hatte den ganzen Sommer über geübt, doch als sie mal als Sucherin gegen Harry antrat gelang es ihr trotzdem nicht, ihn zu schlagen. Als Jägerin machte sie jedoch eine hervorragende Figur und sie merkte, dass Harry sie bewundernd ansah.

Nach einem Quiditchvormittag fiel Ginny ein, dass sie ja noch ein Geschenk für Harry machen musste. „Entschuldigt mich, Jungs. Muss noch kurz etwas erledigen.“, sagte sie und lief nach drinnen.
Nach langem Überlegen griff sie nach Stift und Papier und begann ein Bild von Harry auf seinem Besen zu malen. Nachdem sie etwa fünf Stunden daran gesessen hatte und nur kurz zum Mittagessen runtergekommen war, sah es so aus:

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Sie war äußerst zufrieden mit sich selbst. Ginny ging runter. Unten war Hermine. Die hatte sie ja ganz vergessen. Stürmisch umarmte sie sie. „Ich habe dich schon gesehen, aber du hast mich gar nicht gemerkt. Da Bild ist hübsch!“
Ginny wurde rot. „Dankeschön“, stotterte sie. „Es ist für Harry’s Geburtstag. Was schenkst du ihm denn?“
„Ein Besenpflegeset, das kann er bestimmt gebrauchen.“
„Warst du schon in der Winkelgasse und hast deine Bücher besorgt?“
„Natürlich. Du noch nicht?“
„Nein, aber ich gehe mit Harry“, antwortete Ginny strahlend.
„Aha, du strahlst ja wie ein Pfannkuchen bei der Vorstellung“, sagte Hermine, lächelte und drehte sich dann um, während Ginny’s Gesicht wieder rot anlief.
Jemand legte ihr eine Hand auf die Schulter. Sie drehte sich um und sah in Harry’s Gesicht. „Was hast du denn die ganze Zeit gemacht?“
„Gelesen.“
„Aha. Wann wollen wir denn in die Winkelgasse gehen? Jetzt ist es leider schon zu spät, aber wir könnten morgen gehen. Naja, eigentlich haben wir ja noch ganze 2 Wochen Zeit.“
„Ja, lass uns morgen gehen“, sagte Ginny und lächelte.
Nach dem ausgiebigen Abendbrot spielten Fred, George, Harry, Ron, Hermine und sie Snape explodiert und Zauberschach während Percy, Bill, Charlie, Mr. Und Mrs. Weasley sich über das Ministerium und die Themen im Tagespropheten diskutierten. „Fred, George, seid ihr morgen wieder im Scherzladen? Harry und ich wollten dann nämlich in die Winkelgasse gehen.“
„Klaro!“, antworteten die beiden Zwillinge wie aus einem Munde. „Du wirst staunen, was wir für ein gutes Geschäft machen! Als Besucher musst du mindestens 10 Minuten warten, bis du an die Kasse kommst, so voll ist es! Aber da du es bist, Schwesterherzchen und in solch großartiger Begleitung, werden wir euch natürlich Vortitt verschaffen!“
„Haha, ihr habt euch wirklich nicht verändert, ihr mit euren blöden Witzen!“

Um 11 Uhr rief Mrs. Weasley aus ihrem großen Lehnstuhl hinüber: „Husch, husch. Ab in die Betten. Sonst kommt ihr morgen gar nicht mehr aus den Federn.“
„Gute Nacht Mum, gute nach Dad. Achja, Mum, Dad: Harry und ich wollten morgen in die Winkelgasse gehen. Können wir?“
„Natürlich, Schatz. Wir haben noch Geld von unserem letzten Gringotsbesuch hier und für Harry habe ich auch schon etwas von Gringots geholt. Flohpulver ist auch noch genug da.“
Zufrieden ging Ginny hoch. Sie schlief schnell ein und freute sich schon auf den nächsten Tag.
Hallo, bitte lest doch meine FanFiction "Harry und Ginny in love" im FanFiction-Teil vom Forum!!!

