Arthur Niob - Spielthread

Shere Kahn
Held des Lichts
Weltenlos
Benutzeravatar
Geschlecht: Männlich
Alter: 41
Registriert: 02.08.2005
Beiträge: 14289

Beitragvon Shere Kahn » Mi 11 Jun, 2008 13:39

Das läuft ja schon nicht schlecht.
Melchior sieht abwesend aus. Den Blick nach innen gerichtet lässt er es zu, dass Nick seine tote Frau auf das Bett hebt und folgt kommentarlos der Gruppe zurück in den großen Saal. Es scheint, als hätte er nichts mitbekommen.
Erst als Nick die nun wieder komplette Runde auffordert sich der Zauberstäbe zu entledigen, zuckt Melchior aus der Lethargie. Wie vermessen! Wie unglaublich vermessen.
Plötzlich wieder interessiert schaut er sich um. Charlotta stimmt dieser Farce sogar zu! Erst bei Amatia und Joshua zeigt sich Widerstand, bei Kates Versuch zu erklären, sie hätte den Stab nicht dabei kann Melchior ein Lächeln nicht mehr verkneifen. So naiv, das zu glauben kann doch keiner sein!
„Und was, Nick, gedenkst Du zu tun, wenn ich meinen Zauberstab nicht abgebe. Ich sehe dazu nämlich nicht den geringsten Grund. Denkst Du dann womöglich schlecht von mir? Ich hab jetzt ja so was von Angst.“
Melchior schaut lächelnd in die Runde.
„Ich denke mir ist wohler, wenn jeder bewaffnet ist, und jeder auf Überraschungen reagieren kann, als wenn wir uns selbst aller Verteidigung entledigen, während ein Mörder im Raum ist, der gezeigt hat, dass er einen Zauberstab nicht benötigt. Nenn mich naiv, aber ich glaube doch, dass von uns Zwölfen vermutlich elf Unschuldige sind. Diese Übermacht sollte wohl ausreichen.“

Melchior geht nun zu dem Tisch, und greift nach der Unterwäsche.
„Gestatten? Sie war meine Frau, und in der Regel habe ich es nicht gerne, wenn fremde Männer in ihrer Unterwäsche wühlen,“ er blickt zu Nick, „sei dies um sich einen Auftritt zu verschaffen,“ er schaut nun zu Jonathan, „oder seis aus anderen Gründen, die man wohl eher auf Seite 20 des Klitterers findet.“

Antike Runen
Held des Lichts
Weltenlos
Registriert: 23.07.2005
Beiträge: 11503

Beitragvon Antike Runen » So 22 Jun, 2008 18:37

Harriet lacht leise, aber mit einem Anflug von Hysterie in der Stimme.
„So, Jasper, du kennst dich also nur mit psychischen Erkrankungen aus?“ sagt sie, „dann ist Nick wohl ein Fall für dich. Du solltest ihn wirklich einmal gründlich untersuchen, vielleicht kannst du ihn dann ja von seinen widerwärtigen Vorstellungen heilen.“ Harriet sieht dabei nicht Jasper an, sondern starrt unverwandt auf die Stelle, an der eben noch Xanthippes Unterwäsche gelegen hat.
Dann hebt sie den Kopf. „Den Zauberstab abgeben? Eine lächerliche Idee!“ Harriet schaut in die Runde. „Was soll es helfen, uns derart zu..“ sie stockt kurz, und speit das nächste Wort dann förmlich aus „zu kastrieren? Reicht es nicht, dass wir uns in einer derart unangenehmen Situation befinden - müssen wir uns auch noch gegenseitig voreinander demütigen?“
Ihr Blick schweift zu Kate. „Und überhaupt, was soll es nützen? Wer seine Lektionen in Hogwarts gut gelernt hat, wird auch ohne Stab zaubern können. Oder sich mit einer Muggelwaffe Respekt verschaffen. Vielleicht plant der ein oder andere ja genau das - uns zu verunsichern, in Sicherheit z wiegen, um dann umso besser auch ohne Stab zuschlagen zu können.“ Harriets Blick wandert nun von Kate zu Nick.
„Nein, ich gebe meinen Stab sicher nicht her. Wie ihr euch sicher erinnern könnt, bin ich ohnehin nicht die Begabteste gewesen, was die Stabzauberei anging. Von mir droht keine Gefahr, auch nicht mit Stab.“ und demonstrativ verstaut Harriet den Zauberstab in ihrem linken Ärmel.

