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[HP] Lily's Life; ein ganz besonderer Mensch

Calleigh
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[HP] Lily's Life; ein ganz besonderer Mensch

Beitragvon Calleigh » Do 27 Apr, 2006 15:09

Also,
nach dem meine Betaleserin Ginny100, vielen DAnk nochmal, sehr begeistert von meiner FF war, stell ich sie auch mal hier rein.

Sie handelt von Harrys ELtern, aber am meisten von seiner Mutter Lily. ICh habe mir vorgestellt, das Lily vielleicht so gelebt hat.
Die Figuren gehören weder mit, noch will ich damit geld verdienen.
JEtzt hab ich genug geschwätzt, jetzt kommt das erste Kapitel

Kapitel 1

Lily Evans wachte auf. Sie war überrascht, dass sie schon wach war. Sie war ja nicht zu Hause und normalerweise schlief sie immer etwas länger. Außer in der Schule. Da wachte sie immer als erstes auf. Aber jetzt war sie weder zu Hause, noch in der Schule. Sie war bei Lisa. Lisa Martins. Ihrer besten Freundin. Ein Zuhause hatte sie nicht mehr. Das war vor Jahren zerstört worden. Seitdem lebte sie bei Lisa. Lisa war gleich alt wie sie und wohnte mit ihren Eltern und ihren kleinen Brüdern Jack und Paul in einem kleinen Ort in England. Lily hatte auch mal in so einem kleinen Ort gelebt, bis zu jenem Tag, als sie aufwachte, wie heute. Seit diesem Tag wünschte sie sich nur eins: Hoffnung. Andere wünschten sich ein Pony, die neuste Cd von ihrer Lieblingsband oder anderes. Früher hatte Lily gehofft, doch dann kam dieser Tag:
….Es war Samstagmorgen und die Sonne war zwar noch nicht aufgegangen, doch Lily konnte die ersten Vögel schon singen hören. Sie blickte auf ihren Wecker der ihr anzeigte dass es erst 5:00 Uhr war. Normalerweise wachte sie nicht so früh auf, doch da sie jetzt schon mal wach war, konnte sie auch aufstehen. Leise, ganz leise, schlich sich Lily die Treppe herunter, um niemanden zu wecken, den sie wusste das Petunia leicht sauer werden konnte, wenn man sie nicht ausschlafen lässt, schlich sich Lily die Treppe herunter. Sie ging langsam auf Zehenspitzen ins Wohnzimmer um zu schauen, ob ihr Dad schon Zu Hause war. Die kleine Leselampe auf dem kleinen Beistelltisch war eingeschalten. Dann sah sie es. Ein kalter Schauer schlich sich über ihren Rücken, als sie in sich zusammen sackte. Nicht nur sie sackte zusammen, sondern auch die Welt, in der sie lebte.
Ihre Mutter lag da, blutüberströmt und rührte sich nicht. Lily schrie nach Petunia, und gleich darauf war Gepolter auf der Treppe zu hören, und die wütenden Rufe von Petunia, die verstummten, als sie ins Wohnzimmer kam. Lily sah auch ihren Vater, auch er lag da, ein bisschen weg von ihrer Mutter, zusammen gekauert, und ebenfalls blutüberströmt, und seine Augen waren weit aufgerissen….
Lily wollte sich daran ganz sicher nicht mehr erinnern. Selbst jetzt, knapp 5 Jahre später, rollte ihr noch eine stumme Träne übers Gesicht. Lily glaubte auch gar nicht daran das das eines Tages weggehen würde, nur sie hoffte, dass diese riesige Wunde in ihrem Herzen irgendwann einmal zu heilen begann. Petunia war eigentlich normal zu ihr, nicht mehr so kalt wie früher Damals war sie 12 gewesen und ganz stolz darauf aus ihrem 1 Schuljahr zurückgekehrt. Sie war eine der besten in ihrem Jahrgang, und hatte auch schon Freundinnen gefunden. Eine davon ist Lisa. Lisa Martins. Gut kannte sie sie noch nicht wirklich, und sie hatte auch erst im „Tropfendem Kessel“ 2 Wochen lang gewohnt, bis sie Lisa dann getroffen hatte. Petunia wohnte bei ihrer Tante Tabea, die die gleiche pessimistische Einstellung gegenüber Hexen und Zauberer hatte wie Petunia. Lily konnte bei ihrer Tante oder bei Lisa wohnen, zwei Optionen wo für sie gleich feststand, dass sie bei Lisa leben wollte. Ihre Eltern nahmen sie mit offenen Armen entgegen, obwohl sie noch zwei Söhne hatten, Jack und Paul beide jetzt 11(Zwillinge), doch sie wussten wie es Lily sonst ergangen wäre, denn als Muggelstämige Hexe war das Leben nicht leicht, vor allem nicht in so einer düsteren Zeit.
