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[HP] meine ff Life´s not fair!~29 update: 24.6.06

Black Princess
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Beitragvon Black Princess » So 19 Mär, 2006 14:51

@lily evans
danke das freut mich zu hören :) sorra dass es grad nur so langsam weitergeht aber ich steck voll im stress, hab kaum noch zeit für computer oder sonstigen luxus ^^ hier gehts weiter

_-_26_-_
So, da stand er nun also, in einem verlassenen Wald, allein mit Corinna und seinem Erzfeind, Severus Snape, ohne Zauberstab, wo niemand ihn hören würde. Snape hatte Corinnas uns seinen Zauberstab in seinem Umhang verstaut, und nun richtete er auch noch seinen eignen auf sie. Mit sichtlicher Genugtuung bedeutete er ihnen, sich umzudrehen. Es bereitete ihm offensichtlich Vergnügen, sie endlich einmal in der Hand zu haben. Sirius wollte gerade zum Protest ansetzen, doch noch bevor er ein Wort gesagt hatte, wurde er von Snape unterbrochen.
„Black, lass den Blödsinn und tu was ich dir sage!“
Allein dieser Tonfall konnte einen zur Weißglut treiben. Das war zu viel für Sirius, er hatte eine wesentlich bessere Idee, als sich von Snape so herumkommandieren zu lassen. Er dachte gar nicht daran, ihm zu gehorchen.
„Sag mal, wie wäre es denn, wenn du uns einfach desillusionierst? Wir könnten dir folgen, ohne gesehen zu werden, na wäre das nicht wesentlich praktischer?“, meinte er herausfordernd. Mit einem überlegenen Blick sah er seinen Gegenüber an.
Snapes Lippen kräuselten sich zu einem spöttischen Lächeln, bevor er antwortete.
„Nur zu, probier es aus, wenn du dich für ach so schlau hältst. Aber ich kann dir auch gleich sagen, dass schon wesentlich intelligentere Menschen als du an diesem Versuch gescheitert sind. Glaubst du wirklich, dass der Dunkle Lord es Eindringlingen so leicht macht?
Nur zu deiner Information, es gibt ... Schutzzauber ... in und um das Versteck herum. Wenn jemand in näheren Umkreis versucht, einen Tarnzauber oder ähnliches anzuwenden, geht sofort ein Alarm los und direkt im Versteck ist es unmöglich, solche Zauber anzuwenden. Solltest du also noch mal so einen Geistesblitz haben, verschone mich, und behalte es, was auch immer es ist für dich. Schlag dir diese dummen, undurchdachten Ideen lieber gleich aus dem Kopf und jetzt dreh dich endlich um!“
Der Blick, den er darauf von Sirius erntete, hätte selbst einem Drachen Angst eingejagt. Könnten Blicke töten, wäre Snape spätestens bei dieser Antwort tot umgefallen.
Schon jetzt fragte sich Sirius, wie er sich nur je hierauf hatte einlassen können. *James, du schuldest mir was* dachte er grimmig, doch schließlich drehte er sich um, nachdem er Snape nochmals einen äußerst giftigen Blick zugeworfen hatte.
Snape murmelte einen Zauberspruch, worauf Sirius und Corinnas Hände auf dem Rücken gefesselt wurden. Nicht zu glauben, er, Sirius Black, ließ sich gerade von Snape die Hände fesseln, und das auch noch aus freiem Willen! Was er nun alles mit ihnen machen konnte! Er könnte sich rächen, für all die Streiche, welche die Rumtreiber ihm je gespielt hatten, und Sirius würde sich nicht einmal wehren können, er war ihm hilflos ausgeliefert!
Auch Corinna fühlte sich ganz und gar nicht wohl in ihrer Haut, das konnte man ihr deutlich ansehen. Sirius versuchte unauffällig, seine Fesseln etwas zu lockern, doch diese Saßen tadellos fest. Zu fest, für seinen Geschmack. Schweigend ließen sich die beiden von Snape durch die unheimliche Stille des Waldes führen.
Hier schienen keine Tiere zu leben, denn das einzige Geräusch war das gelegentliche Knacken eines Zweiges unter ihren Füßen. Die hohen Bäume warfen gespenstische Schatten auf den Waldboden, den ohnehin kaum ein Sonnenstrahl erreichte.
