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Rassismus

Harrik
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Rassismus

Beitragvon Harrik » Do 12 Nov, 2009 18:49

Rassismuss ist, da sind sich wohl alle Vernünftigen Menschen einig, ein zutiefst verabscheuenswürdiges Gedankengut. Leider treifft man Rassismus immer wieder im Alltag an. Ob hinter vorgehaltener Hand oder auf offener Straße. Ich bin jesesmal verblüfft und aufs ärgste wütend, wenn mir soetwas passiert.

Gerade eben war ich bei EDK einkaufen, und erlebte mit, wie eine optisch kleinasisch aussehende Frau eine Tafel schokolade, die bereits seid 2 Monaten abgelaufen war umtauschen wollte. Das Problem war offenbar, dass sie sie erst kurz zuvor in eben diesem Laden erworben hatte, die Quittung aber nicht mehr besaß. Ein aufgebrachter EDK mitarbeiter brachte sie zu seinem vorgesetzen, der zufällig gerade neben mir stand, weshalb ich das ganze mitbekam. Als der Vorgestzte der Kundin erlaubte die Tafel umzutauschen wurde der genannte Mitarbeiter noch aufgebrachter und Stiefelte davon durch den Laden und sprach Kunden an, was für ein unding dies doch sei aber das sei in solchen Ländern woh lnormal.

Ich war natürlich geschockt, udn auch viele andere Menschen schienen irritiert - aber keiner sagte etwas! Ich eilte ihm also hinteher wies ihn darauf hin, dass er hier wild mit rassistischen Beleidigungen um sich würfe, und stelle ihn vor die Wahl sich entweder bei der Kundin zu entschuldigen, oder mich zu mFialleiter zu bringen, so dass ich mich mit diesem über die rassistischen Äußerungen am Arbeitsplatz unterhalten könnte. Und der Typ war geschockt! Es schien mir, dass er sei nverhalten total normal fand! Offenabr ist das für ihn reguläre Gangart - und wen wunderts, wenn keiner was sagt?

Er hat sich dann kleinlaut entschuldigt, schien aber insgesamt immernoch von der legitimität seines Handelns überzeugt.

Neulich sit mir etwas ähnlciehs im Buss passiert: Eine arabisch anmutende Mutter hatte schwirigkeiten ihren Kidnerwagen aus dem Buss zu bekommen, daher halt ihr ein Mann der gerade in der Tür stand, aber das ganze dauerte dennoc heinen Augenblick wärend dem die anderen Austeigenden halt nicht raus konnte. Da echaufierte sich ein Mann darüber, das solche Menschen seinen Weg versprren würden, er ginge ja einer ordentliche narbeit nach und habe keine Zeit, udn sie sollen doch alle Verschwinden udn dahin gehe nwo sie hergekommen sein. Und auch da: Viele gugten - aber niemand sagte etwas! (also ausser mir, ich halte sowas für undultbar!)

Ist euch soetwas auch schonmal passiert? Was sind eure Erfahrugnen mti Rassismus, udn der duldung durch Passanten?
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Beitragvon snitchet » Do 12 Nov, 2009 19:27

Oh Harrik - das ist ein komplexes Thema.
Ich versuche es so kurz wie möglich zu fassen.

Ich bin grundsätzlich nicht rassistisch.
Mich stören keine Kopftuchfrauen, es ist mir egal. Ich wohne in einem Bezirk mit hohem Ausländeranteil (hauptsächlich türkischer Herkunft).
Ich fühle mich hier wohl und ungefährdet.

Mir gefällt es, daß z.B. türkische Familien im Sommer im Park oder auf der Donauinsel zum Picknick zusammenkommen.
Viele Wiener mokieren sich darüber, ich finde es eher nachahmenswert. Im Park habe ich noch nie eine von türkischen Familien dreckig hinterlassene Picknickwiese gesehen.
Was dort herumliegt, sind - trotz eigener angrenzender Hundezone - die Hinterlassenschaften von Hunden von Wiener Besitzern, wegen derer ich meine Tochter nie unbekümmert in der Wiese oder in der Sandkiste hab spielen lassen können.