Lily war jetzt 17 Jahre alt und somit volljährig, bei den Zauberern. Bei den Muggeln war das anders, da ist man erst mit 18 Jahren volljährig. Familie Martins will Lily deswegen adoptieren, und eigentlich sind Lily und ihre Tante (die das Sorgerecht für sie hat) damit einverstanden, doch Lily fühlte sich nicht wohl mit dem Gedanken.
Sie gehörte zur Familie Martins, mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn es überhaupt nachteile gab.
Doch sie war schon stolz auf den Namen Lily Evans. Es war ihr Name. So hieß sie. Seit knapp 17 Jahren. Doch wenn sie den Namen Evans behalten würde, wäre sie immer noch abhängig von ihrem alten Leben. Sie wollte ihr altes Leben nicht vergessen. Es gehörte nun mal zu ihr, egal ob sie es wollte oder nicht.
Würde sie allerdings Lily Martins heißen, wäre sie nicht mehr sie selbst. Lily war stolz darauf Lily Amber Evans zu sein. Sie war gern Lily Amber Evans. Sie war nun mal Lily Evans, doch so genau wollte sie das nicht loswerden. Sie war Lily, und sie war bereit, um in diese Familie endgültig aufgenommen zu werden, und wenn sie dafür anders heißen sollte, war ihr das jetzt egal.
Lily merkte, das sich etwas in Lisa’ s Ecke regte. Und Lily merkte, wie gut es ihr tat, einfach nur frei zu denken. Denken ist etwas, was die wenigsten können, und bei ihr ist das wieder was ganz kompliziertes. Sie war so verzweigt, so vielseitig. Auf der einen Seite Gut: Nett, freundlich, hilfsbereit. Auf der anderen Seite Böse: egoistisch, zickig. Sie wusste wie sie war. „Man kennt nur sich selbst, wenn überhaupt*“
„Einen wunderschönen guten Morgen.“
„Morgen.“ Obwohl es erst 6 Uhr morgens war, und Lily ihre Augen so gut wie gar nicht offen halten konnte, als Lisa schon putzmunter war. Lisa war schon immer so. Aufgedreht. Vielleicht sogar ein bisschen übergedreht. Aber nicht falsch, wie manche.
Da viel Lily wieder eine Geschichte ein:
….Als sie 14 waren, also vor drei Jahren, wollten sie zum Friseur gehen. Nur um Spitzen schneiden zu lassen. Lily war zufrieden mit sich. Ihre Haare waren Rot, aber nicht so hell sondern dunkelrot, aber auch nicht Weinrot. Weinrot war ihre Lieblingsfarbe. Sie hatte lange, ein bisschen dunkelrote Haare und grüne Auge. Sie war zufrieden. Nie hätte sie irgendetwas an sich verändert. Nie. Lisa hatte strohblonde Haare und so richtig schon stechende blaue Augen. Ihre Augen strahlten etwas Kühles aus, etwas trauriges, obwohl das gar nicht zu Lisa passte. Und was macht sie beim Friseur??? Lässt sich die Haare schwarz färben. Schwarz. Das passte so gar nicht zu Lisa, aber sie hat die Farbe dann auch wieder herausgewaschen, und so kehrte Lisa wieder mit ihren Strohblonden Haaren nach Hogwarts zurück.….
Lisa war begehrt. Jeder Junge hatte Lisa schon mindestens einmal gefragt ob sie mit ihm nach Hogsmade gehen wollte, nur, sie wollte nicht. Sie war anders. Wenn man sie ansah dachte man, das wenn man sie anfasst, dass sie dann auseinander bricht, aber das tat sie nicht. Lily war auch begehrter, aber nicht so wie Lisa. Zum Glück. Lily wurde eigentlich immer von einem gefragt. James Potter. Das größte Arschloch der ganzen Schule, wollte unbedingt mit Lily Evans, den Mauerblümchen, nach Hogsmade gehen. Das konnte sie irgendwie nicht glauben. Sie kam sich verarscht vor, jedes mal, wenn sie ihn sah, und er gerade seinen Mund öffnen wollte. Er sah ja gar nicht so schlecht aus, allerdings, sein Charakter. Lily kannte ihn nicht gut genug um sagen zu können, dass er ein Charakterschwein war, allerdings hatte er auch keinen astreinen Charakter. Er spielte allem und jedem immer Streiche, was Lily total kindisch fand.
„Hey Lil’ s komm wir gehen runter und machen Frühstück, da freuen sich die anderen sicher.“