Sirius hatte das Gefühl, Schritt für Schritt in sein eigenes Verderben zu laufen. Und mit jedem weiteren Schritt wuchsen auch seine Zweifel an dem sowieso schon riskanten Plan. Doch wie sonst konnten sie James helfen? Er setze eine betont genervte Miene auf um sein Unbehagen dahinter zu verbergen. Nach scheinbar endloser Zeit hielt Snape plötzlich an. Sirius und Corinna sahen sich fragend an. Snape kümmerte sich nicht darum. Er wandte sich noch einmal leise aber eindringlich an die beiden, besonders an Sirius.
„Wir sind gleich da, und ihr werdet jetzt tun, was ich sage, verstanden?“ Sirius nickte nach kurzem zögern widerwillig, er hatte schließlich keine andere Wahl, und Corinna tat es ihm nach.
„Gut. Sollte uns niemand begegnen, führe ich euch gleich zu dem Raum, in dem sich das Buch befindet, sonst machen wir’s wie besprochen. Tut am besten so, als würdet ihr unter dem Einfluss des Imperius-Fluches stehen, und schaut nicht auf, wenn uns jemand begegnet. Ihr seid, beide, nämlich nicht gerade Unbekannte in diesem Versteck.“
Einen kurzen Moment musste Corinna überlegen, warum sie wohl im Versteck der Todesser so bekannt sein sollte, doch dann fiel ihr wieder der Vorfall am See ein, und das, was Dumbledore über ihre Macht gesagt hatte.
„Wenn euch jemand erkennt seid ihr dran, beide. Also tut besser was ich euch sage, wenn euch euer Leben lieb ist, und jetzt los, kein Wort mehr!“
Nur ein paar hundert Meter weiter stoppte Snape abermals, vor einer verfallenen Holzhütte. Er drehte sich mit dem Rücken zu den beiden und machte irgendwas mit seinem Zauberstab. Die alte Holztüre öffnete sich geräuschlos und gab den Blick auf einen magisch vergrößerten Raum frei, der nur spärlich vom Licht der Fackeln erhellt wurde. Er trat zur Seite und führte die Beiden vor sich her.
Snape tippte gegen eine Stelle an der Wand und murmelte „Alohomora“ die Wand löste sich vor ihren Augen in Luft auf und gab den Blick auf eine schmale Wendeltreppe frei. Sirius und Corinna mussten weiter vorausgehen.
Die Treppe führte in einen dunklen Gang. Snape packte Sirius und Corinna grob an den Armen und zerrte sie mit sich. Sirius ließ sich das alles stumm gefallen, doch er schwor sich, sich irgendwann dafür zu rächen. Sie waren erst wenige Schritte gegangen, als ihnen tatsächlich jemand entgegen kam. Corinna unterdrückte den Impuls aufzusehen und hielt ihren Blick gesenkt, so dass ihre langen Haare ihr Gesicht verdeckten.
Ein Paar glänzen polierte Schuhe kamen direkt vor ihr zum stehen.
„Hallo Severus. Schön dich auch mal wieder hier zu sehen. Wen hast du uns denn da mitgebracht?“
Diese Stimme war unverwechselbar.
„Hallo Lucius, ich befürchte, das geht dich gar nichts an, wenn du mich jetzt bitte entschuldigen würdest“ erwiderte er kalt und wollte sich an seinem Gegenüber vorbei drängen, doch dieser versperrte ihm den Weg.
Sirius ließ ein verächtliches Schnauben hören. Snape könnte diesen Widerling ohne weiteres überwältigen und ihm einen Vergessenszauber auf den Hals jagen!
„Soso, wen haben wir denn da, Sirius Black, welch eine Ehre...“, meinte er spöttisch. „...und-“
Er hob mit seiner Hand leicht ihr Kinn an und zwang sie damit, ihn anzusehen „Corinna Scamander.“ Seine eisblauen Augen funkelten sie böse an. „Nicht schlecht, Severus, der Dunkle Lord wird sehr zufrieden mit dir sein.“
„Das weiß ich selbst, wenn du jetzt die Güte hättest, zu verschwinden?“
„Nicht doch, ich begleite dich gerne“ Da Malfoy sich nicht abschütteln ließ, musste Snape wohl oder übel zulassen, dass er ihnen bis zu den Verliesen folgte.
Mit einem krachen fiel die schwere Eisentüre hinter Sirius und Corinna ins Schloss, und ließ sie allein mit der Ungewissheit, was nun passieren würde.
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Beitragvon Lily_Evans » So 19 Mär, 2006 21:28

