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[HP] Lea's Berufung

*Felicia*
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[HP] Lea's Berufung

Beitragvon *Felicia* » Do 10 Nov, 2005 00:43

/edit: da ich jetzt schon von mehreren seiten her mitbekommen hab, dass geschichten geklaut, und in anderen foren unter fremden namen veröffentlicht wurden,
möchte ich hier noch mal ausdrücklich sagen, dass diese geschichte

COPYRIGHT by *Felicia*
ist


Also ich hab ja lange überlegt, ob ich die geschichte überhaupt reinstellen soll.
Ich hab mal vor ca. 2 Jahren einen teil geschrieben, und sie dann neulich wieder gefunden.
Sie ist noch nicht sehr lang und auch unfertig.
Zuletzt geändert von *Felicia* am Sa 10 Jun, 2006 23:03, insgesamt 8-mal geändert.
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whinky
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Beitragvon whinky » Do 10 Nov, 2005 01:04

Also meine Meinung kennst du ja schon zu de Geschichte, aber hast ja doch noch was umgeändert. Gefällt mir so noch viel besser. Ist geheimnisvoller ;-) lg Whinky

*Felicia*
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Beitragvon *Felicia* » Do 10 Nov, 2005 15:05

Prolog


„Nein!“ Eine junge Frau wurde auf den Podest des Sklavenhändlers gezogen.
Wegen ihrer mittlerweile etwas zerlumpten Kleidung, konnte jeder sehen, dass sie in einem sauberen Zustand wohl hübsch aussehen musste.
Ihre braunen, langen Haare reichten ihr bis zu Hüfte und würden bestimmt in der Sonne glänzen, wenn sie gewaschen und gekämmt wären.
Nachdem der ältere Mann am Stand des Sklavenhändlers stehen geblieben war, und die zum Verkauf gebotenen Sklaven eindringlich gemustert hatte, war sein Blick an der jungen Frau hängen geblieben.
Der Händler war seinen Blicken gefolgt und rief nun hinunter: „Wollt ihr die dort?“
Schnell redete er weiter: „Wird‘ euch bestimmt keinen Ärger machen! Ich sie nicht eine Augenweide? Sie ist doch ganz hübsch anzuschauen.“
Er lachte laut: „Ich geb‘ sie euch für ..., sagen wir 50 Goldmünzen!“
Der Mann in dem langen feingewebten Gewand musterte die junge Frau von Kopf bis Fuß, bis er schließlich herablassend sagte: „Ist sie das den überhaupt wert? Der Preis scheint mir ziemlich hoch! Für so viel Geld kann ich mir keinen Trottel leisten, der mir das Geschirr zerdeppert und kein Benehmen kennt!“
„Da habt ihr bei der hier Glück! Sie ist frisch aus einem gut bürgerlichem Haus, also dürfte es ihr an Benehmen nicht fehlen! ...“