Also, wenn sie euch gefällt, könnt ihr mir das ruhig sagen.
Calleigh

Ach so; Das Zitat "MAn kennt nur sich selbst, wenn überhaupt." Stammt von der Autorin Paula Fox. Sie hat z.B. Paul ohne JAkob geschrieben. Das sagt euch zwar nichts aber..
Zuletzt geändert von Calleigh am Sa 13 Mai, 2006 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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*Fox*
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Beitragvon *Fox* » Do 27 Apr, 2006 17:03

Ich finde die FF echt gut!

Ist das deine erste!!
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Im Teamwork von Wurmi und Demi!!
:D Danke nochmal :D

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Calleigh
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Beitragvon Calleigh » Do 27 Apr, 2006 17:15

ne meine erste FF is des nich, aber vorher hab ich nur Gedichte geschrieben.

Es ist toll das dir die Geschichte gefällt, danke

Calleigh
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Luu
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Beitragvon Luu » So 30 Apr, 2006 18:33

Klingt schon mal ganz gut :) Viel kann man noch nicht sagen, aber ich denke, dass es noch ziemlich interessant wird =)

Calleigh
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Beitragvon Calleigh » Mo 01 Mai, 2006 18:36

SO, jetzt mein zweites Kapitel, für meine zwei ganz tollen einzigen LEser *Fox* und Luu, danke noch mal-

Kapitel 2

Lisa und Lily zogen sich also schon mal an. Das waren sie gewöhnt aus Hogwarts. Nur das sie in Hogwarts kein Essen machen mussten. Familie Martins hatte zwar einen Hauselfen, doch dieser war faul, und Familie Martins kam ja auch gut allein zurecht. Kochen konnte Mr. Martins genau so gut wie Mrs. Martins und Lisa und Lily machten sich manchmal darüber lustig, wenn Mrs. Martins sie frage wer besser kochen könnte. Darauf antworteten beide immer: „Ihr könnt beide sehr gut kochen, doch der Pizzadienst hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen kann noch viel besser kochen als ihr.“
Lily kam ja aus einer Familie wo noch nie jemand Hexe oder Zauberer war. Als sie das noch nicht wusste wollte sie Fotograph oder Köchin werden. Und sie schoss auch wirklich gute Foto’ s. Kochen konnte sie auch, nur der Geschmack des Essens war interessant. Sollte Lily ehrlich sein? Sie konnte nicht kochen. Sie hatte es versucht, doch sie konnte es nicht.
Lisa konnte kochen. Sehr gut sogar, deswegen machte sie jetzt auch die Pfannkuchen Sie gestand es sich nur nicht ein. Lily deckte den Tisch. Lily war eine Perfektionistin. Bei ihr musste alles am richtigen Platz liegen, es war aber auch nicht so schlimm. Lily war schon offen für Veränderungen, aber eine Gabel lag bei ihr eben links neben dem Teller.
Was Lily auch noch gut konnte, war sich in Worte zu fassen. Sie schrieb sehr gute Aufsätze. Und Gedichte. Am besten schrieb sie Gedichte über Leute die sie Aufregten. Es gab mal in Hogwarts einen Schüler, der Lily nicht leiden konnte, und sie wusste den Namen nicht mehr, doch sie fand ihn irgendwie süß, also verfasste sie dieses Gedicht über ihn:

„Warum,
warum macht er das?
Ich weis nicht was ich fühlen soll,
was ich fühle.
ist das Hass,
ist das Liebe?
es ist Hass,
ich glaube, er weis nicht mal wie man Liebe schreibt,
was es bedeutet.
ich bin mein mit dem Kopf denken der Mensch,
er denkt aus dem Bauch,
er redet ohne zu denken,
ich mein,
warum ich?
Wir haben uns mal gut unterhalten,
auch das war im Januar,
ich kann mich nicht mehr an jedes einzelne Wort erinnern,
doch weis ich,
das ich nichts getan hab,
und er es wieder sagte.
Jedes Mal, wenn er mit den anderen rumblödelte,
blödelte ich mit,
ich wollte Respekt,
doch Respekt bekommt man nur von Menschen,
die man selbst respektiert.
Ich respektiere ihn nicht.
Das könnt ich nicht-
nicht nach all dem.
Ich denke darüber nach,
über ihn,
und mache mir Gedanken,
was passieren wird,
wenn er dass lesen wird.
Er wird lachen,
und dann zu mir kommen, und weiter machen.
Er wird es nicht lesen.
Es ist eine vorlaufende Geschichte, die niemanden interessiert,
nur,
wenn ich in die Schule komm, und höre wie er lacht,
frei von allen Sorgen,
frage ich mich: Warum?
Warum macht er mich fertig.
Es ist traurig,
ich war einmal ein Mädchen,
das lachen konnte.“