Juhu, ein neuer Teil!!! Und wie immer ein spannender!
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Beitragvon Black Princess » Fr 14 Apr, 2006 16:48

@lily
sorry wegen der pause, mein computer hat gestreikt!

_-_27_-_

Sirius landete unsanft auf dem harten Boden. Mit einiger Mühe, da seine Hände immer noch gefesselt waren, richtete er sich auf. Fluchend trat er gegen die schwere Eisentüre, die sich allerdings nicht einen Millimeter bewegte. Schließlich schloss er, vor lauter Verzweiflung, die Augen und ließ sich kraftlos an der Wand hinuntergleiten. Wie konnte man nur so viel Pech haben? Einfach alles lief schief!
Snape hätte sie unauffällig ins derzeitige Versteck der Todesser schleusen sollen, unauffällig! Sirius hätte sich weitaus bessere Wegen denken können, als einfach quer durch das Versteck zu spazieren, unter dem Vorwand, Gefangene zu sein. Er hatte von Anfang an kein gutes Gefühl dabei gehabt. So wussten sie nun nicht einmal, wo genau sich das Buch befand, denn Snape hatte es nicht für nötig befunden, ihnen dies vorher mitzuteilen. Dieser eingebildete,überhebliche, besserwisserische, ... Verräter!
Wie konnte Dumbledore ihm nur trauen? Womöglich war es sogar sein Plan gewesen, sie als Gefangene für Voldemort hier her zu bringen. Was kümmerte ihn James, Corinnas oder Sirius Leben? Er hatte sie doch schon immer gehasst! Und nun saßen sie hier, in einem verdreckten Verließ, unfähig etwas zu tun, außer abzuwarten.
Und während er hier untätig herumsitzen musste, kämpfte James im St. Mungos um sein Leben. Und mit jeder weiteren Minute, die sie gezwungen waren, hier zu verbringen, ging es ihm womöglich schlechter.

Überrascht beobachtete er, wie Corinna sich plötzlich aufrappelte und sich gegen die Wand lehnte. Sie versuchte, an einer scharfen Stelle der groben Steinwand ihr Fesseln durchzuscheuern. An sich ein gute Idee, doch das einzige, was sie damit erreichte, war, dass sie sich die Hände wund scheuerte. Frustriert setzte auch sie sich zu Sirius auf den Boden.
Eine Zeit lang sagten beide gar nichts, doch auf ein Mal setzten sie gleichzeitig zu sprechen an - „Sirius, du musst mir etwas versprechen -“ - „Corinna, versprich mir etwas -“

Ein schwaches Lächeln huschte über ihre Lippen. Sirius nickte ihr zu, dass sie anfangen sollte.
„Egal was jetzt passiert, hörst du -“ Sie sah ihm in die Augen „ versprich mir, dass du nichts über den Orden verrätst, nicht wegen mir!“ Sirius schluckte hart. Er wollte gar nicht daran denken, zu welchen Grausamkeiten Voldemorts Anhänger fähig waren. „Nur wenn du mir das gleiche versprichst.“

Corinna nickt ebenfalls langsam, doch mit dem Gefühl, etwas falsches getan zu haben. Wie konnte sie zusehen, wie Sirius gequält wurde? Welcher normale Mensch würde da zusehen und nichts tun?
und doch hattte sie ihm gerade versprochen, genau dies zu tun.
Sie machte sich ernsthafte Sorgen um ihn. Wie viel konnte er noch verkraften? Hatte er nicht in den letzten Wochen genug gelitten? Plötzlich kam ihr eine Idee. Sie sprang ruckartig auf; und wäre fast wieder gestürzt, weil sie das Gleichgewicht verlor. Sie stellte sich vor die verschlossene Türe und versuchte, sich zu konzentrieren.
Auch wenn das Training bei Dumbledore bisher zu keinem sichtlichen Erfolg geführt hatte, einen Versuch war es allemal wert. Zudem erleichterte ihre derzeitige Lage ihr Vorhaben keineswegs.
Sie versuchte sich Dumbleodres Ratschläge wieder ins Gedächtnis zu rufen. >Wenn es dir hilft, kannst du mit der Hand die entsprechenden Zauberstab-Bewegung ausführen...< *Na Klasse, wie soll das bitte schön gehen, mit gefesselten Händen?* >... oder dir den passenden Spruch vorsagen...< *Das könnte klappen* > Doch das wichtigste ist, das du dich konzentrierst, dich von nichts ablenken lässt<
Sirius ahnte wohl, was sie vorhatte und hielt deshalb den Mund.
>Du kannst deine Emotionen bewusst dazu einsetzen, um bestimmte Zauber zu verstärken, doch lass dich auf keinen Fall von ihnen leiten, denn sonst verlierst du die Kontrolle über deine Magie.<
Also bemühte sie sich, ihre Angst; nicht nur vor Voldemort, sondern auch um James und besonders um Sirius; und ihren immer stärker aufkeimenden Hass auf die Todesser zu vergessen. Sie fixierte ihren Blick auf das Türschloss und stellte sich in Gedanken vor, wie sich die Türe öffnete. Dazu murmelte sie immer wieder leise „Alohomora“. Doch die verflixte Türe schien ihren eigenen Willen zu haben.
„Verdammt noch mal!“ wütend trat sie gegen die Wand. So funktionierte das nicht. Sie atmete ein paar Mal tief durch, um sich zu beruhigen und es anschließend noch mal zu probieren. Ohne sich umzudrehen, spürte sie plötzlich Sirius Nähe und auch dass er an sie glaubte uns ihr vertraute.
Nocheinmal konzentrierte sie sich darauf, die Tür zu öffnen.
Und diesmal klappte es. Sie hatte es geschafft! Mit einem leisen ´Klick` öffnete sich das Schloss.
Plötzlich fühlte Corinna sich furchtbar müde und ausgelaugt. Sie hätte nicht erwartet, dass solch ein einfacher Zauber sie so viel Kraft kosten könnte. Sirius stellte sich zu ihr. Sie wollte gerade leise die Tür öffnen, als sie Schritte auf dem Gang hörten.


