All that I'm living for - Wofür/Warum lebe ich?

Basti
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Beitragvon Basti » Sa 09 Dez, 2006 19:54

Ich denke, dass es darauf ankommt wie man lebt. Lässt man alles an sich vorbei ziehen oder nicht? Oder reizt man das Leben aus? Fragen über das Schicksal sind echt so gut wie gar nicht zu beantworten find ich, da das zu viel mit Glauben und Nichtwissen zu tun hat. Anderereits suchen gerad da viele Leute den Sinn. Ne schwierige Frage....
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Lady Midnight
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Beitragvon Lady Midnight » Sa 09 Dez, 2006 20:05

Ich denke fast so wie Basti, muss aber an einem Punkt widersprechen.

Ich glaube, auch die Menschen, die ihr Leben an sich vorbeiziehen lassen, haben ihren Teil getan, denn sie lassen mehr Raum für Menschen die ihr Leben auskosten.

Man kann das vergleichen mit Yin und Yan, wer mehr lebt, braucht mehr Raum, in welchem Sinne auch immer. Sogar wenn man schläft, verändert man die Geschichte.

Ein Beispiel:

Ein Mann hat sich entschieden (! So gut wie alles ist eine Entscheidung im Leben) heute Nacht um 11 Uhr zu schlafen.
Diese Entscheidung führt dazu, dass er vielleicht um 12 nicht auf ein Fest geht. Das führt dazu, dass er Sandra auf diesem Fest nicht kennen lernt.
Das führ nun dazu, dass Sandra ein langweiliges Fest hat und sich nicht amüsiert.

Ich meine damit, viel ist möglich, sogar wenn man nicht dran denkt oder wenn man einfach zuhause bleibt und das Leben an einem vorbeiziehen lässt, es verändert trotzdem etwas.

Und ja, ich glaube an ein Schicksal, ich glaube an ein göttliches Etwas das in jedem Menschen inne wohnt, ich glaube an einen guten, friedvollen, selbstlosen Kind im Himmel welches uns durch unser Leben führt, indem immer ein Teil von ihm in uns ist, ich glaube an ein göttliches Kind in jedem Menschen auf dieser Welt und in jedem Tier, ich glaube an die Weltgeschichte, die jedes Wesen tagtäglich schreibt und der Wind von Ort zu Ort fortträgt, und am meisten glaube ich an die Liebe auf dieser Welt, weil sie uns beschützt, uns wärmt, weil sie heilt und das wichtigste im Leben ist, das man braucht, um zu überleben.

Demnach ist der Sinn des Lebens für mich, einfach zu sein, denn mit Sein werde ich ein Teil des Lebens und der Welt. Und jeder Mensch ist.

Was mein Lebensziel ist, falls die Frage so gelautet hätte, wäre ein Bewusstsein für dieses göttliche zu entwickeln. Leider ist das alles nicht sehr einfach. Aber ich glaube, irgendwann erreiche ich mein Ziel, auch wenn es mir mein Leben kosten sollte.
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Beitragvon Basti » So 10 Dez, 2006 00:03

Sorry leute - der post war nix. Ich hab zwar im Kopf was uich sagen will, aber bin zu palle es auf "Papier" zu bringen im mom! :-)
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**juli**
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Beitragvon **juli** » So 10 Dez, 2006 17:55