Allerdings wird man bei der rasant gestiegenen Einbruchsrate und auch körperlichen Delikten (meine Schwiegermutter wurde schon 2x überfallen, es waren eindeutig NIcht-Österreicher) doch ein wenig rassistisch und wünscht sich vielleicht wieder dichtere Grenzen.

Ich habe nichts gegen Ausländer - ich habe etwas gegen asoziales Gesindel.
Das gilt für Inländer genauso wie für Ausländer.
Auch wenn ich ein noch so armer Flüchtling bin - zwischen Mein und Dein muß ich unterscheiden können, Diebstahl bleibt Diebstahl, Raub bleibt Raub und Körperverletzung und Mord bleibt Körpeverletzung und Mord.

Ich möchte, daß mein Kind als gebürtige Österreicherin und Katholikin im Kindergarten den Nikolo trifft und Weihnachtslieder lernt.
Das Kreuz als christliches Symbol gehört zu unserer Kultur.
Ich habe im Gegenzug überhaupt nichts dagegen, daß mein Kind islamische oder andere Bräuche kennenlernt und damit umgehen lernt.

Soweit meine eigen Einstellung zum Thema Rassismus.

Soclhe Erlebnisse wie Du habe ich eigentlich noch nicht selbst gehabt, aber davon gehört.
Ich kann auch noch sagen, als meine Tochter noch im Kinderwagen lag, waren oft die "Ausländer" die ersten und einzigen, die aufgesprungen sind, um mir mit dem Kinderwagen in die Straßenbahn zu helfen.
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Beitragvon Harrik » Do 12 Nov, 2009 19:35

Natürlich will ich in keinster weise sagen, dass Menschen nur weil sie nicht aus dem Land stammen in dem sie wohnen sich im gegensatz zu den dort ansäßigen Menschen daneben benhmen dürfen. Aber das danehmenbenehmen, so es den nvorkommt mit dem Stammen aus einem anderen Land zu begründen, oder sogar persé alle Menschen die aus einem anderen Land kommen zu verdammen, dass ist doch das was ich anprangere.
Ob nun christliches Kreutz oder moslimisches Kopftuch - ich bin weder Christ noch Moslem, dennco hwrüde ich wollen, dass mei nKind die bedeutung von verschiedenen Symbolen verstehen udn die verschiedenen Religionen kennen lernt.

Aber warum wünscht man sich deiner meinung nach dichtere Grenzen, nur weil jemadn überfallen wird? Es ist doc hso: Kriminalität gibt es überall, und überall neigen vor allem auch hilflose Menschen zu kriminalität. Menshcen ,die sich vielleicht auch vom Staat oder vom System bedrogen oder benachteiligt fühlen. Menschen die oft kaum eine andere möglichkeit haben sich ein Leben zu verdienen. Ich will das damit nicht Rechtfertigen - sodnern nur versuchen zu verstehen! Und diese zustände, die gibt es ja unabhänig davon ob es ausländer im Land gibt oder nciht, nur werden Zuwanderer leider häufig von der Gesellschaft in derartige Verhältnisse gezwungen, also sollte man doch gegen Armut und gegen Perspektivlosigkeit vorgehen anstatt die Grenzen zu schließen, oder?
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Beitragvon snitchet » Do 12 Nov, 2009 20:08

Natürlich will ich in keinster weise sagen, dass Menschen nur weil sie nicht aus dem Land stammen in dem sie wohnen sich im gegensatz zu den dort ansäßigen Menschen daneben benhmen dürfen. Aber das danehmenbenehmen, so es den nvorkommt mit dem Stammen aus einem anderen Land zu begründen, oder sogar persé alle Menschen die aus einem anderen Land kommen zu verdammen, dass ist doch das was ich anprangere.

Da bin ich ganz mit Dir. Ich habe es auch so verstanden, wie Du es meinst, und das ist auch meine Ansicht.

Ob nun christliches Kreutz oder moslimisches Kopftuch - ich bin weder Christ noch Moslem, dennco hwrüde ich wollen, dass mei nKind die bedeutung von verschiedenen Symbolen verstehen udn die verschiedenen Religionen kennen lernt.

Genau das möchte ich auch - und ist/war auch bei meinem Kind der Fall.

