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SdW - Kapitel 12 - Der Spiegel Nerhegeb

snitchet
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SdW - Kapitel 12 - Der Spiegel Nerhegeb

Beitragvon snitchet » So 28 Feb, 2010 18:01

Harry Potter und der Stein der Weisen
Kapitel 12
~ Der Spiegel Nerhegeb ~



In den Tagen vor den Weihnachtsferien wird die Große Halle von Hagrid, Prof.McGonagall und Prof. Flitwick festlich geschmückt.
Während Hermine die Weihnachtsferien mit ihren Eltern verbringt, bleiben Harry und Ron in Hogwarts. Sie bekommen von Hermine den Auftrag, während der Ferien weiterhin Hinweise über Nicholas Flamel zu suchen. Außerdem bringt Ron Harry Zauberschach bei und wir bekommen einen Einblick, wie so ein Zauberschachturnier abläuft.

Am Morgen des Weihnachtstages bekommt Harry zum ersten Mal in seinem Leben Weihnachtsgeschenke:
Eine hölzerne Flöte von Hagrid, einen selbstgestrickten Pullover und Kekse von Mrs. Weasley, ein Fünfzig-Pence-Stück von Onkel Vernon und Tante Petunia, und von Dumbledore das wertvollste von allen Geschenken: Den Tarnumhang seines Vaters.

Diesen Tarnumhang benutzt Harry gleich in der darauffolgenden Nacht, um in der Bibliothek nach Nicholas Flamel zu suchen. Er muß aber bald vor Filch fliehen, der durch ein schreiendes Buch alarmiert wird und landet in einem ihm unbekannten Raum, in dem ein riesiger Spiegel steht, der eine wunderbare Eigenschaft zu besitzen scheint: Harry kann in diesem Spiegel seine Familie sehen.
Als Harry in der folgenden Nacht Ron seine Familie im Spiegel vorstellen will, erkennen sie, daß dieser nur die geheimsten Wünsche des jeweiligen Betrachters preisgibt, die aber ein anderer nicht sehen kann. Ron kann Harrys Familie nicht erkennen, sieht sich selbst aber als Kapitän der Quidditch-Mannschaft mit dem Siegerpokal und als Schulsprecher.

Ron erkennt, daß eine gewisse Gefahr von diesem Spiegel ausgeht und versucht Harry zu überreden, den Spiegel nicht mehr aufzusuchen.
Harry läßt sich aber nicht davon abhalten. Erneut im Spiegelraum, erwartet ihn schon Dumbledore, der ihn schlußendlich überzeugen kann, daß der Spiegel seine geheimsten Wünsche zwar anzeigt, nicht aber erfüllen kann.
_________________________________________________________


Zeitleiste:

Dezember 1991:
- Die große Halle wird festlich geschmückt
- Hermine beauftragt Harry und Ron, während der Ferien nach Hinweisen zu Nicholas Flamel zu suchen
- Harry lernt, wie man Zauberschach spielt

25. Dezember 1991, morgens:
- Harry bekommt den Tarnumhang seines Vaters geschenkt
- Harry bekommt überhaupt zum ersten Mal Weihnachtsgeschenke

25. auf 26. Dezember nachts:
-Harry entdeckt den Spiegel Nerhegeb.

26. auf 27. Dezember nachts:
- Harry zeigt Ron den Spiegel Nerhegeb

27. auf 28. Dezember nachts:
- Harry trifft im Spiegelraum auf Prof. Dumbledore, der ihn von der Gefährlichkeit des Wunsch-Spiegels überzeugen kann
Zuletzt geändert von snitchet am Do 14 Feb, 2013 11:29, insgesamt 3-mal geändert.
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Victor Krum
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Beitragvon Victor Krum » Mi 03 Mär, 2010 19:58

Also, dann will ich mal ^^

Die Weihnachtszeit ist in den Potter-Büchern natürlich immer etwas Besonderes - und hier haben wir das erste Weihnachten, das macht es nochmal schöner. Das winterlich verschneite Hogwarts, dann stellt Hagrid jedes Jahr die Weihnachtsbäume auf und dann die Vorstellung, wie alle um den warmen Kamin herum sitzen - das ist einfach ein traumhaftes Weihnachten.
Und dann hat das Kapitel einen Fred und George-Witz, den ich immer wieder gut finde - oder sollte ich eher Gred und Forge-Witz sagen?