mir ist im sommer was total komisches passiert
ich war im urlaub in der schweiz mit den pfadis..wir kamen an einen see..und wollten baden gehn..da sahen wir 2 jungen die von einem steg runtersprangen..wir sind also hin und haben gefragt ob man da springen darf..sie meinten klar..machen alle..also sind wir auch gesprungen..als ich dann beim 3-ten mal reinsprang hupte etwas ganz plötzlich total laut..da war aufeinmal ein riesig großes schiff und ich bin echt um mein leben da weggetaucht...das war total knapp..keiner von uns hat das schiff gesehn..und nur im kleingedruckten text bei der badeinfo stand dass das ein fähranleger ist...
das war echt ganz schön knapp...aber irgendwie war mir die nächsten tage richtig schlecht...weil mir da erst bewusst wurde wie schnell mein leben vorbei sein könnte..
ein andenken daran hab ich auch noch..eine narbe am fuß..ich hab mir den fuß am schiff aufgeschnitten ..aber seitdem geh ich viel vorichtiger mit meinem leben um und bin viel fröhlicher wenn ein neuer tag beginnt...
manchmal frage ich mich wie ich das glück hatte so knapp davon zu kommen ob mein leben oder das leben generell noch einen tieferen sinn hat den ich noch rausfinden sollte..
zu einem schluss bin ich aber noch nicht gekommen
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Beitragvon Basti » Mo 11 Dez, 2006 10:41

Amelia Bone hat geschrieben:Ich glaube, auch die Menschen, die ihr Leben an sich vorbeiziehen lassen, haben ihren Teil getan, denn sie lassen mehr Raum für Menschen die ihr Leben auskosten.

Man kann das vergleichen mit Yin und Yan, wer mehr lebt, braucht mehr Raum, in welchem Sinne auch immer. Sogar wenn man schläft, verändert man die Geschichte.


Wie? Watt? Watt hast du gesacht? Wenn man schläft, verändert man die Geschichte? Wenn ich schlafe, ruh ich mich aus! :-) Ich weiß zwar was Du meinst, bin aber völlig anderer Meinung:
1.) Geht es hier doch um persönliche Erfahrungen oder? Also nicht darum, ob etwas zu tun oder nicht zu tun Auswirkungen auf Dritte hat. Das ist außerdem nicht fair gegenüber den Leuten, die sich einbringen. Der Unterscheid besteht nämlich nicht nur ob oder ob man sich nicht einbringt, sondern vor allem: wenn, dann wie? Da gibt es die Unterschiede. Das Gleiche gilt, wenn man darüber nachdenkt, wie man lebt. Wie will ich leben? Die Konseyuenzen aus dieser Entscheidung sind absolut bedeutend. Denn wenn man nichts tut, tut sich auch nichts!

2.) Und die Glaubensdiskussion ist hier auch nicht gut denk ich! Denn es gibt keinen Gott oder so etwas! Zumindest nicht, bis das Gegenteil bewiesen ist? Warum sollte man also daran gleuben, dass jemand anderes als Du selbst die Fäden deines Schicksals in der Hand behält? Das schränkt doch nur ein! Und macht faul im übrigen, weil man dann ja jemanden hat, an den man sich wenden kann. Also jemand nicht realem.

3.) Ich bin also absolut davon überzeugt, dass es sowas wie Schicksal nur in Nuancen gibt. Selber machen ist angesagt! Bei anderen Vorstellungen ist mir die Gefahr der Lethargie einfach zu groß. Das sage ich jetzt nicht, weilich mich nichtmit Glauben etc auseinandergesetzt habe, sondern weil ich es tue. Der Glaube kann Berge versetzen heißt es. Damit ist aber immer der Glaube an sich selbst gemeint!
Was ist, wenn einem was Schlimmes passiert? Schicksal? Gott? Oder doch nichts davon, weil Theodizee? (Also die Nichteinmischung Gottes in unser Leben)
Wenn ich überhaupt einen funktionalen Aspekt im Glauben sehe, ist das Trost.
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Beitragvon Lady Midnight » Mo 11 Dez, 2006 12:28

Der Glaube kann Berge versetzen heißt es. Damit ist aber immer der Glaube an sich selbst gemeint!


