Hagrids Wildhüterposten

Cheesy
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Hagrids Wildhüterposten

Beitragvon Cheesy » So 27 Mai, 2007 14:23

Ich hoffe dass es das noch nicht gibt, aber als ich vorher im Thread "Verdienste um die Schule" gelesen habe, ist mir aufgefallen:

Hagrid wurde doch eigentlich verdächtigt, obwohl er in Gryffindor war, der "Erbe von Slytherin" zu sein, der die Kammer des Schreckens geöffnet hatte.
Er wurde von der Schule verwiesen, aber Dumbledore hat ihn als Wildhüter bleiben lassen.

Aber ist das dann nicht sinnlos? Wenn er Wildhüter war, könnte er doch noch immer nach Hogwats kommen um den Basilisken (oder: "Das Monster im Inneren der Kammer") auf die Schüler zu hetzen!

Ich weiß, er hat es nicht gemacht - aber wäre er wirklich der Erbe Slytherins und der Öffner der Kammer gewesen, dann hätte er dennoch eine Möglichkeit gehabt seine "Schreckensregendschaft" fortzusetzen!

Und noch eine Frage am Rande: Warum haben sie Hagrid nicht einfach Veritaserum gegeben? Dann wäre klar geworden, dass er unschuldig war! Denn so klar konnte das nicht gewesen sein! Hagrid hatte sicher NICHT gestanden und Dumbledore hatte Riddles Version keinen Glauben geschenkt. Theoretisch hätten sie sich doch versichern müssen, oder?

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Beitragvon Myrddin » So 27 Mai, 2007 21:35

Interessante Frage, Cheesy!

Nun, Dumbledore hat Hagrid doch erst eingestellt , als er Schulleiter war, und zu Riddles Zeiten war er noch nicht Schulleiter, also würde ich sagen , dass sich der Staub schon ein wenig gelegt hat und das die Leute genügend Vertrauen in Dumbledore hatten, dass er weiß was er tut...

Soweit ich weiß sind Befragungen unter Veritaserum sind im Ministerium
nicht erlaubt, weil es Mittel und Wege gibt zu verhindern, dass Veritaserum seine Wirkung entfaltet und man somit alle im Glauben lassen könnte , dass man die Wahrheit sagt, obwohl man bloß simuliert und in Wahrheit Lügen auftischt.

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Beitragvon Cheesy » So 27 Mai, 2007 21:45

Myrddin hat geschrieben:
Nun, Dumbledore hat Hagrid doch erst eingestellt , als er Schulleiter war, und zu Riddles Zeiten war er noch nicht Schulleiter, also würde ich sagen , dass sich der Staub schon ein wenig gelegt hat und das die Leute genügend Vertrauen in Dumbledore hatten, dass er weiß was er tut...


Nein, da muss ich dir widersprechen:
"Nur Dumbledore, der Lehrer für Verwandlung, hielt Hagrid offenbar für unschuldig Er überredete Dipet, Hagrid als Wildhüter zu behalten."

(Tom Riddle; Harry Potter und die Kammer des Schreckens, S. 321)

Gut, bei dem Veritaserum habe ich keine Ahnung und kann deshalb auch nicht widersprechen ;-)

Aber mir ist gerade noch eine Frage betreffend dem Thema aufgefallen:
Wie darf ein 12 bzw. 13-jähriger einen Job haben? Okay, es ist die Zauberwelt, aber trotzdem - er hat eine ziemlich schwere und zeitauftreibende Arbeit, was man so in den Büchern liest. Gut, Hagrid war kein "normaler" Junge, aber ich meine - er war trotzdem 12/13! (sein drittes Schuljahr)

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Beitragvon Victor Krum » So 27 Mai, 2007 21:58