Ela
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Beitragvon Ela » Mi 16 Nov, 2005 19:50

tolle story möchte aufjedenfall mehr hören
2. Jäger der Gryffindor Quidditch Mannschaft

Ginny100
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Beitragvon Ginny100 » Mi 16 Nov, 2005 20:32

Schöne Story will gerne mehr hören
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*Felicia*
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Beitragvon *Felicia* » Mi 16 Nov, 2005 20:45

schön gemacht, vor allem das das du bilder eingebaut hast ist total neu und eine super idee!
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Nanny
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Beitragvon Nanny » Mi 16 Nov, 2005 21:15

Ich habe noch einige Teile auf Vorrat, die ich jetzt reinstellen kann... Aber erstmal dieser. Der muss für heute abend reichen... :lol: Schön, dass ich als "Muggel" schon gleich so viele Leser habe!!! :D

Achja: Bevor ich es vergesse. Die Geschichte ist mehr oder weniger abwechselnd aus 2 Perspektiven geschrieben. Ginny's und Harry's. Es geht darum, dass... Nee, das sage ich noch nicht... :D Naja, auf jeden Fall soll die Story den 7ten Band darstellen, ist aber in einigen Punkten unabhängig von den Teilen davor, insbesondere der 6te. Deshalb lebt DD noch, Ginny und Harry waren noch nicht zusammen,...

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In der Winkelgasse

Gähnend stieg Ginny aus ihrem Bett. Vorfreude auf den Tag durchströmte sie. Sie war noch nie mit Harry alleine in der Winkelgasse gewesen. Sie zog die Liste der zu besorgenden Sachen hervor:

Für dieses Schuljahr benötigen sie folgende Materialien:
-drei Garnituren einfacher Umhänge – schwarz
-zwei Garnituren Festumhänge
-einen Spitzhut – schwarz
-Grundausstattung für Zaubertränke und Kräuterkunde

Wir bitten sie, die Bücher, die sie noch nicht besitzen für ihre Wahlfächer zu besorgen:
-Verteidigung gegen die dunklen Künste: „Schutzzauber“ von Prof. Habilius Ransen, „Einfache Verteidigung“ von Prof. Nirgana Sirgio
-Zaubertränke: „Trankbrauerei Grad 3“ von Prof. Gregor Munsen
-Kräuterkunde: „Heilkräuter“ von Prof. Miranda Habicht
-Pflege magischer Geschöpfe: „Das Monsterbuch“ von Prof. Leander Binsen
-Verwandlung: „Verwandlung von Lebewesen in Gegenstände und umgekehrt“ von Prof. Rubinia Lekrada
-Muggelkunde: „Die berühmtesten Erfindungen der Muggel“ von Prof. Thomas Mandra
-Alte Rhunen: „Übersetzen alter Rhunen für Anfänger“ von Prof. Ania Ladriana
-Wahrsagen: „Kugel, Kaffeesatz, Karten usw.“ von Prof. Trusia Omortia

Sie steckte den Zettel in ihre Umhangtasche, zog Jeans und T-Shirt an und ging nach unten. „Morgen Mum, morgen Harry“, rief sie ihrer Mutter und Harry zu. Sonst war noch niemand in der Küche.
„Hier, ich habe euch ein paar Toasts gemacht. Ihr müsst schließlich schnell los, sonst ist die Winkelgasse sofort überfüllt. Hier hast du dein Geld. Das muss reichen, sonst kannst du dir dieses Jahr eben keinen neuen Festumhang leisten.“
Ginny nahm das kleine Lederbeutelchen an sich und steckte es tief in ihre Tasche. Dann schlangen Harry und sie die Toast runter.
„Gut, kommt her. Du gehst erst Ginny. Du weißt ja wie es geht.“, sagte Mrs. Weasley.
Ginny streute etwas von dem grünen Flohpulver in die Flammen, stieg hinein und sagte laut: „Winkelgasse!“

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Sie wurde von den Füßen gerissen und wirbelte an zahllosen Kaminen vorbei durch einen scheinbar endlosen Gang, bis sie sich schließlich im Kamin des „Tropfenden Kessels“ wiederfand. Qual verschleierte ihr die Sicht und der Duft von Butterbier kroch ihr in die Nase. Wenige Sekunden später kam Harry aus dem Kamin und klopfte sich den Ruß von den Kleidern.
„Tag Harry, Tag Ginny“, begrüßte sie der dicke Wirt hinter der Theke. „Wollt ihr was trinken?“
„Nein danke, Tom. Wir müssen unsere Sachen für Hogwarts besorgen. Aber vielleicht, wenn wir fertig sind.“, antwortete Harry.

