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Das ewige Leben...

Findus
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Das ewige Leben...

Beitragvon Findus » Mo 20 Feb, 2012 19:35

Hallo :winke:

ich habe neulich mal darüber nachgedacht,
ob das ewige Leben als Vampir nicht irgendwann auch mal langweilig werden könnte..
selbst wenn man eine geliebte Person an der Seite hat?... :hm:
Vampir bleibt immer gleich alt, im Fall Edward muss man ständig die Schule wiederholen,
weil irgendwas muss man ja machen..
Könnte es nicht sein, dass irgendwann alle Neugier auf´s Leben erlischt?
Wie seht Ihr das...Wenn Ihr ein ewiges Leben hättet wie würdet Ihr es versuchen zu gestalten, damit Ihr Euch nicht langweilt?
Oder würdet Ihr Euch nach 100 Jahren den Pflock ins Herz stoßen lassen?
Erzählt es mir, bin gespannt.
Happy Posting :D

Wehwalt
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Beitragvon Wehwalt » Mo 20 Feb, 2012 19:51

Naja, es gibt so einige Figuren in der Literatur, die ihres ewigen Lebens überdrüssig werden. Nicolas Flamel kennen wir ja aus HP; und dann zum Beispiel auch Eva Marty (aus der Janácek-Oper "Die Sache Makropoulos) und weitere.

Also ich kanns nicht sagen. Im Moment hätte ich nichts dagegen, meinen 25jährigen Körper wiederzuhaben, und wahrscheinlich spricht auch nichts dagegen, wenn ich 70 bin. Und warum nicht mit 150 genauso? Vielleicht ist es dann ganz scheußlich, auf dieser überbevölkerten Erde zu leben, und es gibt kein Fleckchen Wald mehr ... aber im Prinzip halte ich diese ganzen Überdrüssigkeitsideen nicht für zwingend.

Ein anderer Aspekt, der mir bei so Phantasiegeschichten neu war, kam neulich in diesem Film TimeOut zum Tragen: Die "Reichen", die sich praktisch unbegrenzte Lebenszeit leisten können, riskieren gar nichts, weil sie ja soo viel Lebenszeit verlieren könnten - und trauen sich schon gar nicht mehr, im Meer zu baden ... Und an dem Gedanken ist was dran. Wenn ich heute einen tödlichen Autounfall habe, verliere ich vielleicht 40 Jahre Lebenszeit, wenn's hochkommt. Bei einer Lebenserwartung von 200 - 300 Jahren oder mehr würde man wirklich ganz andere Maßstäbe an Gefahren anlegen.
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Serena
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Beitragvon Serena » Mo 20 Feb, 2012 20:44

Also wenn ich wie ein Vampir ohne zu altern und ohne zu sterben oder krank zu werden die Welt und die Menschen erkunden könnte, würde ich das tun und ich hätte viele hundert Jahre genug zu lernen und zu sehen, da sich die Menschen immer weiter entwickeln. Aber wie lange, bis ich dessen überdrüssig bin? Das weiß ich nicht. Genauso ist es mit den Timelords, die durch die Zeit reisen und extrem alt werden (der Doctor ist gegenwärtig etwa 1108 Jahre alt und 11 mal regeneriert) Er hat aber noch den Vorteil, dass ihm das gesamte Universum offensteht. Auch er sagt, dass ihn die Menschen immer wieder faszinieren. Ich denke, mir würde es ähnlich gehen.
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Beitragvon Wehwalt » Mo 20 Feb, 2012 20:54

Hihi ... Du fändest natürlich keine älteren Herren mehr ... Aber abgesehen davon: Glaub ich auch. Man hätte vielleicht nach 300 Jahren sehr viel Zeug, das man nicht wegschmeißen will ...
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Findus
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Beitragvon Findus » Mo 20 Feb, 2012 21:07

Wehwalt hat geschrieben:Hihi ... Du fändest natürlich keine älteren Herren mehr ... Aber abgesehen davon: Glaub ich auch. Man hätte vielleicht nach 300 Jahren sehr viel Zeug, das man nicht wegschmeißen will ...

