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Hörbücher

Zoe St.Claire
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Beitragvon Zoe St.Claire » Fr 28 Feb, 2014 13:23

Dann will ich mal diesen Thread aus der Versenkung holen.

Ich höre oft Bücher, die auch schon mal gelesen habe. In letzter Zeit ist mir aber ein seltsames Phänomen aufgefallen.
Und zwar sind mir Bücher untergekommen, die ich einfach nicht lesen kann, weil ich der Meinung bin, dass sie nicht besonders gut geschrieben sind. Als ich es dann aber mit dem Hörbuch versucht habe war ich erstaunt. Denn diese Bücher hören sich tatsächlich ziemlich gut.

Das beste Beispiel ist die Divergent-Reihe von Veronica Roth.
Ich hab mir eine Leseprobe durchgelesen und fand es absolut schrecklich. Wirklich nicht gut geschrieben. Da mich die Hörprobe bei Audible und die Geschichte an sich doch interessiert hat, hab ich mir das Hörbuch geholt..... und direkt die ganze Trilogie durchgehört.
Das gleiche war mit den Chroniken der Unterwelt. Ich hatte eine Leseprobe (auch noch auf deutsch) und fand es gruselig. Das Hörbuch hingegen hat mich in seinen Bann gezogen. Nicht sofort, aber nach und nach. Ab dem dritten Buch hab ich auch gemerkt, dass die Autorin anders schreibt und ich selbst mit der gedruckten Fassung mehr anfangen kann.

Beide Serien hab ich Raven empfohlen. Sie hatte City of Bones bereits als Buch auf deutsch angefangen, ist aber nicht weit gekommen. Die Hörbücher beider Serien haben sie aber auch überzeugt.

Hattet ihr auch schon einmal so ein Erlebnis mit Hörbüchern?
Ich finde das eigentlich super, denn selbst wenn ich ein Buch schlecht geschrieben finde, die Story aber interessant ist, kann ich dem Buch auf diese Weise eine Chance geben. Hat sich bisher in meinen Augen bewährt.
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Beitragvon Lesefreak » Fr 28 Feb, 2014 13:35

Hörbücher...Ich hab leider so meine Probleme damit. Ich meine ich find Hörbücher super, sie sind auch oft wunderbar umgesetzt (ich hatte mal die Hörbücher zu "Die wilden Hühner" und "Harry Potter").
Ich mag es persönlich lieber wenn das Buch von einer Person vorgelesen wird (gerne vom Autor selbst) und finde auch, dass es teilweise grosse Unterschiede gibt zwischen "ein Buch hören" und "ein Buch lesen" und dass es Einfluss darauf hat, wie sehr man das Buch mag.

Leider passiert es mir immer, dass ich beim Anhören abdrifte und dann zurückspulen muss. Habe irgendwann aufgegeben, weil es mir zu anstrengend wurde.
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Beitragvon Zoe St.Claire » Fr 28 Feb, 2014 13:53

Deswegen kann ich auch nicht einfach sitzen und zuhören. Ich muss dann immer was machen. Aufräumen, kochen, Bahn fahren, Bilder bearbeiten.... oder ein Computerspiel spielen. Etwas mit dem ich zu tun habe, das mich aber gedanklich nicht so beansprucht, dass ich dem Hörbuch nicht mehr folgen kann.

Ich höre auch nicht so oft zum einschlafen, weil ich dann ja nichts mitbekomme. Trotz sleeptimer.
... naja außer ich höre was von David Nathan gesprochen und stelle mir vor Johnny Depp sitzt am Bettrand und liest mir eine geschichte vor :mrgreen:
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Beitragvon Lesefreak » Fr 28 Feb, 2014 14:07

Vielleicht sollte ich das dann nochmal ausprobieren :)
Beim Zugfahren gucke ich meistens einen Film oder lese ein Buch (Hörbücher sind dort schon gescheitert), aber beim aufräumen oder so könnte ich es durchaus nochmal versuchen.

Habe momentan einen mp3-Sprachkurs (falls das als Hörbuch zählt) und den finde ich super!
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Beitragvon Gaya Lupin » Do 04 Okt, 2018 20:28

Ich habe jetzt auch ein paar Hörbücher (Thriller/Krimi), aus nem öffentlichen Bücherschrank. Da ich Hörspiele mag, gerade auch so zum Einschlafen, dachte ich, kann ich ja mal ausprobieren, ob mir auch Hörbücher gefallen.

Aber leider mußte ich feststellen, das ist absolut nichts für mich. Ich mags auch bei Büchern gern, manche Stellen, z.B. die mir besonders gefallen oder wo was evtl. wichtiges für den Verlauf der Geschichte vorkommt, nochmal zu lesen, etc. Bei den Hörbüchern bekomme ich dadurch oft gar nicht wirklich mit, worums grad geht oder was da vor einigen Minuten womöglich entscheidendes gesagt wurde. Um bei einer Geschichte richtig mitzukommen, muß ich einfach die Worte sehen und "in mich aufnehmen".
Ich denke zudem, dass es für mich auch ein Problem ist, wenn dort die ganze Zeit nur eine Person spricht.
Ein weiteres Problem ist für mich, dass ich nicht immer so weit hören kann, wie ich lesen würde. Ich kann nicht mal eben wie bei nem Buch auf Seite X mitten in nem Kapitel aufhören, da ich dann beim nächsten Mal erst mühsam wieder suchen muß, wo ich aufgehört habe zu hören.

Also Hörbücher sind für mich wohl auch eher nur zum "berieseln" und/oder zum Einschlafen geeignet, aber nicht, um ein Buch zu "lesen".

Die Hörbücher, die ich habe, werde ich mir wohl noch anhören, da sie spannend klingen (oder reinhören und mir die Bücher holen, wenns sich wirklich spannend anhört), aber das wars dann auch. :|
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(aktualisiert: 04.10.2018)