********~~~~~~~~~~~*******


Im St. Mungos saßen Remus und Lily wieder vor der Türe zu James Zimmer. Schon seit Stunden, wie es den Beiden vor kam war der Heiler bei James und noch immer wussten sie nicht, wie es um ihn stand. Remus hielt Lily, so gut es mit seiner verletzten Hand ging, im Arm, um sie zu trösten. Allmählich schweiften seine Gedanken ab und wendeten sich den Ereignissen vor ein Paar Stunden zu.

>>Er war mit James zusammen auf dem Weg zu den Prewetts, um sie zu warnen, da es Hinweise darauf gab, dass die Todesser sie angreifen wollten. Das Grundstück der Prewetts lag gut versteckt hinter einem Waldstück. Er lief neben James und sie unterhielten sich leise, eigentlich nicht in der Erwartung, dass noch etwas passieren könnte, weil sie fast da waren.
Doch plötzlich tauchten hinter ihnen fünf Todesser auf. Remus wusste nicht, wie sie es geschafft hatten, sich unbemerkt anzuschleichen. Noch weniger konnte er sich erklären, wie sie überhaupt dort hin gefunden hatten. Jemand musste ihnen gesagt haben, wo sich James und er befanden, denn im Nachhinein war ihm mehr als klar, dass die Todesser nicht die Prewetts wollten, sie wollten James! Und sie konnten unmöglich gewusst haben, wo er sich befand, es sei denn, jemand hatte es ihnen verraten.
Als sie die Todesser bemerkten, war es bereits zu spät, sie konnten nur noch versuchen, den Flüchen auszuweichen. James wurde sofort entwaffnet, und anschließend mit dem Cruciatus-Fluch gequält. Remus wollte ihm helfen, doch er allein kam nicht lange gegen drei Todesser an. Das letzte, was er mitbekam, bevor er gegen einen Baum geschleudert und bewusstlos wurde, war ein gleißend helles Licht, mit dem eine unglaubliche Ausstrahlung von dunkler Macht verbunden war; aus der Richtung, in der er James vermutete. Als er wieder zu sich kam, kniete Fabian Prewett über ihm. Als er nach James sehen wollte, war dieser bereits nicht mehr da. Fabian erklärte ihm, dass seine Frau James bereits ins St. Mungos gebracht hatte, da er einfach nicht wach zu bekommen war und es ihm offensichtlich sehr schlecht ging. Die Prewetts waren ihnen rechtzeitig zur Hilfe gekommen, und hatten „schlimmeres“; dachte Remus mit einer Spur Sarkasmus; verhindert.<<

Als ob es so nicht schon schlimm genug wäre. Jedoch, wer konnte schon wissen, was die Todesser sonst noch alles mit ihnen angestellt hätten. Die Türe zu James Zimmer knarrte. Der Heiler trat heraus und schüttelte resignierend den Kopf...

please R&R
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Beitragvon Lily_Evans » Fr 14 Apr, 2006 21:15

*freu* Schön das du wieder weiter schreibst!
Der neue Teil ist mal wieder super, aber immer hörst du an so spannenden Stellen auf,*heul* ich bin doch so neugierig!
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Beitragvon George Weasley » Sa 15 Apr, 2006 12:41

weiter hab mir alles durchgelesen einfach klasse

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Beitragvon Black Princess » Fr 05 Mai, 2006 17:17

@lily
ja, wenn ich an langweiligen stellen aufhör, will ja keiner weiterlesen^^*lol*