Aber warum wünscht man sich deiner meinung nach dichtere Grenzen, nur weil jemadn überfallen wird? Es ist doc hso: Kriminalität gibt es überall, und überall neigen vor allem auch hilflose Menschen zu kriminalität. Menshcen ,die sich vielleicht auch vom Staat oder vom System bedrogen oder benachteiligt fühlen. Menschen die oft kaum eine andere möglichkeit haben sich ein Leben zu verdienen. Ich will das damit nicht Rechtfertigen - sodnern nur versuchen zu verstehen! Und diese zustände, die gibt es ja unabhänig davon ob es ausländer im Land gibt oder nciht, nur werden Zuwanderer leider häufig von der Gesellschaft in derartige Verhältnisse gezwungen, also sollte man doch gegen Armut und gegen Perspektivlosigkeit vorgehen anstatt die Grenzen zu schließen, oder?


Ich stimme Dir voll zu und bin auch dafür, daß man gegen Armut und Perspektivlosigkeit vorgehen soll.
Ich habe auch nicht von einem "Dichtmachen"der Grenzen gesprochen, omg, so radikal bin ich wirklich nicht, aber ich fürde mich sicherer fühlen, wenn man ein wenig mehr kontrollieren würde, wer was in seinem Transporter über welche Grenzen bringt.

Es stimmt auch, daß es inländische Einbrecher, Mörder und Taschendiebe gibt.
Tatsache ist aber, daß gerade Eigentumsdelikte mit Körperverletzung an alten, wehrlosen Menschen vermehrt von "Ausländern" verübt werden.
Meiner Schwiegermutter wurde nicht nur einfach die Handtasche aus der Hand gerissen, sie wurde auch noch brutal umgestoßen.
Die Hemmschwelle ist einfach gesunken, bzw. bei diesen Menschen von Haus aus nicht sehr hoch, weil sie vielleicht aus eigener Erfahrung ein fremdes Menschenleben als wertlos erachten, (....weil sie sich selbst wertlos vorkommen???....). Dem kann man einfach nicht Tür und Tor öffnen.

Und leider ist es auch so, daß viele einfach denken, bei uns gibts ganz einfach was zu holen, Menschenleben und -würde zählt da nicht viel, was man selbst nicht hat, wird in Österreich/Deutschland etc "besorgt" und mit einer einfachen Spazierfahrt über die ehemaligen Grenzen abtransportiert.

Man kann leider nicht die Augen verschließen - es ist leider so.

ich verurteile ja deshalb auch nicht pauschal alle Ausländer - ebensowenig wie ich österreichisches Gesindel in Schutz nehme.

Recht muß recht bleiben - ich kann nicht um Asyl ansuchen und dann im Land das mir Asyl gewährt, alte Frauen berauben und in Häuser einbrechen. Das gilt für alle Menschen! Natürlich sind die Fälle individuell zu beurteilen und ich spreche auch nur von den wirklich radikalen Vorfällen, die halt bei uns rasant und beängstigend angestiegen sind.
Zuletzt geändert von snitchet am Mi 28 Apr, 2010 15:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Harrik » Do 12 Nov, 2009 21:15

Hm naja ich halte generell nichts von dem Asyl gedanken: In meinen Augen ist es ein Verbrechen, zu behaupten nur weil meine Vorfahren hier gelebt haben, hätte ich irgendein Recht hier zu leben mehr als ein anderer mensch, der z.B. aus Afirka stammt. Der besitztum der Erde ist in meinen Augen ein total perverses Konzept. Die Erde ist der Nährboden für alle Lebewesen auf diesem Planeten, und sie sollten ihn gemeisnchaftlich und mit gleichen Rechten nutzen anstatt sich um seinen besitz abzuschlachten. Insofern bin ich auch gänzlich gegen die Existenz von Grenzen, ich kann sie einfach mit meinem Weltbild nicht legitimieren: Wieso sollten andere Menschen nicht hier leben dürfen, ich aber schon? Warum sollten jene die Heir geboren werden, anch einem Verbrrechen nciht abgeschoben werden, jene die zugewandert sind schon? Das ist NICHT (ge)Recht, und in meinen augen nciht legitim - Kein Mensch ist illegal!
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Beitragvon Krone » Fr 13 Nov, 2009 00:00