Das sage ich doch schon längst.
Sieh da:

ich glaube an ein göttliches Etwas das in jedem Menschen inne wohnt,


Dieses göttliche in jedem Menschen lässt seine schlimmsten Albträume, seine grössten Ängste und seine Selbstzweifel überwinden, der Glaube an sich selbst ist auch der Glaube an das "Bessere" in ihm, das bessere in ihm ist das göttliche, somit ist es schlussends ein Glaube an Gott, der dich diese Taten machen lässt.
Denn wie definierst du Gott?
Etwas, das keine Grenzen kennt. Lieb, friedvoll, voller Anmut und voller Liebe, eben das ist es, das in jedem Menschen inne wohnt, das schöne, friedvolle, liebe Wesen in jedem, versteckt hinter all der Tyrannei und den Ängsten und schlechten Charakterzügen, das ist das göttliche in jedem, das schönste und edelste, das lieblichste Wesen in uns, das göttlichste.

So meinte ich das.

An einen Mann im Himmel glaub ich auch nicht, im Sinne von alt, mit Bart und weise. LOL, wäre ja zu komisch.
Viel mehr glaub ich an Netzverbindungen, an Energien die umher schwingen und an etwas göttliches, welches sich in jeder Zelleinheit auf der Welt befindet, etwas wie eine Art "Energie". ^^

Natürlich muss man selbst tun, sonst tut sich nichts.
Aber... naja, ich würde ausschweifen wenn ich zu viel erzähle jetzt.
Punkt ist, ich glaube, man erlebt auch ein Leben wenn man nicht vieles selber macht. Ich glaube an ein Schicksal... es verbietet mir daher, anzunehmen, man würde untergehen wenn man nichts in die Hand nimmt, da ich dran glaube, das manchmal einfach Dinge auf einen zukommen ohne das man es jemals gedacht hätte... Verstehst du was ich meinte?

Und die Frage für den Sinn des Lebens seh ich natürlich in einem religiösen Licht!
Jemand der nicht an Gott o.Ä. glaubt, müsste sagen, es hätte keinen Lebenssinn! Denn wozu auch, schlussendlich stirbt man und alles ist vorbei!

Soll ich dir was sagen Basti.
Sogar du glaubst an x-Dinge, und bist es dir warscheinlich gar nicht bewusst!


Aber key, denk wie du möchtest ;)
Den Glauben als Trostpflaster abzustempfeln ist sehr arrogant gedacht, um es mal noch milde auszudrücken, Milliarden Menschen auf der Welt glauben an Gott oder an ein höheres Wesen.....
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Re: All that I'm living for - Wofür/Warum lebe ich?

Beitragvon Garry » Di 12 Dez, 2006 16:28

örrsinn hat geschrieben:Mir ist eben mal wieder diese Frage in den Sinn gekommen, natürlich könnte man die Frage auch gleich so stellen, wie wir sie schon so oft gehört haben: Welchen Sinn hat unser Leben?
Aber ich möchte auch gerne über andere Dinge mit euch nachdenken.

Denkt ihr, es gibt einen bestimmten Grund, warum ihr lebt oder wofür ihr lebt? Meint ihr, dass es eine Bestimmung ist oder alles einfach passiert, Zufall ist.
Ist unser Leben also einfach nur ein Weg, den wir uns selbst wählen und irgendwann kommen wir an ein Ziel oder ist da EIN WEG nur FÜR EINEN MENSCHEN?


nö, einfach so. :wink:

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Beitragvon Basti » Mi 13 Dez, 2006 14:37

Amelia Bone hat geschrieben:ich glaube an ein göttliches Etwas das in jedem Menschen inne wohnt


Das mein ich aber gar nicht! Der Glaube an sich selbst hat nur mit dem Glauben an sich selbst zu tun. Du kannst doch nicht einfach sagen, dass das und der Glaube an etwas Göttlichem in sich dasselbe sei.


Denn wie definierst du Gott?


Überhaupt nicht! Das muss ich nicht, wenn ich nicht an ihn glaube! Das friedvolle, liebe Wesen, dass Du erwähnst ist das Resultat aus genetischer Veranlagung, Erziehung und Stimmung und hat nichts mit Glauben oder Gott (wie auch immer definerit) zu tun.