Sie traten aus der Hintertür des rauchigen Gasthauses hinaus in den kahlen Hinterhof. Ginny klopfte drei mal auf einen Stein, das Tor öffnete sich vor ihnen und sie fanden sich in der Winkelgasse wieder.

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„Hey, sie mal Ginny. Ist das da hinten nicht Hagrid?“
„Ja, unverkennlich!“
„Hagrid“, schrieen sie beide zusammen.
„Hagrid drehte sich um und ein breites Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus als er Ginny und Harry erblickte.
„Hallo! Was macht ihr denn schon so früh hier? Schulsachen besorgen, hm?“
„Ja.“
„Na dann will ich euch nicht lang belästigen. Sehn’ uns ja dann spätenstens in Hogwarts wieder. Ah Harry, wo du schon mal hier bist, kann ich dir ja gleich zum Geburtstag gratulieren. Kriegst’ morgen natürlich noch ´n Geschenk, versteht sich. Also, schon mal vorträglich herzlichen Glückwunsch.“
„Danke Hagrid. Ich habe fast meinen eigenen Geburtstag vergessen!“
„Also dann viel Spaß euch noch. Wir hörn’ von einander!“
Damit bog er in eine Seitenstraße ein. „Wohin sollen wir zuerst gehen, Harry?“, fragte Ginny.
„Lass uns zuerst zu Flourish&Blotts gehen und unsere Bücher besorgen. Welche brauchst du?“
„Die Bücher für Kräuterkunde, Verteidigung gegen die dunklen Künste, Verwandlung und Pflege magischer Geschöpfe.“

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Sie betraten den Buchladen und mussten zu ihrem Erschrecken feststellen, dass Malfoy ebenfalls dort war. Ginny stöhnte auf, was Malfoy nicht überhörte. „Soso, Potter. Was soll denn das werden? Gibst du dich neuerdings mit kleinen, dreckigen Kindern ab?“
„Hör auf, Malfoy. Beleidige Ginny nicht.“, zischte Harry
„Oho, Potti verteidigt dieses Gör auch noch.“
„Noch ein Wort, noch ein Wort und du bist tot Malfoy“, sagte Harry leise, aber fest und bestimmt und zog seinen Zauberstab. Ginny griff nach seinem Arm.
„Harry, lass dich nicht von ihm provozieren“, flüsterte sie ihm zu.
„Was flüstert ihr denn da? Ihr habt doch nicht etwa etwas vor mir zu verbergen.“, sagte Malfoy und ein hämisches Lächeln glitt über sein Gesicht.
Nun platze Harry’s Geduld. „Rictusempra“, schrie er und richtete seinen Zauberstab auf Malfoy.
Sogleich kicherte der los und kringelte sich auf dem Boden. Plötzlich trat Lucius Malfoy hinter einem Regal hervor. Er erblickte seinen lachenden Sohn auf dem Boden und sprach den Gegenfluch. „Was hat das zu bedeuten?“, fragte er hart.
„Er hat Ginny beleidigt!“, rief Harry.
„Soso, was für ein schweres Verbrechen. Sie ist es nicht anders würdig.“
Alle Augenpaare waren auf sie gerichtet. Anscheinend bemerkte Lucius, dass es keinen Sinn hatte, sich hier mit Harry zu streiten. Vor Wut schnaubend ging er hinaus und zog Malfoy mit sich.
„Komm Harry, lass uns die Bücher besorgen.“
Sie zogen die Bücher aus den Regalen. Als sie auf der Liste beim „Monsterbuch“ für Pflege magischer Geschöpfe angelangt waren, schauten sie sich suchend um. Im Ladenfenster entdeckten sie einen Käfig und darin waren – sie trauten ihren Augen kaum – schnappende, grüne Bücher mit langen, spitzen Zähnen, die sich versuchten gegenseitig in Stücke zu reißen. Auf jedem stand in blutroter Schrift „Das Monsterbuch“ geschrieben. Ginny begann sich gerade zu fragen, wie sie eines der Bücher dort hinausbekommen sollten ohne dabei mindestens einen Finger zu verlieren, als der Ladenführer auf sie zukam und laut seufzte. „Nicht schon wieder. Ich hasse es, diese Bücher hinauszuholen!“
Er nahm die Stange neben dem Käfig, fischte zwei der schnappenden Bücher heraus und schloss mit großer Mühe den breiten Gürtel darum.
Sie bezahlten dem schnaufenden, alten Mann und gingen hinaus auf die belebte Gasse.