„Nick, du übernimmst hier offensichtlich die Initiative“, fährt Harriet schließlich fort. „Dann erkläre uns doch einmal, mit welchem Recht du das tust? In welchem Verhältnis hast du zu Xanthippe gestanden, dass du nun nach ihrem Tod den Redeführer schwingen kannst? Welche berufliche Qualifikationen hast du vorzuweisen, dass du die Untersuchung leiten willst? Und mit welchem Recht erdreistest du dich, uns unsere Handlungsweisen vorzuschreiben?“
Harriet wirft ihm einen giftigen Blick zu.
„Es ist schon etwas seltsames an einer Person ohne Hintergrund wie dir, oder zumindest mit einem so sorgsam verschwiegenen Hintergrund. Von dir wissen wir alle hier wohl am wenigsten“ sie macht eine ausladende Bewegung mit der Hand, „daher schlage ich vor, dass du uns erst einmal etwas über dich erzählst, bevor du dich zu unserem Gruppenführer aufschwingst. Was hast du in den letzten Jahren so getrieben? Was hast du beispielsweise vor etwa zwei Jahren im Kunstmuseum von Brighton getan, als die Frau des Museumsleiters durch einen Avada-Fluch getötet wurde?“ Harriets Stimme wird schriller. „Ich habe dich da gesehen!“



Victor Krum
Weltenbauer
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Männlich
Alter: 34
Registriert: 25.09.2005
Beiträge: 28158
Wohnort: Köln

Beitragvon Victor Krum » Di 24 Jun, 2008 00:46

Kunstmuseum in Brighton? Nick? Die Gedanken schießen durch Joshuas Kopf, als er Harriets Worte hört. Er erinnert sich... und dann spricht er einfach: "Scheinbar ist Nick ja ein großer Kunstfan. Oder wieso habe ich dich dann damals in Paris in eine magische Kunstgalerie laufen sehen? Du hattest es ja ziemlich eilig, hast mich noch nicht mal bemerkt.
Aber das hat ja sicher nichts mit - Brighton war es, oder, Harriet?" - Joshua wartet nicht auf Harriets Reaktion - "zu tun haben, denn da hatte es der Mörder wohl eher auf dem Weg nach draußen eilig."
Bild

Andromeda
Heldendiener
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 42
Registriert: 29.07.2005
Beiträge: 910
Wohnort: Saarland

Beitragvon Andromeda » Di 24 Jun, 2008 16:15

Camille läuft ein Schauder über den Rücken. Auf einmal scheint die Stimmung nur noch von Verdächtigungen getragen zu sein. "Wie soll das noch enden?", denkt sie bedrückt.

Dann räuspert sie sich, um ihre Heiserkeit loszuwerden und nickt: "Ich find es auch nicht gut, wenn wir unsere Zauberstäbe hergeben. Da stimme ich Harriet zu. Ich hoffe, ihr besteht nicht darauf, dass ich auf meinen verzichte. So sind wir doch nur machtloser, wenn der Mörder zuschlagen möchte. Offenbar bevorzugt diese Person ja ohnehin Muggelwaffen. Was wenn derjenige oder diejenige, sich nachher alle Stäbe aneignet und sie unbrauchbar macht? Ich kann es immer noch nicht fassen, dass es einer von uns sein soll."

Camille hält kurz inne dann schaut sie lansgsam von Nick zu Harriet. Ob sie zu der Angelegenheit auch noch etwas sagen sollte? Andererseits ist sie auch sehr neugierig auf Nicks Reaktion. Schon lange beschäftigt sie der Zwischenfall in Brighton. Dann blickt sie auffällig in Nicks Richtung."Ja, Harriet. Das fand ich damals auch etwas sonderbar. Ich wusste gar nicht, dass du Nick auch gesehen hast als wir gemeinsam dort waren. Es gibt schon merkwürdige Zufälle, oder Nick?"

Antike Runen
Held des Lichts
Weltenlos
Registriert: 23.07.2005
Beiträge: 11503

Beitragvon Antike Runen » Di 24 Jun, 2008 16:41

„Oh, Camille, du hast Nick damals auch gesehen?“
Harriet dreht sich zu Camille, sie wirkt erleichtert, sofort Zustimmung zu erhalten, und auch Joshua wirft sie einen dankbaren Blick zu.
„Nein, ich wußte auch nicht, dass du ihn damals bemerkt hast. Wir hatten ja nicht darüber gesprochen. Ich meine, es ist ja nicht so“ und Harriet wirft Nick einen giftigen Blick zu, „als gäbe es nicht bessere Gesprächsthemen als just diesen alten Klassenkameraden. Auch wenn die Unterhaltung zur Zeit fast etwas anderes nahelegt.“
Dann wendet Harriet sich an Joshua. „Es war definitiv Brighton. Ich kann mich ausgezeichnet erinnern, schließlich zählt der Sohn des Leiters zu unseren Schülern.“ Harriet setzt eine selbstbewusste Miene auf und wirft einen Blick in die Runde der Anwesenden, den sie selbst als herausfordernd bezeichnet hätte. „Tragisch, was seiner Frau damals passiert ist, wirklich tragisch. Und so eine traurige Geschichte, die Dame hatte ja auch schon einiges auf dem Gewissen, als sie ermordet wurde, wenngleich natürlich nichts, was sich mit der Scheußlichkeit eines solchen Fluches vergleichen ließe.“