Hagrid war ja nicht sofort voll ausgebildeter Wildhüter - er wurde eine ganze Weile von Ogg, dem Wildhüter vor ihm, ausgebildet (zu Mollys Schulzeit war ja Ogg Wildhüter und ich nehme mal an, dass sie 15-20 Jahre jünger als Hagrid ist - dementsprechend lange dürfte Hagrid auch nur Lehrling gewesen sein).
Jedenfalls hat Hagrid also nie ohne Aufsicht gehandelt - es wäre aufgefallen, wenn er sich mal wieder mit dem Monster verabredet hätte.
Außerdem wird wohl jedem klar gewesen sein, dass Hagrid nicht der Erbe Slytherins war - er war ein Bauernopfer, und im Prinzip werden das Ministerium und Dippet nichts gegen ihn gehabt haben. Deshalb glaube ich, dass er bleiben durfte.
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Beitragvon Cheesy » So 27 Mai, 2007 22:03

Wie bitte?

Man hat doch bis zum Ende ("Ende" - zweiter Teil, ehe Harry auflöste) geglaubt, dass Hagrid der Schuldige ist! Tom Riddle hat gemeint, jeder habe ihm geglaubt - aus dem Munde von ihm hörte es sich so an, als hätten sie ihn wirklich verdächtigt!

Und das mit Ogg finde ich gut, daran habe ich gar nicht gedacht...man sieht ja, wie rasant man schlauer werden kann xDD

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Beitragvon Victor Krum » So 27 Mai, 2007 22:07

Das Ministerium hat auf ihn gehört, weil sie so einen Täter hatten, genauso wie Dippet. Das heißt aber nicht, dass jemand ernsthaft geglaubt hat, dass Hagrid der Täter wäre.
Genauso war es doch auch im 2. Band - Fudge hat Hagrid nach Azkaban geschickt, weil er etwas tun musste, nicht, weil er an seine Schuld geglaubt hat.
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Beitragvon Cheesy » So 27 Mai, 2007 22:12

Schon - der Unterschied war aber, dass sie Hagrid zu seiner Schulzeit NICHT nach Askaban geschickt haben, fünfzig Jahre später schon!

Und wenn sie einen Täter haben, egal ob sie glauben, dass er schuldig ist oder nicht, dann wäre es trotzdem unsinnig den dennoch weiterhin in Hogwarts herumrenen zu lassen.
Die aufgeregten Eltern, vor allem die von Myrte, hätten das doch bestimmt nicht gebilligt - bestimmt hätten viele Leute doch ihre Kinder wie im fünften Teil (als bekannt wurde, dass LV doch wieder da ist) von der Schule genommen haben! Denkst du, die waren glücklich, dass ihr potentieller Täter noch immer in Hogwarts herumlaufen könnte, denn WENN er es nun eben doch gewesen wäre - was dann? Dann wäre doch alles weitergegangen!

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Beitragvon Victor Krum » So 27 Mai, 2007 22:20

Glaubst du, die Eltern von Myrtle waren traurig nach ihrem Tod? :mgreen:

Man hat ja Hagrid nicht böswilliges Verhalten, sondern eher eine Art Leichtsinnigkeit vorgeworfen. Daher hat das Ministerium ja den 12/13 jährigen Hagrid nicht nach Azkaban geschickt, sondern seine Rauswurf aus Hogwarts veranlasst und seinen Zauberstab zerstört.
Ich bezweifle, dass sein Name bekannt gegeben wurde. Man hat gesagt, der Täter wurde geschnappt und unschädlich gemacht und Tom Riddle wurde eine Medaille verliehen. Zufälligerweise wurde gleichzeitig Hagrid wegen eines dummen Streichs rausgeschmissen.
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Beitragvon Cheesy » So 27 Mai, 2007 22:53

Ist diese These irgendwo bewiesen? Sorry, ich bin stur und brauche immer Beweise *hehe* (Ich bin Stier vom Sternzeichen)
Ich weiß nicht, es würde mich verwundern, wenn eine solche Sache einfach...nicht wirklich ernst genommen werden würde, wenn ich ehrlich bin. Aber ich denke, das ist auch hier bei der Mugglewelt so, dass viele Probleme und Verbrechen nicht richtig ernst genommen werden, andere viel leichtere jedoch härter bestraft werden. (ich meine, im Nachhinein ist es Glück, dass Hagrid so davongekommen ist - aber wenn man sich mal das Schicksal von Stan Shunpike anschaut, der einfach ohne weiteres nach Azkaban gekommen ist)

Und zu guter Letzt:

Glaubst du, die Eltern von Myrtle waren traurig nach ihrem Tod? :mgreen:


Boah, ey - bist du fies *laaach* Aber wo du Recht hast, hast du Recht!

