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Verteidigung gegen die Dunklen Künste - ein harter Job

Antike Runen
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Verteidigung gegen die Dunklen Künste - ein harter Job

Beitragvon Antike Runen » Di 25 Apr, 2006 22:00

Padfoot201182, der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste an der Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexenkunst, ist eine Neueinstellung, die für viele überraschend kam und die in der Zaubererwelt nicht unumstritten ist. Der Tagesprophet hat die Gelegenheit genutzt, ein Interview mit Padfoot zu führen.


Antike Runen, die rasende Reporterin, betritt mit einem Stapel Pergament und Schreibfedern das Kabinett in Hogwarts, das bereits vielen Lehrern als Büro gedient hat und schaut sich neugierig um. Hinter einem Schreibtisch, auf dem ein ziemliches Durcheinander von Büchern, Pergamenten und magischen Gegenständen herrscht, sitzt bereits Padfoot201182, die mir entgegensieht und mich freundlich begrüßt. Antike Runen ist erleichtert – die Presse konnte nicht immer mit Kooperation von seiten des Personals der Schule rechnen.

AR: Padfoot201182, ich bedanke mich für diese Gelegenheit. Sie haben doch hoffentlich nichts dagegen, daß ich eine Flotte-Schreibe-Feder benutze? Nein? Dann ist ja gut, und wir können sofort mit dem Interview anfangen.
Ihr Ernennung zum Lehrer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste kam für alle überraschend. Können Sie uns sagen, wie Sie zu diesem Job gekommen sind und warum Sie sich für die Stelle entschieden haben?


P: Auch für mich kam es überraschend, dass ich Lehrer geworden bin. Ich hatte gesehen, dass die liebe Lily die Stelle aufgegeben hatte und bei einem Gespräch mit einer sehr lieben Freundin, die mich fragte ob ich nicht interessiert sei, kam dann die Idee auf. Obwohl ich es für mich eigentlich nie in Frage kam Lehrer zu werden, bildete sich in meinem Kopf schon die eine oder andere Lektion. Ein eindeutiges Zeichen, dass es für mich dann ja doch nicht so abwegig war. Als dann die positive Bestätigung kam, war ich sehr überrascht.

AR: Dieser Lehrerposten fordert hohes Geschick und viel Verantwortungsgefühl. Welche Qualifikationen haben Sie aufzuweisen, um das in Sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen?

P: Ich war eine der wenigen die sich beworben hat *lacht* Ich denke, das qualifizierte mich zur Genüge. Aber Spaß bei Seite, was mich vielleicht qualifiziert ist das Interesse an dem Fach. Nicht an den Dunklen Künsten, verstehen Sie mich da nicht falsch. Ich denke das Wort Verantwortungsgefühl beschreibt es ganz gut, schließlich muss man immer wachsam sein, um einen ehemaligen Kollegen zu zitieren. Meine Schüler auf alle Eventualitäten vorzubereiten, dass ist es was ich zu erreichen versuche. Und ich hoffe, es gelingt mir auch.

AR: Sie wissen, daß der Posten als verflucht gilt. Niemand hat ihn länger als ein Jahr ausüben können, und auch ihre direkte Vorgängerin, obwohl hochqualifiziert, hat schon nach kurzer Zeit die Stelle wieder aufgegeben. Glauben Sie, daß Sie diesem Fluch etwas entgegensetzen können?

P: Das wird abzuwarten sein, ich hoffe es zumindest. Aber lassen Sie mich mal sehen, ob mich vielleicht das gleiche Schicksal wie meine Vorgänger ereilen könnte: Mir wächst kein zweites Gesicht auf dem Hinterkopf, mein Gedächtnis ist ausgezeichnet, ich bin mir ziemlich sicher Padfoot zu sein, dass Ministerium hat mich nicht eingestellt. Doch... ich denke, ich werde es schaffen den Fluch entgegen zu treten. Hartnäckig genug bin ich zumindest.

AR: In der letzten Zeit gab es in Hogwarts eine ganze Reihe von Lehrerberufungen, die nicht unbedingt auf einhelligen Rückhalt beim Ministerium oder den Eltern stießen. Sie selbst haben eine Vorgeschichte als nicht-registrierter Animagus, was vermutlich erneut den Unmut zahlreicher Personen auf sich ziehen wird. Wie gedenken Sie, diesen kritischen Stimmen zu begegnen?

P: Das ich ein nicht-registrierter Animagus bin ist, glaube ich, im Gegensatz zu den Verfehlungen meiner Vorgänger, doch zu verzeihen. Ich für meinen Teil kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich diesen Schritt aus guten Gründen getan habe und ich denke, viele Eltern hätten vielleicht den selben Weg gewählt, wenn es um einen ihrer Freunde gegangen wäre. Sicherlich war es ein Fehler mich nicht nach Hogwarts sofort registrieren zu lassen, aber ich denke es gibt Verbrechen die schwerer wiegen.

AR: In der Zaubererwelt gibt es eine stärker werdende Bewegung, die dafür plädiert, Muggel-Geborenen den Zutritt zu Hogwarts zu verweigern. Sie selbst stammen aus einer reinblütigen Zaubererfamilie. Was ist Ihre Einstellung in dieser Frage?

P: Reinblütig oder nicht, waschen tun wir uns trotzdem alle mit dem selben Wasser. Das Blut in meinen Adern ist nicht besser oder schlechter als das Muggel-Geborener. Dieses Gewäsch von dem reinen Blut ist einfach nur hirnrissig und veraltet, da kommt man sich vor, als wäre Salazar Slytherin wieder einer der Hauslehrer. Ich bin der festen Überzeugung das, so wie es ist kein Fehler der Schulleitung ist und auch so beibehalten werden soll. Würde sich etwas ändern, würde ich mich doch meinen Vorgängern anschließen und den Posten als Lehrer aufgeben.