Dann finde ich es erstaunlich, wie schnell JKR es schafft, dass man - genauso wie Harry und Ron - Nicolas Flamel komplett vergisst und nur noch an den Spiegel denkt - es ist überraschend, wie Harry bei der Flucht aus der Bibliothek den Spiegel findet und dann ist der einfach so faszinierend, dass man nur noch daran denkt.

Und dann am Ende vom Kapitel nochmal ein großer Höhepunkt - Dumbledore erzählt, dass er sich nichts mehr wünschen würde als ein paar Socken :D Das ist einfach typisch Dumbledore. Überhaupt ist es ja das erste Kapitel, wo Harry ihn wirklich erlebt - vorher haben wir ihn ja nur im ersten Kapitel richtig gesehen, hier redet Harry zum ersten Mal privat mit ihm.
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Beitragvon snitchet » Sa 06 Mär, 2010 23:11

Yep - Weihnachten in Hogwarts!
Das hab ich mir immer total gemütlich vorgestellt!

Nur eine Handvoll Schüler, der beste Freund ist auch da, draußen die verschneiten Ländereien, Schneeballschlachten....danach ein gutes Abendessen im kleinen Kreis in der wohlig warmen großen Halle, oder auch im Gemeinschaftraum vorm Kamin.

Im Gemeinschaftsraum viel Platz und ein kuscheliger Kaminplatz, und auch in der großen Halle mit dem schönen Weihnachtsschmuck.
Man erlebt die Lehrer, welche die Halle weihnachtlich schmücken, auch irgendwie anders, vielleicht etwas gelöster, freundlicher, entspannter......

Man liest zwar in den Büchern nichts davon, aber ich stelle mir trotzdem immer vor, daß die Lehrer mit den Schülern, die über Weihnachten in Hogwarts bleiben und sich in der großen Halle aufhalten, ein paar private Worte wechseln, ein paar Bonmots aus ihrem bisherigen Lehrerleben erzählen etc. (so wie es früher bei uns in der Schule am Schikurs bzw. während der Sportwoche war, da hat man beim abendlichen Zusammensitzen auch oft so einiges aus dem Privatleben der Lehrer erfahren, oder sie haben lustige Geschichten aus ihrer bisherigen Laufbahn erzählt. Warum sollte das in Hogwarts anders sein....)

Tja und der Spiegel, der Harry verständlicherweise eine ganze Weile von Hermines Auftrag ablenkt....
Und Dumbledores Antwort auf Harrys Frage nach seinem sehnlichstem Wunsch: ablenkend und trotzdem altersgerecht. Er will (und kann) Harry noch nicht die Wahrheit sagen und gibt ihm auf sehr einfühlsame Weise zu verstehen, daß da wohl noch mehr ist, aber der richtige Zeitpunkt noch nicht da ist um es preiszugeben. Typisch Dumbledore, seine Antwort humorig zu gestalten und gleichzeitig ernsthaft dabei zu wirken, um Harry von düsteren Gedanken abzulenken.
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Ripper
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Beitragvon Ripper » Mi 15 Aug, 2012 21:57

Weihnachten in Hogwarts ist der Traum schlechthin! Da merkt man einfach das zu der Zeit die Welt noch in Ordnung ist. Ein krasser Vergleich, wenn man mal weiter denkt.

Besonders nett finde ich Zauberschach, wo Harry versucht mit den Figuren zu spielen, echt nett :lol:
Und damals war der Tarnumhang noch gar nichts so besonderes die Bedeutung hat sich ja auch erst mit der Zeit herauskristallisiert.

Und besonders erschrocken habe ich mich bei dem schreienden Buch. Wie kann es sowas nur geben? Ich wäre da wie Harry auch völlig erstarrt. Und immer ist gleich Snape um die Ecke ....

Zum Spiegel mag ich eigentlich nicht mehr viel sagen. Da haben wir schon diverse Diskussionen geführt. Aber in Anbetracht Dumbledores Biografie scheint mir seine Antwort (im Nachhinein) nicht ganz wahr zu sein.

Aber zu der Zeit nimmt man ihn nur als netten, genial-verrückten, schrulligen und liebenswerten Professor wahr. Insofern passte es damals auch für mich total! ;-)
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