Nun ja, Rassismus gibt es auch bei mir in meiner Region, was ich aber so eigentlich gar nicht mehr groß mitbekomme, meist dann, wenn es mich mal wieder auf solche typischen Dorffeste verschlägt, was aber in letzter Zeit recht selten geworden ist...
Jedenfalls kann man zumindest bei typischen bzw. gewissen Festen sich ganz sicher sein, dass sich im Laufe des Abends "möchtegern" Rechte und ich sage mal in Anführungszeichen Russen/Russlanddeutsche/Türken die Köpfe einhauen... Wer da anfängt und von wem das Ganze ausgeht, ich glaube, das weiß kein Mensch so genau... Jedenfalls ist es immer so, aber gut, man gewöhnt sich daran und nimmt es zur Kenntnis... Fertig, was soll man da auch machen? Das ist meiner Meinung nach schon so in deren Köpfen drin bzw. geht es manchen wohl auch einfach nur darum sich zu schlagen, ich weiß es nicht... k.A.
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Beitragvon snitchet » Fr 13 Nov, 2009 00:36

Hm naja ich halte generell nichts von dem Asyl gedanken: In meinen Augen ist es ein Verbrechen, zu behaupten nur weil meine Vorfahren hier gelebt haben, hätte ich irgendein Recht hier zu leben mehr als ein anderer mensch, der z.B. aus Afirka stammt. Der besitztum der Erde ist in meinen Augen ein total perverses Konzept. Die Erde ist der Nährboden für alle Lebewesen auf diesem Planeten, und sie sollten ihn gemeisnchaftlich und mit gleichen Rechten nutzen anstatt sich um seinen besitz abzuschlachten.

Nun ja, das hat philosophisch gesehen natürlich Hand und Fuß und sind sehr schöne Gedanken und Einsichten.
Natürlich wäre es schön, wenn es so wäre und wenn die gesamte Menschheit an einem Strang ziehen würde, um dies zu verwirklichen.
Leider ist es aber nicht so.
Und daran sind nicht nur wir schuld, sondern auch Menschen in den Ländern, aus denen all die Flüchtliche kommen, Menschen die dort eben die Drähte ziehen.

Insofern bin ich auch gänzlich gegen die Existenz von Grenzen, ich kann sie einfach mit meinem Weltbild nicht legitimieren: Wieso sollten andere Menschen nicht hier leben dürfen, ich aber schon? Warum sollten jene die Heir geboren werden, anch einem Verbrechen nciht abgeschoben werden, jene die zugewandert sind schon? Das ist NICHT (ge)Recht, und in meinen augen nciht legitim - Kein Mensch ist illegal

Tut mir leid - in diesem Punkt gehe ich nicht ganz konform mit Deiner Meinung.

Armut und politische Verfolgung sind doch keine Freibriefe für Raub, Betrug, Totschlag und wasweißich noch was!

Wohin soll denn jemand der hier geboren wurde, nach einem Verbrechen abgeschoben werden. Er wurde ja auch von unserem Rechtssystem verurteilt und sitzt bei uns, in seiner Heimat, ein. Oder halt in einer Anstalt oder was weiß ich wo.

Schau, ich halte doch nicht alle Ausländer, die bei uns leben wollen für Verbrecher, ich denke, das habe ich doch sehr wohl deutlich zum Ausdruck gebracht.
Aber diejenigen, die es sind, haben bei uns nichts verloren - man kann doch nicht der Anarchie Tür und Tor öffnen.

Soll ich sagen, "Ihr Armen Flüchtlinge, es ist ja alles so ungerecht, also bitte, bedient Euch, hier sind unsere Wohnungen und Villen, hier sind die Ersparnisse meiner Mutter, hier ist mein neues Auto, und hier ist die weggelegte Montasmiete von meiner Oma. Nehmt es Euch ruhig! Und ein leichter Schlag auf den Hinterkopf schadet ja auch niemandem , also haut der Oma ruhig eine feste druff, irgendwie müßt Ihr Euch ja abreagieren, zu Hause dürft Ihr es ja nicht!"

Kanns wohl nicht ganz sein, oder????
Das hat absolut nichts mit Rassismus zu tun, ich verurteile einheimische Gesetzesbrecher ebenso.