Traurig starrte Ginny in ihren Lederbeutel. Das würde nie für einen neuen Festumhang reichen. „Los, wir gehen zur Apotheke und besorgen unsere Kräuter- und Zaubertrankausstattungen."

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Hier gab es hohe Schränke mit unzähligen kleinen und großen Schubladen. Es gab Käferaugen, Einhornhaare, Drachenleber, Spinnenbeine und viele andere Sachen. Immer wieder bestaunte Ginny die vielen Sachen, die es hier gab. Harry legte den Arm um sie und sie erschauderte. Er zog sie zur Theke und sagte: „Unsere Grundausstattungen für Zaubertränke und Kräuterkunde müssen aufgefüllt werden.“
Die Dame hinter der Theke nahm ihre Holzkästen, öffnete gezielt einige der Schubladen im Laden und füllte mit Schaufeln etwas daraus in die Fächer der Kästen. „Das macht 7 Sickel und 5 Knuts für jeden.“, sagte sie.
Sie bezahlten und gingen wieder hinaus. „So, was brauchen wir jetzt noch?“, fragte Harry.
„Eigentlich wollte ich mir bei Madam Malkins einen neuen Festumhang kaufen.“ Sie schüttelte mit ihrem leeren Beutel. „Aber wie du siehst habe ich kein Geld mehr“
„Komm, ich kaufe dir einen. Ich brauche eh noch einen für mich!“, meinte Harry.
„Nein Harry, das ist wirklich sehr großzügig, aber so etwas ist wirklich zu teuer.“
Doch Harry steuerte schon auf Madam Malkins Laden zu.

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„Hallo, was kann ich für euch tun“, ertönte Madam Malkins hohe Stimme. Sie war heute ganz in Flieder gekleidet.
„Wir hätten gerne neue Festumhänge.“, sagte Harry.
„Dann kommt mal mit und schaut euch die Stoffe an.“
Sie führte sie in den hinteren Teil des Ladens und wies auf verschiedene Stoffrollen. Ginny fiel sofort ein smaragdgrüner Stoff in die Augen. „Oh Harry, sieh nur. Dieses Grün passt wunderbar zu deinen Augen.“
„Wenn du meinst. Hier, dieser blaue Stoff mit den glitzernden Sternchen drauf würde dir hervorragend stehen.
Nach einer halben Stunde verließen sie den Laden. Harry mit einem smaragdgrünem und Ginny mit einem dunkelblauen Umhang.
„Komm, lass uns ein Eis essen und dann zu Freds und Georges Scherzladen gehen.“, schlug Harry vor und deutete auf eine Eisdiele auf der anderen Seite.