@george
freut mich dass es dir gefällt
_-_28_-_

Schritte? Wer konnte das sein? Corinna rutschte das Herz in die Hose. Sie sah Sirius an. In dessen Augen spiegelte sich der Schrecken wieder, den sie empfand als sie die Schritte hörte. Sollten sie einfach aus der Tür stürmen und hoffen, nicht erwischt zu werden und dann auch noch den Ausgang suchen? Dazu war es schon zu spät, und außerdem brauchte James ihre Hilfe! Leise zog sie die Tür wieder zu, in der Hoffnung, dass die Schritte nicht auf sie zukommen würden. Doch bereits nach wenigen Sekunden – die den beiden wie eine kleine Ewigkeit vorkam – verstummten diese, dafür bewegte sich die Türe.
Zwei vermummte Gestalten traten ein, und mit ihnen eine Kälte, die einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Keine normale Kälte, so wie sie im Winter überall herrschte, nein, eine innerliche Kälte, die sich unter die Haut schlich und sich von dort aus überall ausbreitete, bis sie die Seele eines jeden mit Angst und Schrecken erfüllte. Diese Kälte verkündete die Präsenz Lord Voldemorts. Der Dunkle Lord stand persönlich vor ihr, dessen war sich Corinna sicher, auch wenn sie unter der Kutte kein Gesicht erkennen konnte. Schon allein seine Anwesenheit ließ die meisten seiner Opfer, und auch seiner Diener, vor Angst erzittern.
Doch Corinna und Sirius wichen nicht zurück, sie blieben ruhig stehen und versuchten ihre Angst so gut wie möglich zu verbergen. Die Kapuze des Dunklen Lords glitt von seinem Kopf, ohne dass er sich auch nur im geringsten bewegte.
Selbst seine Äußere Erscheinung wirkte nicht mehr menschlich. Nichts an diesem ... Wesen erinnerte daran, dass es einmal, genau wie Corinna und Sirius oder jeder andere ein Mensch gewesen war.
Seine gefühllose Stimme bohrte sich wie ein Messer in Corinnas Bewusstsein, und gleichzeitig versuchte er in ihren Geist einzudringen, sich Zugang zu ihren Gefühlen und Gedanken zu verschaffen. Von ihrem „kleinen“ Zauber war sie bereits erschöpft, und so bedeutete es eine enorme Anstrengung für sie, ihn davon abzuhalten.
„Soso, wen haben wir denn da?“
Corinna antwortete nicht, doch man konnte in ihren Augen sehen, wie sehr sie den Dunklen Lord verabscheute, dazu brauchte er nicht erst in ihre Gedanken einzudringen. Sie spürte, wie ihr Hass allmählich die Oberhand gewann. Mit aller Mühe versuchte sie, ihre Gefühle wieder unter Kontrolle zu bringen. Sie wollte sich nicht ausmalen, was Voldemort mit ihr anstellen könnte, falls sie wieder die Kontrolle über ihre Macht verlor.
„Snape hat wirklich gute Arbeit geleistet... Black und Scamander, welch ein Fang.“ Er musterte die beiden abwertend, als würde er den Wert einer Ware einschätzen.
Nun bewegte sich die zweite vermummte Gestalt, die Corinna nun als Bellatrix Lestrange erkannte, auf Sirius zu und zog ihn ein Stück von Corinna weg.
Was sollte das? Sie machte einen Schritt in Sirius' Richtung, doch Voldemorts Worte schnitten ihr den Weg ab.
„Kein Schritt weiter!“ Seine Stimme glich dem bedrohlichen Zischen einer Schlange. „Oder das wird Mr. Black hier nicht gut tun!“ Ein hinterhältiges Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Sofort trat Corinna wieder einen Schritt zurück. Sie sah Sirius unsicher an. Bellatrix hatte ihren Zauberstab gezogen und diesen gegen Sirius' Hals gedrückt.
„Entweder du kommst freiwillig mit, oder ich werde dich dazu zwingen müssen.“
Würde Corinna ihr Versprechen brechen, wenn sie tat, was Voldemort verlangte?
*Nein* entschied sie sich nach kurzem überlegen, schließlich tat sie damit nichts, was dem Orden schaden könnte. Noch dazu stand hier möglicherweise Sirius' Leben auf dem Spiel! Es war ein schreckliches Gefühl, das Schicksal eines andren Menschen bestimmen zu müssen. Die Entscheidung für oder gegen Sirius lastete allein auf ihren Schultern.
Sie entschied sich vorerst dafür, mitzukommen und abzuwarten.
„Kluges Mädchen“ bemerkte Bellatrix spöttisch. Allein für diese Bemerkung hätte sie sie am liebsten gegen die Wand geschleudert. Doch sie schluckte ihren Zorn hinunter und bemühte sich, gleichgültig zu erscheinen.