Eben vorhin hat mir meine Mutter am Telefon erzählt, daß in ihrem Wohnhaus eine Nachbarin, die im Rollstuhl sitzt, von einer (wahrscheinlich rumänischen, aber mit Sicherheit keiner österreichischen) Bande auf dem Gang überfallen und ausgeraubt worden ist. Im Erdgeschoß sind Behindertenwohnungen, da sind auch die Gänge breiter, die hatten ein leichtes Spiel. 2 davon haben sie erwischt, der Rest der Bande ist noch immer auf freiem Fuß.Und im selben Haus wohnt meine Mutter! Super!

Tut mir leid - da hört sich für mich alles auf!
Was haben solche Menschen bei uns verloren? Dass es auch Österreicher gibt, die grausam sind, entschuldigt die Tat der rumänischen Bande nicht.
Hier hört mein Verständnis für die armen Ausländer auf.

Vielleicht war es nicht richtig von mir, in Deinem Thread die Gewalt und das Verbrechen anzusprechen, denn Dir ging es ja um die Vorurteile im Allgemeinen.
Und da bin ich durchaus mit Dir einer Meinung.

Ich habe keine Vorurteile gegen Ausländer,welcher Hautfarbe oder Nationalität auch immer, aber ich habe etwas gegen Gesetzesbrecher und noch viel mehr gegen gewalttätige Gesetzesbrecher, seien es jetzt Österreicher, Deutsche, Türken, Rumänen, etc. etc.
Deshalb sind für mich nicht automatisch alle Ausländer Verbrecher - aber die jenigen, die es sind, gegen die hab ich etwas. Keine ARmut und keine Ungerechtigkeit kann soetwas entschuldigen. Und ich hoffe, daß auch klar ist, daß ich nicht solche Fälle meine, wo bloß Lebensmittel aus einer Not heraus im Supermarkt "mitgenommen" werden.
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Beitragvon Harrik » Fr 13 Nov, 2009 00:45

Wenn die Konsequenz daraus, dass ein 'Einheimischer' etwas tut Knast hierzulande ist, sollte die Konsequenz daraus, dass ein 'Ausländer ' hier etwas tut die gleiche sein, sonst ist die gleichheit vor dem Gesetz nicht gewahrt.

Unser Reichtum, dass sollten wir im Kopf behalten, habe nwir ob direkt ode rindirekt auf dem Rücke nder Menschen aus der dritten Welt erwirtschaftet. Das war in der vergangenheit so und das ist heute so, insofern hätten sie sogar anspruch auf "unsere Villen und atos" aber darum geht es mir garnicht. Mir geht es darum, dass man Verbrecher gleichbehandelt egal woher sie kommen! Menschen können Illegales tun - aber nicht illegal sein, das wäre moralisch in meine naugen mehr als abwegig!

Was die legalität von aktion nageht bin ich sowies eher differenzierter Meinung: Ich breche das gesetzt fast täglich, fast jeder andere Mensch tut das auch zumindest häufig. Insgesamt sind teilweise gesetze so absurd, dass es einem imoralsicherscheine nkönnte sie nicht zu brechen, und daher verurteile ich auch Menschen nicht perse nur weil sie gesetze brechen, mit der gewaltätigkeit das ist eine andere frage , aber selbst das ist situationsbedingt. Im dritten reich wäre es usn glaube ich allen recht - in der BRD nr sehr wenigen, ....
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Beitragvon snitchet » Fr 13 Nov, 2009 12:13

Ich frage mich, ob Du immer noch so denken würdest, wenn eine Bande rumänischer Halbstarker, Deiner 14jährigen Tochter das Handy rauben, und sie - völlig unnötigerweise, weil sie sich aus Angst eh nicht wehrt - zusammenschlagen und mit den Schuhen ins Gesicht treten.
Oder wenn Dir das Gleiche passiert. Oder Deiner Großmutter, die sowieso an Krücken geht, nicht nur die Handtasche weggezogen wird sondern, alt und gehbehindert wie sie ist auch noch brutal niedergestoßen wird.