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Sie setzten sich an einen Tisch mit roter Tischdecke und studierten die Eiskarte. Mr. Fortesque kam hinaus. „Ah, Mr. Potter, schön, sie wieder hier zu sehen.“, rief er ihm erfreut zu. „Und da ist ja auch die little Mrs. Weasley. Nun, habt ihr beiden Hübschen euch schon entschieden?“
„Ja, wir nehmen zusammen einen extra großen Quiditchbecher.“
„Ich habe gehört, dass Sie Kapitän geworden sind. Ich wünsche ihnen viel Glück! Ach, jetzt beginne ich schon wieder zu plaudern, statt ihnen ihr Eis zu bringen.“
Er schlug sich vor die Stirn und eilte in sein Cafe. „Wie geht’s Cho?“, fragte Ginny Harry.
Sie bemerkte, wie sich Harry’s Gesicht schlagartig verdüsterte. „Sprech’ mich bloß nicht auf die an. Mit der habe ich nichts mehr am Hut!“
„Oh, das tut mir Leid.“, stammelte Ginny und lief wieder rot an. „Ich dachte du, also ihr – also, dass ihr noch zusammen wärt...“
„Nein, schon lange nicht mehr. Es muss dir nicht Leid tun. Wie geht’s denn Dean?“
„Naja, also ich denke mal gut. Ist schon ziemlich lange her, dass wir uns das letze Mal getroffen haben. Wir haben uns gestritten...“
Sie senkte ihren Blick und eine peinliche Pause entstand. Doch Ginny war irgendwie erleichtert und gleichzeitig enttäuscht. Harry war gar nicht mit Cho Chang zusammen und sie, sie...
Zum Glück kam in dem Moment ihr Eisbecher. „Guten Appetit euch beiden“, sagte Fortesque und verschwand wieder.
„Also dann, guten Appetit“, sagte Harry und blickte ihr in die Augen.
Ginny hätte in ihnen versinken können, doch sie fasste sich wieder und lächelte. Sie erzählten sich Witze, während sie ihr Eis aßen und die Spannung, die soeben entstanden war löste sich augenblicklich wieder. Als der Becher leer war, bezahlte Harry, nahm sie an die Hand und schlendert mit ihr die Winkelgasse hinunter, bis sie zu Fred’s und George’s Scherzladen kamen.

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Die Zwillinge hatten wirklich nicht zu viel versprochen. Im Laden war es zum Bersten voll. Harry quetschte sich mit ihr an der Hand durch die Menschenmenge bis zur Theke, wo Fred und George standen. „Hallo Fred, hi George.“, sagte sie.
„Hey, Harry, hi Ginny“, antworteten die beiden im Chor.
„Wollt ihr euch ein bisschen umsehen? Hier im Laden könnt ihr lange warten. Kommt mit ins Lager. Da könnt ihr euch die Sachen in Ruhe ansehen. Nimm nur so viel mit, wie du willst, Harry. Alles kostenlos! Für dich natürlich nicht, Schwesterherzchen.“, meinte Fred, während er sie durch eine Tür hinter der Ladentheke in den Lagerraum führte und zwickte sie in die Nase.
„Warum ist es für mich kostenlos?“, fragte Harry verstört.
„Na weil du uns das Geld für den ganzen Laden gegeben hast! Außerdem sind die Kassen noch voller als der Laden! Schaut euch in Ruhe um!“
Sie betrachteten die ganzen Dinge. Einige, wie die Kanarienvogelcreme, die Trickzauberstäbe und die Langziehohren kannten sie ja schon, aber es gab noch viel, viel, viel mehr Dinge. Etwa die ganzen merkwürdigen Sachen zum Essen und die Überraschungszaubersprüche, die Fred und George sich selbst ausgedacht hatten, in den verschiedenfarbenen Umschlägen.
Ginny zog Harry zu einem großen Käfig mit rosafarbenen Fellknäueln, die sich bewegten. „Sieh nur Harry, wie süß sie sind! Bitte, bitte, nimmst du ein paar für mich mit?“
„Klaro“
Nach einer halben Stunde verließen sie mit einer großen Tüte aus „Weasleys zauberhafte Zauberscherze“ den Laden.
Ginny fasste in ihre Tasche und fühlte das kleine Fläschchen. Darin war blutrote Flüssigkeit: Es war ein Liebestrank. Sie hatte lange gezögert ihn mitzunehmen, doch schließlich hatte sie es doch getan und sie wusste ganz genau, wem sie ihn unterschmuggeln würde.
Sie kamen wieder zum „Tropfenden Kessel“, streuten Flohpulver in die Flammen und riefen „Fuchsbau“
Hallo, bitte lest doch meine FanFiction "Harry und Ginny in love" im FanFiction-Teil vom Forum!!!