An einen Mann im Himmel glaub ich auch nicht, im Sinne von alt, mit Bart und weise. LOL, wäre ja zu komisch.

Lieber ein Mann als ein Frau! *lacht* Nein das war jetzt nurn Witz! Ich meinte auch gar nicht, dass Du daran glaubst, an ein Wesen oder so, sondern daran, dass irgendwas dein Schicksal definieren kann. Ob es nun aus Dir selbst kommt und Du weißt nicht warum, oder exogen ist egal. Ich denke, dass wir entscheiden dürfen und das das gut ist. Aber die Entscheidung treffen wir in einem Moment. Da führt uns nix anderes, sondern nur unsere Erfahrung oder was auch immer!
Und das Dinge einfach auch mal so auf einen zukommen können versteh uch durchaus. Sei es Glück oder Pech! Dennoch glaube ich, dass man auf alles Einfluss hat und sei es erst im Nachhinein. Ich sag ja nicht, dass man alles unter Kontrolle hat was passiert. Aber wenn Dich z.B. jemand anfährt ist das nicht Schicksal, sondern deine unachtsamkeit oder der Fahrer des Wagens. Wie man damit klar kommt liegt bei einme selbst.

Und liebe Mel! Natürlich stirbt man zum Schluss! Das weißt Du ja auch, mir geht es darum was zwischen Geburt und Tod passiert. Wieso sollte ein Leben ohne Glauben keinen Sinn haben? Ganz im Gegenteil. Das Wissen bereichert sich meiner Meinung dadruch, das man versucht ALLEN Dingen auf den Grund zu gehen. Karl Marx hat mal gesagt: Glaube fängt da an, wo Wissenschaft aufhört! Warum ist das so? Weil Grundlage eines jeden Glaubens darin mündet, dass man sich Dinge nicht erklären kann. Nun ist es aber ein Unterschied, wenn man sagt: OK hier hört mein Wissen auf, ich glaube halt ab diesem Punkt, oder ob man sagt: Ok hier endet mein Wissen zwar, aber ich bin davon überzeugt, dass es eine Lösung gibt, die sich empirisch begründen lässt, selbst wenn ich sie in meinem Leben auch nicht mehr mitbekommen sollte. Irgendjemand wirds schon rausfinden. Es war bisher übrigens auch fast immer so!

Und zu deiner Aussage, dass ich an x Dinge glaube kann ich nur sagen: Vollkommen richtig! :-) Ich versuch nur die Dinge an die ich glauben muss auf ein Mindestmaß zu reduzieren und slebst bei Dingen, die ich nie kapieren werde ist mein Glaube doch eher pragmatischer Natur!
Und nur weil Milliarden menschen auf der Welt an Gott glauben, bin ich doch nicht arrogant, wenn ich sage, dass es einen funktionalen Aspekt namens Trost im Glauben gibt! Ich finds ja gut, dass sie glauben, denn es bereichert sie! Es macht ihr Leben irgendwie besser! Mir gefällt halt nur die Grundlage nicht so gut, das ist alles! In meinen AUgen fargen die Leute ienfach zu wenig nach! Wie kann ich an etwas gleuben, was es empirisch nicht gibt? Warum? Die Begründung liegt nunmal in funktionalen Geschichten wie Trost, Liebe oder so. Aber ich galueb, dass diese Menschen vielleicht auch ein bisschen Angst haben. Angst sich mit Dingen zu beschäftigen, die ihren Glauben erschüttern können. Wieso soll das Befolgen einer Doktrin, die ich als Häretiker im übrigen verachte, von Vorteil sein?
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Re: All that I'm living for - Wofür/Warum lebe ich?