Mit einem leisen Zischen war Voldemort verschwunden. Bellatrix packte Corinna grob an der Schulter und führte sie hinaus. Hinter ihr schlug die Türe zu und trennte sie somit von Sirius. Jetzt war sie allein, es gab niemanden mehr der ihr Hoffnung machte, niemand, dem sie vertrauen konnte, nichts was ihr auch nur den geringsten Halt in dieser Ausweglosen Situation geben hätte können. Allein.
Bellatrix führte sie durch einen verlassenen Gang. Eine bedrückende, unheilvolle Stille war mit diesem Ort verbunden, eine Stille, die nichts Gutes ahnen ließ.
Bellatrix beugte sich ein Stück vor, und flüsterte Corinna etwas ins Ohr.
„Na, Scamander, hast du Angst?“ Sie war ihr so nah, dass sie ihren Atem auf ihrer Haut spüren konnte. „Ja, du hast Angst, ich sehe es in deinen Augen. Und du hast auch allen Grund dazu!“
Ja, sie hatte Angst, Angst vor ihr, vor ihrer Nähe, davor allein zu sein. Sie drehte ihren Kopf von ihr weg, in der Hoffnung, dass sie aufhören würde, ihre Angst noch zu schüren. Doch sie hatte anscheinend Gefallen daran gefunden, sie zu quälen. Nicht etwa mit dem Cruciatus-Fluch, nein, allein durch ihre Worte erreichte sie was sie wollte. In Corinnas Gedanken formten sich die schrecklichsten Bilder von dem, was ihr bevor stand, von Sirius oder ihren Freunden, die auf grausamste Weise gequält wurden. Sie schaffte es nicht, diese Bilder aus ihrem Kopf zu verbannen. Diese Angst legte sich schwer auf ihre Brust, erschwerte ihr das Atmen. Wie konnte es einem Menschen nur solche Freude bereiten, andere leiden zu sehen?
„Was willst du jetzt tun? Du bist allein, du bist zu schwach, um dich gegen uns zur Wehr zu setzen, und das weißt du auch. Black ist nicht mehr da um dich zu beschützen. Du bist allein, Scamander, und niemand wird dir helfen.“
*Aufhören* flehte Corinna in Gedanken.*Bitte!* Sie hatte keine Möglichkeit, sich gegen sie zu wehren, wie sollte sie sie auch zum schweigen bringen? Bellatrix konnte sehen, dass sie ihr Angst machte, und allein das zauberte ein sadistisches Grinsen auf ihr Gesicht.
„Du wirst sterben, Scamander, genau so wie deine elende Mutter. Sie hat uns verraten. Und weißt du, warum sie sterben musste? Ich werde es dir verraten: Deinetwegen. Sie wollte uns an Dumbledore verraten, wollte nicht, dass dir etwas geschieht. Dafür musste sie bezahlen.“
Corinnas Herz, das bisher rasend schnell geschlagen hatte, setzte für einen kurzen Moment aus. War es wahr, was Bellatrix da sagte? Oder wollte sie sie nur verunsichern? War sie selbst schuld am Tod ihrer eigenen Mutter? Wie konnte sie sich das jemals verzeihen?
„Und du wirst genauso enden. Der Dunkle Lord wird dich töten, wenn du ihm nicht gehorchst. Er wird dir einen langsamen qualvollen Tod bereiten. Und Black wird ebenfalls sterben, durch deine Schuld, genauso wie deine Mutter. Wenn du dich weigerst, zu tun, was der Dunkle Lord von dir verlangt, wird es mir ein Vergnügen sein, Black vor deinen Augen den gar aus zu machen.“
Diese Worte machten ihr schmerzlich bewusst, welche Verantwortung sie zu tragen hatte. Weder Voldemort noch Bellatrix, seine eigene Cousine, würden auch nur eine Sekunde zögern, Sirius umzubringen, wenn es ihrer Meinung nach von Nöten war. Wenn Corinna etwas falsches sagte, würde sie den Orden des Phönix und damit womöglich die ganze Zauberwelt Voldemort ausliefern.
Doch wenn sie sich weigerte die Befehle des Dunklen Lords auszuführen bedeutete das wahrscheinlich Sirius Todesurteil! Was sollte sie nur tun?
Bellatrix verzichtete darauf, ihr weiter Angst zu machen. Sie war mit dem Ergebnis ihres Werks sichtlich zufrieden. Sie schleifte Corinna durch eine Türe, die in einen großen Raum führte. Voldemort wartete bereits auf sie.
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George Weasley
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Beitragvon George Weasley » Fr 05 Mai, 2006 18:42