:mrgreen2: so eine Art "persönlichen Raum der Wünsche" ..
Ich würde es auch irgendwie toll finden ewig zu Leben! Es besteht die Möglichkeit einfach alles auszuprobieren wo nach einem der Sinn steht und man hat immer wieder die Chance es nächstes Mal anders zu machen. In Twilight als Vampir ist das Leben eine Abfolge von Generalproben :mrgreen:
Ach herrlich..und wenn ich im Clan leben würde um so besser, meine Familie wäre dann auch immer bei mir..

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Beitragvon Serena » Mo 20 Feb, 2012 21:23

Es wird immer jemanden geben, der älter ist, als ich. 8)
Meinst du damit, das man irgendwann anfängt, Dinge zu horten? Wie Bücher oder Erinnerungen?
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Beitragvon Wehwalt » Mo 20 Feb, 2012 21:33

Ja, Serena, das meine ich.

Ich sehe gerade, daß das hier ein Twilight-Thread ist! Ich finde, der könnte eher ins Allgemeine - es ist ja eine Frage, die man ganz unabhängig von jedem Cullen erörtern kann. Wie gesagt, Nicolas Flamel - wäre also genausogut ein Harry-Potter-Thema!
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Beitragvon Serena » Mo 20 Feb, 2012 21:39

Jepp, sehe ich auch so. Das ewige leben ist ein Fantasy allgemein bezogenes Thema, das auch im SciFi verwendung findet.
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Beitragvon Lady Midnight » Do 22 Mär, 2012 19:25

Ich muss ehrlich sagen: Könnte ich das ewige Leben nur für mich selbst wählen, so würde ich das Angebot definitiv abschlagen. Mir macht es keinen Spass, alleine ein paar hundert Jahre durch die Welt zu wandern und immer wieder zu sehen, dass jemand den ich mag stirbt. Hingegen ewiges Leben, zusammen mit meiner Familie: DAS wäre wahrscheinlich himmlisch.

Nur Kinder würden mir fehlen. Und vielleicht wüsste ich die Zeit nicht mehr so zu schätzen, weil sie unbegrenzt wäre. Vielleicht brauche ich das Wissen, dass irgendwann das Ende kommt, damit ich die Zeit dazwischen so schön wie möglich verbringen kann. Mit älter werden, Kinder kriegen, Enkelkinder kriegen.........

Vor einem Jahr hätte ich anders darüber gedacht. Aber heute... Vielleicht lebt man ja auch ewig, nämlich durch die eigenen Kinder und die Werte, die man ihnen mitgab. Und durch unsterbliches Gedankengut, zum Beispiel ein Buch, dass man geschrieben hat, oder ein Film, oder einen Vortrag... irgendetwas, das ewig hier bleibt.
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Beitragvon EvylinDelany92 » Fr 03 Aug, 2012 00:57

Ewiges Leben? Unsterblichkeit? Niemals Krank?

Das ist definitiv, sehr verlockend....

Aber, wie immer hat alles seinen Preis!

Tod der Freunde, Liebe, Familie! Einsamkeit!

Die Frage ist nur ist das der einzige Preis?! Ich denke das, wenn es tatsächlich Unsterbliche geben würde, der Preis dafür noch höher sein würde. Und der wär mir jetzt schon zu hoch!
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Beitragvon Flocke » Fr 03 Aug, 2012 10:59

Ich stimme Evylin zu. Mit dem Unterschied,
Mir wäre kein Preis zu hoch für das Ziel was ich anstreben würde. Sagt sich vielleicht leicht, leicht würde es nicht, aber das Leben ist jetzt auch schon nicht leicht.
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Beitragvon Wuschl » Fr 03 Aug, 2012 11:37

Mhm schön und gut ewiges Leben, ich würde es auch ablehnen!
Die Welt wird doch sowieso von Tag zu Tag schlimmer und das soll ich mir den 100 bis 300 Jahre ansehen? Oh gott nein... da werde ich lieber alt, heirate irgendwann, bring ein zwei Nervensägen auf die Welt und irgendwann springen mir dann meine Enkel um den Hals und ich hab noch ein schönes Leben in Rente ;)
Nein nein, ich wills lieber so genießen wie es ist.