Shere Kahn
Held des Lichts
Weltenlos
Benutzeravatar
Geschlecht: Männlich
Alter: 41
Registriert: 02.08.2005
Beiträge: 14289

Beitragvon Shere Kahn » Mi 25 Jun, 2008 16:10

Mit einem Anflug von Triumph schaut Melchior in Richtung Nick, der gerade von mehreren Personen mit einem Mord in Verbindung gebracht worden ist.
"Wie überaus interessant, Nick!"
Eine effekthascherische Geste entfährt ihm, ohne, dass er sie mitbekommen hätte.
"Und ich könnte mir vorstellen, meine Frau hätte das herausfinden können. Sie war sehr neugierig, wenn es um private Details von Personen in ihrem Umkreis ging."
Wohl wissend, dass sich Nick seines Zauberstabs entledigt hat, wirft Melchior einen Blick auf diesen, der Neugierde, unterdrückten Zorn aber auch Triumph ausdrückt.

Mimmi

Beitragvon Mimmi » Do 26 Jun, 2008 04:19

Aufmerksam lauscht Amatia den Worten von Harriet, Joshua, Camille und Melichior das ist ja überaus interessant denkt sie sich und atmet einmal tief durch, bevor sie sich zu Harriet und Camille wendet.

"Selbst, wenn es stimmt, das Nick an besagten Abend dort gewesen ist - was ich euch beiden durchaus glaube - bedeutet das gar nichts.
Auch ihr habt euch zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten, wenn ich euch daran erinnern darf und wenn ich jetzt eins und eins zusammenzähle, könnte durchaus auch noch jemand anderes unter uns für diesen Mord verantwortlich sein"


Amatia ordnet kurz nochmal ihre Gedanken, bevor sie weiter redet.
"In meinen Beruf kommt mir sehr viel zu Ohren und wie es der Zufall so will, habe ich erst kürzlich von einer neuen Masche erfahren"

Ihr Blick schweift einmal von Gesicht zu Gesicht und schliesslich fährt Amatia fort.

"Eine Köchin lässt sich immer wieder von reichen Leuten einstellen, um in deren Haus für die Familie zu kochen. Bis dahin nicht unbedingt merkwürdig..."

Sich darüber im Klaren, das sie jetzt vielleicht einer alten Freundin Unrecht tut, fährt Amatia fort.

"Komisch ist nur, das jeder dieser Haushalte kurz nach der Einstellung der Köchin komplette ausgeraubt wurden"

Amatias Blick wandert abermals durch die Runde und macht bei Camille halt.
"Ist es nicht ein merkwürdiger Zufall, Camille? Du bist Köchin und interessierst dich offenbar für Kunst. Ausserdem warst du an dem Abend, als der Mord in dem Museum geschah auch zugegen - was, wenn nicht alles so verlaufen ist, wie du es geplant hattest?"

Ihre Augen wandten sich keinen Deut von Camille ab - jede kleinste Reaktion könnte Antworten geben, Antworten auf Fragen, die sich Amatia schon seit einer ganzen Weile stellt.

Andromeda
Heldendiener
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 42
Registriert: 29.07.2005
Beiträge: 910
Wohnort: Saarland

Beitragvon Andromeda » So 29 Jun, 2008 19:50

Camille schaut Amatia irrtiert an. Ihre Stimme klingt gereizt:"Ich weiß wirklich wie du auf solche Ideen kommst Amatia. Ich dachte wirklich, du würdest eine bessere Menschenkenntnis besitzen und nicht Harriet oder mich aushorchen, sondern dich auf andere Leute konzentrieren. Ich habe niemal für den Museumsdirektor gekocht und warum sollte ich mich nicht für Kunst interessieren? Zudem kenne ich den Direktor, wenn auch nur flüchtig. Im Moment arbeite ich für Harriet wie du weißt und nicht für iregndwelche reichen Leute."