Genau solche Sachen verurteile ich so heftig.
Es macht keinen Unterschied ob die Täter Rumänen, Türken , Österreicher oder Deutsche sind - aber leider werden die meisten oben beschriebene "Vergehen" von solchen Ausländergangs begangen.Das ist nun einmal eine Tatsache - und das kann man nicht schön reden, von wegen keine Mensch darf illegal sein. Wenn jemand sich anständig aufführt, dann kann er auch bleiben, vergreift er sich an meinem Hab und Gut (Entschuldige - ich gehe auch hart arbeiten dafür, weder fällt es mir in den Schoß,noch nehme ich es mir einfach!) oder gar an meinem Kind oder an meinem Leben - solche Individuen brauche ich nicht in meinem Land. Schlimm genug, daß es auch einheimische Gangs gibt, die soetwas machen, da brauch ich nicht auch noch brutale Asylwerber, egal woher sie kommen.

Ich kann doch nicht andere Menschen an Leib und Leben gefährden (oder noch schlimmeres antun), oder mich an deren Eigentum vergreifen, nur weil ich in meinem eigenen Land benachteiligt werde!
Und mein Eigentum ist mein Eigentum, ich habe keine "Reichtümer" und was ich habe, wurde mir nicht geschenkt.

Ich möchte, daß Menschen, die verfolgt werden oder Wirtschaftsflüchtlinge sind, bei uns geholfen wird. Ich bin froh, daß wir trotz aller Wirtschaftsmisere in der Lage sind, andern Menschen, denen es nicht so gut geht, zu helfen, und aufzunehmen. das empfinde ich als eine menschliche Pflicht.
Aber jeder - jeder -Mensch muß zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können und wenn er sich nicht daran hält, die Konsequenzen tragen.
Das gilt ja für mich als österreichische Staatsbürgerin genauso.

Aber das ganze ist jetzt ein bißchen ausgeufert und hat mit Deinem eigentlichen Thema nichts zu tun.
Deshalb möchte ich nochmals darauf zurückkommen.
Ich verurteile keine "Rassen" (wie das Wort schon klingt, durch den blöden Rassismus hat ja schon das an sich harmlose Wort einen negativen Beigeschmack),
keiner ist in meinen Augen faul, dumm, hinterhältig und arbeitscheu, nur weil er/sie einen Turban/Kopftuch trägt, schwarze Hautfarbe hat oder Bejkeles an den Schläfen.

Wir haben einen guten Freund der Jude ist, meine 30jährige Nichte sitzt im Rollstuhl, ein netter ehemaliger Arbeitskollege von mir, der auch ein guter Freund von mir ist, ist homosexuell. Ich habe schon erlebt, daß es "Kopftuchfrauen" und Turbanträger waren, die bei Notfällen am schnellsten und effizientesten Hilfe leisteten. Und sei es nur, wenn man mit dem Kinderwagen in eine Straßenbahn steigen möchte und der Wiener Schaffner (die gabs damals noch vereinzelt) dir zusieht und auf seinem breiten A...,ich meine Gesäß, sitzen bleibt.
In vielen Geschäften bei uns sind Menschen ausländischer Herkunft beschäftigt bzw. fürhe selbst ein Geschäft. Der türkische Feinkostladen bei uns in der Thaliastraße hat viel schöneres Obst und Gemüse als der Riesensupermarkt auf der anderen Straßenseite. Ich kaufe gerne dort ein, alle sind freundlich und die Ware ist 1A.

Ich verurteile Rassismus - aber ich verurteile auch Gewalt und Unrechtmäßiges Verhalten, egal von welcher Rasse.
Zuletzt geändert von snitchet am Mi 28 Apr, 2010 15:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Xabini » Fr 13 Nov, 2009 14:40

Rassismus habe ich schon oft erlebt, eigentlich mindestens einmal pro Woche, zum Glück meist nur als "Zeuge" und nicht als Betroffener. Dazu muss man sagen, dass ich hier in Südosteuropa lebe, wo es vor allem in in den ländlichen Gegenden einen sehr starken, gesellschaftlich akzeptierten Rassismus gibt, der durch die Politik nicht nur toleriert, sondern teilweise sogar gefördert wird. Hier in Ungarn richtet sich dieser Rassismus in den letzten Jahren in ganz besonderem Maße gegen Juden und Roma ("Zigeuner"), was mich auch mitbetrifft, da ich selbst Jude bin.