Beitragvon KeksGe » Mi 13 Dez, 2006 19:52

örrsinn hat geschrieben:Denkt ihr, es gibt einen bestimmten Grund, warum ihr lebt oder wofür ihr lebt? Meint ihr, dass es eine Bestimmung ist oder alles einfach passiert, Zufall ist.
Ist unser Leben also einfach nur ein Weg, den wir uns selbst wählen und irgendwann kommen wir an ein Ziel oder ist da EIN WEG nur FÜR EINEN MENSCHEN?


Ich denke nicht, dass es nur einen Weg für jeden Menschen geht. Jeder Mensch hat ja aktiv die Möglichkeit sein Leben zu ändern. Aber ich denke es gibt so etwas wie "Vorbestimmung-Light"
Ich meine, jeder Mensch wird, vor allem am Anfang seines Lebens, beeinflusst. Durch diesen Einfluss werden wir geprägt und in bestimmte Richtungen gelenkt. Später bestimmt unser Charakter und unsere erlernten Eigenschaften, wie es mit einem weiter geht. Ein Mensch kann sich noch so sehr für Kunst interessieren, wenn er nicht zeichnene kann, wird er auch kein erfolgreicher/glücklicher Künstler (womit ich nicht sagen will erfolgreich = glücklich). Und ein Mensch der Kinder nicht mag, wird als Erzieher ebenfalls nicht besonders gut sein.
Ich meine damit: Jeder Mensch wird zwar in eine bestimmte Richtung gelenkt (durch Erziehung, Umfeld, erlente Eigenschaften etc.) Aber er wird nicht eindeutig auf einen Weg geleitet den er bestreiten muss.


örrsinn hat geschrieben:Sind manche Menschen für etwas vorbestimmt, dass sie etwas verändern sollen? Oder nicht?


Ich würde nicht sagen, dass manche Menschen vorbestimmt sind etwas zu verändern. Allerdings denke ich, dass manche Menschen das größere Potential haben etwas zu verändern als andere. Ob sie das dann tun ist etwas anderes.

örrsinn hat geschrieben:Hat jede kleine Entscheidung, jedes noch so kleine Ereigniss einen Sinn und einen Grund. Sind sie alle Puzzleteile für unser Leben? Musste es passieren.
Oder hätte man an der einen Stelle sich anders Entscheiden können? Hätte man an diesem Tag nicht Leiden müssen und trotzdem wäre alles so gekommen? ...


Da muss ich Amelia Recht geben. Ich denke auch, dass jede einzele unserer Entscheidungen auch Einfluss auf das Leben anderer nimmt. Es wäre zwar vermessen zu sagen, ich verändere die Welt, aber die Menschen in meinem näheren Umfeld beeinflusse ich auf jeden Fall mit meinen Entscheidungen.


örrsinn hat geschrieben:Welchen Sinn hat unser Leben?


Das ist eine Frage, die sollte jeder für sich selbst beantworten. Denn es gibt dafür keine Universalantwort.
Ich für mich persönlich glaube, mein Leben macht nur Sinn wenn ich anderen helfen kann. Die Hilfe kann sehr verschieden sein. Es kann eine einfache Umarmung sein, aber es kann auch etwas großes sein. Jemanden von der Straße holen oder so. Das ist mein Sinn des Lebens.
Keks auf Ärzte-Tour
25.05.08 Krefeld27.05.08 Münster08.06.08 Bielefeld12.07.08 Berlin
17.08.08 Eupen23.08.08 Uelzen

Keks auf Farin-Tour
20.11.08 Düsseldorf21.11.08 Köln25.11.08 Münster06.12.08 Trier13.12.08 Hannover14.12.08 Bielefeld

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Beitragvon Dark Lúthien » Mi 13 Dez, 2006 20:22

Folgende Schilderungen beziehen sich nur auf meine eigenen Erfahrungen und Gedanken. Ich möchte mit niemanden diskutieren, noch jemanden irgendwie dazu anstacheln. Das sind nur meine subjektiven Gedanken. Ich habe diese Gedanken in Word geschrieben um nicht per Zufall irgendwie diskriminierend auf andere User zu wirken. Okay? Okay!