Mimmi

Beitragvon Mimmi » Mo 30 Jun, 2008 05:19

Das Camille - ihrem Tonfall zu Folge - auf ihre Worte gereizt reagiert, ist für Amatia keine Überraschung. Mit nichts anderem hat sie gerechnet.

"Auf wen soll ich mich denn, deiner Meinung nach, konzentrieren?" fragt Amatia in ruhigem Ton.

"Hast du vergessen, das hier ein Mord begangen wurde? Menschenkenntnis hin oder her - jeder einzelne von uns könnte der Mörder sein und so ziemlich keiner von uns hätte so eine Tat jemanden hier im Raum zugetraut."

Amatia hält kurz inne, bevor sie erneut ansetzt.

"Das du für den Direktor gekocht hast, habe ich nicht behauptet, Camille.
Du warst aber bei dieser Ausstellung - genauso wie Harriet und Nick - und das wärst du wohl nicht gewesen, wenn du für Kunst nichts übrig hättest, oder?"


Unsicher, ob sie noch einmal wiederholen soll, wie sie auf den Gedanken kam, guckt Amatia in die Runde und fährt schliesslich fort.

"Nun ist es so, das eine kunstliebhabende Köchin ihr Unwesen treibt - du magst Kunst und du bist Köchin."

Amatia spürt, wie sich Adrenalin in ihrem Körper breit macht - dieses Gefühl kennt sie bereits zu gut. Immer, wenn sie einen neuen Fall übernimmt, für den sie vorab erstmal ein paar Ermittlungen tätigen muss, beschleicht sie das selbe Empfinden.

"Ihr beide"Amatia blickt Harriet und Camille nacheinander an "habt die Verdächtigung geäussert, Nick könne etwas mit dem Mord an der Frau des Direktors zu tun haben - was ja vielleicht auch stimmt, ich weiss es nicht - und das nur, weil er anscheinend Kunst mag.
Nun erkläre mir doch bitte, Camille - wieso dürft ihr anhand von schwachen Indizien verdächtigen und ich, oder wir, nicht? Oder hast du einfach nur Angst, das etwas ans Licht kommt, das dir unangenehm ist?"


Amatia kann immer noch nicht glauben, zu was sich dieser Abend - der eigentlich ein freudiges Wiedersehen werden sollte - entwickelt hat.

"Das hier ist schon längst nicht mehr der nette Abend, der geplant war, bei dem ich mir vielleicht den einen oder anderen Kommentar aus Anstatt verkniffen hätte, Camille - es ist an der Zeit, Tacheles zu reden. Anders werden wir wohl nie weiter kommen" schliesst Amatia, ohne den Blick von Camille zu lassen, mit einem Seufzen ab und hofft, sie würde wenigstens ein wenig verstehen, das keine böse Absicht hinter ihren Worten steckt.

Shere Kahn
Held des Lichts
Weltenlos
Benutzeravatar
Geschlecht: Männlich
Alter: 41
Registriert: 02.08.2005
Beiträge: 14289

Beitragvon Shere Kahn » Mi 02 Jul, 2008 14:35

Ein wenig erzürnt über die ungeahnte Hilfe für Nick, aber doch einsehend, dass Amatias Argumente Sinn geben, seufzt Melchior auf. Ein Blick auf Nick, der in ein Kopfschütteln übergeht. Da ist noch etwas, ein wichtiger Punkt, den von Harriet aufgeworfen worden ist. Er weiß so viel von Nicks Berufsleben wie ein Grindeloh von der Sahara.
"Aber ist es nicht wirklich ein wenig, sagen wir verdächtig, dass wir alle voneinander wissen, was wir beruflich so tun, außer bei Nick? Was wissen wir denn über Dich, Nick? Und warum bist Du plötzlich so schweigsam?"
Etwas vorsichtiger, doch weiterhin neugierig liegt der Blick auf Nick.

Derweil beobachten Jonathan und Iphis das Szenario. Ihre Zauberstäbe haben sie nicht abgegeben, warum auch, wenn sie das nicht müssen. Lieber sitzen bleiben und warten, was sich noch ergibt.