klasse schnell weiter

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Beitragvon Lily_Evans » Fr 05 Mai, 2006 20:26

Also ich würd immer weiterlesen, ich find deine FF einfach genial!!!
Der neue Teil ist auch mal wieder super!!
Lass uns nicht so lange warten!
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Beitragvon Black Princess » Sa 24 Jun, 2006 13:42

@lily und george
danke dass ihr trotz der langen pausen weiterlest!
_-_29_-_

„Tut mir leid, ich habe alles in meinen Kräften stehende versucht, doch nichts scheint ihm helfen zu können. Er ist immer noch bewusstlos, und es geht ihm zunehmend schlechter.“
Lily vergrub weinend ihren Kopf an Remus Schulter.
„Was auch immer das für ein Fluch war, er war sehr mächtig, und er gehörte den Dunklen Künsten an. Beten sie, dass ihre Freunde rechtzeitig den Gegenzauber finden, sonst...“ Er brauchte den Satz nicht zu beenden um ihnen klar zu machen, was er meinte.
Remus und Lily betraten wieder das kleine Zimmer, in dem James lag. Lily nahm James Hand und lehnte sich Halt suchend an Remus. Es tat so weh, ihn da liegen und leiden zu sehen, und zu wissen, dass sie nichts für ihn tun konnte, außer zu beten. Remus versuchte sie zu trösten, doch es wollte ihm nicht gelingen.
„Ach, Lily, es wird alles wieder gut, James schafft das schon, er hat schon so viel durchgestanden. Du wirst sehen, bald ist er wieder ganz der Alte.“ Doch seinen Worten fehlte die nötige Überzeugungskraft. Denn so, wie es im Moment aussah, konnte er selbst nicht recht daran glauben, dass wirklich wieder alles gut werden würde.
„Corinna und Sirius sind sicher bald wieder da, mit dem passenden Gegenzauber!“ Remus zog sie in eine freundschaftliche Umarmung und hoffte inständig, dass die Beiden sich beeilen würden.

James hatte hohes Fieber. Er hatte schreckliche Alpträume, die ihn nicht loslassen wollten. So wie die Dementoren es vermochten einem jegliches Glücksgefühl auszusaugen, so schienen diese Träume ihn immer mehr zu schwächen, langsam, aber stetig.
Der Schweiß stand ihm auf der Stirn, und seine sonst so sorgfältig verstrubbelten Haare hingen ihm in nassen Strähnen ins Gesicht. Weit entfernt, wie durch einen schweren Vorhang gedämpft, konnte er die Anwesenheit seiner Freunde spüren, doch diese rückte in immer weitere Ferne, wurde von den Alpträumen überschattet, bis er schließlich von völliger Dunkelheit umfangen war. Ein schwarzes Nichts ohne Halt, voller Hoffnungslosigkeit und Leid.
Er war weder bei Bewusstsein, noch völlig bewusstlos, irgendetwas dazwischen, denn die Schmerzen spürte er immer noch, sogar stärker als zuvor. Sie pochten unaufhörlich durch seinen Körper und vergifteten sein Bewusstsein, raubten ihm die Lebenskraft. Es fühlte sich an, wie eine stark abgeschwächte Form des Cruciatus-Fluches, nur mit dem Unterschied, dass er dieser Folter nun schon seit Stunden ausgesetzt war. Die Schmerzen schienen von dem Punkt auszugehen, wo ihn der Fluch getroffen hatte, dort waren sie auch am stärksten. Jedoch, hätte James die Wahl gehabt, hätte er lieber den Cruciatus-Fluch über sich ergehen lassen.
Denn da hatte er wenigstens die Gewissheit, dass die Schmerzen, mochten sie zunächst auch noch so unerträglich erscheinen, nach nicht all zu langer Zeit aufhören würden. Und selbst wenn nicht, wäre es wenigstens schnell vorbei. Doch dieser Fluch war dazu bestimmt, seinem Opfer einen langsamen und qualvollen Tod zu bereiten. Zweifellos würde jeder, der dies dauerhaft ertragen musste, früher oder später daran zerbrechen. Selbst James Potter, mochte er auch noch so sehr dagegen ankämpfen. James war stark, und Lily gab ihm Kraft, doch gegen sein Schicksal vermochte er nichts auszurichten. Er wollte nicht mehr, er konnte nicht mehr weiterkämpfen. Er wollte nur diese grauenhaften Schmerzen, dieses dunkle Nichts nicht mehr ertragen müssen. James war im Begriff aufzugeben.