Denkt ihr, es gibt einen bestimmten Grund, warum ihr lebt oder wofür ihr lebt?


Hm, es gibt einen Grund, auch wenn er mir noch nicht wirklich klar ist. Vielleicht liegt mein Sinn des Lebens in irgendetwas Banalem. Es muss ja nicht immer Welt verändernd sein ^^ Ich glaube nicht an Gott oder so, und wenn es ihn/sie/es geben würde wäre es mir egal, denn ich selbst gebe meinen Leben einen Sinn, und der spiegelt sich in meinen Zielen wieder.

Momentan ändern sich diese Ziele. In der jetzigen Phase ist gerade der Sinn meines Lebens das Abitur zu schaffen, danach die Uni etc. Ich für mich habe verschiedene Ziele für Zeitabschnitte festgelegt, und genau diese „Ziele“ versuche ich zu erreichen. Wenn es nicht klappt, okay. Aber dann möchte ich von mir selbst sagen können, dass ich alles versucht habe um dieses Ziel zu erreichen. Und dann hatte es für mich einen Sinn, auch wenn es nicht klappte. Ich möchte nicht durch eine Religion meine eigene Schuld etwas Anderem zuschieben, das (vielleicht) gar nicht da ist. Ich würde mich abhängig und irgendwie stumpf fühlen. Aber ich habe die Ansicht (so paradox es sich anhört), „Alles, was geschieht, hat einen Grund“ (woher ich den Satz wohl habe ^^!)



Meint ihr, dass es eine Bestimmung ist oder alles einfach passiert, Zufall ist.


Hm, so ein Gespräch hatte ich mal mit einem Bekannten geführt. Sehr interessant was dabei raus kam! Naja, ich persönlich glaube eher an Zufälle, da mir der Begriff „Bestimmung“ wieder eher mehr zur religiösen Ansicht dieser Dinge tendiert.

Ich persönlich denke auch, dass die Entscheidungen, die wir so oft am Tage fällen, oftmals instinktiv gefällt werden. Manchmal zerbricht man sich Stunden den Kopf über eine Entscheidung, die vielleicht bedeutend ist. Aber all die kleinen Entscheidungen, die man schon so oft getroffen hat, die einen zu so einer Situation bringen, bemerkt man häufig gar nicht. Und das ist eben der Instinkt. Manchmal kann man sich gar nicht erklären, warum man sich jetzt für dies-und-das entschieden hat, wenn jenes-und-das vielleicht „logischer“ gewesen wäre. Manche Leute sagen dann, dass es wohl „vorherbestimmt sei“. Aber ich denke eben, dass der Instinkt eines Menschen manchmal schon vertrauenswürdiger ist, als die „Logik“ hinter irgendwelchen Dingen. Denn der eigene Instinkt basiert doch auf Erfahrungen etc.
Und das sollte man alles nicht in den Wind schießen und sagen „dass man geleitet wird von einer höheren Macht.“

Ist unser Leben also einfach nur ein Weg, den wir uns selbst wählen und irgendwann kommen wir an ein Ziel oder ist da EIN WEG nur FÜR EINEN MENSCHEN?


Wie oft habe ich gehört „Der Weg ist das Ziel“.. Wer kennt diesen Satz nicht. Aber es kommt darauf an, wie man ihn überträgt, und ich persönlich kann ihm nur teilweise zustimmen.

Anderes Zitat (Criminal Minds, leider nicht mehr Wort genau(auch wenn es in einem etwas anderem Zusammenhang stand ^^“)): „Es gibt verschiedene Wege um zum gleichen Ziel zu kommen.“ Und dabei kommt mir diese „Spinnen-Netz“-Symbolik in den Kopf.
Irgendwie gefällt mir diese Anschauung sehr. Denn es gibt oftmals gleiche Ziele von ganz unterschiedlichen Menschen und es ist erstaunlich zu sehen, dass so viele verschiedene (unterschiedliche) Menschen es auf andere Art und Weise zum gleichen Ziel schaffen.