AR: Ihnen ist vermutlich bekannt, daß ihre Vorgänger sehr unterschiedliche Lehrmethoden und Inhalte angewendet haben. Was steht für Sie im Vordergrund und was möchten Sie ihren Schülern besonders vermitteln?

P: Auch wenn es mir vielleicht einige übel nehmen werden, weil es nicht Alastor war sondern Barty Crouch Jr, dennoch fand ich seine Lehrmethoden mit denen von Remus Lupin eine der besten. Sicherlich wäre es jetzt für Erstklässler zu früh um über die drei Unverzeihlichen Flüche zu sprechen, das habe ich mit in meinem Lehrplan auch für später aufgehoben. Dennoch halte ich es nicht für verkehrt zu sehen, wie weit die Schüler sind und es nicht unbedingt Klassen abhängig zu machen.
Mein Lehrplan weist zwar im Moment noch einige Lücken auf, dennoch habe ich mir vorgenommen den Schülern verschiedene Einblicke in die Dunklen Künste zu geben. Die erste Lektion handelte von schwarzen Geschöpfen, die nächste wird von Antiobskuranten handeln und danach werde ich einen Überblick über die Magie, weiße wie schwarze im allgemeinen, geben. Ich möchte den Schülern einen Einblick in jedwede Art geben und hoffe es wird den Schülern auch gefallen. Wenn es Anklang findet, werde ich mich auch in die Fußspuren meinen Kollegen Hedi und Mad-Eye wagen und auch eine Praktische Stunde geben. Das wird sich allerdings erst noch herausstellen.


AR: Ich werde ihnen nun noch ein paar Kurzfragen vorlegen, die Sie bitte jeweils nur knapp beantworten.
Was war Ihr Lieblingsfach zu Ihrer Schulzeit?

P: Verwandlung *lacht* und natürlich VgddK. Zauberkunst war immer ein Fach wo wir viel Schabernack anstellen konnten

AR: Welche Eigenschaft sollte ein Schüler zu Ihrem Unterricht unbedingt mitbringen?
P: Die wichtigste Eigenschaft sollte sein, den Mut zu haben Fragen zu stellen. Das wäre aber etwas, dass ich in allen Fächern fordern würde und was für mich zumindest sehr wichtig ist. Durch Fragen lernen nicht nur Schüler sondern auch die Lehrer.

AR: Wenn Sie zu einer Gefängnis-Strafe in Azkaban verurteilt würden und nur einen Gegenstand mitnehmen könnten, welcher würde das sein?
P: Ein Bild meiner Familie, womit ich nicht unbedingt die blutsverwandten meine.

AR: Stellen Sie sich vor, Sie müßten einen magischen Gegenstand vor allen Angriffen schützen. Wo würden Sie ihn aufbewahren?
P: Da würde ich dem Beispiel des größten Zauberer der Welt folgen und Albus Dumbledore fragen wo er den Spiegel nerhegeb aufbewahrt. Das war wohl die cleverste Variante die man in der Zaubererwelt gesehen hat.

AR: Wenn sie für einen Tag in eine andere Person schlüpfen könnten, welche würde das sein?
P: Das ist eine schwierige Frage. In der Schulzeit wollte ich immer mal mit Remus tauschen, da ich mir nie wirklich vorstellen konnte, wie schlimm es für ihn war sich in einen Werwolf zu verwandeln. Heute wäre es wahrscheinlich Albus Dumbledore, einmal wissen wie dieses brillante Gehirn tickt, das würde mich wirklich sehr interessieren.

AR: Das war sehr aufschlußreich, Padfoot. Ich denke, daß wir alle nun etwas besser wissen, mit wem unsere Kinder es zukünftig auf Hogwarts zu tun haben. Vielen Dank für Ihre Zeit!

Creacher
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Beitragvon Creacher » Di 25 Apr, 2006 22:12

Hey, ein tolles Interview :D
Und ich finde ich habe ein sehr gute Lehrerin in diesem Fach! *schleim*

Harrik
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Beitragvon Harrik » Di 25 Apr, 2006 22:38

hui respect, klingt nach einem lehrer, der selber viel gelernt hat, zwar in der schule aber nicht im untericht ;-)
... Fast 15 Jahre Lila Forum ...

Serena
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Beitragvon Serena » Mi 26 Apr, 2006 11:41

Das ist eben Padfoot!
Das Interview hat mir sehr gefallen!
Hab sie ganz dolle lieb, als Freundin! ;)
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Lady Midnight
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Beitragvon Lady Midnight » Mi 26 Apr, 2006 14:35

Echt toll!!
Kompliment :D *gg*
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Juls
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Beitragvon Juls » Fr 28 Apr, 2006 17:09

Super interview!!!
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Stolzes Mitglied in der Gilde der Schattenkinder *Vampiriiii*
Männer sind wie Pilze, die schönsten sind am giftigsten.....
Ava*Sig was made by liesl

Jean_Riddle
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Beitragvon Jean_Riddle » Fr 28 Apr, 2006 17:56

Ja echt super
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GILDE DER SCHATTENKINDER

Illumanu
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Beitragvon Illumanu » Sa 29 Apr, 2006 22:29

Super *Hände klatsch* echt cool interviewt!
SIg in Arbeit

Draco Girlie
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Beitragvon Draco Girlie » So 16 Jul, 2006 09:24

Das Interview^^
echt klasse!!
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by WinkyElfi