... Mehr drang nicht mehr in Leas Bewusstsein, weil sie in ihren eigenen Gedanken versank.
Bei diesem Satz des Sklavenhändlers waren ihr die Tränen in die Augen gestiegen, weil sie an ihr wohl behütetes Elternhaus hatte denken müssen.
Aber das war ja nun alles nicht mehr...
Lea war eines Tages als kleines Kind verwirrt und dreckig von einer gütigen Frau auf der Straße gefunden worden.
Diese hatte das arme Kind mit zu sich nach Hause genommen, um ihm etwas zu essen und einen warmen Schlafplatz für die Nacht zu gewähren, weil sie gar so dünn und ausgezehrt aussah.
Auf die Frage, wo sie denn herkäme, konnte sich das schmächtige Kind weder an seinen Eltern, noch daran erinnern, aus welchem Stadtviertel es kam. Auch seinen eigenen Namen schien es nicht zu kennen. Selbst der herbeigerufene Arzt war ratlos gewesen, und war der Meinung das sie einen Gedächtnisschwund erlitten haben muss.
Da sie die Eltern des Kindes unter diesen Unständen nicht auffinden konnten, beschloss das Ehepaar sie erst einmal bei sich aufzunehmen.
Das anfangs schüchterne Mädchen wurde mit der Zeit immer aufgeweckter.
Das Ehepaar gewann sie so lieb, dass sie sie bei sich behalten wollten, da sie bisher ohnenhin keine Kinder bekommen, sich aber schon seit langem eins gewünscht hatten.
Wieder traten ihr die Tränen in die Augen.
Einst hatten sie ein schönes Haus mit Garten besessen, bis ihr Vater das Spielen angefangen und alles Geld nach und nach verloren hatte. Dieses verfluchte neue Spiel, dass im Moment so beliebt war und an dem schon so manches Familienglück gescheitert war.
Ihre Mutter hatte oft geweint, und sie hatte auch nicht gewusst wie sie sie hätte trösten sollen.
Irgendwann waren sie so hoch verschuldet gewesen, dass sie ihr weißes, schönes Haus in der Tempelstraße hatten aufgeben müssen.
Daraufhin waren sie in eine kleine, stinkende Gasse an der Stadtmauer gezogen und hatten dort bei einer anderen Familie Unterschlupf gefunden.
Aber irgendwann hatte das Geld auch nicht mehr für die Miete dieser Bruchbude gereicht.
Deshalb hatte der Besitzer des Hauses verlangt, dass sie sofort ausziehen müssten, um Platz für „ehrbarere“ Mieter zu machen.
Da die Miete von drei Monaten noch ausgestanden hatte, hatte der Hausbesitzer verlangt, dass Lea als Sklavin verkauft werden sollte, falls das Geld nicht innerhalb der nächsten Woche gezahlt würde.
An sein gehässiges Grinsen erinnerte sich Lea noch heute, als er in das erschrockene Gesicht ihrer Mutter gesehen hatte. Er hatte nämlich ganz genau gewusst, dass sie das Geld nie und nimmer so schnell würden auftreiben können.
Weinend hatte ihre Mutter den Hausherren angefleht, doch Aufschub zu gewähren, doch dieser war hart geblieben.
Er hatte nichts Unwirkliches verlangt.
In dieser Zeit ging es vielen Familien noch schlechter, und die gesamten Familienmitglieder mussten sich in die Sklaverei verkaufen, um ihre Schulden bezahlen zu können.
In der Nacht war Lea geflohen.
„Lieber ein Leben auf der Straße, ohne Dach über dem Kopf, als ein Leben als Sklavin! Auf der Straße bin ich wenigstens mein eigener Herr!“, hatte sie sich gedacht.
Doch schnell war sie wieder aufgegriffen worden, und so auf dem Sklavenmarkt gelandet.


Da stand sie nun, und über ihren Kopf hinweg wurde der Preis für sie verhandelt, wie bei einem Stück Vieh.
Erst als ihr die Fußfesseln gelöst wurden, und sie unsanft vom Podest gezogen wurde, wurde ihr klar, was das zu bedeuten hatte.
Weinend schluchzte sie: „Bitte lasst mich doch zu meinen Eltern zurück! Bitte!“
„Ach, stell‘ dich nicht so an! Du kannst froh sein, dass ich dich an einen ehrenwerten Mann verkauft hab‘ und du nun im Tempel Boden wischen darfst!“
Zu dem älteren Mann gewand meinte er: „Sie wird sich schon noch damit abfinden, dass sie jetzt eine Sklavin ist.“
Wütend wollte Lea sich losreißen, doch der Sklavenhändler ließ sich nicht im geringsten davon beeindrucken.
Er drückte das Seil, dass um ihre Hände gebunden war, dem Tempelvorsteher in die Hand und bekam im Gegenzug einen Beutel mit Goldmünzen.
Grinsend nahm ihn der Händler entgegen, wobei man deutlich seinen Zahnlücken sehen konnte.
Er blickte ihnen hinterher, als der Tempelvorsteher und die junge Frau im Getümmel der Gasse verschwanden und murmelte:
„Schade um das hübsche Mädchen – Sie hätte zu etwas größerem berufen sein können...“
Die beiden entschwanden seinen Blicken.
Zuletzt geändert von *Felicia* am Sa 10 Jun, 2006 23:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon *Felicia* » Do 10 Nov, 2005 21:54

also ich hätte noch einen weiteren teil, aber anscheinend interessiert die geschichte im moment keinen... :(
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whinky
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Beitragvon whinky » Fr 11 Nov, 2005 00:12

ich finds schön, weiß auch net warum keiner was dazu schreibt, obwohl ja einige deinen Thread scho besucht ham. Aber mach dir nix drauß bei mir schreibt auch immer keiner was dazu. lg Whinky

Roter Tee
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Beitragvon Roter Tee » Fr 11 Nov, 2005 00:16

nein, stell den anderen teil bitte noch rein, mir gefällt sie auch total gut!!!bitte, bitte, bitte, bitte
echt ne tolle geschichte
mehr mehr jetzt :-)

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Beitragvon *Felicia* » Fr 11 Nov, 2005 06:57

ok, dann stell ich heute nachmittag den nächsten teil rein. hab jetzt keine zeit mehr, weil die schule ruft.