Dieser Schüler war abgegangen, er war zwei Jahre älter als sie und sie hatte nie wieder gesehen. Er hatte zu ihr immer Schlammblut gesagt. Das war schlimm für sie, da sie sich einsam fühlte. Sie hatte zwar Lisa, doch sie fühlte sich einsam im Herzen. Lisa hatte zwar einen Platz in ihrem Herzen, doch, sie fühlte sich einsam.
Langsam kam jemand die Treppe herunter geschlichen, wahrscheinlich angezogen von dem Kaffee, den Lisa aufgesetzt hatte.
„Guten Morgen, ihr zwei.“ Mrs. Martins gähnte und setzte sich dann an den Tisch. „Also, Mom, was steht heute auf dem Tagesplan.“ Heute war ein Samstag, und Samstags und Sonntags sind Familientage, da unternahmen sie immer etwas miteinander.
„Muss ich euch wirklich daran erinnern?“ Mrs. Martins blickte ungläubig und die fragenden Gesichter von Lily und Lisa.
„Heute kommen die Potters zum Essen.“
„James Potter und Sirius Black?“

Calleigh
ach ja, dieses GEdicht hab ich geschrieben, ist auf meiner Nickpage, falls jemand das ganze lesen will.
Man lernt nicht durch lesen, sondern durch nachdenken über das gelesene.

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Luu
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Beitragvon Luu » Di 02 Mai, 2006 12:20

Ah, das klingt ja spannend *lach* Lily wird sich freuen ^_^
Mach schnell weiter!
PS : Schönes Gedicht

**mary**
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Beitragvon **mary** » Fr 12 Mai, 2006 21:53

Hey!! echt super ff.Anfang!! ich liebe storys von lily und james und sirius!!
echt super!! schreib schnell weiter!!
dein 3.Fan
mary

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Beitragvon Calleigh » So 14 Mai, 2006 14:07

Ha, schon drei LEute die meine FF lesen. Ich hoff das des bald mehr werden.
Also jetzt für Luu,**mary** und *Fox* (und für meine Betaleserin Ginny100)