Ich denk aber schon, dass wir den Weg unseres Lebens selbst bestimmen können. Ich habe vor, ein Jahr ins Ausland zu gehen, das ist mein vorzeitiger Weg im Leben. Kommt mir nun was dazwischen, hat das bestimmt einen Grund, weshalb mir was dazwischen kam. Aber auch wenn ich nicht realisiere, weshalb und ich mich ärgere etc. dass es nicht geklappt hat, hab ich eine nächste Entscheidung zu fällen. Stecke ich den Kopf in den Sand, oder entscheide ich mich nun für einen ganz anderen Weg?

Sind manche Menschen für etwas vorbestimmt, dass sie etwas verändern sollen? Oder nicht?


Hm, ich glaube eher nicht. Klar denk ich mir das auch oft, wenn ich zum Beispiel das Geschichtsbuch durchblättere, weshalb gerade der-und-der es so weit schaffen konnte etc. Aber dass es ihnen vorherbestimmt ist.. Wohl kaum. Wenn dann kann es in ihren „Talenten“ (mag sich doof anhören) liegen. Wenn jemand „manipulierend“ ist, dann kann er sich mit diesem „Talent“ und seiner Neigung in anderen Bereichen wohl besser durchbringen. Ich denke, dass trifft auf jeden Bereich zu.


Hat jede kleine Entscheidung, jedes noch so kleine Ereignis einen Sinn und einen Grund. Sind sie alle Puzzleteile für unser Leben? Musste es passieren.


Ich glaube oft, dass es für alles einen Grund gibt. Auch wenn wir ihn nicht kennen. Ich weiß nicht recht wie ich das erklären sollte ^^ Also dieser „Grund“ soll jetzt nicht als „Urteil Gottes“ ausgelegt werden. Ich glaube nicht an Religionen (und finde manchmal, dass sie wie eine Ausrede klingen.. „Gott wollte nicht, dass ich dies-und-das werde..“ etc.) Es ist einfach, dass auch Entscheidungen anderer Menschen, das eigene Leben beinflussen. Aktion <--> Reaktion.


Oder hätte man an der einen Stelle sich anders Entscheiden können? Hätte man an diesem Tag nicht Leiden müssen und trotzdem wäre alles so gekommen? ...


„Was wäre wenn“… „Hätte ich doch nur“… Solche Sätze habe ich gelernt zu verabscheuen. So oft lag ich schon grübelnd im Bett und kam zu keinem Ergebnis. Alles was diese Fragen anstellen, ist dass sie die Gedanken manipulieren und sabotieren. Es kommen negative Gefühle auf, Schuldgefühle etc. Und dass beeinflusst (zu mindest) mich in meinen folgenden Entscheidungen, die eben meine Zukunft sind.
Aber ich denke auch, dass auch das Leben anderer das eigene Leben beeinflusst. Deshalb ist die Frage schwer, ob es anders gekommen wäre, wenn man sich selbst anders entschieden hätte. Manche äußeren Umstände hätten, auch wenn man sich anders entschieden hätte, vielleicht trotzdem zum Gleichen geführt. Aber da man das nicht weiß, sollte man sich nicht den Kopf drüber zerbrechen.

Es ist wie es ist, doch was sein wird, entscheidest alleine du.

Aber es gibt auch Entscheidungen, die man nicht wirklich wahrgenommen hat und die schon Jahre etc. angedauert haben. Oft wird nur von den aktiven und kurzfristigen Entscheidungen geredet, aber die, die länger andauern, sind oftmals genau die Entscheidungen, die wir nicht wirklich wahrnehmen.