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Beitragvon Victor Krum » So 27 Mai, 2007 23:19

Ich meine, es ist Myrtle... :mrgreen:

Das ganze ist doch ein Bereich, wo ich unmöglich einen Beweis vorlegen kann - es gibt nur Theorien, und mehr nicht. Nach allem was wir wissen, macht meine Theorie noch am meisten Sinn, denn irgendwie muss Hagrid ja dort geduldet worden sein.
Bei der Geschichte mit Stan herrscht ja eine viel offensichtlichere Gefahr, als sie das zu Hagrids Zeit tat. Alle paar Tage wird jemand ermordet, das Ministerium musste viel mehr tun als damals - vor allem hat man mit Voldemort und seinen Anhängern wirkliche Täter, an Hogwarts war hat nur ein ominöses Monster, das sein Unwesen getrieben hat. Man hat wohl nicht wirklich an Slytherins Kammer geglaubt (in Band 2 war ja auch viel Skepsis) und da kam Hagrid, der ständig Monster nach Hogwarts bringt, ohne irgendjemandem schaden zu wollen, gerade Recht - aber man musste auch nicht sein Leben vernichten (er ist schließlich noch jung gewesen) für einen dummen Fehler, dem leider ein Mädchen zum Opfer gefallen ist.
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Beitragvon Cheesy » So 27 Mai, 2007 23:28

...und schließlich war ja sowieso jeder über den Tod dieses Mädchens glücklich, ich verstehe :mrgreen:

Dennoch muss ich sagen, dass die Angst der Bevölkerung sicher auch nicht niedrig war, denn:

Grindelwald führte seine Schreckenserrschaft bis 1945 - Riddles fünftes Jahr müsste 1942, denke ich, gewesen sein! Das heißt, Grindelwald tobte da draußen und ich bin sicher, dass da ein mörderisches Ungeheuer im Inneren der Schule, das angeblich von dem "Erben Slytherins" (den jeder für Hagrid gehalten hat) nicht unbedingt ein Lichtblick für das englische MInisterium war.

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Beitragvon Victor Krum » Mo 28 Mai, 2007 00:07

Du hast vollkommen Recht, dass wir uns im Jahr 1942 befanden und natürlich stimmt da auch das Stichwort Grindelwald. Grindelwald war aber das Pendant zu Hitler (nicht umsonst hat JKR ihm einen deutschsprachigen Namen gegeben), kein unmittelbares Problem für die britische Zauberergesellschaft, wenn auch ein ziemlich übler Zeitgenosse.
Der Erbe Slytherins dürfte in dieser Zeit wohl gut ins Bild gepasst haben - aber er war wohl nicht so wirklich als Realität angesehen worden. Tom Riddle sagt ja selbst, dass niemand im Ernst glauben konnte, dass Hagrid der Erbe war - er geht dabei allerdings von seiner Position aus, in der der Erbe Slytherins so real ist wie er selbst, weil er selbst der Erbe ist.
Für alle anderen dürfte es aber einfach ein Untier gewesen sein, das dort durch Hogwarts streifte. Natürlich ein Grund die Schule zu schließen, wenn es so weitergehen sollte, aber kein Grund, irgendwelche Horrorgeschichten auszupacken.
Was ich damit sagen will - die Gefahr wurde hauptsächlich im Monster gesehen, das herumstreifte. Hagrid selbst wird zugegeben haben, einen Acromantula besessen zu haben - wieso sollte man ihm nicht glauben. Das Vieh war abgehauen, also ging davon keine unmittelbare Gefahr mehr aus. Natürlich konnte man Hagrid das alles nicht ganz durchgehen lassen, sein Zauberstab wurde zerstört und er aus der Schule geschmissen. Aber im Prinzip hat man nie wirklich was gegen ihn gehabt.
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Beitragvon Cheesy » Mo 28 Mai, 2007 00:17