Ginny100
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Beitragvon Ginny100 » Mi 16 Nov, 2005 21:44

Hey ist echt gutschreib bitte weiter
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Ela
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Beitragvon Ela » Mi 16 Nov, 2005 21:55

cool weiter bitte das mit den bildern die du mit einbringst find ich toll
2. Jäger der Gryffindor Quidditch Mannschaft

Siria
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Beitragvon Siria » Do 17 Nov, 2005 08:35

bin auch für weiter schreiben
*Mitglied in der Gilde der Schattenkinder*

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Beitragvon Heavensdog » Do 17 Nov, 2005 13:15

auf jedenfall weiterschreiben
VIV du und deine Geschichte der einzige Grund warum ich noch hier bin *megaknuddel*
Hab dich auch soLieb.
*sachertorte in Herzform geb*
Svealein nicht vergessen darf

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Beitragvon Loony_Lovegood » Do 17 Nov, 2005 15:15

Die FF ist total schön. Du musst auf jeden Fall weiter schreiben!!!

Nanny
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Beitragvon Nanny » Do 17 Nov, 2005 19:23

Cool, ich hatte echt nicht erwartet, dass ich so viel Zustimmung bekomme!!! :D Also, dafür bekommt ihr glatt den nächsten Teil...

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Die nächsten Tage im Fuchsbau wurden sehr stressig, da die Hochzeit von Bill und Fleur anstand und Mrs. Weasley sich um alles kümmern musste, da die Verwandschafts Fleurs erst kurz vior der Hochzeit aus Frankreich anreisen konnte. So verwandelte Mrs. Weasley in einen übelgelaunten Drachen, dem alle lieebr aus dem Weg gingen. Harry verbracht die meiste Zeit damit, mit Ginny und Hermine und Ron durch die Wälder zu streunen oder aber Qudditch zu spielen! Es würde so ziemlich die letzte wirklich glückliche Zeit in seinem Leben werden, und das wusste er. Wenn die Horcruxjagd erst begonnen hätte, würde er weniger Zeit für die schönen Dinge des Lebens haben und so genoss er die Zeit in vollen Zügen.
Für ihn war es einfach Glück nur so neben Ginny zu sitzen und ihre Anwesenheit zu geniessen"
Er wusste nicht wie lange diese Zeit noch anhalten würde. Voldemort brachte jeden Tag neue Menschen um und seine Anhänger verstetzten das Land in Schrecken. Und Harry wusste das er diesem Magier sehr bald gegenüberstehen würde! Doch um diese Angelegenheit machte er sich jetzt keine Sorgen. Er müsste er die Horkruxe erledigen und bis das geschafft war würde wohl noch etwas Zeit vergehen.

"Harry, aufstehen mein Lieber!", erklang die Stimme Mrs. Weasley!
Harry griff nach seiner Brille. Erst langsam nahm der neue Tag Konturen an. Er sah auf Percys alten Wecker. Sieben Uhr! Warum wurde er so früh geweckt? War heute was besonderes! Harry fiel es wie Schuppen von den Augen! Natürlich heute würden Fleur und Bill heiraten.
Er sprang aus dem Bett und suchte seine Sachen zusammen. Völlig in Hektik zog er sich an und rannte nach unten! Es herrschte.... Enge! Fleurs Familie war gekommen und füllte nun das ganze Wohnzimmer aus! Eigentlich sollte Harry bei Fleurs Anblick die Luft wegbleiben sollen, wie sie da stan dund von allen Seiten in ihrem Hochzeitskleid betüttelt wurde. Doch Harry stockte bei Ginnys Anblick der Atem. Sie trug den dunkelblauen Umhang, den er ihr geschenkt hatte. Und sie sah einfach atemberaubend aus! Scheinbar war harry der Mund aufgegangen den Ron der neben ihn trat sagte.
“Hey Harry, klapp deinen Mund mal wieder zu!”
Wie ertappt schloss Harry den Mund.

