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Neue Infos zu "Snow Cake" !! + Filmbilder!

Serena
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Neue Infos zu "Snow Cake" !! + Filmbilder!

Beitragvon Serena » Fr 10 Feb, 2006 20:12

So.. gestern war Auftakt. Unser ehrenwerter Alan wurde von vielen aussergewöhnlich jungen und weiblichen Fans sehnsüchtig erwartet.

Hier ein Bericht.. Kann es ja nicht lassen.

eure See

Gelungener Berlinale-Auftakt: «Snow Cake» bewegt das Publikum


Berlin (dpa) - Das Berlinale-Publikum war bewegt: Zum Auftakt der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin brachte Festivaldirektor Dieter Kosslick am Donnerstagabend das mit begeistertem Applaus aufgenommene Melodram «Snow Cake» des Briten Marc Evans auf die Leinwand.

Mit «Alien»-Star Sigourney Weaver und dem britischen Schauspieler Alan Rickman («Harry Potter») in den Hauptrollen wird die Geschichte einer vorsichtigen Freundschaft zwischen einer Autistin und einem schwer traumatisierten Mann erzählt.

Mal leise und melancholisch, mal witzig und anarchisch appelliert der Film an die Zuschauer, mehr Toleranz für Menschen zu zeigen, die den gängigen Vorstellungen von so genannter Normalität nicht entsprechen. «Ich hoffe, der Film fesselt als Plädoyer für Individualität und Eigenwilligkeit», sagte Weaver. Ebenso wie Rickman wurde sie auf dem roten Teppich von hunderten begeisterten Fans begrüßt, die dort dem Schneeregen und winterlicher Kälte trotzten.

In «Snow Cake» (Schnee-Kuchen) nimmt der gerade aus dem Gefängnis entlassene Alex (Rickman) eine Anhalterin mit. Kurz nachdem die junge Frau zu ihm ins Auto gestiegen ist, geschieht ein Unfall, bei dem die Anhalterin stirbt. Alex beschließt, ihrer autistischen Mutter Linda (Weaver) die Todesnachricht selbst zu überbringen. Linda begreift, was geschehen ist, kann ihre Gefühle aber nicht ausdrücken. Doch langsam nähern sich die beiden so unterschiedlichen Menschen einander an. Ein aufwühlendes Drama, und nach dem verpatzten Berlinale-Start mit «Man to Man» im vergangenen Jahr ein respektabler Beginn für das elftägige Festival.

Rund 2000 geladene Gäste waren zu der Eröffnungsgala im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz gekommen. Selbstbewusst präsentierte sich die deutsche Filmszene, die in diesem Jahr mit gleich vier Produktionen im Wettbewerb um den Goldenen Bären vertreten ist. Über den roten Teppich schritten unter anderem Regisseure und Schauspieler wie Franka Potente, Jürgen Vogel, Wim Wenders, Volker Schlöndorff, Katja Riemann, Jan-Josef Liefers, Senta Berger, Hannelore Elsner und Axel Prahl.

Bis zum 19. Februar zeigt die Berlinale 396 Filme aus 56 Ländern. Im offiziellen Wettbewerb um den Goldenen Bären konkurrieren neben «Snow Cake» weitere 18 Filme. Für Deutschland gehen «Elementarteilchen» von Oskar Roehler und «Der freie Wille» von Matthias Glasner an den Start. Auch «Requiem» von Hans-Christian Schmid und «Sehnsucht» von Valeska Grisebach sind im Rennen.

Die Eröffnungsgala war wie immer sympathisch unpathetisch, in Teilen etwas improvisiert und mit ihren Berlin-internen Witzen für auswärtige Gäste wahrscheinlich nicht immer ganz nachvollziehbar. Nachdem Gala-Moderator Heino Ferch die Zuschauer in vier Sprachen begrüßt und Max Raabe mit seinem Palast-Orchester für musikalische Einstimmung gesorgt hatte, wurde dann vor allem der Auftritt der internationalen Jury gespannt erwartet. Unter Vorsitz der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling wird das achtköpfige Gremium, dem auch Schauspieler Armin Mueller-Stahl angehört, über die Gewinner der Silbernen und des Goldenen Bären entscheiden.

www.berlinale.de


P.S.: Also den Film werde ich wohl als eine der ersten sehen!! (die Berlinale jetzt ausgenommen ;))
Zuletzt geändert von Serena am So 29 Okt, 2006 10:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon LadyDragon » Fr 10 Feb, 2006 20:16

aha ^^ jetzt weis ich mehr..hab die woche ohne TV verbracht *heul*
aber gibt es so einen thread nicht schon?

Serena
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Beitragvon Serena » Fr 10 Feb, 2006 22:01

Ja, aber ohne die Informationen zum Film. Von nehcregit ;) Hab schon nachgeschaut :D
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Beitragvon LadyDragon » Fr 10 Feb, 2006 22:22

achso ^^dann is ja gut

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Beitragvon Serena » So 29 Okt, 2006 10:35

Ein Unglück führt einen verschlossenen Briten und eine autistische Frau zusammen. Die wunderbare Geschichte einer unfreiwilligen Annäherung


Sie nervt. So lange, bis er gar nicht anders kann, als sie mitzunehmen. An einer Raststätte im verschneiten Ontario steigt die forsche Vivienne in den Wagen des verkniffenen Briten Alex. Kaum ist das Eis zwischen ihnen gebrochen, werden sie von einem Truck gerammt. Vivienne ist sofort tot. Alex fühlt sich verpflichtet, ihrer Mutter persönlich sein Beileid auszusprechen – und lernt eine äußerst eigensinnige Frau namens Linda kennen, die einen Panikanfall bekommt, wenn Schnee auf ihren Teppich tropft. Und sie lässt Alex nicht wieder gehen. Wenigstens bis Dienstag muss er bleiben. Dann kommt die Müllabfuhr, und Linda kann die Säcke unmöglich selbst vor die Tür stellen: Pathologischer Hygiene- und Ordnungszwang gehören zum Krankheitsbild.
„Oh, ich weiß, was Autismus ist“, brüstet sich Lindas penetrante Nachbarin. „Wir haben doch damals alle diesen Film gesehen ...“ Haben wir. Den Titel muss sie gar nicht nennen, der Seitenhieb auf Hollywoods Betroffenheitsmaschinerie sitzt erst recht. Ein schönes Beispiel für den unbestechlichen, erlösenden Humor in „Snow Cake“:ein Film, der nichts aufdrängt und (obwohl sich manch verführerische Abzweigung bietet) nie vom rechten Weg abweicht – dem Weg der Wahrhaftigkeit. Nachdem sie sich jahrelang vergeblich an Komödien versucht hatte, schrieb Angela Pell dieses hinreißende Drehbuch, das auf den Erfahrungen mit ihrem autistischen Sohn basiert: „Natürlich kann Autismus die Hölle sein. Aber die meiste Zeit ist es wie ein Stück vom Himmel.“ Wie Eisblumen. Oder wie ein guter Freund, der den Müll rausbringt.

Originaltitel: Snow Cake, GB/Kan. 2005
Regie: Marc Evans
Darsteller: Alan Rickman, Sigourney Weaver, Carrie-Anne Moss, David Fox, Emily Hampshire
Länge: 112 Min., Kinostart: 02.11.2006

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Quelle: MSN cinema
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