@Roter Tee schön, dass du meine geschichte gelesen hast *freu*

@whinky hey, ich hab was bei dir dazugeschrieben!! :lol:
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*Felicia*
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Beitragvon *Felicia* » Fr 11 Nov, 2005 13:50

1.Kapitel


Als die Hohenpriesterin eintrat, hatte Lea das Gefühl das um sie herum alles noch heller und glänzender wurde. Die Priesterin hatte ein goldenes Gewand angelegt und die Schlange mit den grünen Smaragdaugen, als Zeichen ihrer Pristerinnenwürde, wand sich um ihren Oberarm.

Die Haare waren kunstvoll nach hinten geflochten, und dann in weichen Locken nach oben gesteckt worden.
Die Augenlieder waren mit echtem Goldstaub gepudert und die breite Halskette aus Edelsteinen war in pures Gold gefasst.
Als sie mit ihren zierlichen Sandalen einen Schritt nach vorne trat, umspielte das Kleid aus Goldpailletten ihren Körper wie fließendes Wasser.
Um sich herum konnte Lea die knisternde Spannung in der atemlosen Stille spüren.

Attlana strahlte die wahre Kraft einer Göttin aus.
Sie schritt auf den erhöhten Thron zu, der eigens für sie errichtet und geschmückt worden war und ließ sich darauf nieder. Die Fächerträger neben dem Thron eilten herbei und bewegten die kunstvollen Fächer auf und ab, um ihr in der trägen, fast stehenden Luft einen kühlenden Windhauch zu verschaffen.
Sie hob leicht die mit Edelsteinen glitzernde rechte Hand zum Zeichen, dass die Aufführungen beginnen konnten.
Jetzt besann sich Lea hinter dem schweren, roten Samtvorhang im Tordurchgang ganz auf ihren kommenden Auftritt.
Glockenschellen ertönten, und wirbelnd und mit leichtem Schritt betraten die Tempeltänzerinnen mit wehenden Gewändern die große Arena, die bis auf den letzten Platz mit der Bevölkerung von Attlan besetzt war.
Sie bildeten einen Kreis und verneigten sich in Richtung des Throns.
Die Hohenpriesterin neigte leicht den Kopf und eine Tempeltänzerin trat aus dem Kreis in die Mitte der Arena. Ihre klare, helle Stimme tönte über den mit Fackel erhellten Platz:

„Ehre sei dir Göttin Attlana,
Herrin über alle Götter und alles Leben,
von der alles kommt, was wir besitzen.
Wir wollen Dir dienen und Dir gehorchen.
Nimm unsere Opfergaben an,
und lass unsere Erde fruchtbar sein.
Wir erbitten von Dir den Schutz unserer Insel und unseres Volkes.
nimm diesen Tanz deiner ergebensten Dienerinnen,
als Zeichen der Treue und Untergebenheit!“


Wieder erklang das leise klingeln der Glockenschellen und die Tempeltänzerinnen begannen mit dem alljährlichen Ritualtanz um den Segen der Göttin zu erbitten.