Und ich muss dazu sagen, meiner Meinung nach ist Rassismus die wohl schlimmste und irrationalste Ideologie, die die Menschheit jemals hervorgebracht hat. Natürlich ist es okay, Wert auf die eigene Kultur zu legen und diese für sich bewahren zu wollen - gar keine Frage. Aber aus diesem Grund andere Menschen anzugreifen, sie ständig zu attackieren, ob verbal oder physisch, zeigt nicht nur, dass man aus der Weltgeschichte nichts gelernt hat (es gab schon immer "rassisch" begründete Konflikte, die jedes Mal in einer Katastrophe endeten und am Ende standen die "Täter" meist als das dar, was sie ihren "Opfern" vorher vorgeworfen haben zu sein), sondern es signalisiert vor allem eines: Dummheit.

Verschiedene Kulturen können nebeneinander durchaus funktionieren - ob miteinander oder gar vermischt, darüber lässt sich streiten, aber man kann miteinander auskommen, wenn man sich gegenseitig respektiert. Das erlebe ich nämlich genauso jeden Tag. Wir sind alle Menschen.

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Beitragvon megsit » Fr 13 Nov, 2009 15:54

snitchet, ich stimme dir zu, dass man gewalt nicht tolerieren darf. aber ob es jetzt eine österreichische bande oder eine rumänische ist, die die leute überfällt, ist doch eigentlich egal. bestraft werden sollten sie dafür auf jeden fall. und meiner meinung nach sollten sie alle gleich bestraft werden. wenn man einen nach rumänien abschiebt, weil er dort geboren wurde, den anderen aber hier einsperrt, weil er hier geboren wurde, ist das reine willkür. der österreichische kriminelle hat sich durch die tatsache, in österreich oder als österreicher geboren zu sein, keine bessere behandlung verdient, als der rumänische. also sollte man ihn eigentlich auch abschieben können. aber abschieben wohin? welchem land, und damit dessen einwohnern, soll man unsere kriminellen denn zumuten? nein, es ist sicher nicht die richtige lösung, sie abzuschieben. das hilft keinem wirklich. das verschiebt das problem nur lokal.
selbstverständlich müssen sie zur rechenschaft gezogen werden. aber dabei darf man in keinster weise unterschiede machen. nicht aufgrund ihrer herkunft und nicht in der art der bestrafung
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

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Beitragvon Harrik » Sa 14 Nov, 2009 00:17

Wunderbar =)
Ich wollte so ziemlich genau dass antworten, aber jetzt hat megsit dass schon für mich gemacht :D
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Beitragvon Ashlyn » Sa 14 Nov, 2009 00:25

Japp, Julian hat das wohl ziemlich passend formuliert. :lol:
Da kann man ja auch nahezu nichts mehr hinzufügen - kurz und knackig.

Aber nochmal zu deinen Beispielen, liebster Harrik.
So etwas finde ich einfach nur verabscheuenswürdig, wenn jemand nach der Herkunft urteilt. Für mich ist jeder gleich.
Aber sowas ist ja auch nicht nur so zu finden, sondern auch bei aktuellen Themen (wobei Rassismus ja leider auch noch ein aktuelles Thema ist), wie der Schweinegrippeimpfung. Da bekommen die Politiker erstmal die "guten" Impfstoffe verpasst (ich würde mich trz nicht impfen. :role:) und wir bekommen den Rest "reingepumpt". Naja, ist ja auch nicht das Thema, abe rich finde unsere Gesellschaft urteilt viel zu sehr nach Herkunft.
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Beitragvon Patraig WotL » Sa 14 Nov, 2009 17:23

Da fällt mir auch eine komische Geschichte ein ich weiß zwar nicht ob sie so zum Thema passt aber egal, denn als ich mit meinen Kollegen der arabischer Abstammung ist, den man das auch ankennt, zusammen im Zug zu einem Seminar gefahren sind wurden er sofort kontrolliert und musste sogar den Koffer aufmachen. Währendessen sonst keiner im ganzen Abteil kontrolliert wurde. Das fand ich auch ein bissl krass nur weil er ein bisschen anders aussieht.
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Beitragvon Harrik » So 15 Nov, 2009 17:29

Ja das sind diese sogenannten "verdachtsunabhänigen Stichkontrollen", wo man ganz "verdachtsunabhänig" immer genau jene personen Untersucht, die halt grade passen. Das sind oft Menschen anderer Hautfarbe oft aber auch jene ide z.B. nicht ganz so Nobel angezogen sind usw...
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