Lily konnte es spüren. Sie spürte, wie sein Lebenswillen, und damit die Verbindung zu ihr langsam erlosch. *James, bitte James geh nicht, lass mich nicht allein!* Er lag leichenblass auf seinem Bett und schien sie nicht zu verstehen. Außer den unregelmäßigen schwachen Atemzügen gab er überhaupt kein Lebenszeichen mehr von sich...
Remus ließ seinen Blick durch das kleine Zimmer schweifen. Auf dem Tischchen neben James Bett stapelten sich bereits unzählige Zaubertränke, die meisten davon kannte er. Die Auswahl reichte von Fluch-brechern über Stärkungstränke bis hin zu Betäubungsmitteln, um die Schmerzen zu lindern. Doch nichts hatte James helfen können. Ihm ging es schlechter statt besser, und auch Remus wusste nicht weiter.

~~~~~~~~*********~~~~~~~

Die Türe hinter ihr schlug mit einem lauten Knallen zu und ließ sie zusammenzucken. Ihr Blick schweifte durch den Raum auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit und blieb schließlich an einem steinernen Schrein Hängen. Darauf stand ein Buch... das Buch!
Voldemort schritt auf sie zu und mit ihm schlich sich auch wieder diese schreckliche Kälte in Corinnas Herz. Bellatrix deutete eine Verbeugung an, dann versetzte sie ihr einen kräftigen Tritt in die Kniekehlen und zwang sie somit, vor Voldemort auf die Knie zu gehen.
So gut es ihr möglich war rappelte Corinna sich wieder auf und bedachte Bellatrix mit einem mörderischen Blick. Das kümmerte diese jedoch reichlich wenig, und statt tot umzufallen, wie Corinna es sich gewünscht hätte, packte Bellatrix sie grob an den Armen und hielt sie fest.
„So sieht man sich wieder. Vielleicht bist du ja doch noch zur Einsicht gekommen, und bereit, dich uns anzuschließen? Es dürfte nun wohl offensichtlich sein, welches die stärkere Seite ist.“ Der Hohn in seiner Stimme war unüberhörbar.
Was wollte er damit erreichen? Er musste doch genauso gut wissen wie sie, dass sie sich ihm niemals anschließen würde.
„Ich biete dir hier eine letzte Chance, aus freiem Willen zu gehorchen. Schließe dich uns an, und du wirst alle Vorteile, die auch die anderen Todesser haben, genießen können, solange du meine Befehle befolgst.“
„Niemals“ Sie hatte das Gefühl, als hätte sie soeben, mit diesem einen Wort ihr Schicksal besiegelt.
„Gut. Ich werde auch so bekommen, was ich will! Crucio!“
Obwohl sie damit gerechnet hatte, konnte sie doch einen kurzen, schmerzerfüllten Aufschrei nicht unterdrücken, als ihre Knie unter ihr nachgaben. Unerträgliche Schmerzen durchströmten ihren gesamten Körper. Sie biss die Zähne zusammen um nicht zu schreien. Diese Genugtuung wollte sie weder Voldemort noch Bellatrix verschaffen. Corinna hatte gedacht, diese Schmerzen zu kennen, schon so oft hatte ihr Vater sie mit dem Cruciatus-Fluch bestraft. Doch nichts konnte einen auf diese Folter vorbereiten, jedes mal war es gleich schwer zu ertragen, und die grauenhafte Angst davor machte es nur noch schlimmer.
Endlich ließ er von ihr ab.
Keuchend richtete sie sich wieder auf.
„Das, Corinna, war nur eine kleine Kostprobe dessen, was dir bevorsteht. Niemand widersetzt sich ungestraft dem Dunklen Lord“
Sie wusste das er recht hatte, zu was schon allein seine Todesser fähig waren und genau das machte ihr Angst. Was würde er mit ihr machen? Lange würde sie das nicht aushalten. Sie hatte das Gefühl mit ihren Kräften jetzt schon am Ende zu sein. Jetzt, wo sie doch ihrem Ziel so nahe war! Sie hatte das Buch schon vor Augen, und doch war es unerreichbar.
„Und das hast du dir selbst zuzuschreiben, denn ohne deine Hilfe wäre ich nie in Besitz dieses Buches gekommen.“
Er hatte Recht. Es war allein ihre Schuld. Sie war schuld, dass es James so schlecht ging, sie war schuld dass Sirius nun auch in Voldemorts Gefangenschaft war, sie war schuld an ihrer eigenen Lage. Verzweiflung machte sich in ihr breit, vermischte sich mit der Angst. Diese Kombination allein war schon Folter genug.
„Ich werde bekommen was ich will. Du hast den unangenehmen Weg gewählt, das wirst du noch bereuen, doch früher oder später wirst du dich meinem Willen beugen müssen.“
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Gilde der Werwölfe

Lily_Evans
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Beitragvon Lily_Evans » So 25 Jun, 2006 13:06

Super ein neues Chap!!! Und das ist auch mal wieder richtig klasse! (hab aber auch nix anderes erwartet, die Chaps waren bis jetzt alle super)
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