Serena
Held des Lichts
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 11.11.2005
Beiträge: 10860
Wohnort: TARDIS

Beitragvon Serena » Mi 02 Jul, 2008 17:08

Samantha versucht, ruhig zu bleiben, trotz der Anspannung, die im Raum liegt.
Sie findet die Vorwürfe, die für ihren Geschmack ein bisschen zu wahllos ausgesprochen werden, einfach empörend. Sie kann sich nicht vorstellen, das einer der alten Club Mitglieder in einen Mord verwickelt sein sollen.
"Natürlich haben wir alle unsere Leichen im Keller... aber auf diese Art und Weise? Steuerhinterziehung, betrogene Ehepartner, all das kann ich mir gut vorstellen... aber Mord? Nein, das geht mir zu weit." denkt sie sich und leert das kleine Gläschen mit Goldlackwasser, das ihr einer der Hauselfen gebracht hat.
Sie überlegt, was sie in den letzten Jahren alles über ihre ehemaligen Mitschüler gehört hat, sie schüttelt den Kopf und grinst still in ihr Glas. Unfassbar. denkt sie.
Bild

Serena
Held des Lichts
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 11.11.2005
Beiträge: 10860
Wohnort: TARDIS

Beitragvon Serena » Di 08 Jul, 2008 19:17

Sam schaut zu Charlotta und grinst innerlich. Genauso geht es ihr auch.
"Normalerweise rauche ich ja nicht, aber wenn ich schon trinke, dann schadet eine Zigarette dazu auch nicht."
Und hält Charlotta ihre Schachtel ihrer Benson & Hedges hin.
Samantha lächelt.
Bild

Serena
Held des Lichts
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 11.11.2005
Beiträge: 10860
Wohnort: TARDIS

Beitragvon Serena » Sa 12 Jul, 2008 10:58

Sam verkniff sich ein breites Grinsen bei Kate's Aussage.
"Ich habe ja auch ein Allerweltsgesicht, Kate." Wie oft sie sich diese Anschuldigungen in den letzten Jahren anhören musste; sie wusste es nicht mehr. Aber mittlerweile hatte sie gelernt, damit umzugehen. Sie lächelte verständnisvoll Kate zu.
Sie arbeitete nunmal in einer Männerdomäne und daher viel mit männlichen Musikern zusammen. Wie oft hatte sie das Glück gehabt, Konkurrentinnen auszustechen, nur, weil sie sich mit dem einen oder anderen Kollegen gut verstand.
'Schlampe!' hatte man ihr nachgerufen, mittlerweile lachte sie nur noch darüber.
Auch jetzt grinste sie in sich hinein, als sie über Kate's Anschuldigung nachdachte.
Bild

Dani California

Beitragvon Dani California » Sa 12 Jul, 2008 12:49

Mit gerunzelter Stirn verfolgte Jasper die teils lächerlichen Beschuldigungen.

"Es ist ja wirklich interessant, was ihr hier alles zu Tage befördert. Aber das bringt uns in der Mörderjagd nicht wirklich weiter. Ein Mord braucht ein Motiv - und das werden wir wohl kaum in einem Kunstmuseum in Brighton finden..."

Jasper blickt skeptisch in die Runde seiner alten Freunde und sagt dann unvermittelt:

"Aber Kate, Sam ist eben eine freischaffende Künstlerin -", Jasper hielt schlagartig inne, kniff kurz die Augen zusammen und schüttelte verwirrt den Kopf. "Also, wie gesagt, Sam ist Pianistin, da geht man doch schon mal mit seinen männlichen Kollegen einen trinken, vielleicht in irgendeiner zwielichten Spelunke?... Ist wohl auch der Grund, warum ich dich, Sam, nie nach deinen Konzerten überraschend abholen konnte, da du immer gleich wegwarst, nicht? Bist wohl mit ein paar anderen einen Trinken gegangen...", schloss Jasper gedankenverloren, blickte seine Freundin fragend an und strich sich schnell über die Augen.

Serena
Held des Lichts
Welt des Lichts
Benutzeravatar
Geschlecht: Weiblich
Alter: 35
Registriert: 11.11.2005
Beiträge: 10860
Wohnort: TARDIS

Beitragvon Serena » Sa 12 Jul, 2008 17:26

"Nun ja, Jasper, wie du weisst, arbeite ich nicht nur, ich habe auch noch Kinder zu versorgen. Also.. die Kinder in der Schule, wo ich ja auch einmal in der Woche unterrichte. Das muss auch alles vorbereitet werden! Und eine Tochter habe ich ja auch noch, da kann ich nicht mehr auf eventuelle Verehrer warten." lachte Samantha. "Tut mir leid, Jasper. Aber Überraschungen mag ich so gar nicht, das weisst du doch."
Sie trank noch einen Schuck, sie kam sich furchtbar hysterisch vor. "Und nach wie vor haben wir noch kein Motiv für den Mord an Xanthippe. Wer könnte einen Grund gehabt haben, sie umzubringen?! Sie hat doch nie jemandem etwas getan? Ausser diese furchtbare Schwätzerei, bis einem die Ohren abfallen; das war ja bei der Ankunft schon furchtbar..." rollte Sam die Augen und blickte gedankenverloren in ihr Glas.
Bild