Die Zeremonie hatte begonnen und Harry langweilte sich schlicht! Nacheinander trraten die volljährigen Familienmitglieder vor und sprachen einen Schutzzauber über dem Paar. Harry langweilte sich schrecklich, versuchte aber aufmerksam zu sein da er noch nie einer Zauberertrauung beigewohnt hatte. Als zuletzt Mr Weasley seinen Zauber über Bill und Fleur sprach, stieg aus ihren Händen ein magischer goldener Streifen Licht hervor.
Der Zauberer, der die Zeremonie leitete sprach weiter.
“Wollt ihr zwei euer Leben miteinander teilen den anderen schützen, ihn Ehren, achten? So verbindet eure Hände und knüpft das magische Band, das euch die nächsten Jahre zusammenhalt! Eure Liebe!”
Fleur und Bill ergriffen einander an den Händen und Harry wurde von einem gleißend hellen Licht geblendet. Die Lichtstraheln stiegen höher und höher. Schließlich verteilten sie sich in einem Regen über die Anwesenden. Harry war ganz komisch zumute. Egriffen über die Liebe, wankte er ein wenig auf seinem Stuhl!
Es war als würde er schweben! Schwerelos glitt er dahin! Er öffnete die Augen. Er sah besorgte Gesichter um sich herum, roch das Gras und schloß das er wohl hingefallen sein musste! Was war passiert? Langsam richtete er sich auf. Alles war noch ein bisschen verschwommen seine Brille war wohl runtergerutscht. Er spürte wie kleine Hände ihm die Brille graderückten. Es war nicht Ginny! Sie hatte andere Hände, sie roch anders! Wer war es?
Sobald er wieder sehen konnte, richtete Harry den Blick nach oben und sah Fleurs kleine Schwester
Gabrielle. Hinter ihr sah harry Ginny die wohl kurz vor dem Explodieren war!

Etwas benebelt stand Harry auf. Noch taumelte er ein wenig. So als ob er mit einem Zauber belegt worden war. Ron fasste ihn am Arm und zwang Gabrielle so ihn loszulassen.
“Ich glaub ein paar Schritte tun dir gut!”, sagte er und zerrte Harry mit sich.
“Verdammt, was war das?”, fragte Harry in sicherem Abstand.
“Gabrielle! Sie ist eine Veela Sie und Fleur haben unterschiedliche Väter.”
“Verdammt! Finny sah sehr geladen aus!”
“Ich weiß, du solltest dich besser entschuldigen!”
“Wofür entschuldigen?”, fragte Harry, “Ich kann doch nichts dafür das Gabrielle mich mit ihrem Charme besprüht hat!”
“Ich weiß, aber Frauen sollte man lieber Recht geben!”
“Seit wann bist du denn der Frauenversteher?”
“Naja Hermine will auch immer Recht haben!”, sagte Ron und errötete bis unter die Haarspitzen.
Harry der sich wieder gefangen hatte grinste und ging zurück zur Feier.
Nach einem überaus reichhaltigen Essen, gingen fast alle zu Bett, da sie morgen früh aufstehen müssten und sie so viel Schlaf wie möglich bekommen wollten.
Hallo, bitte lest doch meine FanFiction "Harry und Ginny in love" im FanFiction-Teil vom Forum!!!

Ginny100
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Beitragvon Ginny100 » Do 17 Nov, 2005 19:29

Ich finde es super das es weiter geht

Mach weiter so deine geschichte ist super
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Shinichi
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Beitragvon Shinichi » Do 17 Nov, 2005 21:25

WEITER!!!!
ANTI-UMBRIDGE-AG, ANTI LOCKHARD AG

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GRÜNDERIN DES FANCLUBS VON JEAN-RIDDLES FF

Ela
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Beitragvon Ela » Do 17 Nov, 2005 22:17

mehr mehr mehr :D
2. Jäger der Gryffindor Quidditch Mannschaft

Heavensdog
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Beitragvon Heavensdog » Do 17 Nov, 2005 23:45

WEITERRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR
VIV du und deine Geschichte der einzige Grund warum ich noch hier bin *megaknuddel*
Hab dich auch soLieb.
*sachertorte in Herzform geb*
Svealein nicht vergessen darf

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