Ich könnte mir sogar vorstellen, das es nach der Zeit richtig bedrückend wird.. wenn man immer nur Lügengeschichten erzählen muss, nicht ständig an einem Ort bleiben kann. Mit anzusehen wie die Menschen die Welt immer weiter zerstören ;) Und dann soll ich vielleicht noch miterleben wenn die Afrikanische Platte auf die Europäische Platte zuknallt, oh gott nein! Ich will auf alle Fälle nicht mehr leben wenns soweit ist, dass die Natur sich gegen den Menschen stellt. Huiiii nein nein.
Tauriel: "Wenn das die Liebe ist, dann will ich sie nicht.
Befreiht mich davon. Bitte! Warum nur schmerzt sie so sehr?"
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Beitragvon EvylinDelany92 » Sa 04 Aug, 2012 00:23

@ Flocke

Naja die rage sollte demnach immer lauten: Welches Ziel?

Unsterblichkeit=Macht.... Das ist eins dieser Ziele auf der Welt die Menschen fasziniert. Aber jeder der Macht hat benutzt sie auch... Wenn ich das so betrachte ist das mehr als nur ein schlechtes Ziel!

Für andere Ziele: Familie, Haus und Arbeit bin ich je und eh bereit gewesen mehr als nur alles zu geben!

@ WuSchl

Das mit dem ewig Ruhlos würde mich auch sehr stören!
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Beitragvon Flocke » Sa 04 Aug, 2012 01:42

EvylinDelany92 hat geschrieben:
Aber jeder der Macht hat benutzt sie auch...


zum guten oder zum schlechten?

Unsterblichkeit = Fluch und Segen zugleich. Du hast eine enorme Verantwortung gegenüber jedem. Man hätte mehrere Leben sozusagen und du musst dich jedes mal neu anpassen und von vorne anfangen. Du erlebst das Leid deine Liebsten zu verlieren, aber du triffst viel mehr Menschen die genau so liebenswert sind.
Wie würde die Welt aussehen wenn alle mehr zeit hätten und nicht verzweifelt versuchen, ihr Glück zu jagen und ihr Geld zu horten. Würden wir dann immer noch kriege führen?

Ja das stimmt, Macht fasziniert Menschen! Doch bist du noch ein Mensch, wenn du unsterblich wärst?
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Beitragvon EvylinDelany92 » Sa 04 Aug, 2012 22:22

Ich kenne da einen Anime. "Code Geass" in diesem wird das Thema gut diskutiert!
Ein junge bekommt die Macht des Geass, mit dem kann er andere Manipulieren und sie so, sogar zum Selbstmord treiben.

Er will diese Kraft benutzen um den Tod seiner Mutter aufzuklären und Britannia zu befreien.
Aber das geht nicht ohne Opfer. Und ab der Sekunde wo man etwas dieser Art macht, ist man meiner Meinung nach nicht viel besser als die, die man bekämpfen will.

Verstehst du?! Ich mein jeder der Macht benutzt sie auch.

Es gibt da so einen Satz, ich weiß nicht von wem er ist, aber er ist wahr.

Gib einem Geschöpf Macht und du sieht dessen wahren Charakter!

Ob man als Unsterblicher jetzt direkt noch menschlich ist... nein. Aber bedenke das wir hier vom klassischen Vampir reden. Dieser war einst ein Mensch. Warum sollte er sich von heute auf morgen so sehr verändern?!
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