Noch etwas zusammengefasst zum Thema „Vorherbestimmung“:

Ich denke, die Vorherbestimmung liegt wirklich in dem Talent eines Menschen. Jeder Mensch hat eigene Talente, Neigungen und Eigenschaften, die ihn fördern oder behindern. Ich selbst könnte mich nie in einem Beruf als Naturwissenschaftlerin vorstellen, weil mir erstens die Neugier und somit das Talent dazu fehlt, deshalb ist mir dieser Weg nicht wirklich „offen gelegt worden“. Ich denke wenn man (wie ich z.B) seine Neigung in Kunst gefunden hat, wird man eher in diesen Bereich gehen, als jetzt in ein Sprachstudium. Und die eigenen Interessen fördern einen dann in diesem Bereich. Wenn sich jemand für Politik interessiert und auch das Verständnis dafür besitz etc. dann wird er dieses Ziel verfolgen. Aber es ist ihm dann nicht direkt von einem höheren Wesen vorherbestimmt dies zu tun, denn es liegt in dem Interesse und dem Talent eines Menschen selbst. So sehe ich das zumindest.
Leider sehen viele Menschen das nur als einen Wunschtraum oder zweifeln an sich selbst und zerbrechen daran. Und daher geht der Glaube an sich selbst verloren und somit auch das Talent. Ich weiß, dass es nicht einfach ist. Ich selbst hätte vor kurzem mein einziges Talent (ich rede nicht gerne von mir, dass ich ein Talent habe) einfach weggeworfen, da ich daran zweifelte ob es wirklich wahr ist, das andere mir sagten, dass ich wirklich dieses Talent besitze. Ich war einfach skeptisch, aber dann schaltete sich mein Instinkt ein und kurz bevor ich es wirklich aufgeben wollte, habe ich mich entschieden, es nicht zu tun und alles dafür zu geben, dieses Talent zu fördern.

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Beitragvon HermineGranger » Fr 22 Dez, 2006 19:12

Hey,

also ich denke ich lebe, aus mehreren Gründen, klar wenn ich mies gelaunt bin oder ich mich ungerecht behandelt fühle denke ich auch wieso musste ich nur geboren werden, aber das kommt recht selten vor von daher!! :wink:

Naja, ich hab vllt noch nicht viel gemacht um sagen zu können deshalb lebe ich, aber, ich bin ne ziemliche Frohnatur, und das färbt immer ziemlich auf meine Umgebung ab, was ich eg sagen will ist, ich bringe die Mensche da zum lachen wenn sie eg weinen wollen!!
Ein guter Freund hat auch mal zu mir gesagt, man Lebt um zu Arbeiten, vllt hat er damit recht, aber ich Arbeite eher um zu Leben!! Ist es nicht so, dass man sein Leben so weit es geht geniessen sollte, manche Leute sterben viel zu früh um das zu tun, und deshalb versuche ich immer so viel aus eine mTag raus zu hollen wie es geht! Wir sind quasie dafür da um den Menschen in unsere Umgebung immer alles einfacher zu machen, so sehe ich dass, den mit jeden Handschlag den man seine Mutter oder wem auch immer hilf, wird alles viel einfacher! Ist es nicht ein lächeln das man auf den Gesichtern seiner Mitmenschen sehen will?
Wir sind da um anderen zu helfen!!
Wenn du denkst dich mag keiner, lass den kopf nicht hängen, denn dann denken alle du würdest dich nicht mögen!! Königenin kommen nie zu spät, die anderen sind nur immer zu früh!!!Außerdem Grüße ich ganz Lieb, den Kev und die Sunshine89

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Beitragvon Garry » Fr 22 Dez, 2006 20:06

im moment weiss ich garnicht wofür und warum ich lebe. aber ja, es ist mir eigendlich auch egal. ich vegetiere vor mich hin, krieche durch die welt. und ja, ich hab spass dabei, manchmal jedenfalls ;)