Der Klang des Sistrums riss sie mit. Der immer schneller werdende Rhythmus pulsierte in ihrem Körper, und sie schaffte immer schwierigere und gewagtere Bewegungen, um den Tanz zu perfektionieren und sich gänzlich darin zu verlieren.
Das Trommeln und Rasseln der Instrumente, und das immer schnellere Spielen der Zupfinstrumente steigerte sich zum Höhepunkt.
Die Tänzerinnen waren nur noch als wirbelnde Gestalten zu erkennen, und das Geräusch ihrer rasselnden Armbänder und Kettchen wurde immer wilder. Lea sah nur noch einen bunten Wirbel aus Farben vor ihren Augen und in ihren Ohren rauschte es.
Sie lebte nur noch für den Klang der Musik.
Die brennenden Duftschalen und vielen Öllämpchen die rund um die Tanzfläche aufgestellt worden waren, machten den Tanz noch geheimnisvoller und mitreißender.
Die Schleier und Gewänder der Tänzerinnen wirbelten nur so um die erhitzten Körper und zeigten nicht selten die natürliche Vollkommenheit der Tempeltänzerinnen.
Plötzlich brach die Musik mit einem letzten Trommelwirbel ab, und die Tänzerinnen sanken erschöpft und noch ganz in Trance auf den ausgelegten weichen, flauschigen Teppich nieder.
Noch ganz benommen von den Düftölen die angezündet worden waren um die Stimmung zu intensivieren und dem Kräuterwein, den sie vorher gekostet hatte, kam Lea langsam wieder zu sich.
Sie fühlte sich ausgelaugt und schwach.
Im Tanz und Trance versunken hatte sie gar nicht bemerkt, wie sehr sie sich verausgabt und angestrengt hatte. Langsam nahm sie ihre Umwelt wieder klarer war.
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Beitragvon whinky » Fr 11 Nov, 2005 17:18

Is wieder total super. Mir gefällt die Beschreibung der Göttin so gut. Ich kann sie deutlich vor meinen Augen sehen. lg Whinky

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Beitragvon *Felicia* » Di 15 Nov, 2005 19:27

neuer Teil:

Lea war gerade dabei die geliehenen Ketten und Ohrringe abzumachen, als Naomie ins Zimmer kam.
Noch ganz erhitzt und mit leicht zerzaustem Haar war Lea noch schöner als sonst.
Wie sie da so stand, in ihrem dünnen Tänzerinnengewand, das ihren Körper so gut betonte, den langen, kunstvoll nach hinten hochgesteckten, hüftlangen Haaren, und den strahlenden, grünen Augen, dachte Naomie: “Sie sieht wirklich nicht wie eine Dienerin aus, sondern wie eine glückliche junge Dame einer wohlhabenden Familie.“
Noch nie hatte sie ihre Freundin so ausgelassen und glücklich gesehen.
Doch wie schnell änderte sich der Gesichtsausdruck, als sie ihr die Nachricht überbrachte, dass der Tempelvorsteher sie sprechen wolle.
Ihre Augen verloren sofort ihren Glanz und sie zuckte merklich zusammen.
„Hat er gesagt, warum er mich rufen lässt?“, fragte Lea ängstlich, obwohl sie genau wusste, dass der Vorsteher nie den Sinn eines Auftrages begründete.
„Nein. Aber es wird schon nicht so schlimm sein.“, antwortete Naomie beruhigend und nahm Lea in den Arm.
„Ach Naomie! Es wäre so schön, wenn ich mit dir zusammen im Tempel als Tempeltänzerin dienen könnte!“, seufzte Lea.
„Pst! Sei leise, sprech solche Gedanken doch nicht aus, es ist schon gefährlich genug nur daran zu denken!“, erwiderte Naomie ängstlich um sich blickend.
„Und nun geh, besser du bringst es gleich hinter dich!“
Seufzend legte Lea die langen, goldenen Ohrringe, und die silbernen Armreifen auf die Kommode. Sie wollte schon den Raum verlassen, als Naomie sie an der Schulter nahm und zu sich herumdrehte.
„Du warst wirklich sehr gut, dafür das du zum ersten Mal beim Ritual getanzt hast! Alle männlichen Wesen waren wie verzaubert von deinem Anmut gewesen!“, sagte Naomie verschmitzt.
„Meinst du wirklich?“, fragte Lea leicht errötend.
„Natürlich! Ab und zu hab ich mal einen Blick ins Publikum geworfen, und einige hatten nur Augen für dich.“ Noch einmal drückte sie ihre Freundin fest an sich.
„Und jetzt geh hinunter, er wird dir schon nicht den Kopf abreisen!“
Sie schaffte es sogar Lea ein zaghaftes Lächeln abzugewinnen.
Sie lösten sich von einander und Lea ging aus dem Raum.
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Beitragvon whinky » Mi 16 Nov, 2005 20:15

ich will mehr hören, hab zur zeit nix zum lesen und deine geschichte gefällt mir so gut etz stell endlich mehr rein *g*

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Beitragvon *Felicia* » Mi 16 Nov, 2005 20:24

ok, einen teil hab ich im moment noch:

Schüchtern stand sie im großen und geräumigen Empfangszimmer des Tempelvorstehers.
Rukan saß an seinem Schreibpult und schrieb weiter in seine Pergamentrolle.
Er tat so, als ob er sie nicht bemerkt hätte.
Aber insgeheim musterte er sie eingehend von Kopf bis Fuß.
Sein Blick wanderte über ihren Körper und blieb an ihrem Oberschenkel hängen, wo das ohnehin schon kurze Tanzgewand etwas verrutscht war, und man das aufgemalte Zeichen der Göttin Attlana sehen konnte.
Bei diesem Anblick wurde ihm ganz heiß.
Lea musste seine Blicke bemerkt haben, denn hastig zog sie ihr Kleid, das sie in der Eile nicht mehr hatte wechseln können, wieder zurecht und errötete unter seinen scharfen Augen.
„Ich hätte mir wohl doch besser noch die Zeit nehmen sollen ein anderes, schlichteres Kleid anzuziehen.“, wurde Lea sich bewusst.
Langsam erhob sich Rukan, legte die Feder beiseite und kam um den Tisch herum. Lässig lehnte er sich an sein Schreibpult und verschränkte die Arme.
Er blickte ihr zum ersten Mal richtig in die Augen ohne, wie sonst üblicherweise wenn er ihr auf den Gängen begegnete, durch sie hindurch zu schauen.
„Wie hast du es geschafft so schnell Tanzen zu lernen?“, fragte er nach einer Weile und unterbrach damit das Schweigen. Seine Stimme klang verändert.
Sonst kannte Lea sie nur als ärgerlich brummend und wütend und tobend, wenn sie mal wieder etwas falsch gemacht, oder nicht schnell und sauber genug gearbeitet hatte.
Doch heute klang sie etwas sanfter und auch leicht interessiert. Das verwirrte Lea etwas.
„Nun antworte!“, drang die Stimme jetzt schon wieder etwas ungeduldiger in ihr Bewusstsein.
„Ich habe bei meinen Eltern eine Tanzschule besuchen dürfen...“, beeilte sie sich zu erwidern.
„Ah...“, in seinen Augen leutete Verstehen auf.
Langsam ging er um sie herum, und betrachtete sie.
„Naja, die Körpermaße einer Tänzerin hast du ja...“ Leicht strich er ihr über ihren gebräunten Arm, dass sie eine Gänsehaut bekam.
Erst jetzt wurde ihr wirklich bewusst, was für Nachteile es hatte, dass sie nicht ihr gewohntes, langes, schlichtes Kleid der Tempeldienerinnen an hatte.
Nun, im fast durchsichtigen Kleid der Tempeltänzerinnen war sie den schamlosen Blicken des Vorstehers vollkommen ausgeliefert.
Er lachte leicht auf, als er ihr Unbehagen spürte. „Nur nicht so schüchtern, dein Tanz eben war auch nicht gerade keusch! Ich fand ihn ehrlich gesagt ziemlich anziehend!“
Damit zog er sie an sich, und schob ihr seine, fordernde Zunge in den Mund.
Alles kam so plötzlich, dass sie sich im ersten Moment nicht rühren konnte und alles willenlos über sich ergehen lies.
Seine heißen Hände wanderten ihren Rücken hinab und er drängte sie an die Wand.
Doch als er sich am Knoten ihres Gewandes zu schaffen machen wollte, der unter ihrer Brust das Kleid zusammenhielt, erwachte sie aus ihrem Schockzustand und stieß ihn angewidert von sich.
„Na, na, nur nicht so schüchtern, ich hab gedacht, du willst Tempeltänzerin werden? Da musst du aber noch einiges dazulernen! Von alleine kommt man da nicht hin!“, lachte er anzüglich.
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Beitragvon whinky » Mi 16 Nov, 2005 21:08

Oh wow da gehts echt heiß her *g* nee schmarn, der Kerl is ja so widerlich. Ich stell mir den irgendwie als einen alten notgeilen fetten Sack vor *g* lg Whinky

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Beitragvon *Felicia* » Fr 18 Nov, 2005 09:09

ist er ja auch ^^

mal schaun, ob ich heute noch dazu komm, einen neuen teil reinzustellen.
jetzt reicht leider die zeit nicht mehr.
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nelia
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Beitragvon nelia » Fr 18 Nov, 2005 13:21

:D das ist echt eine gute geschichte!!! und die beschreibungen sind so echt... schreibst du weiter? ich wuerde mich wahnsinnig freuen...
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