Ach, du denkst nach dem Prinzip: "Das Viech ist weg - was soll er noch groß machen?" Oder wie? Nun, wenn Grindelwald eigentlich jetzt grob geschätzt nur wenig mit der englichen Regierung zu tun hatte bzw. mit Großbritannien generell - warum war es dann Dumbledore, der ihn schlussendlich vernichtet hat und nicht irgendein deutscher Auror oder was auch immer? Tut mir leid, aber beim Gebiet Grindelwald kenn ich mich wirklich nicht aus - ich weiß grob genommen nur, dass er existiert hat. Das sind eher Interessensfragen, wenn du verstehst, was ich meine?

Tom Riddle, aber hat gesagt, ich zitiere: "Doch ich gebe zu, selbst ich war überrascht, wie gut der Plan funktionierte. Ich dachte, irgendjemand müsste doch erkennen, dass Hagrid unmöglich der Erbe Slytherins sein konnte."
Und dann noch: "Nur Dumbledore, der Lehrer für Verwandlung, hielt Hagrid offenbar für unschuldig."

Ich weiß, was du meinst ("Sie sahen in Hagrid ohne sein Monster keine unmittelbare Gefahr" - aber ich wollte damit jetzt nur mal sagen, dass ich sehr wohl glaube, dass das MInisterium/Dippet der Meinung waren, dass Hagrid der Schuldige UND Erbe Slytherin war. Sei er nun Gryffindor oder nicht, hip oder hop - wenn du verstehst was ich meine.

Sorry...bin gerade müde, wenn ich Blödsinn rede - mir nicht übel nehmen =)

Ich denk, ich geh einfach mal ins Bett...gute Nacht!

Victor Krum
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Beitragvon Victor Krum » Mo 28 Mai, 2007 00:26

Nacht, ich rede auch nochmal blödsinn ^^

Die Sache mit Grindelwald wird wohl noch in Band 7 wichtig werden und wir wissen sehr wenig darüber. Aber ich nehme mal an, dass es in Deutschland/ dem deutschsprachigen Raum (Grindelwald liegt ja in der Schweiz, deshalb bin ich mir da nicht sicher, wobei natürlich die Schweiz nie auf der Seite der Nazis stand) wenige Menschen gegen Grindelwald gestellt haben. Dumbledore hingegen hat es immer als seine Pflicht angesehen gegen das Böse zu kämpfen - selbst wenn es sich gerade ganz woanders herumtrieb. Etwas wie George Bush, nur etwas weniger brutal und mit Erfolg. Außerdem ist wohl niemand anderes mit Grindelwald fertig geworden :wink:

Wegen der "Vieh ist weg"-Sache - hört sich vielleicht komisch an, aber ich glaube, dass es genau so war. Weg Hagrid eine böse Absicht unterstellt, merkt doch ziemlich schnell, dass er da falsch liegt, er ist die Güte in Person.

Wegen dem Erben Slytherins - ich meinte damit ja, dass niemand an die Existenz des Erben wirklich geglaubt hat außer Riddle, der wusste es ja schließlich. Sie haben nur geglaubt, was sie gesehen haben, das war eine Schülerin, die durch irgendwas gestorben ist - wodurch war wieder eine andere Frage.
Es gab wohl einfach viel zu viele Zweifel, um Hagrid irgendwie schlimmer zu bestrafen - außerdem war er 13.
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Mimmi

Beitragvon Mimmi » Mo 28 Mai, 2007 00:56

Ein bisschen kannst du über Grindelwalt auch unter Zauberer Weltweit erfahren. Da gibt es einen Thread über ihn