Kapitel 3

„James Potter und Sirius Black?“
„Also, Mom, das ich das jetzt noch mal klar stelle. James Potter und Gefolge kommt heute Abend zu uns zum Essen?“
„Also, Lisa, es ist so, das ich euch seit zwei Wochen damit in den Ohren liege und ihr es langsam wissen solltet, und es heißt nicht „James Potter und Gefolge“. Es kommen Mr. Und Mrs. Potter mit James, ihrem Sohn, und Sirius Black.“ Lily und Lisa wussten zwar dass Sirius bei James wohnte, doch sie wussten nicht wieso. Wahrscheinlich weil Sirius eine schlimme Familie hatte, um es milde aus zu drücken. Aber sicher wussten sie es nicht.
Lisa war sich nicht sicher, und sie wollte es nicht wissen. Sie hielt nicht viel von Sirius Black. Er spielte, genau so wie James, allen jüngeren, die sie nicht leiden konnten, streiche. Davon hielt Lisa nicht viel. Natürlich nahm sie auch schon mal kleinere Mitschüler auf die Schippe, aber nur dann, wenn sie Hausaufgaben kontrollierte. Das war ja auch nicht sooo Schlimm, sie korrigierte es ja auch rechtzeitig. Aber was Sirius tat war weder lustig, noch entschuldigte er sich dafür. Lisa war zwar aufgedreht und ein bisschen verrückt, aber Manieren waren ihr sehr sehr wichtig. Sie war so erzogen worden und das konnte sie jetzt. Sirius Manieren ließen zu Wünschen übrig. Wenn er wollte, war er ein Gentleman, doch das wollte er viel zu wenig. Er… Lisa wusste nicht wie sie es ausdrücken sollte. Er sah ja ganz süß aus, und so. Und Lisa mochte ihn schon… irgendwie. Sie war komisch in der Beziehung. Sie sah bei Sirius nicht das Gesamtpaket, sondern nur die negativen Eigenschaften. Über alles was er falsch machte, konnte sie sich aufregen bis sie schwarz wurde, nur wenn er auf seine Weise etwas richtig machte, und nett wurde, da sah sie hinüber weg. Dafür hasste sie sich. Sie dachte sich immer, das Sirius und sie, wenn sie sich unter anderen Umständen kennen gelernt hätten, vielleicht wären sie dann ja Freunde geworden.
„Und, Amina, was kochen wir dann heute Abend?“ Lily riss Lisa aus ihren Gedanken. „Puh, ich hab’ keine Ahnung. Leonard wollte kochen.“ Amina und Leonard waren Lisas Eltern. „Und was ziehen wir dann an?“ Lisa war nun auch neugierig, was heute Abend passieren würde. „Ach, ich finde Kleider übertrieben, aber wie wär’s mit Röcken und euren neuen „Best-Friends“ T-Shirts?“ „Ja, Mom, das ist eine Lösung.“ Lisa war zufrieden mit der Antwort, denn Kleider waren nichts für sie, auch Röcke zog sie nur an, wenn sie musste.
„Na, Lily, was machen wir bis heute Abend, um…“ „18 Uhr.“ Amina half Lisa aus der Klemme. „bis um 18 Uhr?“ „ Och, ich weis nicht. Haben wir nicht noch einen Hausaufsatz in Zaubertränke auf? Das ist doch wirklich sie perfekte Beschäftigung“ sagte Lily schmunzelnd. Und so Frühstückten sie, und als sie gerade fertig waren kamen Paul und Jack die Treppe herunter gesprungen, schon munter, und setzten sich dann an den großen Frühstückstisch, der im Esszimmer stand. Lisa nahm sich noch ein Buch für ihren Aufsatz mit und ging rauf in ihr Zimmer, als Lily schon ihr Pergamentpapier auf dem Schreibtisch ausgebreitet hatte. Die beiden hatten ein Zimmer zusammen, was nicht schlimm war, denn das Zimmer war groß!
Sie hatten zwei Schreibtische, die unter den zwei Fenstern standen, und ein paar Kakteen, die allerdings ein bisschen vertrocknet aussahen, da keiner der beiden einen wirklich grünen Daumen hatte, aber egal.
„Also, Lisa, hast du das Buch dabei das du brauchst.“
„Ja, sag mal, kann ich den Aufsatz nicht von dir abschreiben?“
„Nein, du schreibst deinen Aufsatz über den Trank des Friedens und ich meinen Kräuterkundeaufsatz über den afrikanischen Kürbis.“
„Wir könnten doch tauschen, oder?“
„Lisa, gib’ s auf. Ich schreib meinen Aufsatz und du deinen.“
Und so schrieben sie, der Aufsatz sollte 2 Ellen lang sein, und Lily war schon längst fertig als Lisa immer noch schrieb.
„Okay, ich diktier dir ein bisschen.“ Sagte Lily schließlich und so bekam Lisa doch noch die Hilfe die sie wollte.
Es war jetzt kurz vor 18 Uhr und Lisa war gerade fertig geworden, als es an der Tür klingelte.
„Mist“ schrie Lily laut auf. Sie waren noch nicht angezogen und ihre Gäste waren schon da.
Also ließen Lily und Lisa alles stehen und liegen und zogen sich an. Lisa zog anstatt eines Rockes eine Jeanshose an, und Lily tat es ihr gleich. Sie sahen ganz gut aus, als Amina sie rief: „Lisa, Lily, Jack, Paul!“
Die Zwillinge waren auch noch nicht unten. Lisa ging zu Jacks und Pauls Zimmer und klopfte an-
„Also, ihr Zwerge, jetzt kommt.“ Die vermeintlichen Zwerge stürmten aus dem Zimmer und sprangen auf Lisa, die zum Glück noch im rechtzeitigen Moment auf die Seite trat und beide landeten auf dem Boden.
„Tja, du bist wohl doch zu klug für uns.“ Bemerkte Jack lachend, als er aufstand und Paul aufhalf. „Gut dass du das eingesehen hast.“ Schmunzelte Lisa. Und so gingen die vier zusammen runter um die Gäste zu begrüßen.

Also, bald gehts weiter,
Calleigh
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**mary**
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Beitragvon **mary** » So 14 Mai, 2006 14:19

HEY!!! echt wieda ein supa chap!!! freu mich schon aufs nächste!!!

mary